Öko-Sozialismus

Der Öko-Sozialismus

Öko-Sozialismus ist ein kaum bis gar nicht verwendeter Begriff, weshalb sich viele Bürger über die Politiken besonders der Grünen oder auch der Vereinten Nationen keine größeren Gedanken machen. Falsche Begrifflichkeit und mangelndes Wissen über politische Strömungen verhindern so, dass herrschende Politiken richtig definiert werden. Es verwundert wenige Bürger, dass die angeblichen Öko-Aktivisten alle samt Kommunisten sind. Die Spitzen der Grünenpartei wie Fischer oder Trittin haben alle eine linksradikale Vergangenheit. Die öko-sozialistische Position der Grünenpartei ist bei Wikipedia nachlesbar. [1] Darin heißt es: „Der Ökosozialismus hat sozialistische und marxistische Grundlagen. Er tritt für einen demokratischen, ökologischen, internationalistischen und partizipativen Sozialismus ein.“ Der Sozialismus heftet sich immer an die Demokratie, da er aus ihr entsteht. Das hat später noch einmal Relevanz. Torsten Mann schrieb ein Buch zum Thema mit dem Titel „Rote Lügen in grünem Gewand“. [2] Dennoch wird dieser Begriff in der öffentlichen Debatte nicht verwendet und verzerrt damit die wahren Intentionen dieser Politiken.

Aus Torsten Manns Bücher „Am Vorabend der Weltrevolution“ und „Weltoktober“ [3], anhand der Aussagen des KGB-Überläufers Yuri Bezmenov [4] sowie der Ausführungen Oliver Janichs zur „kommunistischen Langzeitstrategie“ [5] weiß man, dass das alte Ziel des Kommunismus sich über die Welt zu verbreiten noch lange nicht verschwunden ist. Der Kommunismus heftete sich nur an neue Daseinsformen, wie der Demokratie und den Menschenrechten [6] oder eben der Öko-Bewegung. Es sind alles Teilpläne zur Etablierung eines totalitären weltweiten Sozialismus und einer weltweiten Planwirtschaft. Je mehr zentrale Institutionen wie die Menschenrechte, die Vereinten Nationen und ihre Unterorganisationen oder die Europäische Union geschaffen werden, die in auffallender Zahl von linken Parteien, Politikern und Organisationen unterstützt werden, desto näher kommt man dem Ziel des Weltkommunismus. Letzten Endes wurde sogar der Kapitalismus selber benutzt, indem man das Medienmonopol „Google“ von links unterwandert hat und stetig ausbaut. [7] So beherrscht man weltweit die öffentliche Meinung, vorbei an konservativen Staaten oder unter Mithilfe von linken Staaten, solange diese über Google läuft. Daneben werden auch die noch bestehenden Nationalstaaten immer linker was öffentliche Meinung, Bildung und Politik angeht. [8] Der Kulturmarxismus der 68er greift tief in die kulturellen Wurzeln der westlichen Länder ein und zerstört sie, um deren Bevölkerungen für den kommenden Kommunismus anzupassen. [9] Währenddessen nutzt der Linkstaat seine Macht, um jede Opposition mit den altbekannten Mitteln sozialistischer Regime zu verfolgen und gesellschaftlich zu ächten. [10] Die christlichen und westlichen Ideale der Freiheit werden von grassierenden Marxismus, der gerade auch in den Köpfen der Jugend gepflanzt wird, vollständig zerstört. [11] Man erkennt also, auf wie vielen Ebenen dieses Prozess voran getrieben wird.

Weltweite Planwirtschaft

Das erste Ziel des Öko-Sozialismus ist es eine weltweite Planwirtschaft zu schaffen, in der den Individuen, sprich besonders den Unternehmern ganz im antikapitalistischen Sinn, sowie den Staaten und damit den Bürgern, die Kontrolle über Ressourcen genommen und an zentrale und internationale Organisationen übertragen werden. Eigentumsrechte werden immer weiter eingeschränkt – doch Eigentum bedeutet auch Freiheit. Das beginnt im Kleinen, wenn einem auf seinem Grundstück oder auf irgendeinem Grundstück diese oder jene Baumaßnahme aus Umweltschutzgründen untersagt wird. Das ist Eingriff in das Eigentumsrecht und damit Planwirtschaft. Im Großen sind das Quoten, Ausgleichszahlungen, Mindestwerte, Technologieverbote oder andere Mittel, die gegenüber Staaten durch internationale Richtlinien und Organisationen durchgedrückt werden. Der Staat hält nicht die Wirtschaft. Emissionsbestimmungen erlauben es den Staat in die Wirtschaft und den Markt einzugreifen und Unternehmen Vorschriften zu machen. Genauso bei Technologieverboten wie dem Kohlestrom. Das ist Planwirtschaft. Internationale Ausgleichszahlungen für höhere Emissionen aufgrund meist auch stärkerer Wirtschaft sind nichts anderes, als Umverteilungen von Wohlstand. Es sind die Gelder der Bürger, die hier umverteilt werden. Sei es nun die industrielle Emission oder auch die Masseneinwanderung. Die wirtschaftsstarken Länder, besonders Deutschland, werden immer am stärksten belastet. Dies zu Gunsten der Wirtschaft schwächerer Länder. Die gesamte EU ist nichts anderes, als ein gewaltiger Umverteilungsmechanismus, der besonders Deutschland nieder hält. Wettbewerb und freier Markt werden ausgehebelt und durch Planwirtschaft und Umverteilung ersetzt.

Alle diese Maßnahmen erhöhen nationale und internationale Bürokratien und so die nationalen und internationalen Staaten bzw. zentralistischen Strukturen. Es werden immer mehr Prozess dem Markt genommen und den Staaten bzw. zentralistischen und internationalen Organen übergeben. Auch Geld und Eigentum allgemein werden schrittweise enteignet und an den Staat übergeben. Negativzinsen sowie Konto- und Transaktionsgebühren sind nichts anderes als Enteignungen. Das Geld auf der Bank wird immer weniger. Im nächsten Schritt wird dann das Bargeld abgeschafft, so dass es keine Alternative gibt. Es beschleicht der Verdacht, dass das Finanzsystem ebenso Teil dieses Streben hin zum Weltsozialismus ist und keine Problematik für sich darstellt. In einem Artikel der »Jerusalem Post« mit dem Titel „Our World: Soros‘ Campaign of global Chaos“ heißt es, dass es das Ziel von Organisationen wie der „Open Society“ ist, die mit Begriffen wie „Demokratie“, „Menschenrechte“ oder „soziale Gerechtigkeit“ arbeiten, die Fähigkeit westlicher Staaten zu verhindern Gesetz und Ordnung sowie kulturelle Werte und Identitäten aufrecht zu halten. Sie arbeiten, so der Artikel, um freie Märkte zu verhindern, seien sie finanzieller, ideologischer (meint Ideen), politischer oder wissenschaftlicher Natur. Gleichheit und Einheitlichkeit, dass ist das Ziel. Ein freier Markt ist Wettbewerb um die beste Idee. Hier will man aber nur eine Idee durchsetzen. Es verwundert also nicht, dass dieselben Ziele, wie die von George Soros und seiner „Open Society“, auch jene aller linken Wähler, Parteien und Organisationen sind. Alle diese Mechanismen greifen ineinander. Wallstreet und Sozialismus sind keine Gegensätze. Es ist ein und dasselbe Bestreben.

Vernichtung der westlichen Zivilisation

Das zweite große Ziel des Öko-Sozialismus, bzw. des Marxismus allgemein, ist die Vernichtung der westlichen Zivilisation. Aktuell befindet sich der Westen in einer Moralkrise, welche der linke Ungeist und dessen Kulturmarxismus ausgelöst hat. Christlich-liberale, sprich freiheitliche Ideale und Prinzipien um das Individuum, stammend aus der Philosophie der Aufklärung, wurden völlig zerstört und durch Sozialismus ersetzt. [12] Die politische Linke steht seit jeher gegen alles, was westliche ist. Gegen Christlichkeit, gegen das freie und eigenverantwortliche Individuum, gegen die Marktwirtschaft, gegen den kleinen Staat zu Gunsten des freien Individuums und so weiter. Marx nahm faktisch Hegel und stellte ihn auf den Kopf. Die Ideale der Reformation und der Aufklärung wurden von Marx verzehrt. Das Kollektiv trat an die Stelle des Individuums. Das Individuum nicht mehr von Gott frei geschaffen und im Ebenbild Gottes mit einer Seele ausgestattet, sondern einzig Produkt seiner materiellen Umwelt. Tugend, Sitte, Traditionen, Werte, Spiritualität … all das, was gerade den Menschen über seine materielle Existenz erhob und zu mehr machte, wurde von Marx vernichtet und für obsolet erklärt. Der Mensch degradiert auf seine niedersten Instinkte und Triebe. Materialismus, Atheismus, Egoismus, Narzissmus, Hedonismus … all diese Dinge sind nicht Folge des Kapitalismus und seines Konsums, wie es immer heißt. Es ist die Folge der Vernichtung christlicher Moral durch die politische Linke. Heißt es in den 7 Todsünden nicht, dass Maßlosigkeit eine Sünde und damit Bescheidenheit eine Tugend sei?

Nachdem die Kultur des Westens zerstört wurde, geht man nun an die Wirtschaft. Was tut der Öko-Sozialismus im Westen? Schützt er die Natur oder ist es vielmehr so, dass er die westliche Zivilisation zu Gunsten der Natur deindustrialisiert und mit absurden planwirtschaftlichen Politiken ausstattet, die es der westlichen Wirtschaft unmöglich machen zu prosperieren? Der Kohlestrom war die treibende Kraft hinter der Industrialisierung. Man kann sagen, dass billiger Strom Wohlstand bedeutet. Die Verfügbarkeit von effektiv und billig herzustellenden Strom, macht den Strom allgemein billig in der Endnutzung. Das kommt nicht nur der Industrie und der Wirtschaft zu Gute, sondern bringt auch Wohlstandseffekte wie elektrisch beleuchtete Straßen oder Wohnungen hervor. In vielen Ländern nicht die Regel. Wenn man nun den Strom verteuert, dann würgt das nach und nach Wohlstandsformen ab. Irgendwann gehen sprichwörtlich die Lichter aus. Man vergleiche die Nachaufnahmen der Erde von Nord-Korea mit Süd-Korea. Nord-Korea ist nachts dunkel. Die Folge sozialistischer Planwirtschaft und fehlender Marktfreiheit.

Die Energiewende und ihre Folgen

Die Energiewende ist seit 17 Jahren, seit Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) durch die Grünen, Thema im politischen Wirken. Sauber und nachhaltig soll die Energieerzeugung werden. Dabei weggehen von fossilen und atomaren Brennstoffen, unter zukünftiger flächendeckender Nutzung erneuerbarer Energieträger. Doch in der Euphorie – die fast schon einem Fanatismus gleicht, nun endlich etwas für die Umwelt tun zu können, wo doch die Zivilisation seit der Industrialisierung nur Raubbau betrieben hätte – wird diese Politik genauso inbrünstig propagiert, wie parallel die Kritiken und Gefahren verschwiegen, ja das bloße Benennen, bekämpft werden. Die Rede ist hierbei von unwissenschaftlichen Annahmen, ineffizienten Technologien sowie einer irrationalen und ideologischen Energiepolitik, die einzig den Profiteuren in Politik und Wissenschaft dient, mehr staatliche Kontrolle statt Marktfreiheit schafft, aber weder Mensch noch Umwelt langfristig gut tut.

Selbst für einen Ingenieurleihen wird die Ineffizienz sogenannter erneuerbaren Energietechnologien augenscheinlich deutlich. Wo ein herkömmliches und ausgereiftes Kohle- oder Gaskraftwerk auf baulich geringer Fläche ganze Städte versorgen kann (Gas sogar noch besser, da der Rohstoffabbau weniger invasiv ist), so müssen allein für die Versorgung eines Dorfes oder einer größeren Industrieanlage mit Solar- oder Photovoltaikanlagen gewaltige Flächen für die Paneele freigeräumt werden. Dabei ist Deutschland nicht durch einem Überfluss an ganzjährlich strahlender Sonne charakterisiert, weshalb der Wirkungsgrad gering ausfällt, nicht aber die nötige Fläche für die Paneele. Das Land ist nach einer kurzen Kosten-Nutzen-Analyse ein schlechter Standort für Solaranlagen, denn der Ressource-Input für einen effizienten Leistungs-Output steht nicht ausreichend zur Verfügung, weshalb der Nutzen die Kosten kaum deckt. An dieser Stelle lässt sich bereits ein eher ideologisches politisches Vorgehen, denn marktwirtschaftliche Prozesse vermuten.

Der Markt würde die optimale Lösung anstreben die hierzulande in Frage käme. Sprich Kohle, unter Nutzung heimischer Ressourcen, und Gas, über die bestehenden Importrouten aus Russland. Um dieses Missverhältnis nun auszugleichen, werden für die solare Energieerzeugung großflächig Naturräume planiert, um möglichst viele Paneele gen Sonne zu richten. Gleiches gilt auch für Sonnenwärmekraftwerke, welche man nicht ohne Grund meist in Wüsten vorfindet, wo einerseits ausreichend Sonne für die maximale Effizienz und anderseits genug karges Land für die Ausdehnung der Anlagen vorzufinden sind. Bei Windkraftanlagen sieht es kaum besser aus. Wirkliche Effizienz bringen diese Anlagen nur dort auf, wo großer Wind herrscht. Sprich an Küsten oder an Berghängen. Doch sind auch hier großflächige Anlagen nötig, um den nötigen Strom bereitzustellen. Im Inland werden daher ebenso Naturräume mit Windmühlen zugestellt und neue Leitungen verlegt. In der Bilanz allein dieser Energieformen ist demnach bis hierher festzuhalten, dass sie kaum einen Schutz der Naturräume gewähren, da sie offenkundig in großer Fläche und Zahl in sie eindringen und dort umfangreiche Baumaßnahmen bedingen. Daneben sind sie entgegen der Propaganda nur dort effizient nutzbar, wo auch die nötigen Umweltbedingungen sich maximal ausprägen. Deutschlands Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien sind dagegen äußerst begrenzt. Selbst für Wasserkraftwerke fehlt die Geographie. Was an effizienten Energieträgern genutzt werden kann, wird hier seit 100 Jahren benutzt.

Bei der Stromerzeugung müssen Bedarf und Produktion im Einklang liegen, will man einen Black-Out vermeiden. Die Stromversorgung muss kontinuierlich bereitgestellt werden und den Bedarf decken, bevor er anfällt. Die Leistung über das Jahr ist irrelevant. Relevant ist die kontinuierliche und schwankungsfreie Bereitstellung. Die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energieträgern unterliegt jedoch ständigen Schwankungen. Mal scheint die Sonne nicht, mal bläst kein Wind und in der Nacht Strom mit Solar oder Photovoltaik zu erzeugen ist schwierig. Dann müssen meist konventionelle Energieträger einspringen. Stromspeichertechnologien wären flächendeckend notwendig, doch sind als Technologie nicht verfügbar. Die einzigen nutzbaren Methoden sind Pumpspeicherwerke, die jedoch hierzulande das Tausendfache an Leistung erbringen müssten, wollte man erneuerbare Energien im angestrebten Maße einsetzen. [13] Vor allem deshalb, da der notwendige Wechselstrom nicht gespeichert werden kann. [14] Ohne Speicher ist die Energiewende technisch unmöglich, mit Speichern ist sie auf unabsehbare Zeit finanziell unmöglich, sagt Dr. Frank Endres von der TU Clausthal aus. [15]

Kohle- und Gaskraftwerke müssen so Höchstleistungen erbringen, um die ständigen Schwankungen durch die Einspeisung erneuerbaren Energien auszugleichen. Dafür wurden die Kraftwerke nicht gebaut und sie verschleißen im besten Fall erheblich schneller und im schlimmsten Fall steigt das Black-Out-Risiko. Zu einem solchen Fall kam es im Jahre 2006, als zwei Netze für die Passage eine Kreuzfahrtschiffes über die Ems abgeschaltet werden mussten, in dem Moment jedoch Wind aufkam, der das noch aktive Netz überlastetet. Die Folge war eine europaweite Netzabschaltung, um eine katastrophale Überlastung zu verhindern. [16] Der Wind war nicht prognostizierbar und das Netz unmöglich derart schnell anzupassen. Das Stromnetz kann bei einem Totalausfall erst nach Tagen wieder reaktiviert werden, wenn die Synchronisation der Kraftwerke abgeschlossen ist. In diesem Sinne bekommt die Warnung der Bundesregierung Anfang 2017, man solle sich auf längere Phasen von Stromausfällen vorbereiten [17] und Nahrungsmittel bunkern, einen klaren Hintergrund. Das Ergebnis öko-sozialistischer Politik in einem der bedeutendsten Industriestaaten, wo ständig verfügbarer Strom Wohlstand bedeutet.

Gleichzeitig sieht man immer mehr still stehende Windräder, obwohl der Wind bläst. An diesem Fall wird gar kein Strom benötigt. Die massive Menge an mit Steuergeldern subventionierten überschüssigen und nutzlosen Strom verschenkt (oder entsorgt) man an das Ausland. [18] Die Alternativen sehen demnach so aus, dass es entweder kein Strom gibt oder zu viel Strom, der entweder das Netz überlastet oder entsorgt werden muss. Alles teuer bezahlt. Deutschlands links-grüne Energiepolitik wird so zum Witz der ganzen Welt, die noch Wert auf rationale Wirtschaftlichkeit legt. Kein Land nimmt sich daran ein Beispiel. Keines.

