Kapitalismus und Marktwirtschaft

“Betrachten wir Deutschland doch einmal mit “kapitalistischen Augen”. Wir erkennen ein Land mit einem staatlichen (dh. sozialistischen) Rentensystem, einem staatlichen Gesundheitswesen, einem staatlichen Bildungswesen, mit staatlich und gewerkschaftlich gefesselten Arbeitsmärkten, einem konfiskatorischen Steuersystem, einer Staatsquote von über 50%, mit einem erheblich regulierten Wohnungsmarkt, einem massiv subventionierten und regulierten Agrarsektor und einer in einem kompliziertes Geflecht zwischen Markt und Staat eingebundenen Energiewirtschaft, mit mindestens Hunderttausend Betrieben in “kommunalem Eigentum” (d.h. Staatseigentum) und einem staatlichen Papiergeldmonopol, ja sogar mit einem Staatsfernsehen samt Zwangsgebühren. Wir erkennen ein Land, in dem fast 40% der Bevölkerung ganz oder überwiegend von Staatsleistungen lebt und in welchem das gesamte Leben der Bürger von staatlichen Regelungen überwuchert ist. Wer diesen 80%-Sozialismus als Kapitalismus bezeichnet, muss mit ideologischer Blindheit geschlagen sein. Und wer gar von Turbo- oder Raubtierkapitalismus redet, den muss der Verstand ganz verlassen haben (oder die panische Angst vor dem Machtverlust zu verbalen Veitstänzen getrieben haben).” – Roland Baader (Libertärer)

Ich folge der libertären Sicht nur bis dahin, wo sie den Staat zu beseitigen suchen. Mein Standpunkt dazu wurde dargelegt. Die Libertären sehen den Staat als Verletzung der Vertragsfreiheit. Jedoch ist der Staat, durch ein Volk per Verfassung dazu legitimiert, das Eigentum der Bürger zu schützen und die nationale Identität dieses Volk zu wahren, sowie dem identitären Bürgertum als politischer Handlungsraum in ihrem Interesse zu deinen. Libertäre wie Linke blenden dies aus, weil sie sie kulturelle und völkische Aspekte, im nationalen Rahmen gefasst, ignorieren. Dennoch erkennen Libertäre das Problem: Wie haben in Deutschland keinen Kapitalismus, sprich einen freien Markt, wie haben Sozialismus. Was Baader beschreibt, könnte man auch “Zentralismus” nennen.

In dem Zusammenhang des obigen Abschnittes ist es nötig das verbreitete Weltbild zu prüfen und zu hinterfragen, wer es propagiert und warum. Dafür werden folgende Fragen gestellt und beantwortet:

  1. Was ist Kapitalismus und was ist es nicht?
  2. Was bewirkt (freie) Marktwirtschaft und was sind Rahmenbedingungen dafür?
  3. Was bewirken Sozialismus und Sozialstaat?
  4. Was ist „Korporatismus“ und was sind weitere Einflussbedingungen?
  5. Was sind die Maßnahmen?

1. Was ist Kapitalismus und was ist es nicht?

Das heutige Bild über die Wirtschaft und was „Kapitalismus“ sei, geht nahezu vollständig auf die linke (marxistische) Auslegung zurück und beantwortet meist Probleme auch mit linker Ideologie. Der Begriff des „Kapitalismus“ soll dabei eine Ideologie implizieren, die es so nicht gibt. Was es aber gibt und was Linke darunter subsummieren, ist ein natürlicher Instinkt der Menschen bei einem Einsatz am Ende mehr rauszubekommen, als man reingesteckt hat. Sprich Gewinn zu machen. Das Gros aller Taten des Menschen zielen darauf am Ende mehr zu haben, als am Anfang und sei es nur ein ideeller Mehrwert. Ohne diesen Instinkt würden wir uns nicht fortbewegen. Was die Linken nun tun ist diesen Instinkt zu einer künstlichen Ideologie zu verklären, wenn er gleichermaßen im Wirtschaften auftritt. Dies nennen sie dann „Kapitalismus“.

Worauf die Linken sich dabei beziehen ist eine uraltes und traditionelles Prinzip des Wirtschaftens, welches man den „Markt“ oder „Marktwirtschaft“ nennt. Dieses Prinzip, welches seit Jahrtausenden Gültigkeit hat und in seiner Definition bis heute nicht verändert wurde, baut darauf auf, dass sich Angebot und Nachfrage auf dem Markt treffen und um den Preis verhandeln. Für tausend Jahre und mehr lief das völlig ohne staatliches Zutun ab, da der Markt selbstregulierende Mechanismen entwickelt, die nicht minder eben auf menschlichen Verhaltensweisen fußen. Sowohl die Nachfrage, wie auch das Angebot unterliegen dabei dem Instinkt am Ende mehr zu haben, als vorher.

Nun hat dieses Prinzip, so vorteilhaft und erfolgreich es ist – dazu später mehr, die Eigenart den Anbieter reich zu machen. Dadurch entsteht eine Elite („das Kapital“), und genau die wollen die Linken nicht. Also greifen sie das System an bzw. lehnen es ab bzw. wollten es unter Kontrolle stellen, damit die allgemeine gesellschaftliche Gleichheit vorherrscht und es somit keine Eliten bzw. gesellschaftliche Schichten gibt. Das ist ein Aspekt.

Dieses traditionelle System baute auf Fleiß, Ideen und harter Arbeit auf, was dann denjenigen auch mit Reichtum belohnte. Die Linken ignorieren das und wollen stattdessen eine Gesellschaft, wo jeder leistungslos vom Staat oder der Gesellschaft in Summe, versorgt wird. Das nennt man Sozialismus oder Sozialstaat, der darauf aufbaut in Konfrontation mit der alten Ordnung Reichtum zunächst zu enteignen und staatlichen umzuverteilen bzw. freie Systeme wie den Markt durch staatlichen Zentralismus und Planwirtschaft zu ersetzen, um jene Ideologie umzusetzen. Dann wird Umverteilung systematisch. Dies steht im Gegensatz zum traditionellen System, wo jeder seines Glückes Schmied war, was freilich die Schlauen und Fleißigen belohnte, und die Dummen und Faulen zurückstehen ließ. Das schuf gesellschaftliche Schichten, die die Linken ablehnen. Es stehen also gegenüber: rechts Freiheit und links Kontrolle.

