Konservativer Idealismus versus linker Materialismus: Rückbesinnung auf althergebrachte Werte, Tradition und Kultur

“Conservatism is the new counter-culture and is now poised to banish progressism to the ash heap of history!” (dt. “Konservativismus ist die neue Gegenkultur und ist breit den Progressivismus auf den Aschehaufen der Geschichte zu verbannen!”)
(Paul Joseph Watson)

Im Zuge und nach den erfolgreichen Befreiungskriegen zu Beginn des 19. Jahrhunderts und der Überwindung der Napoleonischen Fremdherrschaft auf Deutschland, die auch zur Spaltung und zum Kampf gegeneinander führte, erwachte in den Deutschen das Nationalbewusstsein und die Suche nach einer gemeinsamen Identität, die das Volk abermals einen sollte. Bis dahin bestand Deutschland aus deutschen Staaten und der Ruf wurde laut nach einem geeinten Staat. Der Begriff “deutsch-national” entstand. Dieser sagt eben jenes Streben aus. Um das Nationalbewusstsein für dieses Streben nach einer geeinten deutschen Nation zu untermauern besann man sich zurück auf die Historie und die Kultur. Was verband alle Deutschen und was schufen sie gemeinsam in der glorreichen Vergangenheit? Zu jener Zeit 1815 schuf Karl Friedrich Schinkel (bedeutender deutscher Architekt) nachfolgendes Gemälde mit dem Titel “Mittlelalterliche Stadt an einem Fluss”:

1815 Schinkel Mittelalterliche Stadt an einem Fluss

Es symbolisiert eben jenes rückbesinnte deutsche Nationalbewusstsein zu jener Zeit nach den Befreiungskriegen: Eine typische deutsche Stadt im Hintergrund, mit ihren mittelalterlichen Bauten. Ein Gewitter zieht ab, welches als Sinnbild für die napoleonische Besatzung steht, und ein Regenbogen erscheint für den Wiedergeburt. Auf einem Berg steht ein gotischer Dom im Bau, der als Sinnbild für Deutschland steht. In diesen Dom ziehen die Fürsten und Könige. Zur damaligen Zeit (18. Jahrhundert, also bereits nach der Renaissance und dem Barock, zur Zeit des Klassizismus) sah man die gotische Architektur als typisch deutsch und als Sinnbild für deutsche Kultur an. Man besann sich zurück auf die kulturhistorischen Wurzeln im Mittelalter (Heiliges Römisches Reich), um darauf das neue Nationalbewusstsein zu stellen.
Dies ist der Schritt, den wir als deutsches Volk heute erneut tun müssen. Auch heute sind wir unfrei, gespalten und kämpfen gegeneinander in dieser Unfreiheit. Auch heute wieder brauchen wir nationales Bewusstsein, dass uns im Freiheitskampf als Deutsche eint. Und auch heute wieder müssen wir unsere kulturhistorischen Wurzeln als Volk finden, wo wir als wahrhaft Deutsche lebten und geeint waren, um darauf unser Nationalbewusstsein wie unsere Vorfahren zu errichten und erneut wurzeln zu lassen.

“A people without the knowledge of their past history, origin and culture is like a tree without roots.”
(Marcus Garvey)