Viele der erneuerbaren Energietechnologien und ihre Hersteller müssen staatlich subventioniert werden, um zu bestehen. [19] Bricht die Förderung weg, gehen meist auch die Unternehmen pleite. An dieser Stelle zeigen sich planwirtschaftliche Tendenzen, denn hier greift der Staat in die Wirtschaft ein, fördert sie, um eine bestimmte Entwicklung zu fahren. Dies bezeugt dies das bewusste Umgehen und Fehlen marktwirtschaftlicher Prozesse, welche Technologien über Angebot, Nachfrage und Wettbewerb einführen und verbessern und wo der Konsument entscheidet. In der Energiepolitik scheint es jedoch keinen marktwirtschaftlichen Entscheidungsraum zu geben, sondern es ist politisches Programm und wird umgesetzt. Ähnlich wie bei Glühbirnen, bei denen ebenso nicht Angebot und Nachfrage über die Entwicklung bestimmten, sondern die gleichen öko-sozialistischen Verordnungen, nur auf EU-Ebene. Dies ist klar Planwirtschaft und die bürokratische Planwirtschaft ist gegenüber der dynamischen Effizienz des Marktes haushoch unterlegen. Am Ende ist also klar, dass es politisches Programm besteht, eine Ideologie, welche erfolgreiche Prozess wie die des Marktes umgeht, um umgesetzt zu werden. Es ist eine öko-sozialistische Planwirtschaft, die sich hinter der Energiewende verbirgt.

Erneuerbare Energien zeichnen sich durch eine sehr geringe Energiedichte gegenüber herkömmlichen Energieträgern wie Kohle und Gas aus. Folglich ist die Ausbeutung aus Sonne und Wind gering. Hier bedingen sich die gewaltigen notwendigen Flächen für erneuerbare Energien, um das Wenige so weit wie möglich auszubeuten. Über den optimalen Ressourceneinsatz entscheidet der Markt am besten, indem er in seinen ständigen dynamischen Prozessen eine rationale Kosten-Nutzen-Analyse durchführt. Das heißt: Was bringt die Technologie an Nutzen gegenüber dem Einsatz und ist sie wirtschaftlich, das heißt bringt sie langfristig einen Mehrwert?

Ob eine Technologie reift ist eingeführt zu werden, bestimmen auch andere Technologien. So wurde das Automobil nicht eingeführt, bevor nicht Technologie und Produktion des Verbrennungsmotors maximal optimiert und daher billig verfügbar waren oder bevor es billigen Gummi für die Reifen gab. Diesen Prozess vollzieht der Markt dynamisch. So werden Mikrochips immer kleiner, jedoch auch leistungsfähiger, und damit der notwendige Ressourcenaufwand bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung geringer. Der Markt wirkt damit in seinem kapitalistischen Wirken ressourcenschonend und effizienzsteigernd, da der Einsatz der Ressourcen einen Kostenfaktor darstellt, welchen der Unternehmer zu minimieren sucht. Er sucht daher nach billig verfügbaren Ressourcen, welche gerade deshalb billig sind, weil ihre Herstellung maximal optimiert wurde. Auch sind sie nicht knapp. Knappe Ressourcen sind teuer und teurere Ressourcen sind knapp. Knappe Ressourcen werden über den hohen Preis optimal verteilt, damit sie nicht verschwendet werden. So baut niemand Mobiltelefone gänzlich aus Gold, sondern man verwendet das knappe Gold für die Leiter. Gleichzeitig sucht der Unternehmer im Streben nach Gewinn nach höherer Leistung. Der Kapitalismus minimiert in seinem Gewinnstreben den Einsatz an Ressourcen und maximiert das Ergebnis der Leistung. Doch nur dann, wenn es Wettbewerb gibt. Doch die erneuerbaren Technologien wurden durch den Staat in den Markt diktiert, bevor die Ressourceneinsatz und Herstellungsprozess anderer Hoch- und Mikrotechnologien durch den Markt optimiert waren. So werden notwendiger Weise unausgereifte Technologien unter teurerem Ressourceneinsatz verwandt. Der Wirkungsgrad fällt gering und zufalls- bzw. geographieabhängig aus. Das heißt das rationale Kosten-Nutzen-Verhältnis fällt desaströs aus und in einer freien Marktwirtschaft wären diese Technologien entweder noch gar nicht verfügbar, weil sie unwirtschaftlich wären, wie einen Raketenantrieb im 19. Jahrhundert einzuführen, oder sie wären noch in einer frühen Entwicklungsphase. Für die staatliche Planwirtschaft aber muss der Bürger aufkommen.

Für die Herstellung von Solar- und Photovoltaikanlagen werden viele Rohstoffe benötigt, die mit immenser zusätzlicher Logistik von der gesamten Welt bezogen und in aufwendigen und oft nicht sauberen Verfahren aufgearbeitet werden müssen. Ressourcen, die an anderer Stelle besser eingesetzt werden, hätte der Markt darüber bestimmt und nicht die Politik. Dazu zählen kristallines Silicium, Gallium, Silber, Indium sowie das für Mensch und Natur giftige Selen. Viele sehen nur das Endprodukt, beispielsweise wie aus Solarzellen mit Sonnenlicht Strom erzeugt wird, und meinen eine saubere Energiequelle zu haben. Den energieaufwendigen Herstellungsprozess sehen sie dabei nicht, von der Entsorgung gar nicht zu sprechen, und so steht unter dem Strich ein gewaltiges Minus gegenüber herkömmlichen und ausgereiften Energieträgern wie Kohle oder Gas. Auch an dieser Stelle kann es sich nicht um wirklich nachhaltige Technologien handeln.

Kohleausstieg und die CO2-Lüge

Der Kohleausstieg ist ein für die BRD typisches Zeichen sozialistischer Planwirtschaft. Warum? Weil in einer freien Gesellschaft der Markt entscheidet, wann eine Technologie ersetzt werden kann. Nicht der Staat entschied, wann es Zeit war die Kutschenproduktion allmählich zurückzufahren und stattdessen verstärkt auf Verbrennungsmotoren zu setzen. Es war der Markt. Sei es die Eisenbahn oder die Elektrizität, all diese Innovationen brachte ein freier Markt ein und ersetzte damit veraltete Innovationen wie die Öllampe, was dann auch den exzessiven Walfischfang stoppte. Ganz ohne Staat und Umweltaktivisten.

Das Problem ist dasselbe, wie bei den meisten wirtschaftlichen Problem: Der Staat hat Einfluss auf die Wirtschaft und damit ideologische Politik. In dem Fall öko-sozialistische Politik. Um es auf den Punkt zu bringen: Linke haben naturgemäß keine Ahnung von Ökonomie. Sie verstehen nicht, dass die Industrialisierung und der rasche wirtschaftliche und gesellschaftliche Aufschwung im Westen – als die Kapitalgeber für ihre Wahnvorstellungen -, nur durch die Verfügbarkeit billigen Kohle- und später Gasstroms möglich war. Billiger Strom bedeutet Wohlstand und Kohlestrom ist auch der Wirtschaftsmotor für die dritte Welt, damit diese in eine Industrialisierung eintreten kann. Diesen Ländern diese Energiequelle zu verbieten hat eine katastrophale Abwürgung deren Wirtschaft zur Folge, was sie im Resultat weiter vom Westen abhängig hält und die Masseneinwanderung in den Westen fortsetzt.

Kohlestrom ist eine ausgereifte und billige Technologie. Zudem eine, an der zehntausende Arbeitsplätze hängen. Das C02-Argument ist ein öko-sozialistischer Schwindel. Der Anteil des CO2s in der Erdatmosphäre beträgt 0,05%. [20] Der menschengemachte Anteil an diesen 0,05% ist verglichen mit natürlichen Emittenten durch Pflanzen und die Meere vernachlässigbar gering. Er beträgt nicht einmal 4%. [21] Das meint 4% von 0,05%! Neuer Studien zeigen sogar, dass ein Trend weltweiten Pflanzenwachstums zu verzeichnen ist und dieser auf erhöhte CO2-Werte zurückzuführen ist. [22] Wer die Formel für Photosynthese kennt weiß, dass CO2 ein Bestandteil ist, um Glukose und Sauerstoff herzustellen. C02 ist also Lebensbestandteil. In früheren Erdgeschichten war der CO2-Gehalt erheblich höher. Vermutlich begüngstigte dies die Ausbildung der bekannten Mammut-Bäume und der Dinosaurier und ist womöglich der Grund, warum die größten Säugetiere, die Wale, im Meer leben, sprich den Ort, welcher das meiste CO2 speichert. Auch das Argument des menschengemachten Klimawandels ist eine Lüge. Das Klima wandelt sich, das ist richtig. Aber der Mensch hat daran keinen Anteil. Es ist ein natürlicher Prozess. Anders wären Eis- und Warmzeiten gar nicht erklärbar.

Die Wahrheit hinter der Öko-Bewegung

Auf dieser absurden Grundlage will man nun den Kohlestrom verbieten. Warum? Weil man dem Westen seinen Wohlstand durch Verteuerung des Strompreises nehmen will. Die antiwestliche Linke will die westliche Zivilisation und ihre (Markt-)Wirtschaft ausschalten, damit es keine Alternative zur kommunistischen Planwirtschaft gibt. Daher fährt linke Politik die westliche Wirtschaft mit Vollgas gegen die Wand. Warum sprechen Grüne niemals von der Kernfusionsforschung? [23] Warum verlangen sie nicht alle Anstrengungen deutscher Ingenieure in genau dieses Projekt zu stecken, um der Menschheit gerade über Deutschland Innovativ- und Wirtschaftskraft einen Überfluss an sauberer Energie zu schenken? Weil es nicht ihr Ziel ist. Genauso wenig, wie die Umwelt zu retten. Wie lässt es sich erklären, dass die Grünen ganze Wälder und Heiden mit Windmühlen zustellen, in denen täglich seltene Vögel zerschreddert werden, während sie den Bau von jeder Art wirtschaftlicher Anlage zu Gunsten bedrohter Frösche verhindern, während sie gleichzeitig Asylheime in Naturschutzgebieten bauen? [24] Wie lässt es sich erklären, dass die Grünen gerne Wirtschaft und Städteausdehnung eindämmen und den Bürgern befehlen weniger Kinder zu bekommen [25], gleichzeitige aber Masseneinwanderung aus geburtenstarken Regionen ins Land holen, welche Konsumwirtschaft und Städte vergrößern? Weil es nicht um das Prinzip geht, sondern einzig und allein im die Vernichtung des Westens. Wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich, so, wie es die »Jerusalem Post« schreibt.

Auf dem Weg zum Weltkommunismus, muss dessen größter Feind aus dem Weg geräumt werden, nachdem man dessen sterbenden Körper als Wirt genutzt hat: Die christlich-liberale westliche Zivilisation. [26]


Quellen:

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kosozialismus
[2] https://www.youtube.com/watch?v=OnHaELhlIOc
[3] https://www.youtube.com/watch?v=_UnVi9tee-A
[4] https://www.youtube.com/watch?v=euE55v7NuTk
[5] https://www.youtube.com/watch?v=iFeieK0_eTg
[6] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/category/neue-weltordnung-auf-dem-weg-zum-weltkommunismus/
[7] https://www.youtube.com/watch?v=W0a4JVGuh18
[8] https://www.youtube.com/watch?v=_Ou_kgQ8j-E, https://www.youtube.com/watch?v=QWKcjsxwwG8, https://www.youtube.com/watch?v=bFU8pG0luek, https://www.youtube.com/watch?v=HRXYv1HfRGc
[9] https://www.youtube.com/watch?v=ZuH9jAtPmWU
[10] https://www.youtube.com/watch?v=lP2f6YItD10, https://www.youtube.com/watch?v=tWjobnPWgeE
[11] https://www.youtube.com/watch?v=eUvXszFZpmc
[12] https://www.youtube.com/watch?v=A_vTnzFni58
[13] https://www.youtube.com/watch?v=N-0Md4WSe-g
[14] https://www.youtube.com/watch?v=PwqQAdsfn2w
[15] https://deutscherarbeitgeberverband.de//aktuelles/2015_04_13_dav_aktuelles_interview_energiewende.html
[16] https://de.wikipedia.org/wiki/Stromausfall_in_Europa_im_November_2006
[17] https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/25/blackout-droht-bundesregierung-beobachtet-stoerfaelle-im-stromnetz/
[18] https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article144757879/Nachbarlaender-wollen-deutschen-Strom-blockieren.html
[19] http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/solarworld-insolvenz-umsonst-gefoerdert-15010326.html
[20] https://en.wikipedia.org/wiki/Atmosphere_of_Earth
[21] https://www.skepticalscience.com/human-co2-smaller-than-natural-emissions.htm, http://www.geocraft.com/WVFossils/greenhouse_data.html
[22] https://www.nasa.gov/feature/goddard/2016/carbon-dioxide-fertilization-greening-earth
[23] https://www.youtube.com/watch?v=TrRlnCz7IRc
[24] https://www.welt.de/regionales/hamburg/article154887000/Warum-Naturschuetzer-gegen-Fluechtlingsheime-kaempfen.html
[25] https://www.morgenpost.de/politik/article211289147/Klima-Studie-Warum-Babys-die-groessten-Klima-Killer-sind.html
[26] https://www.youtube.com/watch?v=SSxbT4J50Uo

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Berlin: Sozialismus im Endstadium und ein linker Failed State

Seit Jahrzehnten macht die (für mich einstige) Hauptstadt Berlin, welche von den großen Königen und Kaisern der Vergangenheit von einem Fischerdorf, zu einem Residenzsitz sowie kulturellen und wissenschaftlichen Zentrum gemacht wurde, Schlagzeile damit das Armenhaus Deutschlands zu sein. „Arm aber sexy“, lautet das inoffizielle Motto der heutigen AntiFa-Hochburg, von der diese aus nach Dresden, Leipzig oder Hamburg getourt werden, um den nicht im linken Interesse demonstrierenden Bürgern mit Nachdruck einzuschärfen, was Freiheit und Demokratie in einem Linkstaat wie der BRD bedeutet. Ein Resultat von Jahrzehnten links-grüner Gesellschafts- und Wirtschafts“politik“ in der Stadt. Die Ausländerviertel wie Berlin Kreuzberg sind bereits berüchtigt.

Die politische Berliner Landkarte könnte nicht maßgebender für ganz Deutschland sein: Die Mauer ist noch klar zu erkennen. Rechts davon teilen sich AfD und die SED (heute „Linkspartei“) Ostberlin auf. Wie in der DDR mischen sich hier national-konservative sowie vaterländische und sozialistische Strömungen. Im Zentrum sitzen wie die Maden im Speck die Grün-Wähler, fernab jedweden Kontaktes zu den gesellschaftlichen Resultaten links-grüner Politik. Links davon, ebenso in den bessere Stadtvierteln, SPD und CDU. CDU mehr am Rand, weg von der Innenstadt. Man wähnt sich konservativ, folgt aber dennoch einem streng linken Kurs. Einst war Berlins Stadtmitte Hort des konservativ-bürgerlichen Lebens. Dort, in der Nähe zum Schloss und am kulturellen Herz der Stadt. Heute residieren dort die marxistisch-leninistischen Parasiten, die sich ihre Stellung durch Putsch, Staat und Steuermittel ergaunert haben und von ihren Elfenbeintürmen die Moral für uns alle sprechen. So weit, so bekannt.

Nun macht die Stadt abermals von sich reden. Ein einem „Skandal“, der die Berliner Polizei erschütterte. Ein Skandal ist es wohl nur für jene, die die Augen seit Jahrzehnten fest verschlossen hatten. „Unvermeidbare Konsequenz“ wäre der bessere Ausdruck. Wie in jedem sozialistischen Land, macht sich auch in Berlin der Machtmissbrauch und die Korruption breit. Staat und Beamtenapparat wurden durch die linke Wähler über Jahrzehnte ordentlich aufgeblasen, so dass dieser Zustand unvermeidbar war. Berlin macht sich, sich an Venezuela ein Beispiel zu nehmen. So kam es nun, dass sich Ausländer in die Berliner Polizeischule einschrieben, die mehr an den Beamtengehältern, als am Dienst an der Gesellschaft interessiert sind. [1] Normalerweise müsste man sich fragen, wie diese überhaupt reingekommen sind. Aber da wurde wohl an der Tür schon nicht darauf geachtet, wer das Gebäude betrat. Oder wahrscheinlicher: Die links-grüne Politik der „Open Borders“ machte jegliche Selektion unmöglich, ja „rassistisch“. Die Grünen machen seither Politik dafür, dass der Ausländeranteil in Polizei und Militär vergrößert wird (während sie ihre Villen mit privaten Sicherheitskräften schützen lassen würden). Respektloses Verhalten, Faulheit, persönliche Angriffe, Vermüllung der Klassenräume … ein Berliner Polizeibeamter packt über die Zustände aus. [2] Kriminelle Ausländer-Clans, sprich die Günstlinge und Resultate links-grüner Politik, arbeiten sich in die Berliner Polizei hoch. Bald darf man mit der Mafia auf der Straße rechnen. Venezuela lässt grüßen. Mitleid oder Empörung tuen sich da schwer, da die gesamte Politik und der Beamtenapparat derart linksversift sind, dass man sich wundert, warum die ehrbaren Beamten da noch mitziehen und nicht kündigen. Vermutlich weil das steuermittelfinanzierte Gehalt doch schwerer wiegt, als Treue zu Volk und Fahne. Linke Politik fährt dieses Land an die Wand. Doch der Konformismus der Beamten besteht genauso weiter, wie … man muss diesen Vergleich jetzt anbringen … ja, wie in den 1930ern/40ern.