2. Was bewirkt (freie) Marktwirtschaft und was sind Rahmenbedingungen dafür?

In der freien (staatsunabhängigen, unkontrollierten) Marktwirtschaft, wie man sie bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland vorfand, konnte eine Person mit einer Idee für eine Erfindung, durch Eigenkapital ein Unternehmen gründen und Arbeiter anstellen, diese Erfindung produzieren und sie dann auf dem Markt anbieten. Wenn Interesse bestand, wurde es immer stärker nachgefragt und der Unternehmer machte Gewinn, den er in sein Unternehmen zum Großteil reinvestierte. Der Unternehmer schuf somit ein neues Gut und Arbeitsplätze sowie deckte dann Bedarf. Mit steigender Nachfrage konnte er dieses Gut durch Produktionserweiterung immer weiter verbreiten, was die Produktionskosten, damit die Preise senkte und die allgemeine Verfügbarkeit steigerte. Der Ausbau des Unternehmens ermöglichte mehr Arbeiter einzustellen, sprich ihnen Lohn und Brot zu geben, was sie dann ausgeben konnten, um sich beispielsweise selber jenes Gut oder andere zu kaufen, was wiederrum mehr Wirtschaft an anderer Stelle ermöglichte. Der Unternehmer folgt ferner dem Optimierungsstreben, denn er will den Input minimieren und den Output maximieren. Was heißt, dass Privatunternehmen stets nach höchster Ressourceneffiziens streben. All dies angetrieben von dem Wunsch Gewinn zu machen („Kapitalismus“). Bald schon war die Produktion maximal verbessert und optimiert und das Gut konnte für jeden erschwinglich erworben werden (Massenproduktion). Der Unternehmer hatte also Fortschritt gebracht, wenn er beispielsweise das Automobil erfunden hat. Andere Unternehmen gründeten sich, die dasselbe Gut mit anderer Merkmalen und Eigenschaften anboten und so entstand Produktvielfalt im Angebot. Die Unternehmen gingen in den Wettbewerb zueinander, überboten sich mit Angeboten und unterboten sich mit Preisen – die Preise sinken durch Wettbewerb der Anbieter. Was auch nur funktioniert, weil auch der Käufer das Ziel hat am Ende mehr zu haben, sprich weniger zu bezahlen, aber viel oder differenzierte Leistung zu bekommen. Wobei der Preis meist als Indikator für Qualität wahrgenommen wird und er daher niemals etwas umsonst haben möchte. Dieser ganze Prozess generierte Wohlstand und Fortschritt. Beispiele für die deutsche Geschichte wären hier Siemens, Daimler, Benz, Diesel, Junker, Mayenburg, Pfleumler, Ardenne, Zuse oder Nixdorf. All diese Männer waren Erfinder und Privatunternehmer in der freien Marktwirtschaft und man stelle sich Deutschland ohne sie vor. All diese Männer brachten Fortschritt und begründeten unter anderem die deutsche Industrie, die heute wie in der Vergangenheit Rückgrat Deutschlands Wohlstand ist. Was auch darauf begründet ist, dass Deutschland das „Land der Dichter und Denker“ ist und daher hier gerade viel innovatives Potential hat.

Wie kann es sein, dass ein Land wie Deutschland, welches arm an Ressourcen ist, eine derartige Industrie und Wohlstand aufweist, und ein Land wie Russland, welches auf einem Ressourcenschatz nicht nur an Erzen, sondern auch an Agrarland sitzt, zu Zeiten des Sowjetkommunismus eine verarmte und hungernde Bevölkerung hatte? Noch besser sieht man es an Korea. Wie kann es sein, dass dasselbe Land, mit denselben Ausgangsbedingungen, im Norden eine verarmte Bevölkerung und im Süden Hyundai und Samsung hat? Dass es im Norden, aus dem All betrachtet, nachts finster ist und um Süden hell erleuchtet? Der Unterschied ist das Vorhandensein einer freien Marktwirtschaft im Gegensatz zur zentralen Planwirtschaft. Der Grad an wirtschaftlicher Freiheit bestimmt das Wohlstandsniveau. Man kann auf der ganzen Welt nachweisen, dass die Armut dort am höchsten ist, wo auch die wirtschaftliche Freiheit am geringsten ist. Sprich, das Vorhandensein der Möglichkeit für Privatunternehmen oder allgemein Privatbesitz im Gegensatz, sowie zur freien Verwendung von Kapital, im Gegensatz zu staatlicher Kontrolle und Steuerung. Warum blüht im „Kapitalismus“ ein Land und wirkt wie in der Zeit eingefroren im Sozialismus?

Es war die freie Marktwirtschaft, die unsere Kultur seit dem Mittelalter derart befeuert hat. Es war die Deutsche Hanse, die die Hansestädte baute. Es waren die Reichen, die Könige und Kaiser, die unsere Städte bauten. Das zog Bürger und Unternehmer in die Stadt und der Prozess begann. Die Linken verabscheuen die Reichen. Doch nur die Reichen können investieren und damit die Prozesse in Gang setzen, die Wohlstand schaffen. Das heißt das Vorhandensein von Reichtum (Eigenkapital) bewirkt direkt die Generation von Wohlstand wenn – und das ist die Bedingung – die Investition lohnender ist, als das Horten des Geldes, beispielsweise bei der Bank, wenn die Bank falsch ausgelegt ist. Diese beiden Punkte (Investitionsanreiz und Bankfunktion) werden im späteren Verlauf sehr wichtig.

Der freie Markt wirkt dann am besten, wenn den Bürgern möglichst viel Netto bleibt, sprich wenn sie auch die Möglichkeit haben aus eigener Kraft und mit Eigenkapital ein Unternehmen gründen könnten. Im Deutschen Kaiserreich, welches freie Marktwirtschaft anwandte und zu den erfolgreichsten Staaten der deutschen Geschichte zählt, betrug die Abgabenlast der Bürgern 4% (!). Das heißt ihnen blieben 96% Netto. Und das mit Absicht. Es gab die unbedingte politische Aufforderung ja nicht zu viel den Bürgern aus der Tasche zu ziehen. Man musste also um die Effekte des freien Marktes. Das hatte auch zum Effekt, dass nur ein Ehepartner arbeiten musste, um eine ganze Familie zu versorgen, und dennoch ausreichend Zeit blieb sowohl die Kinder selbst zu erziehen, wie auch am kulturellen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Der freie Markt hat also direkten Einfluss auf die Gesellschaft. Die heutige Abgabenlast deutscher Bürger beträgt 70% und es bleiben ihnen 30% des Lohns für ihre Arbeitsleistung. Das heißt 70% ihres Lohns zieht der Staat ein und verteilt es selbst. Dann müssen beide Partner arbeiten, um zu leben, und wenn dann noch Zeit für wenigstens ein Kind bleibt, dann kommt es in staatliche Erziehung. Das nennt man „Umverteilung“ und das ist Sozialismus.

Ein Mythos ist es auch, dass auf einem freien Markt nur die großen Konzerne überleben. Es ist eben der Korporatismus, der die Großkonzern- und Monopolbildung schafft, weil die kartellisierten Konzerne Einfluss auf die Politik und Gesetzgebung in ihrem Sinne nehmen und sich so Vorherrschaft schaffen. Der freie Mark hingegen wirkt der Großkonzernbildung und Monopole entgegen, weil er staatliche Einflussnahme  in beide Richtungen ausschließt und eine maximale Breite von Unternehmen im Wettbewerb zulässt. Der freie Markt erlaubt da die einfache Neugründung und so mehr Wettbewerb, was heißt auch mehr Fortschrittspotential, wo der Korporatismus es erschwert bzw. in bestimmten Bereichen gar verhindert. In der deutschen Sprache wurde dieses Wissen bereits eingeprägt: “Konkurrenz belebt das Geschäft.”
Was beispielsweise hindernd wirkt, sind Lizenzen und Patente. Dies verhindert, dass ein neues Unternehmen ohne immenses Eigenkapital eine bestehende Entwicklung aufgreift und nutzt. Damit bilden sich Monopole bei den Lizenzgebern.

3. Was bewirken Sozialismus und Sozialstaat?

Sozialismus ist gekennzeichnet durch einen hohen Grad und bürgerlicher und persönlicher Unfreiheit. Der Staat enteignet, verteilt um und entscheidet über die Verwendung. Alles unter der Ideologie der allgemeinen Gleichheit, die man scheinbar nur durch Diktatur schaffen kann. Wenn es keinen freien Markt gibt, dann gibt es Zentralismus und Planwirtschaft. Dazwischen existiert nichts. Alle Linken verteidigen ausnahmslos einen planwirtschaftlichen Ansatz und eine zentrale, man kann auch sagen, totale Verwaltung bzw. Kontrolle der Gesellschaft.

