Strategie für die Wiederherstellung der inneren Sicherheit

Oliver Janich hat in vielen Dingen Recht. Mit dem Libertarismus verhält es genau umgekehrt, wie mit der Demokratie: Demokratie funktioniert nur in friedlichen Zeiten und versagt völlig in Zeiten der Krise. Libertarismus bietet dafür gerade in Krisenzeiten passable Lösungen und Übergangsformen, sofern Marktwirtschaft noch vorhanden ist.

In Deutschland herrscht momentan die Lage, dass die Exekutive in Form von Polizei und Militär vom Linkstaat der BRD an der Kette gehalten werden und nicht gegen die desaströsen Zuständen vorgehen können, welche die Politik der offenen Grenzen in Zeiten einer Völkerwanderung ausgelöst hat. Die Exekutive kann das Volk nicht mehr schützen und darf es auch nicht. Linke Aufwiegler setzen ganze Städte in Brand und die Polizei muss sich zurück ziehen. Das Militär will eingreifen, versauert aber an irrelevanten Fronten im Ausland. So sind Bundeswehrsoldaten in Kanada stationiert. Die Grenzen und Straßen bleiben ungeschützt und kein Befehl kommt aus Berlin. Währenddessen formiert sich bereits eine Sharia-Polizei und setzt die Sharia in immer mehr ehemals deutschen Stadtvierteln durch. No-Go-Areas entstehen, welche als Brückenköpfe der Islamisierung dienen und die Deutschen werden verdrängt. Die Gewalt auf den Straßen nimmt immer mehr zu und das Kartell aus Regierung, Presse und linken NGOs verleugnen es. Die Bürgern werden automatisch libertär, sagen sich vom Staat los, und bilden eigene Bürgerwehren, um regional die Straßen wieder unter ihre Kontrolle zu bringen, oder bereiten sich individuell auf schlimmere Zustände vor, indem sie Waffen kaufen oder bauen und Vorräte anlegen.

Die Strategie wäre nun folgende. Alle Polizisten und Soldaten treten aus dem Dienst der BRD aus und gründen ein privates Sicherheitsunternehmen oder viele regionale Sicherheitsunternehmen pro Bundesland, welche von den Gemeinden engagiert und bezahl werden. Die gesamte deutschen Exekutive wird somit ein privates Unternehmen, welches aber weiter seinen Dienst an den Bürgern verrichtet, welche dann die Sicherheitskräfte direkt und sicher entlohnen. So müssten die Polizisten und Soldaten so nicht auf ihr Gehalt verzichten. Entsprechende Bürgerversammlungen in den Gemeinden würden über freiwillige Zahlungen abstimmen. Doch wenn die Alternativen Chaos und Gewalt auf deutschen Straßen ist, dann werden diese wohl sehr gerne ein derartiges Unternehmen  bezahlen.

Die Polizei- und Militärkräfte würden ihre gesamte Expertise mitbringen. Sie wären dann nicht mehr von Berlin abhängig, sondern wären direkt den Gemeinden gegenüber verantwortlich. Ganz ähnlich, wie das US-amerikanische Prinzip des „County Sheriffs“. Das Maß des Sicherheitsdienstes, sprich Angebot und Personal, würde sich dann nicht mehr nach der linksstaatlichen Doktrin und dessen Einsparungen richten, sondern nach der Nachfrage, welche momentan sehr groß ist. Wir brauchen keine Soldaten im Ausland. Wir brauchen sie hier in Deutschland an der Grenze. Die einzige Möglichkeit in Deutschland die Grenze und die Straßen zu schützen, ist außerhalb des Staates, durch eine privatwirtschaftliche Organisation, im bürgerlichen Interesse.

Oliver Janich spielte ebenso vor einiger Zeit mit der Idee, dass Polizei und Militär in Deutschland die Macht ergreifen, die Regierung verhaften und die Ordnung wiederherstellen. Jürgen Elsässer rief vor einiger Zeit die Soldaten der Bundeswehr auf, nicht auf Befehle aus Berlin zu warten, sondern von sich aus die Grenzen zu schützen. Doch beide Vorgehen könnten als Putsch ausgelegt werden, was die USA auf den Plan rufen würde, wenn Merkel den Ausnahmezustand ausruft. Denn da Deutschland noch immer unter einem weitergehend inaktiven Besatzungsrecht steht, würde das Ausrufen des Ausnahmezustands das Besatzungsrecht wieder aktivieren und Deutschland unter US-Militärdiktatur stellen. Mit der Strategie der Sicherheitsunternehmen träte dieser Fall nicht ein.

Dies kann auch als Übergangslösung gesehen werden, bis wieder eine vernünftige Regierung in Deutschland besteht, welche die Exekutive dann wieder einsetzt. Solange kann der Sicherheitsdienst auch dazu genutzt werden No-Go-Areas und Parallelgesellschaften im öffentlichen Interesse zu räumen. Ohne Exekutive ist das BRD-Regime zudem machtlos und wäre damit leichter abzusetzen. Man denke nur daran, dass die GEZ nicht mehr eingetrieben werden könnte. Auch ein Steuerboykott wäre erheblich leichter. Die bestehenden Kräfte würden nicht verschwinden, sie würden sich als privates Unternehmen nur direkt der Nachfrage, was synonym dem öffentlichen Interesse steht, unterstellen. Die restlichen Kräfte, die im System verbleiben, wären so dünn gesät, dass sie vermutlich nur noch dem Schutz der Regierungsmitglieder dienen würden, die Angst hätten vom Mob gelyncht zu werden. Wenn die Exekutive in dieser Form reorganisiert würde, wären auch alle friedlichen Mittel die Regierung abzusetzen und die Gesellschaft zu reorganisieren erheblich breiter möglich. So könnte der Sicherheitsdienst die Antifa-Faschisten endlich mit der gebotenen Härte auf der Straße und in ihren Nestern niederschlagen und so die Gesellschaft befrieden.

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Dar Fall NuoViso und Robert Stein

Seit einigen Tagen und bis zum heutigen Tag bewegt sich eine Kontroverse durch die alternativen Medien. Hierbei geht es um Robert Stein, der mit der Produktionsfirma „NuoViso“ zusammenarbeitet und eine eigene Plattform unter dem Titel „SteinZeitTV“ betreibt. Stein arbeitete kürzlich für das Staatspropagandafernsehen „ZDF“, was, sobald aufgefallen, die Kontroverse auslöste. Der YouTuber Hagen Grell bearbeitete das Thema [2] zusammen mit einem Hangout mehrerer YouTuber über den Kanal „Gedanken zur Zeit“. [3] Dadurch wurde die Kontroverse in Gang gesetzt. In jenem Hangout trat Stein selber auf, um Rede und Antwort zu stehen. Als Reaktion darauf veranstaltete NuoViso einen eigenen Hangout, wo jedoch alle Kritiker ausgeschlossen waren. [4] Darauf folgend setzte „Gedanken zur Zeit“ einen Hangout als Reaktion auf NuoViso an. [5]

Was sind demnach die Fronten?

Die Kritiker wie Hagen Grell werfen Robert Stein Prinziplosigkeit vor und dass für ihn, nach eigener Aussage, das Geld der entscheidende Anreiz war. Unzähligen Kommentare, Likes und und Dislikes stellen sich auf seine Seite. NuoViso und Stein versuchen zu relativieren. Dabei stellen sich auch Oliver Janich [6] und Michael Grawe vom Kulturstudio auf die Seite Robert Steins.

Die Likes und Dislikes auf den jeweiligen Positionieren teilen sich fast 50:50. Es scheint hier eine starke Spaltung statt zu finden.

Jene  Diskuntanten in dem ersten Hangout vermuten eine größere Verschwörung der alternativen Medien, welche jetzt angeblich die Maske fallen lassen.

Was fällt zunächst im großen Rahmen auf? 

Ich schrieb vor einiger Zeit einen Artikel auf diesem Blog, zum Thema des Linksdralls größerer Teilen der sogenannten alternativen Szene. [1] Darunter auch NuoViso. Etwas, was anhand der YouTube-Kommentare nachlesbar, viele Menschen seit der Spaltung der Montagsmahnwache durch jene Linken ebenso wahrnahmen. Dabei zeigte sich ein bestimmtes Bild, welches man auf den Plattformen KenFM oder NuoViso erkannte: Aus zunächst relativ neutraler Berichterstattung wurde schnell eine linke Einfärbung. Menschen mit ähnlicher linker Meinung, darunter zum Beispiel Franz Hörmann, Michael F. Vogt, Rico Albrecht, Toni „Monika“ Donner, Robert Stein oder Robert Fleischer, fanden sich zunächst unter die Friedensbewegung zusammen und trennten sich aus der Gegenbewegung aus. Beispielsweise bietet KenFM dem Kommunisten Pedram Shayar (Attac) ein Plattform, genau wie seit Kurzem NuoViso dem Jungsozialisten (Jusos) Stefan Dyck. Die Tendenz ist deutlich. Eine antikapitalistische Haltung dominiert auf diesen Plattformen und in den Gesprächen. Konservative und liberale bis libertäre Standpunkt werden dem nicht entgegen gehalten und man vermeidet jegliche Kritik an links – ja nur die Benennung der Politik als „links“. Auch die entsprechenden Informationen, beispielsweise zum von der Wallstreet aufgebauten Kulturmarxismus, lässt man weg, und legt den Fokus stattdessen auf eine Kapitalismuskritik. Man vergleiche dies alles einmal mit den Aussagen eines Paul Joseph Watson, Steven Crowder, Rebel Media oder Stefan Molyneux, wo der Fokus ausschließlich auf Marxismus und Linke gelegt wird, als Kontrapunkt zu den eigenen konservativen und liberalen Idealen und Prinzipien um die individuelle Freiheit. Dies wird im deutschsprachigen Raum nicht getan.