Es wundert nicht. Wo im guten alten Preußen der Beamte noch Verantwortung trug und auch zu dieser gezogen werden konnte, der Staat durch diese Selektion an Charakter und persönlicher Verantwortung auch erheblich kleiner aber effizienter war, da sind die Beamte des sozialistischen BRD-Regimes in ihrer gewaltigen Zahl nur Sesselwärmer auf Steuerkosten. Persönliche Verantwortung ist ein Fremdwort und so grassiert in allen Bundesländern, nicht nur in Berlin, die Korruption, der Machtmissbrauch und die Steuermittelverschwendung. Zur Erklärung: Steuern sind das hart erarbeitete Geld der Bürger, per Zwang an den Staat abgegeben (für diesen Zwang man wählte). Das Mittel der Bürger wäre also angesichts dieser Zustände ein einfacher Steuerboykott. Der Wirtschaft macht das gar nichts. Es kann weiter konsumiert werden. Aber die Beamten sitzen auf der Straße. Man braucht keine Revolutionen, ja man braucht noch nicht einmale Wählen oder nicht Wählen gehen. Es müssen die Bürger nur in einer Form des Generalstreiks die Steuern boykottieren. Schon bricht das links-grüne Kartenhaus in sich zusammen. Aber auch dieses Mittel aller friedlichster Revolution wird nicht umgesetzt.

Berlin ist ein Failed State linker Politik. Anderen Bundesländern und Städten wird es ebenso gehen, die in ihren Parlamenten eine ebenso dominante links-grüne Politik vorfinden. Die letzte Bundestagswahl zeigte, dass die Mehrheit der Wähler damit wohl kein Problem haben. Also nicht jammer und fressen, was bestellt wurde. Der Bürger schuftet, die Linken ziehen die Steuern ein und fahren Gesellschaft, Wirtschaft und Staat damit gegen die Wand. Berlin ist ein Blick in die Zukunft für ganz Deutschland.


Quellen:

[1] https://www.youtube.com/watch?v=aCfhXnjJWSQ
[2] https://www.youtube.com/watch?v=-jgnNzhUnFU

Gefahr der Automatisierung? Lösung im BGE?

Auch wenn sich die deutschen Gesellschaft selbst als „freiheitlich-demokratisch“ bezeichnet, kann man sie in Wahrheit anhand der vorherrschenden öffentlichen Meinung, dem Wählerverhalten sowie der herrschenden Politik eher als sozialistisch-demokratisch definieren. Daher wundert es nicht, dass Probleme ausschließlich aus linker Sicht gesehen werden. Derzeit wird in der Automatisierung eine Gefahr für das Leben der Menschen gesehen, da Maschinen die Arbeit übernehmen, irgendwann Maschinen Maschinen bauen, und dann es keinen Lohn für menschliche Arbeiter mehr gibt und damit auch kein Geld für den Konsum. Darin sehen besonders die Befürworter des Bedingungslosen Grundeinkommens (im folgenden BGE) ihre Argumentationsgrundlage. Das BGE soll alle bisherigen Sozialleistungen in einer Art „Lohn“ aufnehmen, welcher jedem Bürger gleich gezahlt wird. Der Staat wird faktisch zum Monopol und der Bürger davon abhängig gemacht. Was geschieht, wenn eine politische Ideologie entscheidet, dass diese oder jene Bürger keine BGE mehr erhalten sollen? Das Leben und Überleben der Bürger häng statt individueller Freiheit durch ein BGE allein vom staatlichen Wohlwollen ab. Das in einer Gesellschaft, die bis heute nicht zwischen Sozialismus und individueller Freiheit entscheiden kann.

Die lächerliche Kritik am BGE geht hauptsächlich in die Richtung, ob dann die Menschen nicht auf der faulen Haut liegen. Die Befürworter meinen, dass jeder Mensch von Natur aus den Trieb zur Arbeit, das heißt zum Schaffen und Selbstverwirklichen, hätte. Er wäre sogar produktiver, weil er tun könnte, was ihm Spaß machen würde. Die Kritik bezogen auf die Arbeit ist irrelevant, wobei das Argument der Befürworter ziemlich vage ist. Wenn man sich ansieht, in welchen Ländern das BGE derzeit diskutiert wird, beispielsweise Kanada oder Finnland, dann sind dies selbstredend westliche Länder mit starkem linksideologischen Einfluss auf die Gesellschaft.

Weiter argumentieren die Befürworter, dass der Mensch so keine Konsequenzen zu tragen hätte, sprich auch keine Verantwortung. An der Stelle erkennt man den linken Geist: Freiheit ohne Verantwortung. Welche Lebensentscheidungen trifft ein Mensch wohl, wenn er staatlich, also von allen in der Gesellschaft, alimentiert wird, aber keinerlei Konsequenzen für Falschentscheidungen, sprich für Verluste, persönlich zu tragen hat? Der Kapitalismus ist nur so effiziert, weil ein Unternehmer sein Eigentum in Form von Eigenkapital in das Unternehmen reinvestiert. Im Fall der Fälle wäre es also sein persönlicher Verlust. Daher handelt er verantwortungsbewusst und macht vorher eine Kosten-Nutzen-Rechnung und ist daneben stets bestrebt Input und Output zu Gunsten des Gewinns zu optimieren. Das BGE wäre die Zucht von verantwortungslosen Individuen, sprich was wir heute haben. In Film und Fernsehen lachen wir über verwöhnte Kinder, die von ihren reichen Eltern alimentiert werden. Doch mit dem BGE wollen wir das nun zum Gesellschaftsmodell machen. Verantwortungsbewusstes Handeln kann einzig entstehen, wenn man persönliche Verantwortung für die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen zu tragen hat, und das auch nur, wenn man etwas in die risikobehaftete Waagschale wirft, dessen Verlust man persönlich spürt. Sprich Eigentum, sprich das eigene erarbeitete Geld. Das BGE ist genau der Ausfluss eines der Hauptprobleme in den zunehmend sozialistischen westlichen Gesellschaften: Man will frei sein, dass heißt frei dadurch vom Staat alimentiert zu werden, will aber gleichzeitig keinerlei persönliche Verantwortung übernehmen. Wie soll ein Bürger den verantwortungsvollen Umgang mit Geld lernen, wenn es a) nicht sein Geld ist, denn nur der Einsatz Eigentum auf Risiko erzieht Verantwortung und b) Verluste durch Fehlentscheidungen faktisch keine Bedeutung haben, da die staatliche/gesellschaftliche Alimentierung weiter fließt? Dies würde daneben eine Gesellschaft erziehen, die durch und durch verschwenderisch wirtschaftet. Eben die Politik, welche wir durch die Linken seit Jahrzehnten in der BRD sehen, da diese ebenso die nicht enden wollenden Steuerströme arbeitender Menschen einsetzen, selbst aber keinerlei persönliche Verantwortung für Verluste tragen. Der verantwortungsvolle Umgang mit Geld wird nur dann erzogen, wenn man es a) durch die eigene Arbeit verdient hat und es b) auf einem Markt mit dem Risiko der Fehlentscheidungen, sprich des persönliches Verlustes an Geldeigentum, eigenverantwortlich einsetzen kann. Eigentum erzieht Verantwortung. Das BGE ist jedoch kein Eigentum. Es ist dasselbe amoralische Denken, wie wir es heute bei den Linken vorfinden: Sie fordern „Refugees Welcome“, zahlen darf aber die Gesellschaft. Sie übernehmen keine persönliche Verantwortung und handeln daher völlig verantwortungslos im Hinblick auf die Gesellschaft. Das BGE verstößt gegen alle Prinzipien der Aufklärung und gerade in einer Gesellschaft wie der deutschen, die keinerlei liberale Ideale und Prinzipien kennt, und auch keinen blassen Schimmer von Freiheit hat, ist etwas wie das BGE fast schon absehbar. Danke, aber nein danke. Ich arbeite für mein Geld und ich entscheide, was ich damit mache.

Die Krypto-Sozialisten unter den Befürwortern des BGE erwähnen an keiner Stelle, welche Möglichkeiten der Markt bietet, wenn man ihn denn vom staatlichen Einfluss befreien würde. Es scheint als gingen diese Menschen davon aus, dass die westliche Zivilisation ihren technologischen Zenit bereits erreicht hätte. Doch ein freier Markt würde immer wieder neue Innovationen hervorbringen, solange die Menschheit noch nicht den Aufstieg in einer höhere Sphäre des energetischen Seins vollzogen hat. Es gäbe demnach auch in maximaler Automatisierung immer noch genügend Arbeit. Doch man fragt sich, wenn die schnöde Handarbeit durch fortschreitende Automatisierung weniger benötigt wird, warum stellt man dann nicht die Gesellschaft auf mehr geistige Arbeit um? Ein freier Markt würde das von sich aus, da sich die Nachfrage geändert hätte. Zumal es nicht vollständig richtig ist, das die Handarbeit ausstirbt. Es gibt menschlichen Arbeiten, die selbst eine KI nicht reproduzieren kann. Nämlich alle Arbeiten, die mit Vorstellungskraft und Phantasie zu tun haben, sprich die Kunst. Eine Maschine hat keinen Bedarf an künstlerischer Expression und erfreut sich auch nicht an schöner Musik oder der Natur. Man kann eine Maschine programmieren Wissen zu akkumulieren und sich selbst zu vervollkommen. Aber den göttlichen Geist kann man nicht programmieren. Dabei muss man jedoch unterschieden. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts, als die sogenannte „Moderne“ aufkam, sahen sich sozialistische Architekten gerade darin in der Pflicht, eine industrielle Fertigung von Innen- und Außenarchitektur zu entwickeln. Dementsprechend sah dann auch die Architektur aus und das bis heute. Diese macht natürlich weniger menschlicher Arbeitskraft, beispielsweise in der Bildhauerei, nötig. Das gleiche sehen wir in jeder Kunstform, von der Mode, über die Musik bis hin zur bildenden Kunst. Die Moderne, welche man durchaus als Resultat des Kulturmarxismus benennen kann [1], „produziert“ Kunst, die keinerlei menschlichen Geist mehr in sich trägt. Die Musik ist bereits rein elektronisch produziert – ja, es wird mittlerweile schon von „Musikproduzenten“ gesprochen. Will man also die geistige menschliche Arbeit beispielsweise im Bereich der Kunst wieder stärken, dann sollte man zuerst den Kulturmarxismus vernichten. Auch dies ist einer von vielen Aspekten, den die Befürworter des BGE nicht benennen.

Ebenso wenig benennen sie den starken Einfluss des Staates auf Öffentlichkeit, Wissenschaften und Wirtschaft, was die Potentiale des Marktes abwürgt. Nicola Tesla wurde für seine Ideen ermordet. Seine Innovationen hätten in Russland vielleicht Arbeitsplätze in einer ganz neuen Industrie geschaffen und wer weiß, wo das Land heute stünde. Wer weiß also, wie viele Innovationen in Deutschland bracht liegen, weil der Staat den freien Markt verhindert. Man denke nur an die freie Energie. Daneben fließen astronomische Summen in linksideologische Programme, wie völlig desaströse Bildungsreformen, Feminismus, Genderismus, Multikulturalismus, Linksextremismus und so weiter, sprich in den Kulturmarxismus. Das sind alles staatlich eingesetzte private Gelder, welche der Linksstaat BRD nicht erlaubt nach eigenen individuellen Interessen auf dem Markt einzusetzen, und die der Wirtschaft und so der Investition in Innovationen fehlen. Dafür aber in völlig geisteskranke und gesellschaftsschädliche linke Politiken fließen, die das Ziel haben nach einmal das Versagen des Kommunismus zu belegen. Auch dies ist eine Thematik, die von den Befürwortern des BGE nicht angesprochen wird.

Der Hammer aber kommt zum Schluss. Wie passt es zusammen, dass man gleichzeitig Angst vor der Automatisierung hat und von Fachkräftemangel spricht? Eine Denkaufgabe. Wenn die Automatisierung dazu führt, dass weniger menschliche Arbeit in der Produktion nötig ist, warum holt man sich dann Massen an angeblichen Arbeitern aus der dritten Welt? An der Stelle kann man schon belegen, dass diese Politik nicht die des Kapitalismus ist, denn für ein Unternehmen ist ein Roboter billiger und effizienter, als ein Menschen. Dieses kann Tag und Nacht arbeiten, braucht keine Ruhe und auch keine Versicherung. Die Wartungskosten sind bei guter Herstellung womöglich noch geringer, als der an einen Menschen gezahlte Lohn, wohl auch weil ein Roboter vermutlich mehrere Menschen aufwiegt. Wessen Politik ist also die der Masseneinwanderung? Der Bevölkerungsschwund der westlichen Welt ist ein teilweise natürlicher Effekt der höheren Entwicklung. Dies nennt sich „Sozio-Demographisches Paradoxon“. Auf der anderen Seite wurde er aber eben durch jene linken Politiken wie Feminismus und Sozialstaatlichkeit ausgelöst. [2] [3] Kinder waren stets ein ökonomischer Faktor. Mir dem Sozialstaat hebelte man diesen aus. Mit dem BGE will man dies scheinbar noch einmal intensivieren und argumentiert dann mit vagen Wunschvorstellungen dagegen. Der Abfall der Zahl der Deutschen bei gleichzeitiger Automatisierung schien also gut zu korrelieren. Bis man die völlig unnötige Einwanderung begann. Dies hat durchaus einen nützlichen Effekt: Man holt dabei Menschen ins Land, bei denen man auf keinen Fall erwarten kann, dass sie in den nächsten 100 Jahren irgendetwas automatisieren.

4_Sektoren_Modell

4-Sektoren-Modell. Quelle: Wikimedia

Seit Ende des 19. Jahrhunderts erlebt die westliche Geschichte eine Verschiebung zunächst weg vom Agar-Sektor, hin zum Industrie-Sektor und seit einigen Jahrzehnten weg vom Industrie-Sektor hin zum Dienstleistungs-Sektor. Doch es zeichnet sich die Ausbildung eines neuen Sektors ab: Des Informations- oder Wissens-Sektors. Dies ist ein natürlicher Prozess und wie in jeder Zivilisation ist er mit Anpassung der Gesellschaft verbunden. Erstaunlicher Weise hat der Markt mit seinem Prinzip aus Angebot und Nachfrage alle diese Anpassungen gemeinst, der Sozialismus jedoch nicht. Dennoch beruft man sich bei der erneuten Problematik lieber auf Sozialismus, als auf den Markt. Derartige gesellschaftliche Veränderungen bringen immer auch eine Veränderung des Bewusstseins mit sich. Was heute noch tägliches Leben ist kann morgen schon abgeschafft sein. Der Feudalismus hörte auch auf zu existieren, ohne dass die Zivilisation unterging. Genauso wird eine Automatisierung der Produktionswirtschaft in einer freien Gesellschaft zu einem Bewusstseinswandel führen, welche Tätigkeiten nun wichtig sind. Beispielsweise im neuen Wissens- und Informations-Sektor oder in der echten Kunst – vielleicht endlich mal wieder in der Philosophie. So wurden in den letzten Jahrzehnten bereits eine Vielzahl neuer Betätigungsfelder innerhalb des Internets entwickelt, die es davor nicht gab. Neue Innovationen bringen immer auch neue Betätigungsfelder mit sich. Dies sehr wahrscheinlich auch im Dienstleistungs-Sektor. Unsere Gesellschaft entwickelt sich nun hin zu einer Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft. Jene älteren Menschen, die scheinbar im Sozialismus erzogen wurden, können sich dies wohl nicht vorstellen und verlangen das BGE. Aber die Jugend hat den Bewusstseinswandel bereits vollzogen.

Was kann man also außerhalb des sozialistischen BGE tun?

  1. Freie Marktwirtschaft einführen, damit maximale Innovationen durch unternehmerische Umsetzung etabliert werden. So werden stetig neue Arbeitsplätze geschaffen. Irgendwer muss auch die Roboter bauen, die jene Innovation irgendwann produzieren. Es ist die natürliche Entwicklung, dass überholte Betätigungsfelder verschwinden und dafür neue entstehen.
  2. Die Wissenschaft und Bildung vom staatlichen Einfluss befreien, damit neues Wissens frei generiert werden kann und der linksideologische Einfluss auf Bildung, Wissenschaft und Forschung beendet wird. Ein privates Bildungswesen würde zudem eine erheblich effektiver und schnellere Anpassung der Bildung an Gesellschaftsveränderungen ermöglichen und würde den staatlichen Einfluss auf Bildungsinhalte unterbinden.
  3. Die Öffentlichkeit vom staatlichen Einfluss befreien, damit ein freier Ideenwettbewerb entsteht, frei diskutiert wird und Informationen ungehemmt verbreitet werden können. Dies ermöglicht eine effizienter Funktion des Marktes. Hier besonders die Befreiung von der political correctness und anderer linksideologischer Manipulations- und Zensurmaßnahmen.
  4. Stopp der völlig unnötigen Masseneinwanderung, damit technologische Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung wieder in gesunder Relation stehen und nicht in eine Hochtechnologiegesellschaft die dritte Welt importiert wird. Mit einer Automatisierung der Produktion braucht man logischer Weise auch keine Lohnsklaven. Einen funktionierenden Fusionsreaktor wird Achmed aus der Wüste morgen nicht entwickeln. Dazu braucht man deutsche Ingenieure. Die Investition in die eigene Gesellschaft ist daher im Potential nützlicher und vor allem kostengünstiger, als der Import der dritten Welt.
  5. Die Wirtschaft allgemein per Verfassungsänderung von jedweder staatlichen Einflussnahme befreien, sprich das Ersetzen der sozialen Marktwirtschaft durch eine freie Marktwirtschaft, und das Etablieren von Verfassungsartikel und Gesetzen, welche die Freiheit der Wirtschaft und der auf dem Markt agierenden Individuen besonders gegenüber dem Staat schützt. Kartelle und Monopole muss der Staat verhindern und den marktwirtschaftlichen Wettbewerb zu wahren verpflichtet sein. Nur so ist sichergestellt, dass die Wirtschaft über Kartelle keinen Einfluss auf den Staat nimmt, so dass dieser dann marktverzerrend wirkt. Indem er beispielsweise Innovationen und Informationen unterdrückt. Auch verhindert dies, dass politische Ideologien auf die Wirtschaft einwirken und stellt sicher, dass allein kapitalistische Kosten-Nutzen-Abwägungen sowie die Prinzipien von Angebot und Nachfrage entscheidend sind.
  6. Das Erziehen freiheitlicher Ideale und Prinzipien statt sozialistischer Ideologien sowie die Schaffung einer derartigen Gesellschaft und ihres Bürgertums. Näheres auf diesem Blog.