Der Sozialismus setzt die Wirtschaft nicht frei, sondern knechtet sie bzw. schafft sie in ihrer traditionellen Form vollständig ab. Es wird zu einer Staatswirtschaft, Staat und Wirtschaft werden eins, was auch der Definition des Faschismus entspricht. Die zentrale Kontrolle des Staates über die Wirtschaft per Planwirtschaft bläst im Gegensatz zur sich selbst regulierenden freien Marktwirtschaft die Regierung immens auf. Von der Innovation bis hin zu Produktion und Verteilung kontrolliert der Staat alles. Es gibt kein Privatkapital, kein Privateigentum und keine Privatunternehmen mehr. Es gibt keine Unternehmer, die eine Idee vermarkten können und so die oben beschrieben Prozesse in Gang setzen. Alles muss von der Regierung aus nach Plan gesteuert werden. Faktisch haben die Bürger kein Einkommen, da der Staat alles für sie verteilt und bestimmt, was der Bürger haben darf und wieviel. Der Bürger hat über nichts mehr Entscheidungsgewalt und erlangt so auch keine Mündigkeit. Es gibt meist nur ein Produkt – keine Konkurrenz der Anbieter auf dem Markt – und dessen Weiterentwicklung muss ebenso staatlich verordnet werden. Und wenn der Staat in seinem Plan keine Weiterentwicklung vorzieht, wo andere Länder mit freier Marktwirtschaft das Gut bereits weiterentwickelt haben, stagniert der Fortschritt. Deshalb stecken die Kubaner als Beispiel bis heute im Zustand ihres Landes der 60er Jahre fest. Es werden eventuell mehr Kindern geboren, aber ohne Erweiterung des Marktes durch Fortschritt müssen Arbeitsplätze künstlich geschaffen werden, die in anderen Ländern bereits maschinell abgelöst wurden, indem man beispielsweise Manufakturen wie in China betreibt.

Ein Beispiel dazu. In der Vergangenheit gab es Kutschenmacher. Als die Kutsche erfunden wurde, war die Herstellung teuer, wie bei jeder neuen Erfindung, da der Produktionsprozess noch reifen musste. Sie musste erst in Massenproduktion gehen. Ein Unternehmer hatte also die Idee einer Kutsche, begründete ein Unternehmen, stellte Arbeiter ein, schuf Arbeit und bereicherte die Gesellschaft mit schnellen Fortbewegungsmitteln. Das Unternehmen wurde durch die Einnahmen ausgebaut, andere Unternehmen begründeten sich und stellen andere Kutschen her, und im Wettbewerb verbesserten sie Technologie, was die Produktion billig machte. Die Erforschung neuer Technologie war damit wieder möglich. Es entstand ein Angebot an Kutschen und einen Nachfrage. Dann wurde die Dampfmaschine erfunden, die es ermöglicht menschliche Arbeit zu reduzieren und die Produktion effizienter machte. Hätte es jetzt den Sozialismus gegeben, hätte er sich dagegen gestellt, dass die Menschen für die Maschinen entlassen würden, auch wenn die Maschinen zivilisatorischen Fortschritt bedeutet hätten. Im Resultat hätte man weiter auf Manufakturen gesetzt. Da es aber keinen Sozialismus gab, wurden die Maschinen eingeführt und steigerten die Produktion und senkten die Produktionskosten. Es kam zur industriellen Revolution, die es so mit Sozialismus nie gegeben hätte. Noch etwas später hatte ein Erfinder die Idee des Verbrennungsmotors und begründete ein Unternehmen. Das Automobil wurde erfunden. Der Bedarf an Kutschen sank mit dieser Möglichkeit. Hätte es jetzt den Sozialismus gegeben, hätten man die Einführung des Automobils verhindert, weil es Arbeitsplätze in der Kutschenherstellung zerstörte. Es gab keinen Sozialismus, so wurde das Automobil eingeführt und die Kutschenproduktion eingestellt, weil überholt. Jedoch hat der Markt neue Arbeitsplätze in der Automobilherstellung geschaffen und die Kutschenmacher konnten dorthin gehen.
Die Automatisierung der Herstellung ermöglicht sogar noch schnellere Weiterentwicklung, bis hin zu einer völlig neuen Erfindung. Bis zu einem Zeitpunkt, wo Fabriken vollkommen automatisiert sind, was den Menschen frei machen für mehr geistige Arbeit oder ihm gar gänzlich die Arbeit erspart. Ist das nicht unser Ziel? Weniger Arbeit? Warum kämpfen dann die Linken ständig dafür, dass wir mehr arbeiten müssen? Was macht ein Sozialismus, wenn es keine Arbeiter mehr gibt? Aber dann gibt es eben andere Arbeitsplätze in Maschinenkonstruktion oder Forschung und Entwicklung. In einem freien Markt kann es so prinzipiell nie Arbeitslosigkeit geben, weil die ständige Entwicklung immer neue schafft, selbst wenn es keine Handarbeiter mehr geben würde, gäbe es immer neue Technologien und deren Produktionsverfahren. Im freien Markt schafft das Angebot seine Nachfrage. Es festgeschriebenes Gesetz.

Ein anderes heute häufig auftretendes Beispiel. Man erwirbt ein Produkt, ist aber mit dessen Leistung nicht zufrieden. Man gibt es zurück und wechselt den Anbieter, sofern es einen Anbieter mit anderer Leistung gibt – andernfalls würde in diesem Moment die Nachfrage danach geschaffen („Marktlücke“). Erster Anbieter ist nun gezwungen sein Produkt zu verbessern, will er auf dem Markt bleiben. Ansonsten wird dessen Produktion eingestellt. Im der freien Marktwirtschaft gehen Unternehmen pleite, die schlecht wirtschaften. Im Sozialismus werden sie gerettet und die Kosten auf die Gesellschaft umgewälzt.

Dies ist die Dynamik eines freien Marktes, die völlig ohne zentralstaatliche oder planwirtschaftliche Aufsicht auskommt. Hätte man diese Systeme, gäbe es diese Dynamik nicht, um man müsste mit einem Produkt auskommen.

Der Sozialstaat ist Kind des Sozialismus. Es ist jener Zwangsenteignungs- und Umverteilungsmechanismus, der es dem Staat gestattet seinen Bürgern den Lohn ihrer Arbeit zu nehmen, ihnen die freie Entscheidung zu nehmen, was sie mit diesem Lohnen tun wollen, und ihn stattdessen selbst verteilt, meist in das Sozialsystem. Die Frage ist aber, gäbe es überhaupt derart viele Sozialfälle, wenn man den Bürgern nicht 70% ihres Lohnes nehmen würde? Wäre nicht jeder Bürger völlig ausreichend in der Lage selbst zu leben, ohne die Existenz eines Sozialstaates, wenn er wie im alten Kaiserreich 96% seinen Lohns behalten und selbst investieren könnte? Die Antwort ist Ja. Der Umverteilungsmechanismus genannt Sozialstaat schafft erst die Armut, die er selbst vorgibt zu bekämpfen. Er schafft staatliche Abhängigkeit und Unfreiheit. Er schafft seine eigene Legitimation auf Existenz. An dieser Stelle muss man sich dann fragen wozu er denn eigentlich dient, wenn es allen ohne ihn besser geht und er sich nur selbst legitimiert, da er durch seine Existenz eben jene Bedürftigkeit und Abhängigkeit schafft. Denn wenn alle Bürger wieder 96% Netto hätten, dann würde dies die Investition und damit auch den Wohlstand der Gesellschaft anwachsen lassen. Abgesehen davon, dass der Großteil der Sozialfälle plötzlich unterer Mittelstand wäre. Dann wäre ein Sozialstaat unnötig, genauso wie Kindergärten. Denn dann bräuchten nicht beide Elternteile arbeiten gehen und könnten problemlos ein, zwei oder drei Kinder selbst erziehen, ohne auf gesellschaftliche Teilnahme verzichten zu müssen. Auch das Kaiserreich hatte dennoch ein Kranken-, Invaliden und Rentenversicherungssystem. Aber dennoch verstand man sich nicht als Sozialstaat.