Es geht demnach hier scheinbar nicht um ganzheitliche und kritische Aufklärung hin zu einer besseren Gesellschaft unter neuen Prinzipien. Das über den Weg, die Bürger alle Informationen zu geben und sie dann selbst entscheiden zu lassen. Sondern darum den demokratischen Sozialismus über die aktuelle Krise zu retten. Dafür fanden sich diese Menschen zusammen. Der Linksdrall dieser Plattformen begann nahezu zeitgleich mit der immer breiter werdenden Kritik an den Linken, der Demokratie und dem Sozialstaat. Die Antwort eines Michael F. Vogts auf die aktuelle Lage ist Beispielsweise ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Die Antwort eines Franz Hörmann ist die Abschaffung der Ökonomie und die Rückkehr zur Tauschwirtschaft. Die Antwort eines Christoph Hörstels ist eine neue sozial-humanistische Gesellschaft. Das sind intensivierende Standpunkte, aber keine alternativen. Konservative Plattformen wie die „Junge Freiheit“ aber auch die Runden vom „Kulturstudio“ sind die einzigen, die ganzheitlich informieren und kontrovers diskutieren und nicht all jene Standpunkte aussparen, die gegen das eigene Weltbild verstoßen.

Meiner Interpretation nach verfolgen genannte Plattformen, ob wissentlich oder unwissentlich, folgendem Ziel: Sie ziehen zuerst die gerade erst kritisch gewordenen Bürger mit aufklärerischen Themen an, unterlassen aber Grundsatzkritik, beispielsweise am Sozialstaat. Ab einer bestimmten kritischen Masse verändern sie das Narrativ nach links und versuchen dann über die Themen die linke Ideologie zu verbreiten. Anziehen. Binden. Indoktrinieren. Was diese Plattformen tun, ist die Bürger wieder zurück in den linken Mainstream zu ziehen, indem sie dafür sorgen, dass sich keine nicht-linken, das heißt nicht-demokratischen, nicht-sozialstaatlichen und nicht-humanistischen Standpunkte über Grundsatzkritiken entwickeln.

So produzieren KenFM und NuoViso für Shayar und Dyck, obwohl die Videos ständig abgewertet werden und sich viele fragen, was das soll. Was steckt hinter dieser Gleichschaltung? Was immer es auch sei. Sowohl KenFM wie auch NuoViso scheint es nicht zu interessieren, was die Kunden wollen. Es scheint vielmehr ein Bedürfnis zu sein, einen alternativen linken Mainstream aufzumachen oder die linke Meinung in den Alternativen zu halten, obwohl die Linken den Mainstream bereits beherrschen. Möglicherweise stellen dies Brückenköpfe dar und die Frage ist, in welche Richtung. Der Begriff eines „Alternative Socialism“ scheint hier angebracht.

Was fällt bei NuoViso und Robert Stein konkret auf?

Robert Stein hat sich in meinen Augen der Prinzipuntreue schuldig gemacht. Er stellte Geld vor Prinzipien und ich glaube NuoViso nicht, dass es ein Experiment war. NuoViso versucht zu relativieren, tut dies aber so plump und widersprüchlich, dass automatisch Zweifel entstehen. Ihr Hangout strotzt nur so vor Widersprüchlichkeiten. So sagt Frank Höfer zu Anfang, dass Robert Stein beim ZDF völlig unbekannt war. Einige Minuten später sagt Robert Stein, dass das ZDF ihn und seine Arbeit sehr gut kenne. Auch der Umgang mit den Zuhörern stößt mir auf. Dieser „Bodo“ erinnerte mich mit seinem gehässigen Gelächter und Verhöhnung der Kritiker persönlich stark an einen Linksradikalen. Was bei seiner Vergangenheit ein der Nähe eines Ken Jebsen kaum verwundert, der ebenso diese Art und Weise an den Tag legt.

Die enorme Kritik und der Verlust an Abonnenten gegenüber NuoViso scheint mir hier gerechtfertigt. Ich selbst folge NuoViso seit einem Jahr nicht mehr, seitdem sie der Hitlerju … der Jusos eine Plattform bieten. Es scheint mir eine leider in Deutschland sehr verbreitete moralische Heuchelei, dass man sich gegen Krieg positioniert, aber gleichzeitig die 100 Millionen ermordeten Menschen durch den Sozialismus ignoriert.

Der Markt funktioniert und es scheint dann doch prinziptreue Menschen in Deutschland zu geben. NuoViso hätte vorher überlegen sollen, was sie tun und welche Wirkung es haben kann. Man hätte ehrlich sein sollen und wenn es eine geheime Aktion gewesen ist, dann hätte man sich bereits das entsprechende Erklärungs-Video für danach zurecht gelegt. Hier jedoch scheint es aber so, dass man bei etwas ertappt wurde und so hastig relativieren muss. Es ist klar, dass dieses Gebaren NuoViso und Robert Stein immer unglaubwürdiger macht. Die hysterischen und feindlichen Kommentare von NuoViso setzen dem noch die Krone auf.

Ich denke zudem, dass Oliver Janich hier seine Objektivität verlor und auch seine Argumentationen sind schwach. Auch die untypische Bewertung auf seinem Video zeigt, dass man hier nicht mitgeht. Robert Stein stand vor der Wahl: Er hätte ein klares Zeichen setzen, seinen Prinzipien treu bleiben und die Arbeit verweigern können. Das hätte ihm Ruhm gebracht. Arbeit, die mit Geld aus dem GEZ-Zwangssystem entlohnt wurde. Jesus Christus wurde ans Kreuz genagelt, weil er bis zum Ende seinen Prinzipien treu blieb. Judas was es, der das Geld nahm. Stein setzte hier das falsche Zeichen, denn er zeigte dem System, das Geld ihn und Repräsentanz der Alternativen korrumpieren kann. Also genau das, was er und NuoViso immer am System kritisierten, nehmen sie nun selbst als Legitimation.

Dennoch teile ich nicht die Standpunkte jener Hangout-Leute, die ich für sehr paranoid halte. Wenngleich manche Denkrichtung um das Thema linksgerichteter „Alternativen“ durchaus lohnenswert sind. Eine größere Verschwörung sehe ich nicht. Ich sehe einen Großteil der Alternativen, die das linke Denken nicht verlassen haben und können. Ich sehe Menschen, die gesellschaftliche und politische Prinzipien ermangeln und weiter mit populistischen linken Phrasen von Demokratie und Menschlichkeit um sich werfen. Wer keine Prinzipien hat, kann ihnen auch nicht treu sein.

Wer meine Texte kennt weiß, dass ich gerne die US-amerikanischen Gegenbewegungen in den Vergleich ziehe. Ich sehe hier mehr Intellektualität und Prinziptreue. Dennoch erkennt man auch dort einen ablaufenden Spaltungsprozess zwischen den Konservativen und den „Alt-Right“. Auch dort beginnt man sich gegenseitig zu zersetzen. Doch ist das Niveau erheblich höher. Daher bleibt ein Verdacht, dass man hier gezielt einen Störfaktor in die Szenen geschleust hat, um die Bewegungen zu spalten. Ob die Verantwortlichen aus Dummheit oder mit Wissen handelten, kann man nicht sagen.

Schlussworte

Was hier genau geschieht, kann ich nur beurteilen. Ich kann jeden nun dazu aufrufen den eigenen Prinzipien treu und jedem gegenüber kritisch zu bleiben. Verfallt nicht in die Paranoia an jeder Ecke eine Verschwörung zu sehen. Aber seit genauso wenig blauäugig und naiv. Schenkt zuerst immer Vertrauen, aber denkt selbstständig. Hört euch alle Standpunkte an, wägt sie ab und entscheidet dann. Gebt zu, wenn ihr aufgrund widersprüchlicher Informationen keine Meinung fassen könnt. Bezieht nicht aufgrund emotionaler Beeinflussung Positionen, sondern wägt die Fakten ab und entscheidet euch für das, was überwiegt. Bleibt flexibel und lasst zu durch neue Informationen in eurer Meinung geändert zu werden (Revision). Bleibt sachlich und werdet nicht emotional. In der Wut überwiegt die Dummheit. Versetzt euch in die Menschen hinein und versucht ihre Beweggründe zu verstehen.


Quellen:

[1] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/04/17/die-deutsche-gegenbewegung-aus-meiner-sicht/, https://www.youtube.com/watch?v=WIO9SxPWTH4
[2] https://www.youtube.com/watch?v=RRbCXAfrEJs
[3] https://www.youtube.com/watch?v=12N3XFIAi6s
[4] https://www.youtube.com/watch?v=NPGI5fZ-T6Y
[5] https://www.youtube.com/watch?v=NAjgLCJTNOM
[6] https://www.youtube.com/watch?v=SmLvJ0zA-1s

„Eigentum verpflichtet“?