Quellen:

[1] https://www.youtube.com/watch?v=eRsLe8foQ1Q, https://www.youtube.com/watch?v=LswcbsnQUkI
[2] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/08/20/verpasste-chance-volksschwund-fehler-masseneinwanderung/
[3] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/07/01/in-einer-zeit-vor-dem-sozialstaat/

Die klassische Republik

„Klassik“ beschreibt zumeist die urtümliche oder unverfälschte Daseinsformen in Kultur oder Philosophie. Meist der Zustand nach dem Werden und vor dem Verfall (vgl. Oswald Spengler). Man kann auch Hochzeit sagen.

Als Klassik der europäischen Kultur- und Geistesgeschichte gilt die Renaissance, sprich die Zeit der Reformation und der Aufklärung, wo man sich in Kultur und Philosophie wieder der antiken griechischen und römischen Zeit besinnte. Es ist auch die Zeit vor der Französischen Revolution und vor dem (Kultur-)Marxismus, sprich vor Sozialismus und Sozialstaatlichkeit. „Renaissance“ ist französische für „Wiedergeburt“. Als war die Wiedergeburt der Antike und ihre Philosophie. Es war aber auch die Geburt der westlichen Zivilisation, als sich die wiedergeborene antike Philosophie mit dem christlichen Ethik vereinte und den klassischen oder christlichen Liberalismus schuf – die Aufklärung. Es war die Zeit von Adam Smith, Francis Bacon, René Descartes, Isaac Newton, John Locke, William Wollaston, George Berkeley, Jonathan Edwards, John Milton, Samuel Johnson und Benjamin Franklin sowie im deutschen Raum Immanuel Kant und Georg Wilhelm Friedrich Hegel und anderen. Würde man all diese Größen zur einer Philosophie vereinen und würde diese Grundlage eines Staates machen, wäre dieser Staat eine klassische Republik – oder christlich-liberale Republik (dies impliziert automatisch auch eine politische Konservative zusammen mit einer politischen Liberalen). Bei den USA tat man das, wenngleich sie heute ihrem Gründungsideal nicht mehr gerecht wird und Fehler gemacht, beziehungsweise Gefahren übersehen wurden.

Dies unterscheidet die klassische Republik von den sozialistischen Demokratien (fälschlich „Republik“) des 20. Jahrhunderts, einschließlich der DDR und BRD („DDR 2.0“). Am Ende kann man einen einfachen Test durchführen, ob es sich um eine klassische Republik oder eine sozialistischen Demokratie handelt: Wer steht im Zentrum der Verfassung? Das freie Individuum oder das für alles verantwortliche Kollektiv?

[Polemik] Söhne und Töchter des Marx

Auf YouTube gibt es zwei sehr gute und kritische Biographien zu Karl Marx. Die bessere ist jene von Stefan Molyneux [1] und die andere von Gunnar Kaiser [2]. Persönlich empfinde ich die Abhandlung von Molyneux gelungener, da er anderes als Kaiser Marx kritischer, besonders im Konflikt zu liberalen Idealen, und weniger positiv sieht. Anders als Kaiser spielen für Molyneux sehr wohl die charakterlichen Aspekte des Menschen Karl Marx eine Rolle, um seine Ideologie zu verstehen. Dabei kann man eine Reihe von Charaktereigenschaften und Grundlagen bei Marx ausmachen, welche man genauso bei den heutigen Linken vorfindet. Kaiser arbeitet es an dieser Stelle etwas klarer als Molyneux raus, dass Marx von einer Gesellschaft ohne Ausbeutung spricht, obwohl er selbst ein Ausbeuter an seinen Mitmenschen und seiner Familie war. Er spricht von Moral, übernahm aber in seinem Leben nie persönliche Verantwortung und forderte stets von anderen. Er nahm das Geld anderer für seine ideologischen Vorstellung, erbrachte selbst aber außer Kritik am Bestehenden keinerlei Dienst an der Gesellschaft. Genauso wie die heutige Linken. Auch hat er in seinem ganzen Leben, in dem er nie ernsthaft gearbeitet hat, weder eine Fabrik von innen gesehen, noch Kontakt zu den Arbeitern gehabt. Auch das teilen die heutigen Linken mit ihm, die zwar allesamt Antikapitalisten sind, aber von Ökonomie und Unternehmensführung keinerlei Ahnung haben, geschweige denn je vernünftig gearbeitet haben.

Wenn also Gunnar Kaiser den Standpunkt vertritt, dass man über den Menschen Karl Marx, den auch er als Charakterschwein bezeichnet, nicht seine Ideologie herleiten kann. So zeigt es aber doch, dass die Jünger des Marx in Form der meisten Linken diese Amoral und charakterlichen Defizite genauso aufweisen. Bringt der Marxismus nun diese Charaktere hervor, erzieht er sie oder spricht der Marxismus gerade solche Charaktere an? Eines scheint aber fast sicher: Die Linken gerade von heute und in der Geschichte sind wahrlich die Söhne und Töchter des Marx.


Quellen:

[1] https://www.youtube.com/watch?v=yA2lCBJu2Gg
[2] https://www.youtube.com/watch?v=cigI59dp-3U

Wie verwaltet ein Minimalstaat öffentlich Güter?

Einleitung

Viele fragen sich bei der Benennung eines Minimalstaates, sprich eines Staates, der zu Gunsten der individuellen Freiheit und individuellen Verantwortung auf sein absolut notwendiges administratives Minimum beschränkt ist, wie dieser seine Aufgaben wahrnimmt, beziehungsweise wie die Aufgaben vollzogen werden, die er nicht (mehr) vollzieht.

Die Deutschen sind seit 100 Jahren daran gewöhnt, dass ihnen als Bürger und Individuen immer mehr Freiheit und Verantwortung genommen und auf den Staat übertragen werden, wodurch dieser wächst. Wobei diese Aussage nicht ganz richtig ist. Mit Einführung der parlamentarischen Demokratie (nach der parlamentarischen Monarchie) und des Sozialstaates haben die Bürger demokratisch diese Entscheidungen getroffen. Sie wählten für weniger individuelle Freiheit und mehr autoritären Staat. Mit jeder Phrase, beginnend bei der Weimarer Republik, die als erste den Staat vergrößerte, über den National-Sozialismus, der bereits ein totaler Staat war, über das SED-Regime der DDR bis hin zum SED-Regime 2.0 in Form der BRD. Oder um es auf einen Nenner zu bringen: Die Weimarer Republik demokratisierte Deutschland und schuf den Grundstock eines größer werdenden Staates und was folgte waren 84 Jahre totalitärer Sozialismus (1933-2017). Zwar startete die BRD nach 1948 als wirtschaftsliberale Gesellschaft, was ihren Aufschwung in Form des Wirtschaftswunders begünstigte. Aber die Politik der SPD, die Einführung der sozialen Marktwirtschaft (de facto eine latente Planwirtschaft) und letztendlich die Kulturrevolution der 1968er schoben sie auch hier auf den Weg des Sozialismus. Es ist interessant, dass die West-BRD eine marxistisch-leninistische Revolution hatte und es keiner ihrer Bürger so richtig mit bekam. Auch die Weimarer Republik startete mit einem Ereignis, welches sich „Novemberrevolution“ nannte. Auch hier waren schon Kommunisten beteiligt. Das Schicksal Deutschlands wurde an diesem Tag besiegelt, wie es scheint.

Der Minimalstaat und der freie Markt

Ein Minimalstaat hält sich aus jenen Angelegenheiten raus, die im Prinzip durch das Individuum besser in seinem Interesse organisiert sind. Dafür gibt es den freien Markt. Den freien Markt kann man auch philosophisch betrachten. Das Ziel der Aufklärer war es eine Moralphilosophie zu schaffen, in der das Individuum nach charakterlicher Vervollkommnung strebt. Immanuel Kant sprach von der Forderung nach Mündigkeit bei den Menschen. Die Menschen sollten mündig eigene Entscheidungen treffen und nicht durch eine Autorität bevormundet werden. Friedrich Hegel und die us-amerikanischen Aufklärer vollendeten diese Betrachtung damit, dass dieses Streben nach individueller Vervollkommnung  gottgewollt ist. Gott schuf den Menschen mit Willensfreiheit, damit er eine Moral entwickelt kann. Denn Moral kann es nur geben, wenn es eine Wahl gibt. Gott gab den Menschen die christliche Ethik, damit sie Leitbilder für ihre moralische Wahl haben. Nur wer eine Wahl hat, ist frei. Von den us-amerikanischen Aufklärern wird daher anders als bei Kant Gott mit Freiheit gleichgesetzt. Daher sieht man bei allen Freiheitsbezügen in den USA immer auch den Gottesbezug. „In God We Trust“. Freiheit ist immer auch an Verantwortung gebunden. Es sollte klar sein, dass die Freiheit zu wählen nicht so gestaltet sein kann, dass die Verantwortung für die Konsequenz dieser Wahl anderen aufgebürdet wird. Nur der wählt, das heißt entscheidet, moralisch gut, der stets auch die individuelle, das heißt persönliche, Verantwortung für seine Entscheidung zu tragen hat. Auch das ist christliches Motiv, denn die Bibel erzählt Geschichten von Entscheidungen und dem Tragen der Konsequenzen. So bilden sich dann die Fundamente der liberalen Philosophie um das (willens-)freie Individuum, das heißt das Individuum, was frei ist, weil es eine Wahl hat, und individuelle Verantwortung für diese Wahl trägt.

Ein autoritärer Staat entspricht nicht dieser Philosophie. Nur eine freier Markt als liberale Institution, welche aus dieser Philosophie abgeleitet wird, kann die Forderung nach Wahlfreiheit und dem eigenverantwortlichem und individuellem Tragen der Konsequenzen erfüllen. Dabei ist der Begriff des Marktes nicht allein auf Konsumgüter beschränkt. Es kann genauso auch ein Markt der Ideen sein. Da der Markt über einen Angebotswettbewerb definiert ist, ist jeder Ort, wo wir eine Entscheidung aus Angeboten ziehen, im Grunde ein Markt. Der Markt definiert sich über die Prinzipien Angebot, Nachfrage und Wettbewerb sowie Vertragsfreiheit. Der Begriff der Vertragsfreiheit definiert das Freie im freien Markt, denn es besagt, dass die freiwillige Interaktion zwischen Menschen auf dem Markt allein auf Konditionen beruht, welche die interagierenden Menschen untereinander aushandeln und vertraglich festhalten. Beispielsweise indem ein Unternehmen den Lohn festlegt und der geneigte Arbeit entweder über mehr verhandelt oder sich eine andere Stelle mit besseren Konditionen aus dem Fundus an marktwirtschaftlichen Arbeitsangeboten sucht. Frei ist der Markt  und die Vertragsgestaltung dann nicht mehr, wenn es etwas wie Mindestlöhne, Mietpreisbremsen, Einstellungsquoten für Frauen und dergleichen gibt. Das ist dann Planwirtschaft und das haben wir in Deutschland.

Man vergleiche als beispielhafte Anwendung ein marktwirtschaftliches Schulwesen mit einem staatlichen Schulwesen.
Bei einem steuerfinanzierten staatlichen Schulwesen gibt es nur ein Angebot und oft auch den gesetzlichen Zwang genau dieses eine „Angebot“ zu nutzen. Die Gelder werden nach politischen Plänen verteilt. Organisation und Inhalte bestimmt der Staat. Nun stellt man dem bestimmte Prämissen bei, er sei demokratisch und so haben die Bürger die Möglichkeit der Gestaltung. Jeder weiß, dass das leere Worte sind und nichts mit der Realität zu tun haben. Denn der Staat ist auch die Exekutive, sprich im Prinzip eine Mafia. Da es hier keine Vertragsfreiheit gibt, müssen neue Schulformen durch den Staat genehmigt werden und er selbst reformiert langsam, wenn überhaupt. Die Verwaltung durchläuft von oben nach unten und unten nach oben unzählige Stufen teurer Bürokratie. Das Gros der Steuermitteln im Staat fließt in die Bürokratie und nur ein kleiner Teil in die konkrete Leistung. Meist werden Inhalte durch Ideologien der maßgebenden politischen Parteien bestimmt und nicht direkt durch die Bürger.
In einem preisfinanzierten marktwirtschaftlichen Schulwesen gibt es unter Umständen viele Angebote, das heißt viele Formen von Organisationen und Inhalten. Die Vertragsfreiheit erlaubt vielfältige Gestaltung und wie sich diese formt bestimmt die Nachfrage der Bürger auf den Markt direkt. Zudem kann jeder Bürger eine eigene Schule eröffnen und ein neues Prinzip etablieren. Besteht Nachfrage und ist es innovativ, wird es sich etablieren und vielleicht eine bessere Gesellschaft hervorbringen. Die Dienstleistung der Bildung wird von den Bürger als Preis entrichtet. Sie können hier wählen, in welches Angebot sie investieren. Der Wettbewerb erlaubt mit der Zeit einen Preisverfall. Der Markt besitzt keine Exekutive, er kann also niemanden zwingen das Angebot anzunehmen. Somit kann die Nachfrage stets dynamisch schlechte oder überholte Formen abwählen. Das geschieht völlig unbürokratisch und kann sich binnen kürzester Zeit vollziehen.

Das Beispiel soll zeigen, dass selbst etwas so sensibles wie die Bildung durch den Markt besser organisiert ist, als vom Staat. Auch wird hierbei die Bildungsfreiheit gewahrt, da die Gefahr für die Freiheit stets vom Staat ausgeht und derer, die ihn instrumentalisieren. Es ist effektiver derlei Aufgaben den Markt zu überlassen, als unzählige Sicherungen zu suchen, die die staatliche Tyrannei zu verhindern suchen. Der freie Markt ist am Ende der beste Garant die Freiheit zu waren, als alle Maßnahmen auf Seiten des Staates. Daher ist es wichtig so viele Aufgaben der Gesellschaft wie möglich über die freiheitliche Institution eines freien Marktes zu organisieren, wo das Individuum maßgebend ist und nicht politische Parteien. Freilich kann so etwas nur funktionieren, wenn der Staat dem Bürger auch den Lohn seiner Arbeit lässt, damit er es auf dem Markt einsetzen kann, als wenn er durch unzählige Steuern und Zwangsabgaben faktisch entmündigt wird. Der freie Markt ist die institutionelle Umsetzung von Kants Forderung nach Mündigkeit. In dem Sinne die Müdigkeit sein eigenes erarbeitetes Geld in die Produkte und Dienstleistungen zu investieren, die der eigenen Präferenz entsprechen. Das ist Prinzip individueller Freiheit. Individuelle Verantwortung ist dadurch gegeben, dass für Verluste der Bürger ebenso allein einsteht und nicht der Staat, respektive die Gesellschaft. Der Markt ist nicht Schuld, wenn der Bürger nicht verantwortungsbewusst handelt und schlechte ökonomische Entscheidungen trifft. Daneben kann individuelle Verantwortung nur etwas Wert sein, wenn sie keine gesellschaftliche Option, wie im Falle eines Sozialstaates, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit ist, sprich, wenn es keinen Sozialstaat gibt.

Monopol und Markt und wie der Staat öffentliche Güter verwaltet

Nun gibt es jedoch einige wenige Aufgaben, die der Staat tatsächlich besser organisieren kann, als der Markt. Dazu zählen Polizei, Feuerwehr, öffentliche Infrastrukturen wie Gleise, Straßen, Abwasserrohre, öffentliche Plätze und Gebäude wie Parks oder Museen, kulturhistorische Güter wie Schlösser und Burgen.

Der Staat ist ein Monopol und da Monopole nicht dem Wettbewerb unterliegen, erbringen sie eine schlechtere Leistung, entwickeln sich langsamer und die Preise verfallen ebenso wenig. Beim Staat kommt dann noch die Bürokratie dazu. Daher sollte der Staat so weit es möglich ist seine Aufgaben nach marktwirtschaftlichen Prinzipien abwickeln. Der Fehler der jüngeren Zeit wurde oft dabei gemacht, dass zuvor staatseigene Betriebe in privatwirtschaftliche Monopole umgewandelt wurde. Besonders nach der Wende traf das die ehemaligen VEBs (Volkseigene Betriebe), die zuvor aus unzähligen privatwirtschaftlichen Unternehmen enteignet und zusammengefügt und nach der Auflösung der DDR dann en block privat verhökert wurden. Das sah man genauso bei der Deutschen Bahn. Die Deutschen Reichsbahn war zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Staatseigentum und wurde aus den unzähligen privatwirtschaftlichen bundesstaatlichen Bahngesellschaften im Kaiserreich geschaffen. Der Wettbewerb dieser bundesstaatlichen Bahngesellschaften führte zum Aufschwung der Eisenbahn. In anderen Teilen Europas und in den USA verfuhr man genauso. Nach dem ersten Weltkrieg vereinte man diese zum Staatsbetrieb „Deutschen Reichsbahn“. Formal soweit wenn nicht optimal, aber machbar. Nur hat man nach dem zweiten Weltkriege den Ostteil der Reichsbahn weiter im Staatseigentum der DDR belassen, während man den West-Teil privatisierte. Man schuf dort ein Monopol, welches nach der Auflösung der DDR noch größer wurde, als man den Ostteil ebenso privatisierte. Heute ist die Deutschen Bundesbahn ein deutschlandweites Monopol, dem Bahnhöfe und technische Anlagen wie die Gleise gehören. Regionale Bahngesellschaften kommen langsam wieder auf, doch müssen sie die Infrastruktur der Bundesbahn quasi mieten und dafür Gebühren entrichten. Ein Wettbewerb findet hier nicht statt und daher ist die Leistung der Bundesbahn derart schlecht. Das gleiche geschah als Berlin seine Wasserversorgung privatisierte. Auch das System ging en block raus. Auch hier schuf man keinen Wettbewerb, sondern ein neues Monopol. Berlin musste das Wasser teuer zurückkaufen. Privatisierung muss immer damit verbunden sein, dass Wettbewerb geschaffen wird. Im Falle der Bahn hätte man mit der Privatisierung wieder regionale Bahngesellschaften wie im Kaiserreich etablieren sollen. Doch genau an dieser Stelle kommt man zum Argument, warum denn diese ursprünglich verstaatlicht wurden, also der Markt hier weniger effektiv war.