Dies ist ein Komplex um den Sozialstaat und sein Zweck ist nur einer: Kontrolle. Er soll die Bürger kontrollieren und vom Staat abhängig und damit folgsam halten. Diese Abhängigkeit auf niedrigem Wohlstandsniveau führt dann auch dazu, dass jene Schichten (momentan in Deutschland 40%) ihre Kinder nicht anderes, als auf staatliche Schulen schicken können, anstatt private Alternativen nutzen zu können. So zerstört man die Diversität eines freien Bildungswesens hin zu einem allein staatlichen Bildungswesen. Auch soll er das für linke Bewegungen nötige Proletariat aufrecht halten, welches man wenn nötig gegen die Gesellschaft führen kann. Er soll auch dafür sorgen, dass Arbeit einziger Lebenszweck der Bürger wird und die Kinder vom Staat für das System (Ideologie) erzogen werden. Ohne den Sozialstaat, wäre auch so etwas wie Masseneinwanderung unmöglich, weil automatisch jeder Einwanderer ein Auskommen finden müsste, um aus eigener Kraft, statt mit leistungsloser Versorgung, leben zu können. Das würde automatisch jene „Sozialschmarotzer“ aussieben, die es dann nicht geben kann.

Ein uneheliches Kind des Sozialstaates ist die Soziale Marktwirtschaft. Sie stellt im Prinzip die Verschmelzung von Sozialismus und wenigstens noch wirtschaftlicher, wenn nicht bürgerlicher Freiheit ab einem bestimmten Einkommen da. Viele sehen dieses System als optimal gerecht an. Dabei ist es maßgeblich für die Schere zwischen Arm und Reich verantwortlich, weil es bis zu einem bestimmten Niveau Wohlstand umverteilt und alles darüber staatlich subventioniert und vom Sozialstaat befreit. Das heißt es gibt zwei Gesellschaften: Die Armen und Mittelständer im Sozialismus, deren Wohlstand umverteilt wird, und die Reichen in wirtschaftlicher Freiheit. Die Mehrheit der Bürger gibt den Reichen die Schuld für ihre desolate Lage, die Freiheiten genießen, die sie nicht haben. Aber die Reichen haben dieses System nicht geschaffen. Es ist ein systemischer Kompromiss zwischen den Systemen Marktwirtschaft und Sozialismus, welcher auch nur wie ein langsames Gift wirkt.
Auch unterliegt die Wirtschaft besonders im Rahmen der EU immensen zentralistischen Regelungen was bis dahin geht, dass man die Produktion (Angebot) und Kauf (Nachfrage) von Glühbirnen völlig marktunabhängig diktiert. Der Verbraucher hat es einfach zu akzeptieren. In einer freien Marktwirtschaft würde einzig der Verbraucher mit seinem Verhalten entscheiden, ob Glühbirnen vom Markt gehen oder nicht. Dadurch aber, dass die sozialistischen Strukturen die Bürger enteignen und deren Lohn umverteilen, nützt auch diese Form der Marktwirtschaft wenig. Sie verlangsamt nur die Prozesse.

Die Linken hängen im Weltbild es Feudalismus fest. Sie glauben Privateigentum (Eigenkapital, Produktionsmittel, Güter, Boden …) sei eine Form des Diebstahls und ein Privatunternehmen sei eine feudale Struktur der Ausbeutung und Bereicherung, da es einen Herren und Untergebene gibt. Alles müsse allen Menschen gehören, da es ihnen von Anfang an gehöre und nur durch Raub genommen würde. Input wie Output müsse der Gesellschaft dienen bzw. von der Gesellschaft gesteuert sein. Diese Sicht dehnen sie regelmäßig aus. Im linken Denken sind Unterschiede, besonders gesellschaftliche, die Quellen aller Probleme. Nur wenn man die Unterschiede beseitigt und die Systeme, die sie schaffen, beseitigt, also Gleichheit aller Menschen herstellt, nur dann wäre es eine harmonische Welt. Im Resultat heißt das Totalitarismus. Eine jeden Aspekt des menschlichen und gesellschaftlichen Lebens kontrollierte Systematik, die gerade deshalb keine Freiheiten erlaubt, weil Freiheit die Rückkehrt zu einem natürlichen Zustand wieder der Ideologie führen würde. Es geht aber in dieser Ideologie nicht darum eine natürliche Gesellschaftsform zu schaffen oder die zu erhalten oder wenigstens zu reformieren – wenn nötig, die sich in tausend Jahren Zivilisationsgeschichte gebildet und verbessert hat und bisher äußert erfolgreich war, sondern den Menschen nach einer Ideologie neu zu erschaffen, da die Ideologie nun einmal sagt, alle müssen gleich und glücklich sein. Wieder einmal versucht man die eigene Legitimation zu schaffen, weil die Realität der Vorstellung entgegensteht. Die Linken haben nie eine Gesellschaft geschaffen, die nicht eine Herrschaftsform hervorbrachte, die nicht schlimmer war, alles Vorherige, und auf primitivsten Urformen wie Neid, Gier und Materialismus fußte, da das Ideelle nur kulturell bedingt sein kann und sie dieses ablehnten. Sie haben das Maß an Freiheit meist auf ein Niveau reduziert, was noch schlimmer war als der Feudalismus. Denn dort gab es wenigstens nicht eine richtige und falsche Gesinnung.

Was der Linke auch nicht sieht ist, dass die gesamte Ideenfindung, das Eigenkapital, die Unternehmensgründung, der Unternehmenserhalt und strategische Leitung, das unternehmerische und auch rechtliche Risiko und so weiter, beim Unternehmer liegt und er deshalb – wenn man einen Sinn für Gerechtigkeit hat – sehr wohl berechtigt ist, mehr Lohn einzustecken, als jeder Arbeiter, der diese Last nicht trägt. Der Lohn bemisst sich nach der Verantwortung. Das im Gegensatz zum Feudalherren. Erst der Unternehmer schafft den Rahmen für die Arbeiter produktiv zu sein. Was heißt es, wenn etwas allen gehört? Das alles niemanden gehört. In der Realität hieß das immer, dass die Regierung entscheidet. Wenn ein Werftarbeiter bei einem Öltanker die Schotts montiert, gehört ihm dann gleich der ganze Tanker? Was ist mit dem Elektriker, dem Maschinisten oder dem Koch? Haben die überhaupt einen Nutzen für das Schiff, der wenigstens der Funktion entspricht? Er freie Markt würde das aus sich heraus regeln. Dafür schuf man im Sozialismus dann den Begriff des „Volkseigentums“. Es gehört zwar allen, sprich niemandem, aber der Staat – „des Volkes“ – bestimmte die Verwendung. Wo ist dort nun der Unterschied zum Feudalismus? Der Sozialismus hat in seinem ewigen Modernismus das Resultat in eine primitive Urform der Zivilisation zurückzufallen, da er jede Gesellschaft radikal beseitigt, die nicht Gleichheit und Glück für alle geschaffen hat, egal wie erfolgreich sie warm, und alles Ideelle für einen neuentflammten Materialismus zu opfern.

“Arbeit adelt, Arbeitslosigkeit proletarisiert.”
(Fritz Schaarschuh)

Armut, Abhängigkeit und Demokratie

In  früheren Zeiten war das Wählen ein Privileg der Wohlhabenden, sowohl in Deutschland wie in den USA. Das wurde in Deutschland durch die Sozialdemokraten abgeschafft und in den USA verband sich das System mit dem Korporatismus und war dort genauso schädigend.

Die Erkenntnis dahinter war die, dass Arme stets so wählen werden, dass Reichtum den Wohlhabenden genommen wird. Die Erkenntnis aus der Französischen Revolution. Das wollte man verhindern, um die wirtschaftliche Freiheit und so auch den Wohlstand der Gesellschaft zu schützen. Aus demselben Grund gab es auch kein Frauenwahlrecht, da die Frauen in jener Zeit vom Mann wirtschaftlich abhängig waren. Hätten sie wählen dürfen, hätte sie dem Mann das Geld genommen. beides wurde in Deutschland durch Linke abgeschafft und das Ergebnis waren Sozialismus und Feminismus.