Im Grundgesetz Artikel 14 heißt es im Absatz 2 wie folgt:

„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“

Was bedeutet das? Bei Wikipedia kann man dazu Folgendes lesen: „Sozialpflichtigkeit des Eigentums. Vor dem Hintergrund einer grundsätzlichen Anerkennung des Instituts des Privateigentums und einer entsprechenden Verfügungsfreiheit wird gefordert, dass der Gebrauch des Eigentums dem Gemeinwohl nicht zuwiderlaufen bzw. ihm zugutekommen soll.“ [1] Im folgenden ist dann zu lesen, dass dieser Grundsatz in verschiedenen Verfassungen Eingang gefunden hat. Das stimmt so nicht, denn weder in den historischen deutschen Verfassung vor Weimarer, noch in der US-amerikanischen und kanadischen Verfassung gibt es einen solchen Passus. Denn dort ging das Eigentum den Staat nichts an und bedurfte daher keiner Regelung, was der Bürger damit zu tun hätte.

Dieser Artikel ist im Prinzip ein typisches Beispiel einer nicht liberalen, sondern in Richtung Sozialismus gehenden Gesellschaft. Das er in der Weimarer Verfassung zum ersten Male auftauchte wundert daher nicht. Denn das Eigentumsrecht und die freie und eigenverantwortliche Verwendung wird hier durch ein staatliches Diktat eingeschränkt. Mit „freiheitlich“ hat das nichts zu tun, denn es gibt keine Halbe- oder Dreiviertelfreiheit. Entweder ist das Eigentum in seiner individuellen Verwendung frei, das heißt geschützt, oder es ist es nicht.

Man braucht nur wenig Recherchearbeit im Netz und auf YouTube um zu belegen, dass eine gewaltige Menge an Eigentum in Form von Kapital, welches Parteien und NGOs zukommt, zum Schaden der Allgemeinheit eingesetzt wird. [2] Es ist daher ein typisches deutsches Gesetz, welches nicht den liberal-rechtsstaatlichen Prinzipien genügt. Denn hier wird wie so oft viel geredet und noch mehr dagegen verstoßen. Es braucht kein Gesetz, welches den Einsatz des Eigentums regelt. In einer freiheitlichen Gesellschaft ist das Eigentum heilig und dessen Einsatz unbeschränkt und unterliegt einzig individueller Freiheit im Einsatz, genauso individueller Verantwortung in der Konsequenz des Einsatzes, zum Beispiel dem Verlust. Was man jedoch bestrafen kann sind Verstöße gegen die Normen der Gesellschaft (Sittenrecht), was dann unabhängig davon ist, ob Eigentum dafür eingesetzt wurde oder nicht. Der Artikel ist demnach völlig sinnlos und muss daher anderen Interessen dienen.

Dieser Artikel ist ein sozialstaatlicher Grundsatz. Zwar wird in dem genannten Wikipedia-Artikel ausgesagt, es handle sich um einen christliche Soziallehre. Doch der christlich-liberale Idealismus verlangt die Verantwortung vom Individuum, auch über den moralischen Einsatz seines Eigentums, und nicht vom kollektiven Staat. [3] Heutzutage schmücken sich gerne Parteien wie CDU mit dem Adjektiv „christlich“. Doch prüft man das Vorhandensein individualistischer Grundsätze ab, wird man schnell feststellen, dass solche Parteien den Sozialstaat vor dem eigenverantwortlichen Handeln befürworten. Denn sonst müsste sich die CDU strickt gegen den Sozialstaat stellen und stattdessen das eigenverantwortliche Handeln und davon abgeleiteten Institutionen wie den freien Markt befürworten.

Da das Wohl der Allgemeinheit nicht verbindlich und ausschließlich im Grundgesetz definiert ist, liegt es an der Regierung dies auszulegen. Verstanden werden muss, dass das Grundgesetz, respektive eine Verfassung, die Grundlage für den Staat und seine Gesetze darstellt. Die Gesetze dürfen nur dem entsprechen, was die Verfassung bestimmt. Je besser die Verfassung formuliert wurde, desto expliziter sind Rahmen und Grenzen des Staates bestimmt. Das Grundgesetz liefert hier keine gute Leistung ab. Wenn also das Grundgesetz aussagt, dass Eigentum dem Wohle der Allgemeinheit zu dienen haben, dann kann die Regierung darauf eine Sozialgesetzgebung aufbauen und beispielsweise so etwas wie eine gesetzliche Krankenversicherung. Auch an dieser Stelle hat es mit Freiheitlichkeit nichts gemein, denn der Grundgesetzartikel schließt bereits eine freie Wahl aus.

Die Tendenzen der Bundesregierung die Allgemeinheit zu definieren kennen wir:

Der_Bevoelkerung_Reichstag

Schriftzug auf dem Boden des nördlichen Innenhofs im Reichstag

Nach Aussage von Frau Merkel und anderen gibt es so etwas wie ein deutsches Volk nicht, sondern nur „schon länger hier Lebende“ und kürzlich Eingereiste. Es kann sich der deutsche Bürger also aus dem Kopf schlagen, dass das „Wohl der Allgemeinheit“ das Adjektiv „deutsch“ trägt. Ein deutscher Sozialstaat ist systemisch verwerflich genug. Doch die Politik der BRD geht in Richtung eines globalistischen/internationalen Sozialstaates unter dem Deckmantel angeblicher Humanität und Menschenrechte. [4] Das Wohl der Allgemeinheit schließt also diese Sachlage ein und dementsprechend kann die Sozialgesetzgebung auch ausgedehnt werden und wem das Eigentum der Deutschen nun zu dienen habe. So verabschiedete die Regierung dieses Jahr 2017 eine Novelle des Baugesetzbuches, wonach nun Privatgrundstücke zum Zwecke der Flüchtlingsunterbringung enteignet werden dürfen. Natürlich folgt man auch hier typisch gewordener deutscher Doppelzüngigkeit in der Gesetzgebung und vergisst den Flüchtling mit internationalem Bezug zu definieren. Flüchtling ist also der, der von der Politik zu genannt wird, und auf ihn wird das Gesetz angewendet. Punkt. Damit entspricht das Gesetze de facto einer Enteignung zugunsten illegaler Einwanderer. [5] Gesetz aus Gesetzwidrigkeit. So etwas gibt es nur in Deutschland.

Nun wird der deutsche Michel auf den Plan treten und verlangen, man möge den Artikel 14 doch bitte eingrenzen. Das Wohl der Allgemeinheit sei doch bitte mit dem Adjektiv „deutsche“ zu versehen. Sofern das den Protest der Linken überwindet, derlei „rassistische“ Tendenzen in das Gesetz zu geben, händigt die Bundesregierung nun jedem Einwanderer einen Zettel aus wo drauf steht: Du bist jetzt Deutscher. Der deutsche Michel tritt wieder auf den Plan und verlangt eine erneute Ergänzung des Artikels, welche die Regierung unter Umständen erneut umgehen kann. Und so geht es in alle Ewigkeit weiter. Bis der deutsche jeglichen liberalen oder rechtsstaatlichen Prinzipien ermangelnde deutsche Michel begriffen hat (oder auch nicht), dass der Artikel gänzlich verschwinden muss und den Staat das Eigentum der Bürger und was sie damit tun nichts angeht! [6] Denn Eigentum bedeutet Freiheit und daher kennen liberale Verfassungen auch das zivile Waffenrecht, um genau dieses gegen staatliche Willkür zu verteidigen. Zum Eigentum gehört im übrigen auch das Selbsteigentum, also der eigene Körper. Dient dieser demnächst auch der Allgemeinheit?


Quellen:

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialpflichtigkeit_des_Eigentums
[2] https://www.youtube.com/watch?v=xi8R6OH3G2Y, https://www.youtube.com/watch?v=2OFt6q0oBaw
[3] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/09/10/gerechtigkeit-sozialstaat-vs-individuelle-verantwortung/
[4] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/04/19/niemand-hat-ein-recht-auf-irgendetwas/
[5] https://www.youtube.com/watch?v=7l7Z-9zsq7M
[6] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/09/12/recht-und-freiheit/

Gesellschaftlicher Konsens und die Seele einer Ethnie

Falsches Menschen- und Weltbild

Das erfolgreiche Funktionieren einer Gesellschaft baut auf bestimmen Grundlagen auf. Leider haben die meisten der politischen Strömungen und Parteien diese Grundlagen vergessen und sind einem linksideologischen Weg verfallen, der sich nicht mehr daran orientiert was einer funktionierenden Gesellschaft zugrunde liegt, sondern versucht eine sozialromantische Utopie für die Gesellschaft zu schaffen. Erfragt wird nicht mehr das Wesen des Menschen, sondern es wird mit Begriffen wie „Demokratie“ oder „soziale Gerechtigkeit“ [1] ein Wunschbild geschaffen, auf das politisch hingearbeitet wird. Aufgrund der massenmedialen Präsenz dieser Ideologie und der entsprechenden sichtbaren Politiken und deren Propaganda, verlernte auch ein Großteil des Bürgertums zu hinterfragen, was einer Gesellschaft in Wahrheit zugrunde liegt, bevor es politische Entscheidung trifft. Die noch konservativ denkenden Bürger bewahrten sich noch einen Instinkt dafür, auch wenn es politische kaum mehr Anwendung findet. Dafür werden sie von jenen Sozialromantikern verfolgt, die vergessen haben, was einer Zivilisation und ihrer Gesellschaft zugrunde liegt.