Wer sich die alten Aufnahmen deutscher Städte vor dem letzten Weltkrieg ansieht wird die hohe Zahl an Bahnhöfen erkennen. Die meisten davon Sackbahnhöfe. Die privatwirtschaftlichen Bahnlinien fuhren im Kaiserreich häufig nur zwei große Städte an und hielten unterwegs auf den Dörfern. Daher tragen die alten Bahnhöfe Namender Städte, zu denen sie fuhren. Es war ähnlich wie beim Straßenbahnsystem heute, wo man die alten Linien noch genauso verwendet. Keine Straßenbahn fährt heute im Kreis durch die Stadt, sondern wendet am Ende der Linie. Genauso verhielt es sich mit der Eisenbahn im Kaiserreich. Das Resultat waren zig gewaltige Bahnhöfe pro Stadt und duzende Umstiege. Der Wettbewerb griff hier und die Bahngesellschaften wurden durch ihren Innovationen so reich, dass sie die großen Bahnhöfe bauten, die mach nicht Umsonst „Kathedralen der Moderne“ nennt. Ein gutes Beispiel, wie die Privatwirtschaft  die Zivilisation befeuert: Alle Bahnhöfe wurden damals von den Bahngesellschaften gebaut. Der Nachteil war, dass man weder von München bis Hamburg noch anderweitig quer durch Deutschland ohne umzusteigen fahren konnte. Mit unter wurden Großprojekte wie die Bagdad-Bahn oder der Orientexpress gebaut, aber das waren Ausnahmen. Man wollte ein zusammenhängendes Bahnnetz und mehr Durchgangsbahnhöfe, beziehungsweise überhaupt weniger der enorm raumfressenden Bahnhöfe und Gleisanlagen in den Städten. So wurden die Bahngesellschaften und das Netz schrittweise verstaatlicht.

Markt und Wettbewerb schufen hier zwar die Innovation, aber einfacher Ressourcenmangel an Raum machte eine zentrale Lösung effizienter. Doch es hätte eine andere Möglichkeit gegeben, die mehr einen Kompromiss hätte darstellen können, um nicht die Vorteile des Marktes zu verlieren, aber gleichzeitig das bestehende Problem zu lösen: Die Verstaatlichung einzig der Infrastruktur, aber Privatisierung der Dienstleistung, die sie nutzt. Auf diese Idee kam man erst Jahrzehnte später und das ist dann auch die Antwort, wie der Minimalstaat seine Aufgaben angeht.

Der Staat produziert nichts und schafft keinen Mehrwert. Er setzt anvertraute Steuermittel im Gemeininteresse ein und beauftragt nach oben genannter Prämisse private Dienstleister, indem er als juristische Person eine Angebotswahl durchführt und einen Vertrag eingeht. Wenn der Staat selbst Behörden für diese Aufgaben einsetzen würde, würde er einerseits wieder größer werden, mehr Bürokratie schaffen, und sich selbst zum Monopol machen. Auf diese davor genannte Weise kann er sich für die Erfüllung der letztendlichen Aufgabe der Vorteile des Marktes bedienen. Der Staat hält das Eigentum an den öffentlichen Straßen, lässt sie aber von privaten Dienstleistern warten. Der Staat hält das Eigentum an öffentliche Parks, aber lässt sie von privaten Dienstleistern pflegen. Der Staat hält das Eigentum an Rohrleitungen und lässt das Wasser von privaten Dienstleistern aufbereiten. Der Staat hält das Eigentum an Schienen und lässt private Bahngesellschaften darauf fahren. Der Staat braucht einen Flughafen und lässt ihn von privaten Dienstleistern auf seinem Grundstück bauen.

Die Tragik der Allmende

Dabei gibt es jedoch ein gewaltiges Problem: Die Tragik der Allmende. Gemeingüter sind immer schlechter verwaltet, als private Güter. Der Grund ist wiederum die Frage nach individueller Verantwortung. Für unser Eigentum empfinden wir stets mehr Verantwortung, als für das Eigentum anderer. Folglich sind wir bei unserem Eigentum stets bemüht dessen Wert minimal zu erhalten und maximal zu steigern. Nicht ohne Grund sind beispielsweise private Parks stets besser gepflegt, als öffentliche Parks. Der Grund ist, dass der Parlamentarier, der das Geld anderer Leute umverteilt, keine Verantwortung für öffentliche Güter aufbringt. Es sind ja nicht seine und es ist auch nicht sein Geld, welches er einsetzt, und damit auch nicht sein Schaden. Setzen wir das Geld, welches wir durch unsere Arbeits- und Lebenszeit erwirtschaftet haben, auf unserem Eigentum um, beispielsweise bei der Pflege eines Grundstücks, dann handeln wir erheblich rationaler und verantwortungsbewusster, als wenn wir das Geld fremder Leute auf fremden Grundstücken umsetzen. Man kann sogar so weit gehen zu sagen, dass gänzlich andere Politiken gefahren würden, besonders von Seiten der Linken, wenn man sie persönlich zur Kasse dafür fordern würde. Dies ist geknüpft an den potentiellen Verlust, den man bei eigenem Eigentum persönlich spürt, bei fremden Eigentum aber nicht. Auch hier handelt es sich wieder um die Forderung nach individueller Verantwortung und dem Tragen der Konsequenzen: Man setzt sein Geld rationaler ein, wenn man weiß für den Verlust persönlich einstehen zu müssen. In der Weise des Staates kann man dieses Problem nur lösen, indem man die Verantwortung (und das meint die Haftung) für die Beamten erhöht. Man kann öffentliches Eigentum schlecht zu Privateigentum von Beamten machen um sie dazu zu zwingen mit den Steuermitteln verantwortungsbewusst umzugehen. Aber das Selbsteigentum besitzt der Beamte und dies kann man ihm beispielsweise durch Haft entziehen. Damit setzt er zwar nicht sein Eigentum in Form seines eigenen Geldes ein, aber mit der Unterschrift setzt er das Selbsteigentum in Form seiner Freiheit ein und so muss er Verantwortung zeigen. In Erweiterung kann man bei Verlusten auch an das direkte Vermögen des Beamten oder der Parteien ran und es für etwaige Entschädigungen, beziehungsweise Ausgleiche verschwendete Steuermitteln heranziehen. Doch dies entspräche Enteignung und diese sollte es in einer freien Gesellschaft nicht geben – es sei denn es ist vertraglich geregelt.

Die Verwaltung emotionaler Werte

Heute ist es so, dass der Staat öffentliche Güter an private Interessen verkauft, um Einsparungen zu tätigen. Wenn man stattdessen den Staat verkleinern und mehr oder überhaupt Marktfreiheit schaffen würde, wären mehr als genug Steuermitteln vorhanden jene Güter zu unterhalten. Ganz abgesehen davon, wie viele Steuermitteln in sinnlose ideologische Projekte, Korruption und Bürokratie versickert, die ein großer Staat naturgemäß hervorbringt. Das „Problem“ am Markt ist, dass er höchst rational handelt. Emotionale Werte wie Denkmäler kann der Markt schlecht bewerten. Daher hat der Markt Probleme kulturhistorische Güter wie Schlösser zu erhalten, da das rationale Kosten-Nutzen-Verhältnis hier eher andere Lösungen vorsieht. Der Markt arbeitet nach Prämissen der Gewinn- und Wertsteigerung. Ein Unternehmer baut auf einer Wiese eine Fabrik, beschäftigt dort Arbeiter und produziert eine neue Innovation. Damit ist das Grundstück nun mehr Wert, als die Wiese davor. Der Stuhl ist mehr Wert als das Holz, aus dem er gefertigt wurde. Daher kostet das rohe Holz des Stuhls weniger, als der gefertigte Stuhl. Was hat mehr Wert? Ein Stück Wiese, auf dem eine seltene Kröte lebt, oder eine solche Fabrik auf dieser Wiese? Leider übersteuern die emotionalen Entscheidungen bei manchen Politiken zum Schaden der Gesellschaft. In dem Fall sehen Umweltschützer das Leben einer Kröte, von der es vermutlich noch tausende gibt, als wertvoller an als eine Fabrik, die Arbeit, Wohlstand und Innovation schaffen könnte. Doch es gibt emotionale Werte, wie Kulturdenkmäler, die würde der Markt abreißen und auf dem Grund etwas errichten, was in naher Zukunft rational mehr Wert hätte. Tatsächlich wäre dem auch tatsächlich so, nur ist der Mensch kein Maschine und neben einer erfolgreichen und innovativen Ökonomie erfreut er sich genauso auch an Ästhetik und Kultur. Dies sind neben genannten Infrastrukturen jene Sachlagen, an die der Staat im Gemeininteresse heran muss. Als Beispiel seihen die englischen Countryhouses genannt. Einst Villen der Adligen, waren sie nach der Zeitenwende im 20. Jahrhundert für diese nicht mehr finanzierbar. Es fehlten die nötigen Einkünfte, sofern die jeweilige Familie nicht rechtzeitig Wirtschaftsbetriebe aufnahm. Entweder wurden diese oft Jahrhunderte alte Gebäude dann abgerissen oder verfielen. Letzten Endes bildet der Staat einen Fond, der die Gebäude aufkaufte, in Staatseigentum überführte und seither pflegt.

 

Auf diesem Blog werden weitere Gesellschaftsaspekte genannt, beispielsweise das Sozialwesen, und wie dieses im Rahmen eines freien Marktes und eines Minimalstaates funktionieren kann. Dieses Thema sollte sich mit mehr verwaltungstechnischen Aspekten beschäftigen.

 

Der strategische Fehler der politischen Rechten

Allgemein meint man, dass eine politische Gesellschaft alle politischen Spektren parlamentarisch abbilden sollte. Dies wird mit unter auch unter dem Begriff der Demokratie als Prinzip interpretiert – fälschlich. Doch was geschieht, wenn eine politische Haltung das Ziel hat die Gesellschaft, ja die Kultur und die Zivilisation radikal abzuschaffen, statt nur eine notwendige Reform durchzuführen? Wenn sich eine Kraft bildet, die eben keine rein reformatorische Kraft wie die Bürgerrechtsbewegung ist? Die politische Rechte hat genau in diesem Moment die Aufgabe, ja die Pflicht, ihre Ideale und Prinzipien nicht nur zu wahren, sondern gegen eine solche Kraft in den politischen Kampf zu ziehen. Die politische Rechte ist sowohl Wahrer wie auch Verteidiger der bestehenden Zivilisation – sie ist die politischen Verkörperung der Zivilisation. Wer sie als Feind sieht, gehört jener destruktiven Kraft an. Die politische Rechte speist sich aus Geschichte, Kultur und Tradition; aus der Klassik an Philosophie, Idealen und Prinzipien; aus der traditionellen Religion und ihrer Spiritualität. Die deutsche politische Rechte ist alles von Hermann über Otto I., Friedrich dem Großen bis Bismarck, vom Heiligen Römischen Reich bis zum Kaiserreich, von Luther und Thomasius bis Kant, Hegel und Nietzsche. Sie ist die deutsche Tugend, sie ist die deutschen Romantik, sie ist der deutschen Idealismus. Sie ist alles, was wahrhaft deutsch ist. Doch in ihrer Pflicht hat sie versagt.

Die deutschen politische Rechte muss das deutschen Christentum wahren, denn in seinem Idealismus des willensfreien und eigenverantwortlichen Individuums mündet alles, was der deutsche Geist an politischer Philosophie hervorgebracht hat: Von der Reformation, über die Aufklärung, zum Protestantismus und dem Kapitalismus bis hin zur konstitutionellen Monarchie. Jene destruktive Kraft kam jedoch in Form des personifizierten Antichristen auf die Welt: Marxismus und Sozialismus. Er wandte sich gegen alles, was christlich und traditionell war. Er nahm dem Menschen des beseelte Westens das imago dei und machte ihn einzig zu einem Spielball umweltbedingter Triebe und Instinkte. Er nahm ihm das Streben nach individueller charakterlicher Erhöhung auf dem Weg zu Gott und trat das Menschsein in den Dreck der eigenen Bedürfnisbefriedigung. Nicht mehr durch Charakter und Seele sollten die Menschen bestimmt sein, sondern durch materielle Begierden. Idealismus, Tugenden und Prinzipien sollten bedeutungslos sein. Ebenso Traditionen, Sitten, Familien und Adel. Nicht mehr willensfreies und eigenverantwortliches Handeln war zentrales Gesellschaftsideal, sondern Kollektivismus, Verantwortungsabgabe für das eigene Schicksal und Totalstaatlichkeit. Die Freiheit verschwand für Staatssklaverei. An die Stelle von Aristokratie und Adel (der Begriff stammt von „edel“) trat die Herrschaft des Pöbels und des Lumpenproletariats. Alles Edle und Starke wurde verdammt, alles Konformistische und Gleichgemachte angebetet. „Gott ist tot und wir haben ihn getötet“, schreibt Nietzsche.

Als der antichristliche und damit antifreiheitliche Sozialismus zu Anfang des 20. Jahrhunderts begann zu metastasieren, versagte die politische Rechte darin ihm den Geist des freien Individuums entgegen zu halten, welcher durchaus im wahrsten Sinne des Wortes als „rechter Geist“ benannt werden kann und sollte. Der Verrat der Weimarer Republik und in direkter und unvermeidbarer Folge durch die linke Demokratisierung an die Macht gelangte National-Sozialismus setzten dem alten Deutschland eines Kants und eines Hegels ein Ende und bereiteten den Weg eines neuen, sozialistischen Deutschlands. Die immer stärker werdenden linken totalitären Regime, vom National-Sozialismus, über das SED-Regime der DDR bis hin zur bis heute bestehenden 60er BRD sagten der deutschen politischen Rechten den Kampf an und alles, für was sie steht – also der Freiheit durch Gott. Letztere brachten es sogar fertig ihr die Verbrechen des 20. Jahrhunderts anzulasten, obwohl es doch gerade sie, die politischen Linken waren, auf dessen Konto all das Leid und Elend ging. Im Kaiserreich gab es keine Arbeits- und Konzentrationslager, keine totalen Staat, keine sozialistischen Jugendorganisationen, keinen Meinungsterror und keine politische Verfolgung von Dissidenten. Erst die Identitäts- und Moralkrise, welcher der linke Putsch 1918 in Deutschland auslöste, brachte das Land auf diesen verheerenden Pfad und heute stellen sich dieselben Verbrecher als freiheitliche Moralapostel hin.

Doch anstatt ihren Idealen und Prinzipien treu zu bleiben und sie gerade im Angesicht des linken politischen Feindes noch stärker zu fundieren, tat die politische Rechte nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa etwas Unverzeihliches: Sie nahm linke Theoreme auf. Die politische Rechte begann aufgrund ihrer Unfähigkeit zur prinziptreuen Anpassung Dinge wie einen autoritären Staat und einen Sozialstaat sowie die Demokratie und in Teilen die Planwirtschaft bis hin zum Antikapitalismus von der politischen Linken zu übernehmen, um ihren schwindenden Einfluss in der deutschen Metakultur durch den stärker werdenden Sozialismus auszugleichen. Die politische Rechte wurde so mit jedem Schritt zu einem rechten Flügel der politischen Linken. Mit jeder Generation starben die wahren Konservativen und klassischen christlichen Liberalen mehr und mehr aus, da die politische Rechte nun nicht mehr ihren Idealismus pflegte und ermahnte. Nach einigen Jahrzehnten schon verstanden sie viele Bürger zwar als Christlich-Konservative, vertraten aber de facto sozialistische Standpunkte. Ganz vorne der Antikapitalismus, aber auch der Sozialstaat und die Demokratie. Heute nun sind die Christlich-Konservativen in einem Zustand angekommen, wo sie völlig vergessen haben, dass der Kapitalismus aus dem Geist des (deutschen) Protestantismus hervorging (vgl. Max Weber) und das gerade die Reformation des Martin Luther das Christentum wieder zurück auf seinen wahren Pfad, weg von der Autorität der Kirche hin zum freien und eigenverantwortlichen Individuum führte, welches Gott in sich und in seinen eigenem Taten sucht. Martin Luther ist Philosoph der Deutschen und nicht Karl Marx!