Auch war das Wählen von Beamten und Soldaten untersagt. Die Erkenntnis dahinter war, das jene vom Staat Abhängigen stets für den Staat wählen würden, sprich für das System, welches sie ernährte. Eine Tyrannei nutzt dies derart aus, dass sie immer gewaltige Staaten aufweisen und daher auch viele staatlich Abhängige. Auch das wurde in Deutschland aufgehoben. Im Sozialismus wurde die Erkenntnis daraus genutzt. Derart, dass man über den Sozialstaat vom Staat Abhängige schuf und die dann wählen lässt. Natürlich werden sie nicht für weniger Sozialstaat wählen. Damit war die Armut immer im Interesse des Sozialismus, da nur sie den Sozialstaat brauchten. Das bedingungslose Grundeinkommen setzt hier noch einmal eine Schippe drauf und macht alle vom Staat abhängig.

Unter der Masseneinwanderung – noch immer sind Linke im Spiel – wurde das Konzept dann erneut aufgegriffen. Man weiß, dass die Einwanderer, die durch ihre meist Mittellosigkeit und fehlende Bildung vom Sozialstaat abhängig sind und daher stets für den Erhalt eines Systems wählen werden, welches ihnen Unterhalt verspricht. Das Gegenmodell hier wäre die freie Marktwirtschaft, die den Effekt hätte, dass auch nur die Einwanderer kämen, die notwendiger Weise selbst versorgend sind. Sprich den nötigen Wohlstand und Bildung bereits mitbringen, da sie hier auch eigene Versorgung leben müssten, und daher schnell und effektiv integrierbar wären. Das heißt auch in dem Sinn wirkt die freie Marktwirtschaft selbstregulierend im Positiven.

Demokratie und Sozialstaat in Kombination schaffen ein systemerhaltenden Mechanismus. Hier wird es immer schwierig bis unmöglich sein, ein Regime zu beseitigen, wenn dieses abhängige Beamte und Bürger wählen lässt. Ferner ist belegt, dass gerade die wirtschaftlich unabhängigen Gesellschaftsschichten mehr politisches Engagement zeigen und gerade wegen ihrer Unabhängig objektiver sind.

4. Was ist „Korporatismus“ und was sind weitere Einflussbedingungen?

Nun soll es darum gehen, was heute fälschlich als „Kapitalismus“ bezeichnet wird und was maßgeblich neben dem obigen Punkt die heutige Problemlage bestimmt.

Was man heute in Deutschland, in der EU und besonders in den USA vorfindet, nennst sich „Korporatismus“. Es beschreibt den kartellartigen Zusammenschluss von Großkonzernen, die direkt oder über Lobby-Organisationen Einfluss auf die Politik in ihrem Interesse nehmen bzw. die Politik ihrerseits die Interessen dieser Kartelle umsetzt. US-Präsident Eisenhower nannte dies den “Militärisch-Industrieller Komplex” in den USA (heute müsste man die Pharma-Konzerne noch dazunehmen), was genau dieses Kartell beschreibt. Das hat aber nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun. Wir haben also auf der einen Seite das Prinzip des freien Marktes und den Korporatismus. Beides subsummieren die Linken als „Kapitalismus“, weil beiden das Streben nach Gewinn innewohnt, obwohl beide völlig unterschiedliche Effekte haben. Diesen Korporatismus gilt es zu bekämpfen, sprich die Kartelle, die wie Monopole auch auf dem freien Markt nichts zu suchen haben, zu zerschlagen und zukünftig zu verhindern.

Der weitere ebenso bedeutende Einflussfaktor entstand wie die Kartelle zur selben Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts im Zuge der Demokratisierung (vgl. Platon „Politeia“), weil beide nur in einer demokratischen Struktur derart Einfluss nehmen konnten. Die Rede ist von der Vereinigung von Finanzsystem und Wirtschaft im Zuge der Zentralisierung und Entnationalisierung des Geld- und Bankensystems hin zu einem Privatbankensystem, welches ebenso kartellartig von den USA aus gesteuert und verbreitet wird. Das Finanzsystem ist wie der Sozialstaat ein Enteignungs- und Umverteilungsmechanismus, welcher über Schulden und Zinsen arbeitet. Er transferiert und liquidiert das Kapital vieler auf die Konten der Bankeneigentümer, sprich des Kartells. Das heißt ganze Volkswirtschaften machen sich zu Sklaven, wenn sie sich an das System anschließen. Das mathematische Exponentialwachstum des Finanzsystems (Giralgeldschöpfung) erzwingt Wachstum der Realwirtschaft. Wenn die Regierung von „Wirtschaftswachstum“ spricht, meint sie damit Zuarbeit für das Kartell des Finanzsystems. Die sogenannte „Schere zwischen Arm und Reich“ wird nicht, wie es die Linken behaupten, durch das ausgelöst, was sie „Kapitalismus“ nennen, sondern durch jenes System, was noch in Zusammenarbeit mit dem Sozialstaat wirkt. Auch hat die Armutswelle im 19. Jahrhundert nicht diese Hintergründe, sondern die zu rasche Industrialisierung, der die Gesellschaft nicht so schnell folgen konnte. Denn in jenen 70% sind auch Abgaben für das Finanzkartell enthalten. Es kann daher angenommen werden, dass Sozialismus und Korporatismus Zuarbeiter sind und nicht wie immer dargestellt Gegensätze. Beide vereinen Umverteilungsmechanismen und zentrale Kontrolle. Anderes ist es nicht zu erklären, warum man keinen Widerspruch zwischen dem Finanzsystem und dem eindeutig kommunistisch geprägten EU-Zentralismus vorfindet. Wenngleich die Nationalstaatlichkeit abgebaut wird, wird die Zentralstaatlichkeit immer größer.

Es sei auf den Punkt der Erinnerung verwiesen: Investitionsanreiz und Bankenfunktion. Was in diesem System nun geschieht ist, dass es für das Kapital aufgrund der Zinsen lohnender ist sich bei den Banken zu positionieren, als investiert zu werden. Beispielsweise in Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft oder Forschung. Dadurch wird Kapital aus dem Fluss genommen und damit aus der Wirtschaft. Dieses Kapital transferiert sich dann zum Finanzkartell, während die Gesellschaften stagnieren und sich Armut ausbreitet. Die ursprüngliche Funktion der Banken war es, Geld aufzubewahren und durch ihre Expertise bei Investitionen zu beraten. Das heißt, sie war einst sogar eine treibende Kraft für den freien Markt. Aber dann wurde das System in den heutigen Zustand verändert, als man den Banken erlaubte Geld zu schöpfen und sie von der staatlichen Kontrolle befreite und unter die Hoheit einiger weniger „Kartellbosse“ stellte. Sowohl in der Verfassung von 1871 wie in der von 1919 war das Münz- und Bankwesen sowie die Papiergeldemission in Deutschland der Hoheit des Deutschen Reiches per Gesetz unterlegen. Heute ist das nicht mehr so. Das Nationalbankensystem und die nationalen Währungen wurden zu Gunsten zentralistischer Strukturen wie dem Euro beseitigt, nachdem man den Banken das Recht auf Geldschöpfung gab, bevor man dann die Golddeckung des Geldes aufhob, damit dieses überhaupt vervielfältigt werden konnte.

5. Was sind die Maßnahmen?

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Ich bin – entgegen der Libertären – durchaus der Meinung, dass Staatlichkeit und freier Markt zusammen gehen bzw. aufgrund meiner bisherigen Ausführungen, in Einklang gebracht werden sollten – wie es in der Vergangenheit der Fall war. Denn der Staat hat die Aufgabe die nationale Identität und die nationalen Interessen des Volkes zu wahren, das Eigentum der Bürger zu schützen und den (identitären) politischen Handlungsrahmen des Bürgertums festzulegen. Entgegen der Libertäre, wie auch der Linken – was beide hier gemeinsam haben und gleichermaßen einen gefährlichen Standpunkt vertreten – halte ich an diesem Standpunkt fest, auch da ich denke, es kommt auf die Ausgestaltung des Staates an und nicht auf das Konzept per se. Auch bin ich der Meinung, dass bestimmte Sachverhalte nicht dem freien Markt oder dem Wettbewerb unterworfen werden sollten, sprich staatlich organisiert werden sollten. Das sind besonders auch solche, bei denen eine Anbietervielfalt ineffizient wäre, da eine öffentlich-rechtliche Aufsicht hier vernünftiger und ressourcenschonender wäre. Das wäre als Beispiel die Bahn und ihr Netz oder die Stromversorgung und deren Netz. Aber auch das Geldsystem.