Der politische Konservativismus ist heute die einzige Strömung, die sich am Wesen des Menschen und einer natürlichen Gesellschaft herleitet. Er arbeitet nicht mit sozialromantischen Utopien, sondern mit natürlichen Fakten, die viele Bürger nach Jahrzehnten marxistischer und sozialistischer Indoktrinierung verlernt haben als solche zu akzeptieren. Über Jahrzehnte wurde ein neues Menschen- und Weltbild geschaffen, welches sich am Marxismus orientiert und propagiert, dass nichts mehr ewig gültig und unverändlich sei. Das Schicksal des Menschen durch nichts mehr vordeterminiert, sondern allein durch seine beliebig veränderbare Umwelt bestimmt. Verändere die Umwelt und die veränderst den Menschen. Der Mensch wurde Maß und der Materialismus die „Tugend“. Dieses Denken führte zu den katastrophalen gesellschaftlichen Zuständen, die wir seit 100 Jahren zunehmen sehen. Auf die Frage hin, was einer erfolgreichen Gesellschaft zugrunde liegt, werden wohl viele Bürger heute antworten: „Soziale Gerechtigkeit“. Als Konservativer antworte ich: Ein normative ethisch-moralischer Konsens im sozialen Gefüge.

Konsens heißt Vertrauen

Oder anders gesagt: Vertrauen. Das Vertrauen, dass beispielsweise eine junge deutsche Frau knapp bekleidet oder nachts allein auf die Straße gehen kann, ohne dass ihr etwas passiert, ja ihr gar von den Männern geholfen wird, sollte ihr etwas passieren. Dieses Vertrauen ist heute in Gefahr. Es ist das Vertrauen, dass Normen, Ethik und Anstand sowie ausgesprochene oder niedergeschriebene Regeln und Gesetzte, auf die sich alle schon vor tausend Jahren geeinigt haben, von allen befolgt werden, auch und gerade ohne dass es eine Exekutive anwesend ist. Was eine Gesellschaft zusammenhält sind nicht ausschließlich die Dinge, die vom Staat umgesetzt werden. Es ist die normative ethisch-moralische Metaebene über allem, die sich zwischen den Gesellschaftsmitgliedern befindet. Selbst wenn Staat und Gesellschaft zusammenbrechen würden, würde diese Metaebene bestehen bleiben. Sie ist das Fundament der Gesellschaft und des Staates letztendlich – man kann sagen die Seele. Die physische Form mag vergehen, aber die Seele bleibt bestehen, und die physische Form ist die Manifestation dieser Seele!

Fehler des Marxismus

Doch die Frage ist, was diese Seele geschaffen hat? Nur wenn man weiß, was diese Metaebene ist und wie sie geschaffen wurde, kann man sie bewahren und die Gesellschaft erfolgreich und funktional halten. Die Natur hat den Menschen mit natürlichen und schützenden Instinkten ausgestattet, damit sich eine solche Seele formt und was sie ausprägt erhalten bleibt. Ohne diese Instinkte wären auf der einen Seite keine Gemeinschaften und Gesellschaften möglich und auf der anderen Seite auch keine Identitäten dieser. Ein Instinkt ist das Bewusstsein für das Eigene, die Zugehörigkeit, die Abstammung. Das ist freilich etwas, was die marxistisch-sozialistischen Ideologien nicht erklären, denn sie gehen ja davon aus, dass etwas Vordeterminiertes im Schicksal des Menschen nicht besteht und dass folglich jene natürlichen Instinkte nichts anderes als Ideologie seihen. Wenn sich also eine Menschen seiner Familie und seiner Ethik zugehörig fühlt, sie bewahren und schützen will, Politik in ihrem Interesse betreibt, dann ist das in den Augen der Marxisten kein natürlicher Instinkt, sondern eine Ideologie. Denn eine Ethnie gibt es nicht im Maß des Menschen. Namentlich dann „Rassismus“ oder als neuer Begriff „Familialismus“. Die determinierende Natur wird zur Ideologie verklärt und die Ideologie des Marxismus mit seiner willkürlichen Veränderlichkeit von allem und jedem zur Natur. Dabei hat es seinen Grund, warum bestimmte Grundsätze in der westlichen Welt mit einem Gottesbezug versehen wurden. Damit soll die Ewiggültigkeit und damit Unveränderlichkeit dieser Dinge ausgedrückt werden. Dazu gehören beispielsweise neben dem Bewusstsein für Recht und Gesetz auch die Familie und die Ehe. Als man meinte diese Verknüpfung sei obsolet, begann sich diese Dinge gleichermaßen in ihrer Bedeutung aufzulösen. Damit verbunden begann auch die Gesellschaft immer mehr Schaden zu nehmen und sich aufzulösen. Mit der Zerstörung der heiligen Institution der Ehe zwischen Mann und Frau durch den marxistischen Feminismus als Beispiel.

Frühste Gemeinschaften setzten für ihr Zusammenleben Normen fest. Der Rahmen dieser Normen umfasst viele Bestimmungsfaktoren und prägte sich in Ritualen und Symbolen aus, die wir nach tausenden Jahren Entwicklung heute „Kultur“ nennen. Die Religion spielte dabei immer eine entscheidende Rolle. Je mehr sich der frühe Mystizismus zu Religionen entwickelte, desto fundierte und klarer wurden die einfachen Normen und entwickelten sich zu Ideal-, Ethik- und Moralvorstellungen, zu Tugendbildern und Anstandsregeln. Sie bilden jene Metaebene, welche Teil der Kultur wurde. Daraus leiteten sich dann konkrete Gesellschaftsstrukturen ab. Diese Entwicklung vollzog sich über zig Tausende Jahren. Daher ist dieser Konsens zwischen den Mitgliedern einer Ethnie nicht austauschbar, ohne die Kultur zu zerstören. [2] Auch kann man diese Metaebene nicht, wie es der Sozialismus versucht, von heute auf morgen oder auf übermorgen austauschen oder neu erfinden. Er brauchte tausende Jahre um zu reifen.

So mussten die Sozialisten des 20. Jahrhunderts sehr schnell einsehen, dass sie ohne das konservative Element überhaupt keinen Anklang in der Gesellschaft finden würde. Erst dem Kulturmarxismus gelangt es schlussendlich derart tief in die Seele unserer Zivilisation einzugreifen, auch unter Ausnutzung der Trauma des letzten Regimes, dass er sie anfing zu zersetzen. [3] Dieser Prozess wird von unaufgeklärten Bürgern um die Hintergründe als „Moderne“ bezeichnet, als wäre es eine natürliche Entwicklung gewesen, welche von selbst einsetzte. Doch bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass diese Entwicklung nur durch Umerziehung der Gesellschaft stattfand, indem sich Marxisten in allen entscheidenden Positionen der Wissenschaft, der Gesellschaft, der Politik und der Kultur, ja sogar der Kirche platzierten. [4] Gesellschaft und öffentliche Meinung wurden über Jahrzehnte durch marxistische Erziehung der Jugend verändert. In ihrer natürlich Form ist jede Gesellschaft konservativ und wie die Osteuropäer zeigen, wird jede Gesellschaft augenblicklich wieder erzkonservativ, sobald der Kommunismus beseitigt wurde. Doch durch die Anwesenheit einer solchen radikalen Ideologie in allen Fasern der Gesellschaft und unter Nutzung des Staates, kann dies geändert werden. Was demnach fälschlich aus Moderne und natürliche und unvermeidliche Entwicklung ausgelegt wird, war in Wahrheit die Vollendung des Kommunismus, da ihm nun Mittel zur Verfügung standen, die er vorher nicht hatte. Das letztendliche und beobachtbare Scheitern dieser Ideologie liegt ausschließlich daran, dass sie nicht wissenschaftlich ist und sich nicht an der Natur orientiert. Der gezüchtete utopische neue Mensch wird von der Natur ausselektiert, weil er nicht überlebensfähig ist. Nichts anderes sehen wir heute mit der Invasion des Islam. [5]

Konsens und Politik

Dieser Konsens wirkt sich genauso auf die Politik einer Gesellschaft aus. Besonders auf die politische Organisation in Form des Staates und der politischen Entscheidungsfähigkeit. Grundlegende politische Prinzipien der westlichen Zivilisation, wie die Gewaltenteilung, die Subsidiarität, die regionalen Autonomien bis hin zum Parlament beruhen auf diesem Konsens. Genauso besteht er im Rahmen politischer Debatten und der Entscheidungsfindung. Hier geht es nicht um Vereinheitlichung von politischen Meinung, wie wir es heute vorfinden. Solange diese Metaebene im Konsens zwischen den Gesellschaftsmitgliedern besteht, können politische Entscheidungen über Debatten erheblich effizienter getroffen werden, da man sich in den Grundsätzen einig ist. So wird das Wesen und die Identität der westlichen Zivilisation von dem christliche Idealismus um das eigenverantwortliche Individuum bestimmt. [6] Individuelle Freiheit ist im Westen, seiner Gesellschaften und Kulturen maßgebend. Das gibt es nur hier. Daraus entwickelten sich gesellschaftliche und politische Institutionen. Beispielsweise das Eigentumsrecht, die Marktwirtschaft, die freie Öffentlichkeit, freie Meinung und freier Geist oder die republikanische Minimalstaatsform. Das sind Dinge, die sich in ihrer Herkunft nicht nur ethnisch-kulturell, sondern auch im Rahmen dieses Konsenses ableiten lassen und daher nur im Westen so bestehen. Und sie basieren alle auf der christlichen sowie antiken griechischen und römischen Philosophien.