Der letztendliche Todesstoß für die deutsche politische Rechte, der jedoch hätte eine große Chance sein können den Marxismus zu vernichten, erfolgte in den 1960er Jahren. Nachdem zu Anfang des 20. Jahrhunderts die von Marx prophezeite friedliche Weltrevolution des Proletariats nicht stattfand und sich dieses stattdessen hinter ihre Regierungen im Weltkrieg stellte, kam der Marxismus in einer kurzfristige Identitätskrise. Die friedliche Revolution von unten und über die Demokratie kam nicht zu Stande und ein Lenin, ein Stalin, ein Hitler, ein Mussolini, ein Mao, ein Pol Pot und ein Che Guevarra nahmen dies selbst in die Hand. Weit über 100 Millionen Menschen fielen dem weltweiten sozialistischen Holocaust zum Opfer, der sich wie ein Krebsgeschwür in Mitten der Armen und Bedrückten ausbreitete und zu unvorstellbaren Leichenbergen führte. Leichenberge, die sowohl in Europa, Russland und China mit den Körper der Intellektuellen und Aristokraten bestückt waren. Die Zivilisationen ermordeten ihre eigene Intelligencia und alle jene, die sich durch Fleiß und Ambitionen an die Spitze der Zivilisation arbeiteten! Der wahre Adel und die Elite wurden ermordet und an ihre Stelle trat der „Adel“ des mordenden Pöbels, der nichts mit „edel“ gemein hatte.
Der Marxismus musste sich neue erfinden und er erfand den Kulturmarxismus. [1] Das Ziel war es den neuen Menschen für die weltweite Revolution zu züchten, indem man tief in das kulturelle Menschsein eingriff. Der Marxismus begann einen maximal-radikalen, jedoch verborgenen Vernichtungskrieg gegen die christliche westliche Zivilisation und alles, was sie ausmacht. In den 1960er Jahren begannen die Schüler dieser Ideologie ihren Marsch durch alle öffentlichen, gesellschaftlichen und politischen, kulturellen und medialen sowie bildungstechnischen Institutionen in Deutschland,  Europa, Kanada und den USA. [2] Zuerst fielen in der 68er Kulturrevolution die Universitäten und der einstige Hort des freien Geistes nach Humboldt verkam zu einer sozialistischen Kaderschule, aus der jedes Semester neue Marxisten entlassen werden. [3] Als nächstes fielen Politik und Presse, in welcher sich jene Absolventen niederließen. Dann fiel die Kultur [4] und zum Schluss die Öffentlichkeit. Die politische Rechte verlor so ihren Einfluss auf die bestimmende Metakultur. [5]
Dies alles konnte nur geschehen, weil die politische Rechte zunächst ihre Ideale verriet und dann durch die Linken für die vorangegangenen Verbrechen fälschlich verantwortlich gemacht wurde. Sie geriet in eine Identitätskrise, wenngleich ein reformiertes Ideal ihrer selbst zum Greifen nah war, doch das hysterische Geschrei der Linken zu laut war, als dass sie es hätten sehen können. Die politische Rechte geriet durch die Reaktion gegenüber der politischen Linken in einer Krise ihrer Moral und so die gesamte westliche Zivilisation dort, wo die politische Linke erstarkte. [6] Der Kulturmarxismus trat mit seiner pseudo-wissenschaftlichen „Kritischen Theorie“ immer mehr nach, die gerade dafür geschaffen wurde, die politische Rechte und ihre Ideale derart in Frage zu stellen, dass sie kleiner und kleiner wurden. Das Wesen der Rechten auf Tradition, Vernunft und Rationalität zu vertrauen wurde ihnen zum Verhängnis, da sie davon ausgingen bei ihrem politischen Gegner auf dasselbe Maß zu treffen. Doch die politische Linke hat kein Interesse daran einen Debatten- und Ideenwettbewerb durch Argumentation zu führen. Sie will einzig und allein ihren politischen Gegner vernichten.

Der rechte Geist ist der christliche Geist des freien Individuums und die Belohnung und Erhöhung von Fleiß, Befähigung, Ambitionen und Willenskraft! [7] Der linke Geist ist der Geist einer Weltanschauung, wo das Schicksal des Einzelnen allein durch die materielle und soziale Umwelt bestimmt wird, wodurch wiederum diese stets in die Verantwortung gezogen wird. Beispielsweise durch einen Sozialstaat. Die politische Linke ist immer totalitär [8], das heißt sie ist immer anti-freiheitlich, da sie die Freiheit und Eigenverantwortlichkeit des Individuums auf einen von ihrer Ideologie kontrollierten autoritären Staat zu übertragen versuchen. Linke schätzen werden den freien Markt der Ideen, noch den Wettbewerb. Sie lehnen jede Form der Hierarchie und der Belohnung des Stärkeren ab, da dabei ihre Ideologie gegenüber anderen stets unterlegen wäre. Diesen Fakt hätte die politische Rechte in den 1960er Jahren nutzen müssen, denn sie hat gegenüber den Linken einen deutlichen Vorteil: Die politische Linke braucht den Staat und das unfreie Individuum. Der rechte Geist aber Fußt auf dem freien Individuum und braucht daher keinen Staat um zu bestehen. Die politische Rechte hätte an das Individuum appellieren müssen, den rechten Geist in ihm befestigen müssen. Sie hätte es an seinen christlichen Auftrag erinnern sollen im Ebenbild Gottes mit Willensfreiheit ausgestattet zu sein, um sich selbst charakterlich zu erhöhen. Freiheit bedingt immer Verantwortung. Die politische Linke ist intellektuell der politischen Rechten unterlegen. Daher scheut sie den Wettbewerb. Genau hier hätte die politische Rechte hineinstoßen und klar stellen müssen, dass allein Wettbewerb Freiheit und das Beste an der Spitze zum Wohle aller bedeutet. Der freie Markt ist Hort der freiwilligen Kooperation und der Möglichkeit für den individuellen Bürger seine Interessen umgesetzt zu sehen oder selbst umzusetzen und so die Gesellschaft direkter und effektiver zu gestalten, als jedes Parlament. Dem Antikapitalismus der politischen Linken hätte die politische Rechte entgegensetzen können, dass gerade Laissez-Faire-Ökonomie individuelle Freiheit bedeutet und dass jeder Schritt hin zur Planwirtschaft, beispielsweise durch die sogenannte soziale Marktwirtschaft, neun sichere folgende Schritte hin zu dessen Vollendung und völliger Abschaffung der individuellen ökonomischen Freiheit bedeutet. Wohlstand entsteht durch Arbeit und nicht durch Sozialstaatlichkeit und viel Arbeitsmöglichkeit gibt es nur auf einem freien Markt. Die politische Rechte hätte argumentieren müssen, dass die Freiheit des Individuums stets indirekt proportional zur Größe des Staates steht. Je größer der Staat, desto kleiner das Individuum – sprich der Bürger. Schlussendlich hätte sie das Ideal der Aufklärung des freien Individuums mit der Christlichkeit und Gott direkt in Verbindung setzen sollen. Gott bedeutet Freiheit, denn er gab dem Menschen Willensfreiheit zu Wählen und nur wer eine Wahl hat, ist frei. Gott ist auch die Moral, denn nur wenn es eine Wahl gibt, kann es auch Moral geben. Daraus leiten sich die Ideale und Prinzipien des klassischen Liberalismus der Aufklärung ab. So hätte die politische Rechte als politische Kraft den Schulterschluss mit den Christen und den Liberalen vollzogen und so einen politischen Block geformt, die den Sozialismus intellektuell und argumentativ in den Staub der Geschichte getreten hätten. Das Fehlen dieser Strategie und des Konservativen führte dann auch zur Aufnahme marxistischer Theoreme in den Liberalismus, weshalb sich dieser dann zum anarchistischen „Libertarismus“ entwickelte. [9]

Doch heute ist die selbsternannte politische Rechte mehr verwandt mit der politischen Linken, denn mit Liberalismus und Christlichkeit. [10] Ob sie sich nun „Alternative Rechte“ oder „Neue Rechte“ nennt. Es mangelt ihr an Bewusstsein und Ideal was Freiheit bedeutet, wie es sich institutionell umsetzt und auf fundamentale Weise aus dem Christentum herleitet. Sie definiert sich statt über echte Ideale und Prinzipien klassischer Philosophien, über eine Reaktion gegenüber der politischen Linken seit dem 20. Jahrhundert. Dabei sucht sie die Strategie gerade dabei bestehende und durch Linke geschaffene Institutionen wie den Nationalstaat für sich umzuwandeln. Sie ermangelt der Demokratiekritik in vielen Teilen, setzt jedoch dabei in keinster Weise die klassisch-liberale Republik oder besser Monarchie als Gegenmodell dagegen. Sie befürwortet den Sozialstaat, statt diesen als antichristlich ausweisen. Sie folgt marxistischen antikapitalistischen Standpunkten, obwohl sich dieser aus dem Protestantismus der Reformation herleitet. Letztendlich „schmust“ sie in vielen Teilen mit dem Faschismus, sprich dem autoritären Staat, in Verbindung mit einem nationalen Sozialismus nach französischen „Vorbild“ – dem Land, indem der Sozialismus und der marxistische Geist seinen Ursprung hat. Das christlich-humanistische Streben beschreibt ein Streben nach individueller Vervollkommnung des Charakter auf dem Weg zu Gott. Die christliche Ethik und die davon abgeleitete Moralphilosophie der Aufklärer legt daher den Fokus auf den Charakter des Menschen, wo jedoch die heutige politische Rechte diesen auf die nationale Ethnie legt, was sich abermals als Reaktion einzig gegen Links und ihre multikulturelle kommunistischen Ideologie versteht und nichts als echtes Prinzip.
In Summe kann man also aussagen, dass die heutige sogenannte politische Rechte mehr ein weit rechts stehender linker Flügel ist, der einerseits linke Theoreme aufnimmt und andererseits seine Definition aus der Reaktion gegenüber Links ableitet. Sie wird immer nur dann attraktiv, wenn wiedereinmal linke Politik zum Scheitern der Gesellschaft führt. Selbst ist sie aber nie mehr als der Hausmeister der Linken, der hinter ihr den Müll wegräumt, als dass sie ein Gesellschaftsideal präsentieren kann, welches nicht wieder zu denselben Zuständen führt. Diese müsste allein schon ansetzen zur Erläutern, warum Christlichkeit und Freiheit einander bedingen. Die Politik der linksstehenden politischen Rechten würde heute wieder zum Machtantritt einer politischen Linken führen, solange nicht das Bewusstsein erneut geschaffen wird: Dass Gott Freiheit bedeutet; dass individuelle Freiheit immer mit individueller Verantwortung verbunden sein muss; dass die Freiheit des Individuums immer durch die Größe des Staates begrenzt wird und umgekehrt; sowie dass man zur Ausübung dieser Freiheit Institutionen wie eine Laissez-Faire-Ökonomie (freie Marktwirtschaft), eine freie Öffentlichkeit und eine freie Wissenschaft braucht. Wenn die politischen Rechte sich nicht als Verteidiger der individuellen Freiheit sieht, ist sie nutzlos! Daraus leitet sich dann auch die Definition ab, was rechts und was links bedeutet und was beide unterscheidet: Rechts steht die Freiheit unter Gott und Links die Tyrannei.


Quellen:

[1] https://www.youtube.com/watch?v=ZuH9jAtPmWU, https://www.youtube.com/watch?v=-1glDVfQunw, https://www.youtube.com/watch?v=7qIamwgpi7I
[2] https://www.youtube.com/watch?v=_Ou_kgQ8j-E, https://www.youtube.com/watch?v=QWKcjsxwwG8, https://www.youtube.com/watch?v=bFU8pG0luek
[3] https://www.youtube.com/watch?v=2D7RHgznBOA
[4] https://www.youtube.com/watch?v=eRsLe8foQ1Q, https://www.youtube.com/watch?v=LswcbsnQUkI
[5] https://www.youtube.com/watch?v=fOBZZTpN5a0
[6] https://www.youtube.com/watch?v=A_vTnzFni58
[7] https://www.youtube.com/watch?v=eUvXszFZpmc, https://www.youtube.com/watch?v=cxA4TokTmcs
[8] https://www.youtube.com/watch?v=HRXYv1HfRGc
[9] https://www.youtube.com/watch?v=dqSuilzfuQM
[10] https://www.youtube.com/watch?v=MHXL00wY3nY

 

Der Begriff der „Person“

Einleitung

Die sogenannten alternativen Medien in Deutschland haben sehr oft das Problem, dass sich wenige Plattformen auf einen Ansatz fokussieren. Sehr oft werden Esoterik und Politik vermischt. Der gemeine Leser oder Zuhörer wird sehr schnell mit Informationen überflutet und auf menschliche Weise versucht er sie alle in einen Gesamtzusammenhang zu setzen. Das trägt bei manchen Individuum sehr seltsame Früchte. So werden dann Zusammenhänge hergestellt und Sachlagen in Beziehung gesetzt, die nichts oder wenig miteinander zu tun haben. Oftmals hat man dann die Arbeit die Sachlichkeit aus dem Wust an nicht sachdienlichen Informationen wieder frei zu graben. So bauen die alternativen Medien oft gedanklich Komplexe auf und packen dort Utopien und Wunschvorstellungen hinein, die fernab jeder Realpolitik liegen. Vorher haben sich die Bürger nicht mit Realpolitik beschäftigt, weil sie sich dafür nicht interessiert haben. Heute beschäftigen sie sich nicht mit Realpolitik, weil sie durch die „Eso-Medien“ völlig abgehoben sind. In beiden Fällen beschäftigen sie sich aber nicht mit Realpolitik und man könnte meinen, dass dies das Ziel ist. Den Kopf haben sie in anderen Welten.

Um eine diese Welten aufzulösen soll es hierbei gehen. Seit dem verstorbenen Andreas Clauss meinen die deutschen Bürger zu wissen, dass die Bundesrepublik Deutschland eine GmbH unter Handelsrecht sei. Interessant ist, wie vorher politisch völlig ungebildete Bürger nun zu Experten von derlei Sachlagen der Jura wurden. Durch das laute geplappert dieser Pseudo-Intellektuellen muss man dann durchbrüllen, dass die BRD keine GmbH sei, sondern nur so behandelt wird, um Verträge abschließen zu können, und dass sie in Wahrheit lediglich ein fortbestehendes Besatzungskonstrukt sei. Aber es hatte sich schon viral verbreitet, da nun alle annahmen die ultimative Wahrheit für alle Probleme zu kennen. Nun wies Clauss nach, dass der sogenannte „Personalausweis“ auf das „Personal“ dieser BRD-GmbH hinweist, denn nur Unternehmen hätten „Personal“. Polen ging mit Litauen im 14. Jahrhundert eine „Personalunion“ ein. War das dann die Fusion zweier Unternehmen? Verstärkt wird diese Wortklauberei durch den oft zitierten Andreas Popp, der oft witzige, aber genauso oft falsche Wortspiele anstellt. So meint er der Begriff des „Geldschein“ sei Zeugnis exakter deutscher Sprache, da man das „Scheingeld“ hier deutlich erkennt. Zu was macht diese Logik dann aber den „Führerschein“? Der Begriff stammt wohl eher daher, dass man früher durch altes Pergament die Sonne durchscheinen sah und so „scheinen“ Begriff sowohl für ein Stück Papier, wie für vage Sache etabliert hat.

Dann kommen andere wie Harvey Friedman dazu, welcher vom „Zeitalter der Rothschilds“ spricht [2], und prompt werden die Informationen zusammen gezogen. Plötzlich ist alles eine Verschwörung, wie zum Beispiel das Bürgerliche Gesetzbuch, welches von Friedrich dem Großen verfasst wurde. Weil man sich historische Sachlagen wie diese nicht erklären kann, existieren dann eben Geheimbünde seit tausenden Jahren, die dann so etwas wie das BGB verfasst hätten. Eine viel gerühmte und typisch deutsche Errungenschaft wie das BGB wird so plötzlich etwas Schlechtes. „Person“ will man nicht sein – man sei „Mensch“. Das kommt einem doch bekannt vor. Interessant ist hierbei, dass die sogenannten „Aufgeklärten“ oftmals denselben Denkmustern folgen, wie die Linken: Das Einfassen der Realität in die eigene Ideologie. Oftmals sind auch die Alternativen genauso wie die Marxisten sehr eifrig dabei unsere Zivilisation und ihre Grundpfeiler zu demontieren. Die „Kritische Theorie“  zum Zwecke der zerstörung westlicher Traditionen und Sitten [3] scheint es auch in die Köpfe der sogenannten Alternativen geschafft zu haben, selbst wenn diese glauben sie zu kennen.

Begriffsdefinition

Unsere Gesetze und deren Ideale und Prinzipien, beispielsweise des eigenverantwortlichen Individuums, bauen auf dem Christentum auf. Wenn das Individuum nicht eigenverantwortlich handelt, kann es auch nicht verurteilt werden. Im Christentum baut die Moral auf dem von Gott mit Willensfreiheit ausgestatteten Individuum auf. Moral kann es nur geben, wenn es eine Wahl gibt, wählen kann nur, wer allgemeine Freiheit und Freiheit des Willens besitzt. Daher ist Zwang auch auch keine Freiwilligkeit, also dem Wortsinn nach der Freiheit des Willens. Die Bibel gibt die Moral vor, was richtig und was falsch ist. Beispielsweise: „Du sollst nicht stehlen.“ So ist Diebstahl in der Form ein Unrecht, weil Eigentum nicht über einen gegenseitige positive Willensbekundung zum Austausch übertragen wurde. Dafür setzt man Verträge auf. Nachzulesen im BGB.

Nur Menschen sind zu moralischen Entscheidungen fähig. Doch mit fortschreitender  Kultur schuf der Mensch sogenannte „Körperschaften“, also juristische Institutionen, die von Menschen ausgefüllt werden, aber nicht jeder darin einzeln Verträge abschließt, sondern die Körperschaft als Ganzes. Man stelle sich ein Unternehmen vor, indem für den Einkauf  von Rohstoffen zur Produktion jeder Mitarbeiter einen Vertrag über diesen Einkauf eingehen müsste. Das wäre Unsinn. Daher geht den Vertrag das Unternehmen ein, unterschrieben von der verantwortlichen „Person“. Wer Verträge eingeht, der muss auch juristisch belangt werden können.