Die Maßnahmen im Zuge der nationalen Rekonstituierung Deutschlands beinhalten folgende strategische Inhalte. Die Maßnahmen zielen darauf ab das Potential zur Wohlstandsgeneration in Deutschland wieder auf ein hohes Niveau zu setzen, unter Ausnutzung bzw. Möglichkeitsbereitstellung des deutschen Innovativpotentials.

Das sozialistische Raub- und Umverteilungssystem Sozialstaat wird beseitigt, so dass alle Bürger über 95% ihres Einkommens frei verfügen können. Die Sozialgesetzgebung bleibt in der Form von staatlicher Kranken-, Unfall-, Renten- und Invalidenversicherung bestehen, speist sich aber nun aus einem einzigen Topf, der aber auf freiwilliger Grundlage funktioniert. Das heißt, es gibt keinen Zwang sicher zu versichern, aber einen Anreiz es ob der Vorteile dennoch zu tun. Die freie Marktwirtschaft wird als Wohlstands- und Freiheitsgarant etabliert, so dass jene 95% in den Umlauf geraten können. Der Mittelstand wird gestärkt, so dass sich wieder mehr Einzelunternehmen in den Städten ansiedeln können, was auch den Kapitalfluss in die Städte verbessern sollte. Statt Konzerne wird es so wieder mehr Unternehmen flächendeckend geben und damit auch flächendeckend die nötigen „Motoren“ für Wohlstands und Fortschritt auf dem freien Markt. Die gewerbeansaugenden und konzentrierenden Konsumzentren in den Städten werden zu Gunsten von über die Stadt verteilten Einzelhandels (traditionelle Einkaufsstraßen) abgebaut. Es werden Gesetze erlassen, die den Korporatismus (Kartellisierung) der Wirtschaft sowie die Einflussnahme auf und von der Politik unterbinden. Wirtschaft und Finanzsystem werden getrennt und durch entsprechende Gesetze und Reformen getrennt gehalten. Das Finanzwesen wird verstaatlicht. Eine Deutsche Staatsbank wird deutsche Nationalbank (früher die Reichsbank, eventuell wird sie dafür restauriert) und die Deutsche Mark deutsche Nationalwährung. Die Gesetzeshoheit über Münz- und Bankwesen, Prägung und Emission, liegt beim Staat; genauso die Einsetzung des Präsidenten des Bankdirektoriums (Von 1871 bis 1918 in Deutschland so der Fall. Auf Anordnung der Siegermächte nach 1918 aufgehoben.). Der „Geldschein“ wird (wieder) zur „Banknote“ und mit Gold und Silber gedeckt; die Edelmetallmünze erhält ein Reinheitsgesetz. Die Banknote entspricht einer Forderung des Inhabers gegenüber der Bank respektive einem Schuldschein der Bank dem Inhaber gegenüber und berechtigt den Inhaber zur Auszahlung des Gegenwertes in Gold oder Silber bei jeder deutschen Bank. Einziges gesetzliches Zahlungsmittel sind damit Münzen und Banknoten. So ist Geldschöpfung unmöglich gemacht und auch Dinge wie Kriege werden unbezahlbar. Das Bankenwesen wird auf die Funktion von Geldaufbewahrung und Investitionsberatung reduziert und der Zins verboten. Banken erhalten fortan eine Gewinnbeteiligung an der Investition, für die sie beratend oder verwaltend wirken. Es werden Anreizsysteme geschaffen, wo auch die Banken mitwirken werden, die die Investition lohnender und gewinnbringender machen, als das Horten von Geld. Die Beseitigung des Zinses sollte dies von sich aus schon in die Wege leiten.

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10 Gedanken zu “Kapitalismus und Marktwirtschaft

    • Ja, hat sie. Aber nur, weil vor ihr die liberaler Marktwirtschaft gewirkt hat. Erhard hat den Markt zuerst liberalisiert, bevor er sozialisiert wurde. Persönlich ist mir aber gerechte Marktwirtschaft lieber, als soziale Marktwirtschaft. Die soziale Marktwirtschaft wirkt doch eher so, dass die obere Mittelschicht und die Oberschicht in freier Marktwirtschaft leben, daher sehr viel Wohlstand akkumulieren. Während die Mittelschicht für sich und die Unterschicht über den Sozialstaat aufkommen muss. So entsteht meiner Meinung nach die Schere. Mittel- und Unterschicht werden geschröpft und Oberschicht ist frei. Die Antwort der Linke ist alle zu schröpfen. Aber meine Antwort wäre alle zu befreien. Ich denke die soziale Marktwirtschaft ist lediglich das Produkt einer immer stärker nach links rückenden Politik. Nach dem Krieg fuhr Erhard zunächst eine relativ liberale Marktwirtschaft. Dann kam die soziale Marktwirtschaft und heute sind wir wieder nahe der Planwirtschaft, besonders im Rahmen der EU. Die Sozialismus-Quote in Deutschland beträgt nach Roland Baader 80%.

      Für Deutschland wäre eine reines liberal-konservatives Parlament, gänzlich ohne jegliche sozialistische Einflüsse einschließlich SPD, am besten. Freie Marktwirtschaft und deutsches Know-How und Deutschland würde ich sich in den Himmel erheben. Aber die Linken bremsen Deutschland massiv aus. Unmengen an Kapital fehlen der Wirtschaft und fließen in linksideologische Programme, welche wiederum Deutschlands Gesellschaft und Volk massiv schaden. Dazu kommt eine massive Misswirtschaft und Misspolitik auf allen Ebenen. Das Kapital wird dort ferngehalten, wo es gebraucht würde. Statt in die Fusionsforschung zu investieren, fließt das Geld in eine rein ideologische Energiepolitik. Statt in die Familien und Bildung, fließt das Geld in Masseneinwanderung aus der dritten Welt. Da diese weniger gebildet ist und auch später nicht das Niveau der ethnischen Deutschen erreichen (statistisch belegbar), wurde das Bildungsniveau gedrosselt, so dass dies nicht mehr auffällt. Das Schadet der Entwicklung in Deutschland. Statt also auf Einwanderung zu verzichten, die Deutschland nicht braucht, und das eigene Volk zu fördern, senkt man das Potential der Deutschen in ihrem eigenem Land und importiert Afrika und Arabien als „Fachkräfte“. Wenn diese Fachkräfte wären, sehe es sich in deren Heimatländern anderes aus. Das „Land der Dichter und Denker „braucht sicher keine Afrikaner für seine Wirtschaft. Wer etwas anderes behauptet, ist ein Schwachkopf. Es braucht wieder eine konservative Politik in seinem Sinne. Statt den Markt für kleine und mittlere Unternehmen zu liberalisieren, werden Konzerne gefördert. Statt die Steuern und Abgaben abzuschaffen, so dass mehr Geld Markt und Wirtschaft zur Verfügung stehen, fließen Steuergelder und Abgaben über den Staat in Programme wie Feminismus, Genderismus, Multikulturalismus, Linksextremismus und Co.. Also Dinge, die der deutschen Gesellschaften nichts bringen, ihr gar schaden, aber Unmengen an Kapital aufsaugen. In einem freien Markt würde das Kapital dorthin fließen, wo es den meisten Nutzen bringt. Aber das wollen die Linken nicht, weil freies Kapital die Eigenart hat nicht in linke Ideologien zu fließen, da diese ökonomische Niemandslande sind.