Man muss sich die Anmaßung der Mehrheit der Linken einmal vor Augen führen: Sie setzen ihre Ideologie, die sich geschichtlich, empirisch und wissenschaftlich, als Totalversagen bewiesen hat, einer 1000-jährigen Kulturgeschichte, mit all dem erlangten Wissen und Erfahrungen gleich, gar besser, und gehen davon aus davon abgetrennt eine bessere Lebensgewalt zu schaffen, weil sie in der alten kein Glück fanden. Das linke Denken ist immer extrem egoistische geprägt. Wie Manfred-Kleine-Hartlage es hervorragend ausführt, ist für die Linken keine Gesellschaft es wert zu existieren, die nicht das Paradies auf Erden geschaffen hat. Selbst eine 90%ige Annäherung würde durch Revolution vernichtet werde, solange es nur eine kleine unzufriedenen Minderheit gibt. Daher ist diese angeblich unterdrückte Minderheit (früher Arbeiterklasse, heute Ausländer) immer die Zielgruppe der Linken gegen die Mehrheit vorzugehen. Die linke Ideologie produziert daher ständig gesellschaftliche Instabilität und ist eine Ideologie der gesellschaftlichen Instabilität, dass heißt sie verhindert Prosperität. Egal, wie erfolgreich die Gesellschaft bisher war. Dies war geschichtlich bisher immer so. Sie maßen sich an besser zu sein, als all die Leistungen in Kultur, Philosophie oder Wissenschaft der Geschichte, verneinen und verleugnen diese als Ursprung allen Übels, und sich als Heilsbringer. Wem vertraut man eher bedeutende Entscheidungen an? Einen älteren Herren oder einem Kleinkind? Die Linken sind die Kleinkinder und die konservative Gesellschaft die alten Herren. Der maßgebliche Unterschied zwischen Konservativen und Linken ist, dass Konservative eine Gesellschaft und damit den Menschen/Bürger/ Volksangehörigen darin auf Grundlage seiner Geschichte, den Erfahrungen und Wissen darin, seiner Identität als Volk und Kultur, aufbauen wollen bzw. bewahren wollen. Es ist ein Lernen von den Generationen, ein Aufbauen auf deren Leistungen, und dem Weitergeben des Feuers. Die Linken hingegen wollen eine davon losgelöste Ideologie als Grundlage legen und führen dadurch ständig Gesellschafts- und Menschenxperimente durch, die bisher immer gescheitert sind und eine Rückbesinnung zu Folge hatten. Das hält sie aber nicht davon ab ständig neue “Trends” zu schaffen, um es erneut zu versuchen. Doch ein tiefes Fundament der Gesellschaft ist eines, welches auf seiner Geschichte beruht. Je länger und reichhaltiger diese ist, umso tiefer das Fundament. Das linke Fundament ist dünn, instabil, und zum raschen Zusammenbrechen bestimmt. Daher braucht es immer auch die Tyrannei.

Vielen Menschen und Bürgern ist heute kaum noch bewusst, wie stark althergebrachte Normensysteme, Religionen und Werte unsere Kultur und Gesellschaft prägen. Egal für wie links sich jemand hält, man wird ihm immer christliche Normen irgendwo nachweisen können, die erlebt. Wenn man ihn beispielsweise auf die Verbrechen des Islam anspricht, wird er immer die Verbrechen der Kirche dagegenhalten. “Richte nicht, so du nicht selbst gerichtet wirst.” Der große Unterschied zwischen Christentum und Islam ist beispielsweise, dass das späte Christentum immer auch die antiken griechischen und römischen Philosophien und Kultur mit aufnahm. Dies ist prägend für alle europäischen Kulturen. Die antike Verehrung des Menschlichen, besonders des männlichen und weiblichen Körpers, und der Ästhetik darin, griff besonders die Renaissance wieder auf. Ebenso die Geometrie, die man als göttlich ansah, und in die Architektur aufnahm. Für die westliche Welt war immer auch das Streben nach Göttlichkeit maßgebend. Im Menschen, der nach Perfektion seiner Selbst sucht, oder in seinen eigenen Schöpfungen, dem Ausdruck zu verleihen. Im Islam ist der Mensch nur eine geschaffenes Wesen, mehr nicht. Das Streben nach Göttlichkeit oder nach Gottesnähe ist ein Sakrileg. Dort heißt es Unterwerfung unter Gott. Der Christentum wie auch das Judentum haben das Töten allgemein verboten und die Gewalt geächtet. Der Islam nicht. Er ächtet nicht die Gewalt, er regelt sie innerhalb der Religion. Dies nur als Beispiel, wie die Religion auch die Kultur und das Normensystem, und so die Gesellschaft bestimmen kann. Auch, warum man eben nicht derlei unterschiedliche Sphären in einer Gesellschaft vereinen/vermischen kann oder können wird. Jene Normen fanden auch Eingang in Art und Inhalt unserer auch demokratischen Gesetze. “Du sollst nicht töten.”, “Du sollst nicht stehlen.”. Religionen als Normenspeicher sind prägend für eine Kultur, da sie frühe Ausprägungsformen von Zivilisationen waren und noch sind. Das meint nicht zwangsläufig den Glauben an einen Gott. Alle Zivilisationen weisen Religionen auf und für die meisten Völker war die Religion und die Religionsphilosophie identitätsstiftend. Besonders für die Deutschen, die, im Gegensatz zu den Diffamierungen, die über sie nach den Kriegen ausgekippt wurden, immer ein Volk waren, welches besonders christliche Werte verinnerlichte und ständige reformierte. Meine Oma, aus Pommern stammend, sagte immer: “Sei gehorsam. Ehre Vater und Mutter. Sei fleißig und bescheiden, und spricht immer die Wahrheit.” Besser kann man wahre deutsche Werte nicht ausdrücken. Sie war sehr gläubig. Die großen Philosophen und Literaten der Aufklärung sind Deutsche und der Reformator der Kirche ebenso. Es ist nicht wichtig, ob man an Gott glaubt. Es ist aber wichtig zu erkennen, dass das Christentum und seine Werte das Fundament unserer Geschichte und Kultur, unserer Identität als Volk und Individuum ist.