Die „Person“ ist ein christlich-juristischer Begriff, der zwei Teile kennt: Die natürliche Person, sprich der Mensch (s. BGB, Buch I, Abschnitt 1, Titel 1) und die juristische Person, sprich ein Verein, ein Unternehmen oder der Staat und so weiter (s. BGB, Buch I, Abschnitt 1, Titel 2). Man kennt den Begriff der „Personifizierung“. Das heißt man schreibt eine seelenlosen Sachlage menschliche Eigenschaften zu. Das gleiche wird auch hier getan. Wieder ist die Annahme, dass nur der Mensch Willensfreiheit besitzt, moralisch entscheiden kann, und daher vor einem Gericht verurteilt werden kann, wenn diese Entscheidung der Sitte widerspricht. Doch was macht man mit Unternehmen? Man personifiziert sie in der Weise, dass man sie zum Zwecke der Justiz wie einen Menschen behandelt. Das musste man tun, da es in der christlichen Kultur keine andere Vorstellung gibt. Eben als „juristische Person“. Der Bergriff der „Person“ ist lediglich ein Oberbegriff, um die Rechtssubjekte zusammenzufassen. Eine „Person“ ist bildlich gesprochen ein Gefäß mit jenen Eigenschaften, die vor Gericht von Belangen sind. Der Name beispielsweise.

Argumentation der Alternativen

Die Argumentation der Alternativen ist nun, dass man als „Person“ vor Gericht auf eine Sache degradiert wird, und nicht mehr Mensch ist. Aufgrund dessen, dass ein Unternehmen oder eine Sache einen „Namen“ hat und der Mensch doch mehr sein sollte. Auch hier wird sich wieder an verbalen Haarspaltereien aufgehangen. Das ist in sofern falsch, dass man einen Stuhl nicht verurteilt, weil er sich „entschied“ unter dem Hintern eines Übergewichtigen zusammenzubrechen, wohin dieser sich das Steißbein brach. Allenfalls verklagt man den Hersteller, wenn dieser falsche Angaben über das zulässige Gewicht gemacht hat. Der Mensch wird vor Gericht nicht degradiert, da das Gericht weiß, dass nur jene von Gott geschaffenen Menschen Willensfreiheit besitzen. Sie werden lediglich auf ihre personellen Merkmale reduzierst, die das Gericht interessieren. Handelt es sich also um eine natürliche oder eine juristische Person, sprich welches Recht muss angewandt werden und wie wird verurteilt. Ohne den Begriff der „Person“ wäre diese Kategorisierung nicht möglich und würde schnell zu einer solchen Einführung führen, sofern man eine Marktwirtschaft besitzt.

Weiterhin kennt die westliche Philosophie das individuelle Verantwortungsprinzip auch und gerade in der Justiz. [4] Das heißt verurteilt wird nur, wer auch die Verantwortung trägt. Meist der, der unterschrieben hat. Eine Unterschrift bindet nach westlicher Sitte an Verantwortung. Zumindest sollte es so sein. Man wird aber feststellen, dass es nicht unsere Sitten sind, die fehlerhaft ausfallen. Es ist die durch den Marxismus und die Linken betriebene Auflösung unserer Kultur, welche unsere Sitten verfallen lässt. Unter anderem das Moral vor Gott besteht, Unterschriften an Verantwortung binden, Verträge einzuhalten sind oder Gesetze allgemein gültig sind. Es war der linke Ungeist, der Amoral, korrupte Bürokratien und Willkür schuf und welcher die Verantwortung weg vom Individuum für seine Taten im unchristlichen Sinne auf das Kollektiv übertrug. Seit der Antike und dem späteren Mittelalter gilt das westliche Rechtssystem als maßgebend.

Schuster bleib bei deinen Leisten!


Quellen:

[1] https://www.youtube.com/watch?v=ILdqlI0YGu8
[2] https://www.youtube.com/watch?v=TP3NnJgKMXI
[3] https://www.youtube.com/watch?v=ZuH9jAtPmWU
[4] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/10/07/das-individuelle-verantwortungsprinzip/

Der Prozess der Asylindustrie mit Ziel Weltkommunismus

Dies soll eine zusammenfassende Darstellung des Prozesse der Asylindustrie und ihrer Zielsetzung sein, damit der Bürger es in Summe versteht.

Das übergeordnete Ziel ist die Schaffung eines kommunistischen Weltstaates, über die Zerstörung der christlichen westlichen Zivilisation. [1] Der Westen mit seiner christlich-liberalen Philosophie, seinem Streben nach Freiheit und Verantwortung des Individuums, seinem Streben nach individueller charakterlicher Vervollkommnungen auf dem Weg zu Gott durch Fleiß und eigenverantwortlichen Handeln und seines Selbstbildes im Ebenbild Gottes geschaffen und beseelt zu sein und all den damit verbundenen Institutionen wie Christlichkeit, freie Marktwirtschaft oder Familie stehen dem im Weg. Der Marxismus, der Sozialismus und damit die Linken wurden geschaffen, um die westliche Zivilisation von Innen her zu zerstören, indem sie diese Ideale auf den Kopf stellen, um so die „Neue Weltordnung“ in Form des Weltkommunismus vorzubereiten. Der Weltkommunismus braucht „Menschen“. Er braucht keine Völker, keine Nationen, keine Ethnien und Kulturen. Er will alles einander gleich machen und alle Unterschiede und Hierarchien abschaffen. Der Marxismus ist eine diabolische und antichristliche Ideologie, die dies erreichen soll und greift dafür unter Nutzung der „Kritischen Theorie“ des Kulturmarxismus alle vom westlichen Menschen geschaffen Institutionen und Daseinsformen an. Sein Hauptziel ist der Westen, da sich alle anderen Völker wie am Beispiel China und Afrika zu sehen, sehr leicht zum Kommunismus führen lassen. Doch die christlich-liberale Philosophie des Westens opponiert den Kommunismus und sie entstammt nicht nur Geist, sondern auch Ethnien und Kultur des Westens. Um die angestrebte Gleichheit und Zerstörung des Westens zu erreichen, flutet man ihn mit Dritt-Welt-Völkern und möglichst konträren Kulturen, die sich aber am Ende leicht zum kollektivistischen Kommunismus führen lassen, da sie selbst keine Philosophie wie den Liberalismus besitzen. Der Liberalismus selbst wird dabei entstellt und von der Christlichkeit und der Forderung nach Vernunft getrennt, so dass er zu einem Streben nach absoluter Freiheit und nicht individueller charakterlicher Vervollkommnung verkommt.

Die Dritt-Welt-Länder wurden zunächst über Jahrzehnte ruiniert. Entweder durch Kriege, inszenierte Umstürze, Finanzierung und Aufrüstung von religösen Fundamentalisten, willkürliche Grenzziehungen, Einführung des Kommunismus oder Verhinderung der Einführung von Marktwirtschaft. Sogenannte „humanitäre“ Organisationen warfen Nahrung und Medizin über den Köpfen dieser Völker ab, so dass diese ein Bevölkerungswachstum erreichten, was in keinerlei Zusammenhang zu ihrer wirtschaftlichen Versorgungsfähigkeit steht. Sobald der Druck der angestauten Menschen groß genug war, brauchte es nur ein auslösendes Ereignis, um eine Völkerwanderung auszulösen. Normalerweise würde der Westen nun seine Grenzen schützen. Doch man hatte schon vorher seine Figuren in Stellung gebracht, um dies zu verhindern.

Linke „humanitäre“ NGOs und andere international-sozialistische Organisationen, einschließlich und im Besonderen die Vereinten Nationen, bereiteten die Weltbühne vor und sorgten für die Schaffung von Wanderungsgrund und Wanderungswegen. Die Vereinten Nationen taten nie etwas, um die Angriffskriege der USA in der Dritten Welt sowie die inszenierten Umstürze und die Finanzierung des Terrorismus zu unterbinden. Stattdessen beschäftigte man sich mit „Replacement Migration“-Programmen. [2] In die Menschenrechts-Charta wurde eine Sozialsgesetzgebung eingearbeitet, um den Weltsozialstaat unter den Vereinten Nationen zu begründen. [3] Kurz vor Ausbruch der aktuellen angeblichen Krise, versagten die Vereinten Nationen den regionalen Auffanglagern in der dritten Welt (die nur wegen der Interventionen der USA und andere imperialistischer Mächte wie England und Frankreich überhaupt erst notwendig wurden) die nötigen Finanzmittel. Davor wurden Grenzstaaten, welche die Menschenmassen noch unter Kontrolle hielten, systematisch zerstört. Dazu gehören der Irak, Libyen oder Syrien. Zusätzlich streuten linke NGOs, mit Unterstützung von europäischen Staaten wie der BRD, Propaganda in diesen Regionen, wie die Menschen am besten nach Europa kämen, um dort vom Sozialstaat profitieren und ihr angebliches „Menschenrecht“ auf Nahrung, Obdach und Arbeit zu sichern. Die international-sozialistische Menschenrechts-Charta begann zu greifen und die gesteuerten Staats-Medien begannen Humanität es zu propagieren, um die öffentliche Meinung zur Akzeptanz zu bewegen. Die Autorin Kelly M. Greenhill  spricht von der sogenannten „Migrationswaffe“, die nun gezündet wurde. [4] Der Wanderung wurde initiiert. Dies alles kann man über alternative Medien erfahren. Doch dass dieser Prozess überhaupt funktioniert, hängt von einer bestimmten größeren Gruppe von Menschen in den europäischen Ländern ab, die man bei aller Polemik am Ende nur als den „nützlichen Idiot“ bezeichnen kann.

Über Jahrzehnte wurden die Gesellschaften Europas weg vom Konservativismus und Liberalismus hin zum Sozialismus bewegt. Christliche Ethik und Moral, individualistisches Freiheitsstreben oder die Ideale der Aufklärung wurden vom Kulturmarxismus erodiert und aufgelöst. Eine angebliche Krise der Kultur wurde vorgegaukelt, die man nun überkommen müsse. [5] Doch die Krise der Moral war nicht kulturbedingt, sondern durch die Zersetzung durch den Sozialismus ausgelöst worden. An die Stelle jener klassisch-europäischen Philosophien trat nun schleichend der Sozialismus. Aber anders als in früheren Zeit kam er zunächst nicht wie ein autoritäres Regime daher, welches nach Macht griff, sondern als Modernismus und unter Verwendung positiver Rhetoriken. Den Bürgern enthielt man echte politische Bildung im Sinne der europäischen Klassik vor, indem man sie nicht mit den Idealen und Prinzipien der Aufklärung erzog, sondern mit Sozialismus im demokratischen Gewandt. Mit jeder neuen Wählergeneration wählten die Bürger mehr und mehr ihre individuelle Freiheit und Verantwortung ab und übertrugen sie auf den Staat, der immer größer und totaler wurde. Alles im Namen von Demokratie und „sozialer Gerechtigkeit“. Die individuelle Freiheit verschwand so aus den europäischen Gesellschaften und an ihre Stelle trat ein demokratisch gewählter sozialistisches Totalitarismus. [6] Dieser nahm nun seine Rolle im Streben nach einem kommunistischen Weltstaat ein, indem er sich international an dessen Schaffung beteiligte und die entsprechenden Prozesse beförderte und national begann Kritiker zu verfolgen. Die Parteien wurden schrittweise unterwandert, „auf links“ gedreht und gleichgeschaltet. Das Parlament reichte nun von radikal-links bis befürwortend von radikal-links. Eine konservative und liberale Gegenkraft gab es nicht mehr. Am Ende standen die Politik, die Bildung und die Presse und so die öffentliche Meinung unter der Kontrolle einer sozialistische Elite. Sozialismus ganz so, wie es Marx vorsah: Durch Demokratie und nicht durch Diktatur. Natürlich nicht freiwillig. Es brauchte Geduld und den Marsch der Kulturmarxisten durch alle gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, medialen, kulturellen und politischen Institutionen, um so die Gesellschaft umzuerziehen [7], vor allem weg von der Christlichkeit, so dass Wähler am Ende den Sozialismus demokratisch wählen. Nun waren die nationale und die internationale Bühnen bereitet den Prozess in Gang zu setzen.

Doch auch mit dem Linksstaat und mit seinem Kartell aus gleichgeschalteten Parteien, politischer Presse, Marxisten in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Medien sowie nationalen linken NGOs, brauchte es eine noch direkter Kraft auf der Straße, welche auch wenn sie eine Minderheit ist, die öffentliche Meinung beeinflussen kann. Diese Kraft besteht aus zwei Teilen: Die Überzeugten und die Konformisten oder „Linke“ und „linke Gutmenschen“. Durch die Jahrzehnte an antiliberaler, das heißt antiindividualistischer Erziehung, erzog man das Bürgertum zu Konformismus und Kollektivismus. Besonders die Jugend. Zusätzlich zu früher linker Indoktrinierung und Konditionierung in Schulen und Medien (was man vermeidlich „politische Bildung“ schimpft) wurden über Jahre, besonders dann unter dem sozialistischen Merkel-Regime, Generationen von Jugendlichen zu Sozialisten und Kommunisten erzogen. Das Ergebnis kann man heute an deutschen Universitäten und in der Zahl an bestehenden sozialistischen Jugendparteiorganisationen sehen. Oftmals überzeugt, oftmals auch aus Unwissenheit heraus. Sie erzog man mit völlig falschen Weltbildern. Gerade die linke Ideologie, deren Ziel es immer war einen Weltkommunismus zu errichten, ist gerade für junge Menschen sehr anziehend, da sie das Bild von einfachen Ursachen und einfachen Lösungen vermittelt und so eigentlich dummen Menschen das Gefühl gibt, sie seien Intellektuelle. [8] Junge Menschen, welchen es an Wissen und Erfahrung mangelt, in Kombination mit sozialistischer Erziehung, welche wiederum von einem absoluten Wahrheitsanspruch ausgeht, können nur totalitär-fanatisches Denken entwickeln. Sie wurden so zu den Sturmtruppen auf den Straßen und in den Bildungseinrichtungen, welche die Ideologie verbreiten und Dissidenten niederknüppelten oder wenigstens sozial ausgrenzten. Die Gesellschaft begann sich selbst zu zensieren und das ganz ohne direkten staatlichen Einfluss. Die „Politische Korrektheit“ ist diese eigenständige Zensurmaßnahme, die in auffälliger Weise und doch nicht ohne Grund, mehrheitlich von Jugendlichen durchgedrückt wird. [9] Der Sozialismus wird heute in deren Köpfen fortgetragen: Fehlende liberale Prinzipien in Verbindung mit Amoral und totalitärem Denken sind der perfekte Nährboden für den Faschismus und so sieht es heute in den Köpfen vieler Jugendlicher aus. [10] Dies in Kombination mit dem Heilversprechen des Kommunismus, der sich heute hinter angeblicher Humanität und Solidarität verbirgt. Diese politisch völlig ungebildeten, dennoch totalitär-fanatisch überzeugten „Mainstream-Faschisten“ sind es, die im Interesse des Polit-Kartelles die öffentliche Meinung mit Gewalt beeinflussen. Sie waren es, welche nicht nur die Öffnung der Grenzen forderten. Sie waren es auch, die alle Kritiker niederbrüllten und niederprügelten. Gefolgt von von Sozialisten unterwanderten Organisationen wie der Kirche oder den Gewerkschaften, von linken und auf links gedrehten Parteien und einfachen Bürger, deren Ferne zur politischen Bildung allgemein Lichtjahre beträgt. Zusätzlich eine Gruppe, welches sich dadurch motiviert, dass sie nun endlich auch ihren neurotischen Schuldkult und Selbsthass in etwas Positives verwandeln konnten, indem sie für die Aufnahme der Elenden der Welt in Deutschland demonstrierten. Alle diese Gruppen haben aber gemein, dass sie nicht über Rationalität und Vernunft entscheiden, und auch keine persönliche Verantwortung für ihre Forderungen übernehmen, sondern einzig über emotionale Exzesse im Streben nach dem guten Gefühl. Moral braucht man bei diesen Menschen nicht zu suchen, denn sie haben keine, auch wenn sie es anders darstellen. Echte Moral ist universell und einfache Tests zeigen, dass das Menschen mit zweierlei Maß messen, sowie durch völlig Blindheit gegenüber Konsequenzen und einem eklatante Mangel an Vernunft charakterisiert sind.

Diese Netz also, aus Geopolitik, international-sozialistischen Organisationen, Linksparteistaaten und Linken sowie linken Gutmenschen ist es, welches nicht nur die aktuelle Krise ausgelöst hat, sondern dies tut im Streben einen Weltkommunismus zu errichten. Entweder wissentlich und aus voller Überzeugung oder unwissentlich. Jedes dieser Elemente ist ein Teil dieses Ziels. Ohne die Linksversiffung der Gesellschaft wäre dies nie zu diesem Prozess gekommen. Dennoch sollte man eines klar stellen: Genauso wie diese Menschen auf unsere Großeltern schimpften weshalb sie Hitler nicht verhinderten und Unwissenheit nicht als Ausrede gelten ließen. Genauso sollten wir auch diese Menschen bis hin zum einfachen Gutmenschen in die persönliche Verantwortung ziehen und sie für ihre Taten brandmarken. Denn sie werden einerseits aus reiner Dummheit und Amoral heraus vermutlich die größte humanitäre Katastrophe der Geschichte ausgelöst haben und andererseits zum Ruin einer der bedeutendsten Zivilisationen seit der Antike sowie zur Schaffung eines weltweiten Terrorregimes beigetragen haben.