      Die soziale Marktwirtschaft ist daher ein Mittel relative Marktfreiheit für bestimmte Gruppen zu belassen, damit Kapital generiert wird. Aber dennoch genug Kontrolle zu haben, um den Rest linksideologisch einzusetzen. Dinge wie Feminismus oder Genderismus wären ohne den Staat nicht denkbar und daher nicht existent. Nur ist der freie Markt gerecht. Aber die Linken sehen keine Gerechtigkeit darin, wenn jeder bekommt, was er verdient. Daher die soziale Komponente. Das es derlei staatsfinanzierte Programme gibt zeigt, dass wir einen sozialistischen Staat haben.Der deutschen Staat hat eindeutig zu viel Geld und ist zu groß. Das muss geändert werden. Zu Zeiten Erhards war das anderes, jedoch waren die Grundlagen schon gelegt. Das Grundgesetz verhindert anders als die US Verfassung keinen Totalitarismus. Dazu fehlt zu viel und zu wenig ist genau definiert. Die US Verfassung kennt bestimmte Sicherungen, die den Sozialismus in den USA verhindern. Die haben wir nicht. Die Bismarcksche Verfassung von 1871 hatte diese auch. Daher haben die Linken sie 1918 auch außer Kraft gesetzt. In den USA versuchen die Linken gerade dasselbe mit einer Verfassungsänderung. Aber die Konservativen in den USA sind verfassungstreuer, als es die Deutschen 1918 waren. Das Fehlen einer vergleichbaren Krise trägt auch dazu bei.

      Ich würde heute aber keinen Pfifferling auf CDU/CSU und FDP geben. Erstere sind nicht konservativ und letztere nicht liberal. Da müsste man schon Ron Paul aus den USA importieren, so dass wir endlich eine liberale Politik in Deutschland bekämen. Wo die Zentrumspartei des Kaiserreiches hin ist, frage ich mich auch. Die nach 1945 gegründeten Parteien haben alle Konstruktionsfehler. Sie wurden entweder wie im Falle der CDU von den Alliierten gegründet oder unter ihrem Regime oder bauen auf einem irrationalen psychischen Trauma der NS-Zeit auf und sind daher nicht objektiv. Die CDU meint zum Beispiel, es dürfe rechts neben ihr nichts geben. Sagt wer? Seit wann bestimmt eine Partei über die Zusammensetzung des Parlamentes Komischer Weise ist links neben der SPD das Feld offen. So kann man keine Politik im Sinne des Volkes machen, wenn man auf irrationale Weise bestimmte Parteien ausschließt, die gar nichts mit dem NS zu tun haben (der NS war sozialistisch, als links). Gleichzeitig aber echte artverwandte Parteien und radikale Marxisten im Reichstag ansammelt. In der SPD, Linkspartei und den Grünen sitzen alles, was das linksradikale Spektrum hergibt: Von Marxisten, Maoisten, Leninisten bis Kulturmarixsten/Neomarxisten. Was soll das heißen, dass es rechts neben der CDU nichts geben darf? Die CDU ist alles andere, als christlich-konservativ. Wenn das Volk eine nationale Partei wählt, dann hat dies auch ihren Platz im Parlament. Im Parlament sitzen Kommunisten, die niemand gewählt hat, weil sie sich anders geben. So also der Zustand im Vergleich zur Nachkriegszeit, geschaffen durch all jenes, was nach 1945 installiert wurde.

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      • Ich erinnere mich gerade das der regimekritische und gute Sänger Xavier Naidoo auch libertäre und christlich-humanistische Positionen vertritt. Muss schon was dran sein denke ich. Doch noch etwas Kritik habe ich noch. Nämlich was dann damals der wahre Grund war für die Arbeitslosigkeit und Kinderarbeit? Und damit meine ich im 19. und frühen 20. Jahrhundert wo es also noch keine soziale Marktwirtschaft, Sozialstaat und Sozialismus gab. Vor allem die Fabrikarbeiter mussten doch für einen Hungerlohn länger wie acht Stunden am Tag damals arbeiten?

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      • Ich nenne es liberal-konservatives Ideal. Aber Naidoo vertritt sehr gute Positionen. Ich halte es für das einzige zukunftsfähig Ideal, da es keinerlei Tyrannei oder Diktatur benötigt, um etabliert zu werden oder zu bestehen. Ich stelle sogar die These auf, dass die meisten Bürgern diesem Ideal auch folgen würden, wenn es ihnen als Alternative präsentiert würde. Aber leider fehlt es in der linksversiften deutschen Öffentlichkeit an intellektuellen Debatten, die Weltbilder und deren Konsequenzen gegenüber stellen sowie das Wesen des Menschen überhaupt erst einmal herausstellen. Vor allem die Linken arbeiten mit einer utopischen Konstruktion eines Menschen und seiner Gesellschaft, der nicht existiert und nicht existieren kann. Das verstehen viele nicht und daher glauben sie den fehlerhaften Dogmen von Gleichheit. Selbst die sogenannten Alternativen vertreten in Mehrheit weiter sozialistische Standpunkte. Manche mehr, manche versteckt oder unbewusst. Keiner aber erläutert den christlichen Idealismus des eigenverantwortlichen Individuums und wie sich daraus der klassische Liberalismus ableitet, zu dem Konzepte wie Minimalstaatlichkeit und freie Marktwirtschaft gehören. In keiner einzigen alternativen Plattform ist dies Thema, aber sie alle fahren eine Kapitalismuskritik. Warum die aktuelle Lage gerade durch Linke getragen wird, erklärt niemand, außer der AfD. Sie sind einfach blind und dumm, nennen sich dennoch „Alternative“.

        Hier hätte man eine traditionelle Herleitung eines zukunftsfähigen Modells, ohne dass wir unser Wesen als Zivilisation, wie im Falle des Sozialismus, aufgeben müssten. Aber in den Alternativen gibt es nichts dazu. Alle käuen nur dieselben Dogmen einer „sozialen Demokratie“ wieder, die uns erst in diese Lage gebracht haben. In Deutschland wird sich nichts ändern. Man tauscht nur die Köpfe aus. Es fehlt die intellektuelle Grundsatzdebatte.

        Zur zweiten Frage. Das war der Zeitgeist. Kinderarbeit hatte nichts mit der Wirtschaftssystem zu tun. Zumindest nicht in direkter Verbindung. In allen Zivilisationen durch die Geschichte hinweg mussten Kinder arbeiten. Was wohl daran lag, dass in der Geschichte das Kindsein damit endete, wenn man arbeiten und eine Waffe halten konnte und nicht wie heute, ab einem bestimmten Alter. Das Bewusstsein war einfach anders. Kinder kosteten Ressourcen und je eher sie welche erwirtschafteten, desto besser.

        Die Arbeitslosigkeit kam durch die Industrialisierung. Die Gesellschaften änderten sich von Agrar- zu Industriegesellschaften. Maschinen ersetzten die menschliche Arbeit. Die Gesellschaft war einfach nicht in der Lage mit der Technik schrittzuhalten. Gerade da braucht es einen freien Markt, damit neue Dinge geschaffen werden können, wo wieder Arbeit benötigt wird. Es gab damals eine massive Flucht von Land in die Städte. Jeder wollte in die Fabriken. Das war immer noch besser, als auf dem Land zu arbeiten: Festes Einkommen, sicherer Arbeitsplatz, abends nach Hause. Nach unseren Maßstäben war es sicher grauenvoll. Aber damals war es für viele auch eine Verbesserung. Die Fabrikbesitzer hatten dabei genug Auswahl an Arbeitskräften. Es konnte immer jemanden geben, der es für weniger machte. Es gab noch nicht so viele Unternehmen, dass der Wettbewerb voll griff und die Bedingungen verbesserte. Aber es gab daneben auch viele Fabrikbesitzer, die die Situation selber verbessern wollten, indem sie beispielsweise die ersten Arbeitersiedlungen errichteten. Vieles sehr schön Anlagen, die bis heute verwendet werden. Vielleicht wird man in 100 Jahren auch sagen, wie grauenvoll unsere Arbeitsbedingungen heute sind. Wer weiß. Man muss es immer in der Zeit sehen.