Wenn aber nun ein Ethnie und ihre Kultur einwandern, die einem gänzlich anderen Konsens folgen und für die Individualismus keine Bedeutung hat, dafür aber beispielsweise Unterwerfung wie im Islam, dann wir der westliche Konsens, so er schwach geworden ist und seinen Stolz verloren hat, verdrängt werden. Der Konsens in der westlichen Gesellschaft beginnt sich aufzulösen. Die Politik verliert ihre Effizienz und verwandelt sich notwendiger Weise in eine Diktatur, wie in allen multikulturellen Gesellschaften. Der westliche Ideal von der Freiheit des Individuums kann nur und ausschließlich in einer christlichen Gesellschaft mit westlichen Menschen bestehen. Allen anderen Ethnien und Kulturen fehlt die entsprechende Seele. Sie haben ein anderes Wesen und eine andere Art zu leben, die sich ebenso über Jahrtausende entwickelt hat und sich genau wie bei den Menschen des Westens nicht austauschen oder umerziehen lässt.

Konsens und öffentlicher Raum

Der Konsens geht unabhängig des Vorhandenseins marxistischer Ideologien dann verloren, wenn auf den öffentlichen Raum ein anderer Konsens einwirkt. Wenn also der christlich-liberale Konsens im öffentlichen Raum beispielsweise vom Islam und seinen Unterwerfungsformen verdrängt wird. Der Konsens existiert nicht nur privat und familiär. Die Gesellschaft prägt sich in der Öffentlichkeit aus und hier beginnt Politik. [7] Allein diese Aussage ist nur in einer westlichen Kultur denkbar, denn nur hier kennt man die Bedeutung der Öffentlichkeit und des Bürgertums für die Politik einer Gesellschaft. Im Islam beispielsweise hat diese Philosophie keinerlei Relevanz, denn seine angestrebte Daseinsform ist das Kalifat. Geht der Konsens in der Öffentlichkeit verloren, werden also andere Kulturen in die Öffentlichkeit eingebracht als die maßgebende christliche Kultur, beginnt sich die Gesellschaft von dem westlichen Bild wegzubewegen. Manche Antideutschen und Antiweißen nennen dies „Bereicherung“. Doch gemeint ist damit die Zerstörung der westlichen Kultur und was sie ausmacht. Jede neue islamische Moschee im christlich-deutschen öffentlichen Raum nimmt ein Stück von diesem weg und verkleinert ihm. Der Raum des christlichen Konsens wird so immer geringer und ein anderer Konsens beginnt sich auszubreiten – staatlich gefördert.

Die Seele einer Ethnie bestimmt ihre Zivilisation

Dieser Konsens – die Seele – ist nicht übertragbar. Fremde können ihre Prinzipien erlernen und sie leben. Doch nur, wenn ein Lehrer vorhanden ist. Doch nur die maßgebende Ethnie kann diese Dinge von sich aus hervor bringen, denn sie hat die passende Seele dafür. So hat die weiße Ethnie bestimmte Anlagen und Charakteristika, die keine andere Ethnie hat. Neben der zweithöchsten Intelligenz auf dem Planeten, auch ein gesteigertes Maß an Altruismus. Das bewegt sie dazu sich um die Welt zu bewegen und Landstriche zu entwickeln. Selbst die selbstlose Hilfe im christlichen Humanismus [8] wird dadurch bestimmt. Wer kennt muslimische humanitäre Ritterorden? Es gibt sie nicht. Wo sich das Christentum und sein Individualismus ansiedelte entwickelte sich die Zivilisation. Wo sich der Islam ansiedelte, verfiel sie. Mancher sagt, dass dies ein alter germanischer Geist sei. Hegel sagt: „Der germanische Geist ist der Geist der Freiheit.“ Auch er spricht von einer Form der Seele, die ethnische bestimmt ist. Der christliche Individualismus und die gesellschaftlich-politische Form im Liberalismus kommen nur natürlich im Westen vor. Nirgends sonst. Auch blieben alle Versuche diese Daseinsform zu übertragen, selbst auf zugewanderte Bevölkerungsteile, größtenteils erfolglos. Doch nur der Westen schaffte es immer wieder, selbst nach völlig konträren politischen Ideologien, Teile seiner traditionellen Prinzipien wieder zu etablieren. Auch heute, nach Jahrzehnten des kollektivistischen Sozialismus, spüren wieder mehr Menschen ein Drang zum Individualismus und zur individuellen Freiheit. Staatliche Autorität wird immer mehr abgelehnt. Die neu aufgekommene libertäre Bewegung zeigt dies. Das wurde nicht erzogen oder gelernt. Das ist ein natürlicher Instinkt in der ethnischen Seele der Menschen des Westens.

Diese Flamme brennt weiter, solange die Ethnie bestehen bleibt, und so lange wird sich immer auch der Konsens ausbilden, der dann Gesellschaft, Politik und Kultur bestimmt. Nur wenn die Ethnie zerstört wird, verschwindet auch diese Seele und damit schlussendlich die gesamte westliche Zivilisation. Denn es verschwindet, was ihr zugrunde liegt. [9]

Die deutsche Seele

Für die Deutschen gilt dies innerhalb des Westens im Speziellen. Wie Oliver Janich einmal betonte, liegt der Erfolg der Deutschen in der Industrie darin, dass man bei ihnen sicher sein kann, dass alle Schrauben auch gezogen sind. Janich meinte damit die typisch deutsche Genauigkeit, die dann auch zu Institutionen wie Kontrollen, Prüfanstalten, Normungen und Zertifizierungen führte. Das ist typisch deutsch und gibt es in den meisten anderen Ländern außerhalb Europas nicht. Innerhalb Europas übernahm man es von den Deutschen. Beispielsweise die DIN, die Deutsche Industrienorm, wurde in Deutschland erdacht. In keiner anderen Kultur ist die Arbeitsethik so ausgeprägt, wie in Deutschland. So erdachten dann die Angelsachsen mit Adam Smith den Kapitalismus. Aber der deutsche Protestantismus erdachte die Arbeitsethik (vgl. Max Weber). Man kann sagen, dass kaum ein andere Volk so vom free-market capitalism und laissez-faire profitiert(e), wie die Deutschen. Das Deutschen Kaiserreich begründete auf seiner wirtschaftsliberalen Politik seinen industriellen Erfolg.

Deutschlands Erfolg als Zivilisation setzt sich nicht nur aus typisch westlichen individualistischen Eigenschaften (vgl. Hegel) zusammen, sondern auch aus typisch deutschen. Wenngleich die Menschen des Westens allgemein sehr fleißig, wissbegierig und innovativ sowie altruistisch sind, was ihren Fortschritt als Zivilisation ausmacht, setzen die Deutschen noch eines drauf. Selbst als Kolonialherren waren sie die Geachtesten, da sie nicht plünderten, sondern entwickelten, das heißt Straßen, Wasserversorgung und Schulen in ihren Kolonien bauten (die bis heute stehen). Selbst der ebenso typisch deutsche Schuldkuld beruht auf der Ausnutzung deutschen Wesens: Die Vorstellung wegen eines nicht einmal persönlichen Verbrechens Schuld zu tragen und dafür mit besonders selbstlosen Taten zu sühnen, ist ein Beleg für die tiefe ethnische Verwurzelung der Christlichkeit im deutschen Wesen. Auch hier kann man demnach erkennen, dass diese Wesenszüge egal unter welchen Umständen fortbestehen. So versuchte man seit 1945 die Deutschen umzuerziehen. [10] Doch ihren Fleiß und ihre Genauigkeit sowie ihr Altruismus bestehen bis heute fort, selbst wenn ihre physische und gesellschaftliche Kultur entweder nur noch rudimentär vorhanden oder durch Sozialismus ersetzt ist. Das ist ein weiterer Beleg im Speziellen dafür, dass es ethnische Eigenschaften – ethnische Seelen – gibt, die veranlagt und nicht auslöschbar oder übertragbar sind! Auslöschbar nur, wenn es zu einer Ideologie ethnischer Zwangsvermischung, genannt „Mulitkulturalismus“, kommt.