Quellen:

[1] https://www.youtube.com/watch?v=_UnVi9tee-A, https://www.youtube.com/watch?v=SSxbT4J50Uo, https://www.youtube.com/watch?v=iFeieK0_eTg
[2] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/04/17/der-bevolkerungsaustausch-belegt/
[3] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/04/19/niemand-hat-ein-recht-auf-irgendetwas/
[4] https://www.youtube.com/watch?v=PbTMvCnMJ1g, https://www.youtube.com/watch?v=eLgmWKuZzLU, https://www.youtube.com/watch?v=-ITU7GY5Cgc, https://www.youtube.com/watch?v=y7KCxHoWL6c uva.[5] https://www.youtube.com/watch?v=A_vTnzFni58
[6] https://www.youtube.com/watch?v=_Ou_kgQ8j-E, https://www.youtube.com/watch?v=QWKcjsxwwG8, https://www.youtube.com/watchv=bFU8pG0luek, https://www.youtube.com/watch?v=2D7RHgznBOA
[7] https://www.youtube.com/watch?v=ZuH9jAtPmWU, https://www.youtube.com/watch?v=-1glDVfQunw
[8] https://www.youtube.com/watch?v=Xr7YaLlpnLE
[9] https://www.youtube.com/watch?v=TMxwuMdJP-I
[10] https://www.youtube.com/watch?v=lP2f6YItD10, https://www.youtube.com/watch?v=tWjobnPWgeE, https://www.youtube.com/watch?v=OUr5IDFu-Ns, https://www.youtube.com/watch?v=xfPRl7cP6MU


Siehe weiter:

Die Flüchtlingslüge 2017 – Teil 1: Und es wiederholt sich doch
.https://www.youtube.com/watch?v=TGgqNGzoG2I

Die Flüchtlingslüge 2017 – Teil 2: Europa schafft sich ab
.https://www.youtube.com/watch?v=k2N1Apu4hXo

Öffentliches vs. Privates Gesundheitswesen

Wie in jeder liberalen Ordnung in der das Individuum im Zentrum des Ideals steht, baut auch ein privates Gesundheitswesen auf Eigenverantwortung auf. Alles was auf Grundlage individueller Freiheit und individueller Verantwortung, meist über einen freien Markt, organisiert wird, beschränkt die Größe des Staates und so seine Macht über Individuum und Gesellschaft. „Je größer der Staat, desto kleiner der Bürger“, sprich je kleiner der Staat, desto größer die individuellen Freiheiten und damit verbunden die individuellen Verantwortungen. Dieser Punkt schreckt viele ab. Sie wollen zwar frei sein, aber sie wollen nicht die notwendige Bedingung nach Verantwortung tragen. Dies ist jedoch ein Widerspruch. Denn je mehr Verantwortung das Individuum, sprich der Bürger, auf den Staat überträgt, desto geringer wird auch seines Freiheit eigene Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen besonders unter einer moralischen Wahl sind jedoch nur etwas wert, wenn sie mit persönlicher Verantwortung für die Konsequenzen verbunden sind. Das Gegenteil wäre in etwa so wie ein Kind, welches niemals das Elternhaus verlässt. Kurioser Weise sehen wir dieses Zustand als unnormal an, ja es ist gerade eine Wert, wenn man früh das Elternhaus verlässt und auf eigenen Füßen steht. Nur setzen viele Bürger dieses Denken dann politischen nicht konsequent fort und übertragen dem Staat die Verantwortung für sich und ihre Nächsten.

In Deutschland herrscht ein öffentliches, das heißt staatliches, Gesundheitswesen vor.

Die Krankenhäuser sind zunächst öffentlich, das heißt mit Steuermitteln finanziert. Ökonomisch betrachtet macht sie das zu Monopolen und Monopolen erbringen stets eine schlechtere Leistung, was Preise und Entwicklungen angeht, als (gewinn- und) wettbewerbsorientierte Unternehmen. Die Entwicklung der Krankenhäuser, sprich die angebotene Leistung, wird durch den Staat bestimmt. Auch die nötigen Mittel, die dafür zur Verfügung stehen. Sprich, wenn der Staat korrupt ist und schlecht haushaltet, leiden die Krankenhäuser. Krankenhäuser unterliegen in Deutschland also einer Planwirtschaft welche den Bedarf regelt. Private Krankenhäuser unterliegen dagegen Angebot und Nachfrage, Wettbewerb und Preisbildung. Der Wettbewerb der Krankenhäuser untereinander sorgt für Preisverfall und Angebotsentwicklung, wie bei allen anderen Unternehmen auf einem Markt. Der Bedarf richtet sich nicht nach Steuermitteln und staatlichen Regularien und Plänen, sondern allein nach der Nachfrage des Individuums/der Individuen, da das Krankenhaus gewinnorientiert arbeitet. Der Markt ist hier also „demokratischer“, als das Parlament und auch erheblich effizienter, das heißt schneller in der Anpassung. Während die Positionierung und Größe eines Krankenhauses in der Planwirtschaft durch endlose Stufen an parlamentarischer Bürokratie vorbei müssen, entscheidet dies bei privaten Krankenhäusern die Nachfrage völlig automatisch.

Bei den Ärzten sieht es ähnlich aus, wie bei den Krankenhäusern. Die überfüllten Warteräume und langen Wartezeiten zeigen das Maß an Versagen der herrschenden gesundheitlichen Planwirtschaft in Deutschland. Private Ärzte werden immer populärer. Offenbar ist eine höhere Nachfrage vorhanden, als es Angebot gibt. Ein freier Markt hätte dies längst ausgeglichen, da hier anscheinend Gewinnpotentiale brach liegen. Gewinne, die der Gesundheit der Gesellschaft zu Gute kämen, aber im aktuellen sozialistischen Modell nicht genutzt werden, was dann zu Lasten der Gesundheit der Bürger geht. Es scheint wie immer an dieser Stelle: Der Kapitalismus ist dem Sozialismus überlegen. Die Ärzte werden in Deutschland ebenso über Steuermittel und Quoten bezahlt. Unterm Strich heißt dies sogar, dass der Arzt so oder so bezahlt wird, auch wenn man weder krank ist noch geheilt wurde. Denn die Abgaben und Steuern werden ohnehin vom Staat eingezogen. Anders ist es mit privaten Ärzten. Sie werden über die Preise direkt bezahlt und auch nur dann, wenn man krank ist und geheilt wurde. Da der Arzt seinen Lohn direkt vom Patienten erhält (was vor 100 Jahren noch die Regel war), hat er ein größeres Interesse daran ein gute Leistung zu erbringen. Während sich in einem planwirtschaftlichen Gesundheitswesen die Patienten auch mit schlechten Ärzten zufrieden geben müssen, da es oftmals keine anderen gibt, kann ein schlechter Arzt auf einem Markt durchaus wieder verschwinden, wenn er keine Patienten hat, und durch einen anderen ersetzt werden. Oder, was eher geschieht, passt er seine Leistung an die Nachfrage an, denn er will bekanntlich Gewinn machen. Der Wettbewerb unter den Ärzten macht dies möglich.

Unter einem freien Markt kommt vielleicht eine neue Heilungsmethode auf, welche die Schulmedizin bisher nicht kannte. In Deutschland ist es heute so, dass neue Heilverfahren für die Praxis durch den Staat genehmigt werden müssen, sprich es nicht der Markt, sprich der Bürger durch seine Nachfrage entscheidet. Da der Staat jedoch mit den Pharma-Monopolen verbandelt ist, kann man sich hier vorstellen wie das abläuft. Der gemeine Bürger meint nun der Kapitalismus sei Schuld. Nein! Es ist die Staatsallmacht und die fehlende Marktfreiheit, die ihn in die Position der Entscheidung setzen würde. Ein privater Arzt tritt in den Markt, welcher diese anwendet und die Patienten rennen ihm die Bude ein. Er wird dadurch reich, als Lohn für seine Innovation. Andere Ärzte, welche ebenso dem Gewinnstreben unterliegen, ziehen mit. Voila! Eine neue Medizin wurde geschaffen. Dabei überlege man, wie viele alternative Heilungsmethoden heute ein Schattendasein frissten, weil sie vom planwirtschaftlichen System nicht erfasst werden. In einer freien Marktwirtschaft wären diese längst umgesetzt, sofern sie etwas taugen. Denn so, wie der freie Markt örtlich und zeitlich nicht prognostizierbare Innovationen unternehmerisch unmittelbar umsetzt, so lässt er schlechte Ideen auch genauso schnell wieder verschwinden. Dies alles ohne ein Parlament, sondern nur durch Angebot, Nachfrage und Wettbewerb, sprich durch das Individuum auf dem Markt, sprich dem einzelnen Bürger. In einer Demokratie beugt sich der Bürger dem Diktat der Massen. Auf einem freien Markt findet jeder Bürger sein Interesse umgesetzt und wenn er es selbst umsetzt und so ein neues Angebot schafft – das einfacher als Politiker zu werden.

Das wirkliche verantwortungsbewusste Handeln zeigt sich bei Versicherungen. Deutschland fährt seit Bismarck zwei Wege: Es gibt einerseits eine gesetzliche Krankenkasse, die jeder Bürger verpflichtet ist zu wählen, und eine private Vorsorge. Interessanter Weise weiß jeder, dass das private System besser ist, aber für den Normalbürger nicht bezahlbar. Nur verlangen die Bürger dann keine Liberalisierung des Marktes und weniger Abgaben, sondern Verbesserung des Sozialstaates. Auch dies ist ein Widerspruch. Warum ist das wohl so? Das Versicherungswesen ist in Deutschland ein Klassensystem im negativen Sinne. Die privaten Versicherungen finden ihren Markt allein in der oberen Mittel- und Oberschicht. Die untere Mittelschicht und die Unterschicht sind an den Sozialstaat gebunden und sind gezwungen dafür ihren Lohn abzugeben. Sie können dem Markt des privaten Gesundheitswesens demnach nicht beitreten, da ihnen das Geld fehlt. Der Preisverfall des privaten Gesundheitswesen erfolgt so jedoch nur in bestimmten Grenzen, da wie erwähnt das Klientel begrenzt ist. Um private Versicherungen für alle Schichten der Gesellschaft zugänglich zu machen, müsste der Sozialstaat abgeschafft werden, so dass die Bürger volle Verfügung über ihr Einkommen und dessen Einsatz haben. Der Schwung weiterer Nachfrage würde den Preisverfall fortsetzen und die Leistung wäre schnell in den Preisen derart gesunken, dass zusammen mit dem durch den Wegfall des Sozialstaates gesteigerten Einkommens sich jeder eine private Versicherung nach Maß zulegen könnte. An dieser Stelle ist Eigenverantwortung angezeigt, denn ohne einen Sozialstaat, zudem auch die Sozialgesetzgebung gehört, es gibt keinen Zwang eine Versicherung abzuschließen. Es mag auch Bürger geben, die keine Versicherung abschließen ein eigene Vorsorge treffen. An dieser Stelle noch einmal erwähnt: Es gibt keine Freiheit ohne Verantwortung.

Ähnlich wie bei den Versicherungen gestaltet sich die Altersvorsorge. Doch an dieser Stelle hat der Wegfall des Sozialstaates bei gleichzeitiger Etablierung eines freien Marktes noch einen anderen Effekt. Kinder waren in der Vergangenheit für die Eltern Garant der Altersvorsorge. Die Familie war ein in sich geschlossener Generationenvertrag. Viele Kinder zu zeugen war daher aus ökonomischer Sicht nützlich, da sich so neben der ökonomischen Stärkung der Familie, die Belastung für die Fürsorge innerhalb der Familie verteilen konnte. Der Gesellschaft kam dies mit genügend Nachwuchs zu Gute. Mit der Etablierung des Sozialstaates sanken die Geburtenraten massiv, da die Fürsorge nun der Staat, sprich das soziale Kollektiv übernahm. Damit schnitt man sich auf vielerlei Arten ins eigene Fleisch. Zum Einen waren Kindern nun ein „Luxusgut“, was nur noch subjektiven Empfindungen, aber keiner sozialen oder ökonomischen Notwendigkeit mehr unterlag. Der Mangel an Kindern lies das Volk schrumpfen und verminderte so auch das wirtschaftliche und innovative Potential. Die Familie als erster und wahrer Hort des Sozialen verlor an Bedeutung und das private Soziale wurde typisch für den Sozialismus veröffentlicht (Sozialstaat, Volksgemeinschaft etc.). Der Staat war nun die Familie, sprich das soziale Kollektiv. Eine private und eigenverantwortliche soziale Fürsorge für Alte, Kranke und Invalide innerhalb der Familie stärkt nicht nur das soziale Verhalten der Bürger und die Bedeutung der Familie. Es ist zudem auch christlich, denn es heißt „Liebe deinen Nächsten“ und die „Nächsten“ ist die Familie. Der Sozialstaat ist nicht christlich, da er die Verantwortung für die Alten, die Kranken und die Invaliden auf den Staat abwälzt, während man selbst „Highlife“ macht. Asoziales Verhalten wird in einem Sozialstaat gerade so erzogen, da auch hier die Eigenverantwortung durch staatliche Verantwortung ersetzt wird, welche aber keinerlei positive Charakterentwicklungen begünstigt. Auch an dieser Stelle steht die Bedingung, dass die Fürsorge innerhalb der Familie nur möglich sein kann, wenn es keinen Sozialstaat mehr gibt und das Einkommen der Bürger voll ihrem eigenverantwortlichen Einsatz unterliegt.
Das schließt nicht aus, dass der Markt beispielsweise privaten Altenheime und entsprechende Wohnanlagen bereit stellen kann, sofern dafür die Nachfrage besteht.  Oder häusliche Pflegedienste. Und diese werden dann auch erheblich besser sein, als die öffentlichen.

Linke kritisieren oft, dass man Gesundheit nicht mit Geld aufwiegen sollte. Doch einerseits zeigt ihr planwirtschaftliches Modell ein schnelles Versagen. Andererseits erkennt man, dass Gewinnstreben bei Krankenhäusern und Ärzten sehr wohl eine optimaleren Bedarfsdeckung, schnellen Innovationen und ein stetig verbessertes Leistungsangebot bei sinkenden Preisen zur Folge hat. Ein privates Gesundheitswesen unterliegt den gleichen positiven Prozessen, wie jedes Unternehmen am Markt. Vor allem richten sich jedoch Angebotsleistung und Bedarfsdeckung nach der Nachfrage, also dem Patienten, und nicht nach staatlicher Planwirtschaft und Bürokratie.
Eine ethische Frage bleibt dabei offen, die gerne angeführt wird. Hat ein privater Pharma-Markt nicht ein Interesse an möglichst vielen und möglichst chronischen Kranken, um seine Gewinn zu sichern? Hat ein privater Arzt nicht ein Interesse an möglichst vielen Kranken, da er ohne sie keine Gewinne machen würde? Wieder liegt die spontane Denke bei vielen vermutlich bei einer staatlichen und nicht eigenverantwortlichen Lösung. Wofür wird der Arzt bezahlt? Dafür, dass man krank bleibt oder geheilt wird? Wenn der Arzt nicht heilt, entfallen ebenso seine Gewinne. Kein Mensch möchte chronisch krank bleiben. Der Markt beseitigt zudem obsolete Entwicklungen, wie er auch veraltete Heilmethoden durch neue Medikamente ersetzt hat, wodurch die durchschnittliche Lebenserwartung deutlich anstieg. Das führte jedoch nicht zum Aussterben der Ärzte, selbst wenn wir heute viele Krankheiten individuell zu Hause heilen können. Trotz oder gerade wegen der Marktwirtschaft erlangte die Gesellschaft einen Zustand, wo jeder Bürger genug medizinische Kenntnisse um Alltagskrankheiten und Hausmitteln aufweist, so dass er im frühen Mittelalter vermutlich als Heiler durchgehen würde. Das Angebot entwickelt sich ebenso weiter. Bei der Pharmazie sollte der Konsument ebenso seine Präferenzen überprüfen. Schon heute greifen viele Menschen lieber auf homöopathische Mittel zurück, welche nunmehr auch stärker von Ärzten verschrieben werden. Die Nachfrage hat sich geändert, als die Menschen erkannten, dass moderne chemische Medikamente oft Listen an Nebenwirkungen aufweisen und die Naturheilkunde verträglicher scheint. Die herkömmliche Pharmazie ist hier nun (theoretisch) gegenüber der Homöopathie im Zugzwang ihr Angebot verträglicher zu gestalten, während die Ärzte (theoretisch) unter Druck geraten ganzheitlicher zu heilen. Leider aber bilden die Pharma-Konzerne eine Kartell und haben so Einfluss auf die Politik, welche dann ihren planwirtschaftlichen Einfluss auf den Markt nutzt, um  bestimmte Entwicklungen zu verhindern. Solange der Markt frei ist, das heißt vollkommen unabhängig vom Staat und einzig der Vertragsfreiheit unterworfen, und in eventuell staatsseitiger Verhinderung eben von marktverzerrenden Monopolen und Kartellen, kann die Nachfrage das Angebot bestimmen – und wenn es ein Neues schafft. Das eigenverantwortliche Bewusstsein muss nur in den Bürgern vorhanden sein und auf dem Markt umgesetzt werden. Dazu können auch bestimmte Gruppen oder Bewegungen nützlich sein, welche in einer ebenso freien Öffentlichkeit neben der Presse, so sie denn objektiv und sachlich wäre, die Bürger über bestimmte Entwicklungen aufklären, so dass diese wiederum ihre Nachfrage anpassen. Ein „vollkommener Markt“ funktioniert unter vollkommener Transparenz, so dass die Nachfrage voll transparent über das Angebot Auskunft erhält, um gute rationale Entscheidungen zu treffen. Leider aber ist diese Forderung kaum umsetzbar und so liegt es an der Presse und der Öffentlichkeit diese Transparenz durch objektive und sachliche Information sicherzustellen. Freilich gehören dazu eine freie Presse und eine freie Öffentlichkeit als Prinzip – frei im Sinne von frei vom staatlichen Einfluss.

Es sollte an dieser Stelle klar werden, wie ein privates, das heißt eigenverantwortliches (nichts anderes heißt „privat“ im liberalen Ideal) Gesundheitswesen, nicht nur den Staat klein und damit die individuelle Freiheit (verbunden immer mit individueller Verantwortung) groß hält, sondern auch den Charakter der Bürger erzieht. Eigenverantwortliches Handeln ist hier die Maßgabe und nicht kollektive Verantwortungs(zwangs-)übernahme.


Siehe weiter:

https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/07/01/in-einer-zeit-vor-dem-sozialstaat/

https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/09/10/gerechtigkeit-sozialstaat-vs-individuelle-verantwortung/