        Nach der Industrialisierung änderte sich die Gesellschaft hin zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft. Was wir heute haben. Menschliche Arbeit im klassischen Sinn wird fast obsolet.

        Die Übergangsphase ist immer kritisch, da die Gesellschaft starrer ist, als die technische Entwicklung. Aber man braucht eine freie Gesellschaft, die schnell etwas Neues erfindet. Das schließt den Sozialismus aus. Es heißt ja nicht, dass man nicht politisch für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen wirken kann, um den Übergang zu beschleunigen. Das tat man bekanntlich im Kaiserreich. Das muss aber nicht gleich Sozialismus und Sozialstaatlichkeit heißen. Die frühen Bürgerrechtler schufen auch die ersten Grundrechte wie Freiheit der Presse, ohne dass dadurch die Gesellschaft gleich radikal auf den Kopf gestellt wurde. Wir Deutsche sind Reformer und keine Revolutzer.

        Zudem hat die Natur vorgesorgt. Je höher eine Gesellschaft entwickelt ist, desto geringer werden die Geburtenzahlen. Das ist ein soziologischer Fakt. Nur wenn eine Gesellschaft dann auf Einwanderung setzt, statt sich anzupassen, gegen die Chancen verloren und Probleme entstehen.

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    • Mindestlohn ist Blödsinn. Das versteht sogar meine unpolitische Mutter. Es schadet vor allem kleineren Unternehmen, welche weniger Leute einstellen können, weil sie nicht über ihren Lohn selbst bestimmen können. Damit hat es im Resultat Schaden für die gesamte Gesellschaft, weil weniger Bürger eingestellt werden, weil man wenigen mehr zahlen muss. Das ist typisch links, dass man sich nicht Dinge dynamisch nach Leistung entwickeln lässt. Die Einführung des Mindestlohn führte auch zu vielen Entlassungen, weil die Lohnkalkulationen der Unternehmen stiegen. Ich habe BWL studiert. Lohn und Sozialversicherung sind größere Posten, als die Produktion. Die sind extrem hart kalkuliert und wenn ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern jedem 10% mehr Lohn zahlen muss, schlägt das zu Buche. Dann wird geschaut, wo man Stellen streichen und mehr Arbeit auf weniger verteilen kann.

      Man muss sich nur mal die immense Last vorstellen, die der Staat den Unternehmen aufbürdet, bevor diese überhaupt angefangen haben zu produzieren. Diverse Steuern und Abgaben: Vermögenssteuer, Grundstücksteuer, Kapitalsteuer … und so weiter. Von den Zinsen gar nicht angefangen. Dann die Sozialversicherungen. Würde man dies alles streichen, gäbe es auf einen Schlag mehr Unternehmen in Deutschland und somit mehr Arbeitsplätze. Kleine Unternehmen haben es immens schwer in Deutschland. Ohne Subventionen kommen die nicht hoch, weil sie die Steuern und Abgaben erdrücken. Dieser sozialistische Blödsinn hält unser Potential unten. Wir sind zwar wirtschaftlich relativ frei, aber weit unter der Freiheit, die wir vor 100 Jahren hatten. Mit dem heutigen System in der Industrialisierung, wären wir wohl nie so weit gekommen, weil die Linken die Wirtschaft so geschröpft hätten. Wohlstand kommt durch Wirtschaft. Besteuere und reguliere die Wirtschaft und du schnürst den Wohlstand ab.

      Ein typisches Beispiel, wie wir uns wieder in Richtung Planwirtschaft bewegen, wenn die linken Versager im Parlament sitzen, die in ihrem Leben noch nie ein Unternehmen leiteten, aber sich einbilden zu wissen, wie Wirtschaft funktioniert. Davon rennen viele auf den Straßen rum. Ich habe wenigstens BWL studiert. Aber 99% der Antikapitalisten haben keine Ahnung, wie die Wirtschaft funktioniert.Sozialisten in der Regierung schaden Gesellschaft und Wirtschaft, denn sie haben von beidem keine Ahnung. Siehe Sowjetunion.

      Der Markt sollte den Lohn regeln, so wie er auch den Preis regelt. Wir haben nicht mehr das 19. Jahrhundert, wo sich 1000 Fabrikarbeiter auf zwei Fabriken verteilen mussten. Wenn ein Unternehmen einen Hungerlohn zahlt, wird es ein anderes geben, welches besser zahlt. Zudem müssen Unternehmen einen bestimmten Lohn zahlen, damit die Arbeiter etwas konsumieren können. Die Löhne sind in allen Industrienationen stetig gestiegen, auch in Ländern ohne jegliche sozialistische Regierung. Das kann man sich ansehen. Die Löhne steigen oder sollten steigen. Warum, dazu lieber Oliver Janich als Quelle.

      Das System würde auch besser funktionieren, wenn diese bescheuerten Linken nicht die dritte Welt importieren würden. Die im übrigen kein Unternehmen nimmt. Wer argumentiert, der Kapitalismus sei an der momentanen Krise Schuld, lebt in einer Traumwelt. Vermutlich dieselben, die gerne über Kapitalismus reden, aber von Wirtschaft keine Ahnung haben. Kein Unternehmen sucht nach billigen Lohnsklaven – vielleicht für die Endmontage. Aber derlei Arbeit wird von Maschinen gemacht, die dazu Tag und Nacht arbeiten können. Für die höhere Arbeit, wie das Ingenieurwesen, die Planung, das Management oder auch nur die Buchhaltung, wird kein deutsches Unternehmen den Analphabeten Achmed aus der Wüste nehmen. Es ist nicht die Schuld der Wirtschaft, dass die Linken keinen Taschenrechner bedienen können um auszurechnen, dass Einwanderung ein Verlustgeschäft ist. Oder die Tatsache nicht anerkennen, dass Ethnien verschieden sind und nicht beliebig austauschbar.

      Unternehmen wie Siemens oder Thyssen-Krupp, Rheinmetal oder BMW wissen genau, dass ihr Know-How das Adjektiv „deutsch“ trägt. Nur ein Linker würde meinen, dass derlei Unternehmen überall möglich sind und die Menschen beliebig austauschbar. Nein. Diese Unternehmen sind deutschen Traditionsunternehmen, die nicht einmal unsere Nachbarn in Europa in der Dichte geschaffen haben. Sie sind nur in Deutschland möglich. Ohne Deutsche, verschwinden sie. Wir importieren keine Fachkräfte. Wir importieren das Ende Deutschlands und das ist so gewollt, geopolitisch, und die Linken sind nichts anderes, als dies miesesten Verräter an ihrem eigenen Volk. Wenn ihre Günstlinge irgendwann die Schulen und Universitäten überschwemmen, weil man das Bildungsniveau bereits auf Bodenniveau gedrosselt hat, damit die schlechten Leistungen der Einwanderer nicht mehr auffallen, dann ist es vorbei mit Industrienation Deutschland. Dann sind wir hier die dritte Welt und die Statistiken habe ich auf dem Blog. Die Entwicklung ist bereits zu erkennen, wie die Schulnoten in den Bundesländern in den Keller gehen, wo es die meisten Ausländern gibt.

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    • Ich lehne Begriffe wie „sozial“ oder „demokratisch“ vor Parteien oder Bewegungen ab, da dahinter meist linke Ideologien und Dogmen verborgen sind. Für mich bedeutet „sozial“ in der praktischen Anwendung nie „gerecht“. Gerecht ist nur der Wettbewerb und nur Wettbewerb bedeutet Freiheit (S. Molyneux).

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