Quellen:

[1] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/09/10/gerechtigkeit-sozialstaat-vs-individuelle-verantwortung/
[2] https://www.youtube.com/watch?v=ZeFnoYLRtNc
[3] https://www.youtube.com/watch?v=ZuH9jAtPmWU, https://www.youtube.com/watch?v=-1glDVfQunw
[4] https://www.youtube.com/watch?v=_Ou_kgQ8j-E, https://www.youtube.com/watch?v=bFU8pG0luek, https://www.youtube.com/watch?v=QWKcjsxwwG8, https://www.youtube.com/watch?v=2D7RHgznBOA
[5] https://www.youtube.com/watch?v=Bd4aKaFofck
[6] https://www.youtube.com/watch?v=cxA4TokTmcs, https://www.youtube.com/watch?v=eUvXszFZpmc
[7] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/04/22/republikanisches-prinzip-und-oeffentlicher-raum-wesen-der-westlichen-zivilisation-und-seine-zerstoerung/
[8] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/07/01/in-einer-zeit-vor-dem-sozialstaat/
[9] https://www.youtube.com/watch?v=8wKRnfnFAL4, https://www.youtube.com/watch?v=1fiNNglcKJY, https://www.youtube.com/watch?v=2u0jlR6-qlQ, https://www.youtube.com/watch?v=yPHWo0mSw4s
[10] https://www.youtube.com/watch?v=LYdVoQu4f8E, https://www.youtube.com/watch?v=PSt_QLtKeL8, https://www.youtube.com/watch?v=inqdOQMvHSc

Humanität und Afrikas Bevölkerungsexplosion

Kaum jemand wird die Vermutung haben, dass der rasante Bevölkerungszuwachs auf dem afrikanischen Kontinent etwas mit humanitärerer Hilfe zu tun hat. Doch es scheint dennoch eine direkte Verbindung zu geben. Die afrikanischen Gesellschaften sind aufgrund ihrer Unterentwicklung nicht in der Lage größere Bevölkerungszahlen zu ernähren. Es gibt flächendeckende weder eine gesicherte Wasserversorgung, noch eine ausreichende bewässerte Agarwirtschaft. Faktisch lebten die Zentral- und Südafrikaner vor 100 Jahren, sprich vor dem Kolonialismus durch die Europäer, noch in Stammeskulturen und als Nomaden. Sie lebten von der Jagd und haben aus eigener Kraft nicht den Ackerbau entwickelt, geschweige denn Bewässerungssysteme. Die einzigen Entwicklungen auf dem Kontinent stammten in Nordafrika aus der Antike und viel später in Zentral- und Südafrika durch die weißen Kolonialherren. Als diese bis auf Südafrika wieder verschwanden, verschwanden auch die Entwicklungen wieder. Südafrika entwickelte sich zu einem Apartheidsregime, welches bis heute Jagd auf weiße Christen macht. In vielen Ländern Afrikas etablierten sich kommunistische Regime, welche die Entwicklung unten halten, und Land und Menschen verkaufen, um sich selbst zu bereichern. Die Fortschritt Nordafrikas kam zum erliegen, als der Islam das Christentum auslöschte. Das heißt weder vom Norden noch vom Süden werden Entwicklungen angestoßen.

Jede Gesellschaft reguliert auf natürliche Weise ihre Geburtenzahl nach der Verfügbarkeit von Nahrung und anderen Sicherheiten. Afrikas selbstständige Versorgung reicht für eine geringe und primitive Besiedlung. Doch die Bevölkerungszahl explodiert förmlich. Das Aufgrund humanitärer Hilfe. Denn die Afrikaner haben sich daran gewöhnt vom Westen versorgt zu werden. Im Grunde ist Afrika ein gewaltiger Sozialstaat. Die Afrikaner sind abhängig von der westlichen Hand in den Mund und ihre Geburtenraten richten sich nicht nach der eigenen Versorgung, sondern nach den Hilfsgütern aus dem Westen. Die unzählige geborenen Kindern müssen Hungern und Sterben, wegen der Humanität. Arbeit gibt es keine, weil es keine Entwicklung gibt.

Viele Konzepte Afrika zu entwickelten, damit es sich selbst versorgen kann, scheitern. Aufgrund der einfachen Tatsache, die niemand wahr haben will: Die afrikanischen Ethnien sind was die Durchschnittsintelligenz angeht auf einem Wert, der in der westlichen Welt als geistig behindert gilt. [1] Das heißt nicht, dass diese Menschen geistig behindert sind. In der westlichen Gesellschaft wären sie es wohl, gemessen an den herrschenden kognitiven Leistungsstandards. Das heißt lediglich, dass das Intelligenzniveau dieser Menschen auf dem Niveau der Zeit vor der europäischen Antike liegt. Was nicht verwundert, denn Afrika hatte niemals so etwas wie eine Antike. Die Besiedlung Nordafrikas erfolgte über Zivilisationen, die aus Mesopotamien kamen und wie neuste Forschungen belegen, entwickelte sich die Menschheit nicht in Afrika, sondern in Europa. [2] Afrikas Gesellschaften und deren Ethnien befinden sich in einem Entwicklungszustand, der noch vor der Antike liegt. Afrika kann keine Automobile entwickeln. Faktisch haben Großteile des Landes noch nicht einmal das Rad erfunden.

Archäologische Funde in Südamerika zeigen, dass es vor den Inka eine höher entwickelte Zivilisation gegeben haben muss. Je älter die Bauwerke sind, desto raffinierter und monumentaler ist die Bauweise. Je jünger die Bauwerke werden, desto primitiver wird die Bauweise im Vergleich dazu. Nachfolgende Kulturen wie die Inka fanden womöglich die Bauwerker der Vorgänger. Sie versuchten sie zu kopieren, doch waren dazu nur im Ansatz in der Lage. Dasselbe sehen wir in Europa: Als das Römische Reich fiel, wurde die Entwicklung in Europa, Mesopotamien und Nordafrika um 500 Jahre zurückgeworfen. Der Germanen fanden zwar die Aquädukte, wussten aber weder was das ist, noch wie man es baut. Selbst im Mittelalter waren die für die Römer alltägliche Dinge wie Abwassersysteme und Zisternen völlig unbekannt. Es brauchte bis zur Renaissance im 14. Jahrhundert, also 1000 Jahre, bis die Zivilisation der Antike wieder erreicht war. Und das auch nur, weil die alten Römer und die Germanen ethnisch verwandt waren. Es ist einem Volk belegbar nicht möglich das gleiche Maß an Zivilisation zu entwickeln, nur wenn es die physischen Formen einer anderen Kultur vorfindet. Auch Schriften und Bildung reichen nicht aus. Marx ist durch wissenschaftliche Forschung wiederlegt: Der Mensch ist nicht durch seine Umwelt bestimmt. Wenn eine Ethnie weniger entwickelt ist, kann sie kein höheres Maß an Zivilisation halten.

Der Menschenstrom, der zur Zeit Europas aus Afrika erreicht, der Hungern und die Armut in Afrika, haben die humanitären Hilfen zu verantworten. Die alten Römer, die Nordafrika besiedelten, fütterten die Afrikaner nicht. Sie gaben ihnen Zivilisation. Sie brachten ihnen Handel bei, Ackerbau, Wasserversorgung und Straßenbau. Genau dies wäre heute notwendig. Aber linke Ideologie und Gutmenschenpolitik löste wohl eine der größten humanitären Katastrophen aus, welche die Welt je gesehen hat. Denn diese Menschen sehen nun, wie der Westen lebt und nun machen sie sich auf dem Weg, angelockt vom der schlimmsten und dümmsten Erfindung, der westlichen Welt: Dem Sozialstaat. Hart ausgedrückt strömen gerade Millionen geistig Behinderte nach Europa und man sollte all jene in die „geschlossene Abteilung“ einweisen, welche diese als die Fachkräfte von morgen sehen. Es gibt keinen historischen Beleg auf diesem Planten, dass jemals eine hoch entwickelte Kultur die Einwanderung von weniger entwickelten Ethnien überlebt hat. Auch Rom ging daran zugrunde, wie der gesamte Nahe Osten nach der islamischen Eroberung.

Einmal mehr beweist sich, dass linke Ideologie eine Ideologie der reinen Dummheit ist und nichts weiter als Leichenberge und ruinierte Zivilisationen hervorbringt. Wie ist dieses Problem zu lösen? Darüber sollte jeder selbst nachdenken. Eine Tipp: Nur wenn man Ethik und Moral beiseite lässt, Dinge, die die Natur aus gutem Grund nicht kennt, wird man klar sehen können. Doch eines ist sicher: Wenn die Lösung linke Politik ist, wird es Europa danach nicht mehr geben.


Quellen:

[1] https://iq-research.info/en/page/average-iq-by-country, https://de.wikipedia.org/wiki/Geistige_Behinderung
[2] http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/anthropologie-forscher-verlegen-wiege-der-menschheit-von-afrika-nach-europa-a-1148788.html

Recht und Freiheit

Es gibt einen Unterschied zwischen Recht und Freiheit respektive Freiheitsrechten. Es heißt: Des Einen Recht ist des anderen Pflicht. Man sollte dieses Satz stets im Hinterkopf behalten, wenn man über Rechte sinniert. Je mehr Rechte eine Gesellschaft gewährt, desto mehr Gesetze muss es zwangsläufig geben und desto mehr muss der Staat dieses exekutieren und damit Zwang ausüben. Der Staat wächst demnach mit den gewährten Rechten und schränkt gleichzeitig die Freiheit ein. Daher müssen Rechte so eng wie möglich gefasst werden und auch nur in dem Maße bestehen, wie sie Freiheitsrechten entsprechen.

In einer liberalen, das heißt freiheitlichen Gesellschaft gibt es daher insgesamt nur drei Rechte: Freiheit, Leben und das Streben nach Glück. Daraus können sich dann verfassungsmäßige Rechte ableiten, um diese allgemeinen Rechte zu wahren. Wenn es des Recht auf Leben gibt, muss es auch das Recht geben das eigene Leben zu schützen. Wenn es das Recht auf Freiheit gibt, muss es ein Recht auf Eigentum geben, denn nur (privates) Eigentum bedeutet Freiheit. Damit verbinden sich dann Pflichten des Staates, beispielsweise das Recht auf bewaffnete Verteidigung von Leben und Eigentum zu schützen (ziviles Waffenrecht) oder das Recht auf Eigentum an sich. Dies führt wiederum zu entsprechenden Gesetzen. Diese freiheitlichen Rechte gelten für alle Bürger in einem solchen Staat, schränken aber dabei nicht die Rechte der Bürger untereinander ein. Die Wahrung des Rechtes auf Eigentum mit entsprechenden Gesetzen kann niemals dazu führen, dass die Freiheit anderer Bürger eingeschränkt wird.
Exkurs: Was Freiheit ist und wo sie aufhört, bestimmte die Normen der westlichen Welt. Normen, die sich aus der christlichen Ethik und Moral sowie Anstand ableiten. Wird die Freiheit von dieser Züchtigung getrennt, wie wir es heute vorfinden (Linksliberalismus), dann bringt sie nur Schlechtes hervor. Es gibt demnach keine absolute Freiheit, sondern sie wird durch christliche Ethik und Moral begrenzt, welche größtenteils bereits in unseren Gesetzen enthalten ist und sich auf die 10 Gebote stützte (Du sollst nicht morden. Du sollst nicht stehlen. Du sollst Vater und Mutter ehren. etc.). Andere Ethik- und Moralvorstellungen werden mehr vom Individuum durch christliche Erziehung gelebt.

Daneben gibt es jedoch die sozialen Rechten, welche zu einer Sozialgesetzgebung führen. Liberale Freiheitsrechte sind individualistische Rechte. Sie beziehen sich auf das Individuum. Sozialrechte sind kollektivistische Rechte. Sie beziehen sich auf das soziale Kollektiv. Damit müssen sie zwangsläufig und dem Wesen nach individuelle Freiheiten zugunsten kollektiver Verantwortung einschränken. Wenn es beispielsweise das Recht auf Arbeit gibt, dann gibt es das entsprechende Gesetz dazu, welches die Freiheit der Unternehmer einschränkt, wann und wen sie einstellen. Wenn es das Recht auf Mindestlohn gibt, dann schränkt es die unternehmerische Freiheit den Lohn zu bestimmen (Einschränkung der Vertragsfreiheit), was dann sogar noch den Effekt hätte, dass kleinere Unternehmen schwerer in den Markt treten können und mittlere Unternehmen weniger Bürger einstellen können, da sie weniger Bürgern in Arbeit mehr Lohn zahlen müssen. Das Recht auf Frauenquote schränkt die Freiheit des Unternehmens ein allein nach Eignung auszuwählen, denn hier sollen sie nach Geschlecht wählen. Die Ausländerquote und Quote für ethnische Durchmischung werden sicher auch noch kommen. Das kann unter Umständen den Erfolg eines Unternehmens stark negativ beeinflussen. Hier wird nicht nur unternehmerische Freiheit eingeschränkt, sondern faktisch das markt-wirtschaftliche (kapitalistische) Prinzip außer Kraft gesetzt, sprich die rationale Entscheidung. Die Wirtschaft wird hier einem Zwang unterzogen, welche weitere Effekte nach sich zieht. Das nur als einige Beispiele. Richtig kriminell wird es, wenn diese Sozialrechte mit Menschenrechten verbunden werden. Wenn es also keine Rechte sind, die sich auf das Staatsvolk beziehen. Denn nun erweitert sich die Sphären der Pflichten aufgrund von Rechten faktisch über die gesamte Welt. [1] Wird von der Regierung dann Masseneinwanderung forciert, dann steht das soziale Kollektiv in der Verpflichtung per Gesetze (Menschenrechte) Arbeit, Nahrung, Obacht und was sonst noch als Sozialrechten in der Menschenrechtscharta enthalten ist [2], zu gewähren. Mit individuelle Freiheit hat das nichts mehr zu tun.

Der Unterschied zwischen Freiheitsrechten und Sozialrechten liegt um Subjekt. Das heißt, beziehen sie sich auf das Individuum (individuelle Freiheit) oder das Kollektiv (kollektive Verantwortung). Viele Rechte in einer Gesellschaft zu haben ist kein Garant dafür auch große Freiheit zu haben. Es kommt darauf an, was das für Rechte sind: Wahren sie die Freiheit des Individuums oder den Sozialismus. Freiheitsrechte sind daher in der Zahl stets geringer, als Sozialrechte. Damit verbunden ist unter Freiheitsrechten auf der Staat kleiner. Viele deutsche Bürger meinen beispielsweise, dass das Recht auf Bedingungslose Grundeinkommen vereinbar mit einer freiheitlichen Gesellschaft sei. Das ist es nicht, denn dieses Recht setzt automatisch ein Gesetz in Folge, welches alle Bürger dazu zwingt ihren Lohn abzugeben. Der Staat sammelt und verteilt dann um. Das ist nichts anderes, als ein erweiterter Sozialstaat, der von Libertären nicht ohne Grund als „organisierter Diebstahl“ bezeichnet wird. Freiheit wäre es allein dem Individuum das Streben auf Glück als Recht zu setzen, aber nicht das Recht auf Hand in den Mund. Freiheit ist nicht ein Recht auf Arbeit, sondern ein Recht auf (individuelles) Streben nach Glück.

Man findet so in der Abgrenzung von Recht und Freiheit auch die Definition über die Verantwortung vor: Freiheit bzw. Freiheitsrecht ist es allein, wenn man selbst in der Verantwortung ist dieses Recht umzusetzen. Der Staat wahrt lediglich diese Freiheit. Ob sie der Bürger nutzt oder nicht interessiert dabei nicht. Das wird durch seine individuelle Entscheidung bestimmt. Sozialrechte auf der anderen Seite muss der Staat am Ende umsetzen. Eine Wahl gibt es nicht. Und das macht den Unterschied aus: Freiheit bedeutet individuelle Verantwortung und individuelle Verantwortung bedeutet individuelle Entscheidung.

Wenn sich also eine Gesellschaft „freiheitlich“ schimpft, kann man dies an den Rechten und Gesetzen sehr gut belegen oder wiederlegen. Deutschland hat einen Sozialstaat. Damit kann die deutsche Gesellschaft niemals freiheitlich sein. Die BRD hat auch die Menschenrechtscharta unterschrieben. Zur Sphäre der individuellen Freiheit gehört im allgemeinen die bürgerliche Freiheit. Da Unternehmer aber auch Bürger sind bestimmt ebenso die unternehmerische Freiheit.


Quellen:

[1] https://www.youtube.com/watch?v=ZsPQpqgS2ck
[2] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/04/19/niemand-hat-ein-recht-auf-irgendetwas/

Nazis? Wo?

Auf Wikipedia findet man eine Interessante Liste unter dem Titel „Liste ehemaliger NSDAP-Mitglieder, die nach Mai 1945 politisch tätig waren“. [1] Darin kann man nachlesen, welche ehemaligen NSDAP-Mitglieder und wie viele in welcher Partei nach 1945 tätig waren. Zusammengefasst sieht das dann so aus:

  • CDU 54
  • FDP 28
  • Linke (SED) 23
  • SPD 19
  • CSU 17
  • NPD 5
  • Grüne 1
  • Afd 0

Man kann also behaupten, dass jene Parteien, die heute gerne alle Konservativen als „Nazis“ beschimpfen, selbst ziemlich große ideologische Einflüsse aus der Richtung hatten. Dies sollte man vorhalten, wenn man das nächste mal von einem dieser Leute (besonders der Linken) als „Nazi“ beschimpft wird.


Quellen:

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren

Gerechtigkeit: Sozialstaat vs. individuelle Verantwortung

Die Linken sprechen von „sozialer Gerechtigkeit“. Wie kann etwas gerecht sein, wenn es den Staat braucht, um es umzusetzen? Soziale Gerechtigkeit meint, dass die Linken, sprich der Staat, bestimmen, was einem Menschen zusteht. Dafür nutzen sie ein ideologischer Menschenbild, wo sie definieren, wer Berechtigt und wer in der Pflicht steht und warum. So hat im linken Menschenbild der Stärkere immer Unrecht und ist verpflichtet für den Schwächeren Verantwortung zu übernehmen. Denn die Schwäche resultiert aus dem Vorhandensein der Stärke. Deshalb hat der Schwächere das Recht vom Stärkeren Leistungen einzufordern, welche der Staat dann überträgt. Das nennt man Sozialstaat. Ferner beschreibt das ideologische Bild, dass kein Mensch für sein Schicksal verantwortlich ist, da der Mensch allein durch seine materielle Umwelt bestimmt ist (vgl. Marx). Dadurch wird das Recht geschaffen Verantwortung vom Individuum für sein Schicksal auf das soziale Kollektiv zu übertragen, denn ist es die Umwelt und damit verantwortlich.
Dies wird verbunden mit diversen Rechten, die ein Mensch angeblich hätte. Recht auf Arbeit als Beispiel oder Recht auf Bildung. Des einen Recht ist des anderen Pflicht. Hat einer ein Recht auf Arbeit, hat ein anderer die Pflicht diese zu gewähren – meist unter gesetzlichem Zwang. Auch dient der Staat als Exekution dieses Rechtes unter Androhung entsprechender Strafen.
Der Staat kann selbst niemanden etwas geben, denn er produziert nichts. In Überschreitung seiner Daseinsberechtigung kann er für die Umsetzung dieser Rechte nur das Vermögen anderer Bürger umverteilen. Er greift also in das Eigentumsrecht ein und enteignet die Bürger unter Maßgabe dieses Rechtes. Damit ist der Begriff der sozialen Gerechtigkeit nicht nur ein Synonym für Sozialismus, es ist auch das Zeichen verschwindender individueller Freiheiten der Bürger für ihr Eigentum. Je mehr soziale Rechte eine Gesellschaft gewährt, desto mehr Geld muss der Staat enteignen, desto weniger individuelle Freiheiten gibt es.
Der Begriff der sozialen Gerechtigkeit meint hier Gleichheit, indem die Fleißigen für ihren Fleiß bestraft und ihr Vermögen nach unten umverteilt wird. Soziale Gerechtigkeit meint demnach die Strafe für die Verletzung der von den Linken gewünschten Gleichheit (Kommunismus).

In einer liberalen Gesellschaft besteht neben dem Recht auf Leben und Freiheit nur das Recht auf Streben nach Glück. Da Liberalismus und Individualismus  einander bestimmen, heißt es mit Absicht nicht „Recht auf Glück“. Denn dies würde wieder implizieren, dass andere dieses Recht umzusetzen hätten. Recht auf „Streben nach Glück“ bedeutet eigenverantwortliches Handeln und setzt den Staat lediglich in die Pflicht die Freiheit dafür zu wahren. Es besteht die individuelle Freiheit nach persönlichen Glück zu streben. Der Staat gibt nicht vor, wie dieses aussieht. Das soll und kann jeder nur für sich entscheiden. Die meisten werden wohl mit Wohlstand antworten. Das heißt im Resultat schafft der Staat im Streben dieses Recht zu erfüllen beispielsweise einen freien Markt, damit der Bürger dort sein Recht auf Streben nach persönlichem Glück in Form von Wohlstand durch ein maximales Angebot an Betätigungen umsetzen kann.
Der freie Markt bestimmt dabei über den Einbezug aller Bürger (gänzlich ohne staatliche Planwirtschaft), welche Tätigkeiten welchen Nutzen für die Gesellschaft haben und daher entsprechend gemessen an der Individuellen Leistung daran entlohnt werden.
Diese Freiheit beinhaltet auch die Erkenntnis, dass das Schicksal des Menschen durch seine individuellen Entscheidungen bestimmt ist und daher jeder individuell verantwortlich ist. Das verlangt auch rationale und verantwortungsbewusste ökonomische Entscheidungen ab, welchen Lebensweg man beschreitet. Beispielsweise mag es vielleicht besser sein nicht mit 16 Jahren ein Kind zu zeugen und sich jedem Kerl im Umkreis an den Hals zu werfen, sondern stattdessen auf die Ehe mit einem ambitionierten und verantwortungsbewussten Partner zu warten.
Individuelle Verantwortung ist damit verbunden und bedeutet, dass jeder sein Schicksal durch die eigenen Entscheidungen bestimmt, welche im besten Fall verantwortungsbewusst und rational-ökonomisch sein sollen. Das beinhaltet das eigenverantwortliche Tragen positiver wie negativer Konsequenzen der eigenen Entscheidungen. Nur dadurch handeln wir verantwortungsbewusst. Niemand handelt verantwortungsbewusst, wenn ein Sozialstaat die Verantwortung von einem selbst, auf das soziale Kollektiv verteilt. Man handelt nur dann verantwortungsbewusst, wenn die Gefahr des persönlichen Verlustes besteht und dafür muss es Eigentum geben, was verloren werden kann. Eigentum ist also der Garant für Verantwortung und das höchste Eigentum, ist das Selbsteigentum.
In einer wahrhaft gerecht Gesellschaft braucht es keinen Staat als Mittler, nur Freiheit. Denn Gerechtigkeit bedeutet, dass jeder erhält, was er verdient und nicht, was er will oder was ein Ideologie bestimmt was einer Gruppe zusteht. Was ein Mensch verdient bemisst der freie Markt am besten, wo es Leistung gegen Leistung geht. Niemand hat ein Recht auf Nahrung. Aber jeder hat die Freiheit sich eine Arbeit zu suchen, eine nachgefragte Leistung für die Gesellschaft zu erbringen und sich so Nahrung zu kaufen. Das Geld, sprich der Lohn ist hier der Beleg dafür, dass man eine Leistung für die Gesellschaft erbracht hat und so berechtigt ist die Leistung anderer, Beispielsweise in Form eines Brotes beim Bäcker, einzufordern. Der Unternehmer erbringt mit seiner Leistung beispielsweise in Form einer Rederei einer höhere Leistung für die Gesellschaft und deren Ökonomie, als der Schweißer an Schotte A des Schiffes X. Daher erhält der Unternehmer mehr Lohn als Beleg. Er kann sich daher mehr Brote kaufen, als der Schweißer.

Armut: Sozialstaat vs. freier Markt

Der linke, sprich sozialistische Ansatz gegen Armut ist der Sozialstaat. Das heißt die armen Bürger abhängig zu machen von der staatlichen Hand und die reicheren Bürger dafür per Zwang arbeiten zu lassen. Es ist eine Umverteilung von Kapital, weg von jenen Händen, die dafür arbeiten, in jene Hände, die davon leben. Das löst keine Armut. Das erhält sie. Es hält die Bürger abhängig vom Staat und schafft ein Bürgertum, welches die Abgabe von persönlicher Freiheit und Eigenverantwortung an den Staat mehr schätzt, als persönliche Freiheit. Es ist angenehmer sich vom Staat füttern zu lassen, als selbstverantwortlich zu leben – mit allen Konsequenzen.

Die Lösung für Armut ist der freie Markt. Die Befreiung der Wirtschaft möglichst breite Chancen für Betätigung zu schaffen. Die Befreiung des Vertragsrechtes von staatlichen Regulieren (Mindestlohn etc.) erlaubt es besser auch kleineren oder neuen Unternehmen in den Wettbewerb des Marktes zu treten und diversifiziert so den Markt aus. Die Befreiung der Wissenschaft erlaubt es möglichst viele Innovationen hervorzubringen. Die Befreiung der Verfügbarkeit von Kapital erlaubt es diese Innovation zu vermarkten und so Betätigungen zu schaffen. Die Abschaffung von unnötigen Abgaben und Steuern hält das Kapital in der Wirtschaft. Kapitalismus bekämpft Armut, denn es schafft Arbeitsplätze. Arbeitsplätze bekämpfen Armut und nicht Staatsabhängigkeit. Vor allem aber schafft es ein unabhängiges Leben vom Staat und somit einen Bürger, der auch dem Staat gegenüber kritisch ist und seine persönliche Freiheit schätzt.

 

Christlicher Liberalismus vs. Faschismus

 

„Und Gott sprach weiter: Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis … Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn.“
(1. Mose 1, 26-27)

„Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, daß ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen.“
(5. Mose 30, 19)

Gott erschuf dem Menschen nach seinem göttlichen Bilde und er gab im das Wertvollste überhaupt: Den freien Willen. Der christliches Idealismus des freien und eigenverantwortlichen Individuums baut darauf auf. „Du sollst nicht morden.“, „Du sollst nicht die Ehe brechen.“, „Du sollst nicht stehlen.“ … . Die 10 Gebote sprechen das Individuum an. Denn ein „Du“ ist verschieden von „Ihr“. Ein „Du“ existiert nur, wenn es ein „Nicht-Du“ gibt, wenn es „andere“ gibt. Die die Christlichkeit spricht das Individuum an eine individuelle Wahl zu treffen. Denn um eine Wahl zu treffen, muss man ein Individuum sein. Nur wenn es eine Wahl gibt, gibt es auch Moral, gibt es ein Richtig und ein Falsch. Individuelle Freiheit und individuelle Verantwortung sind die Prinzipien des klassischen, christlichen Liberalismus als gesellschaftliche und politische Philosophie. Denn nur wer Verantwortung trägt, ist frei zu wählen und nur wer frei wählt, trägt Verantwortung. Eine Wahl treffen und die Verantwortung dafür tragen. Das ist die Botschaft der Bibel. Nur dann ist man von Gott beseelt. Das ist das Fundament der westlichen, christlichen Zivilisation und Quelle all ihrer Leistungen und Erfolge.

Der Faschismus ab fragt nicht, er lässt keine Wahl. Er diktiert, er zwingt. Genau daran kann man ihn erkennen: Dass die freie eigenverantwortliche Wahl (vor Gott) ersetzt wird durch Zwang und durch Gewalt als Mittel des Zwangs. Göttlich ist, wer frei wählt, denn Gott gab dem Menschen den freien Willen nach seinem Ebenbilde. Und er gab im das Regelwerk für die moralisch richtige und weise Wahl: Mehr als die 10 Gebote und die 7 Todsünden braucht es nicht.