Ich bin davon überzeugt, dass ein Volk ohne seine Geschichte auch keine Zukunft hat. So wie ein Mensch definiert ist durch all sein Wissen und seine Erfahrungen, es das ist, was ihn ausmacht und ihn spezifisch handeln lässt, so sind Geschichte, Kultur, Traditionen, traditionelle Werte, Ideale und Tugenden die Identität eines spezifischen Volkes. Darauf begründet sich die Kultur und die Gesellschaft dieses Volkes und somit auch seine nationale Identität nach innen und nach außen. Im 20. Jahrhundert verloren die Deutschen zunehmend ihre kulturelle Identität, indem sie sich in die ideologische Fremdherrschaft von Sozialismus und Kommunismus begaben und nach dem letzten Krieg, sowie im Zuge der darauffolgenden Militärdiktatur der Siegermächte, der erneuten ideologischen Fremdherrschaft des Sozialismus/Kommunismus und der systematischen antinationalen Umerziehung, haben die Deutschen gänzlich den Bezug zu ihre Geschichte und Kultur verloren, die der Krieg übrig lies. Sie wurden ein Volk – kaum noch ein Volk – ohne Identität. Sie wissen nicht mehr wer sie sind und woher sie kommen. Viele wollen es auch nicht. Sie beschreiten ihren Weg als etwas anderes, aber nicht als etwas traditionell Deutsches und all dem, was das traditionelle Deutschtum einst ausmachte. “Land der Dichter und Denker”

Daher ist es meine tiefste Überzeugung, dass es dem deutschen Volk gelingen muss sich in eine deutsche Renaissance zu führen. Das heißt eine Rückbesinnung auf Kultur, Werte, Ideale und Tugenden vor 1919. Damit dieses deutsche Volk seinen Weg als eben jenes beschreitet. Dazu muss es sich auf seine Geschichte besinnen, dass heißt die Geschichte, die es selbst einst schrieb und nicht die Siegermächte. Denn was deutsch ist, das liegt nicht in der Zukunft und nicht im 20. Jahrhundert. Es liegt in der mehr als 1000-jährigen deutschen Kulturgeschichte als Ganzes.

Notwendige Wächter von Tradition und Geistesfreiheit

Eine Nation kann entrechtet werden, eine Regierung kann korrupt werde und eine Gesellschaft kann manipuliert werden. Die Feste, auf denen wir unsere Kultur begründen, dürfen nicht allein auf diesen formalen Säulen begründet sein. Sie brauchen Wächter, Verteidiger, Bewahrer und Mahner, die jenseits davon wirken und überdauern. Vertrauensvolle, standhafte und treue Wächter, deren Existenzlegitimität und Verpflichtung nur darin besteht diese Aufgabe idealistisch zu erfüllen. Jedes Volk ernannt einst in seiner Geschichte jene Wächter, die oft über 1000 Jahre bis heute überdauerten. Auch das deutsche Volk kannte einst die Bedeutung jener Wächter, die es für die Wacht über seine Ideale und Tugenden auserkoren hatte. Bis zum Beginn des National-Sozialismus, das heißt bis zum Beginn der Herrschaft der linken Ideologie in Deutschland, waren diese Wächter auch dafür noch anerkannt und bedeutend, und Politiker und Monarchen bezeugten ihre Anhängerschaft und moralische Verbundenheit. Doch in und nach jener Zeit bis heute verloren sie mehr und mehr an Bedeutung und wurden/werden gar verfolgt. Unsere Kultur und Gesellschaft verfiel, weil sie ihre Wächter beseitigte, sie dem Vergessen anheim fielen oder gar verleumdet werden. Die Rückbesinnung, wie von mir vertreten, bedarf auch des Wiedereinsetzen der Wächter in ihrer alten Funktion – bzw. sie nehmen diese Funktion heute noch teilweise war, da sie die Tyrannei nicht auslöschen konnte, obwohl sie es weiter versuchen. Sie führen heute einen einsamen Kampf nicht selten gegen jene gegen sie Aufgehetzten, die sie zu schützen verpflichtet sind und für die Reste an deutscher Identität. Es ist Zeit, dass sie wieder die gesellschaftliche Anerkennung und Fundamentierung bekommen, die sie für unzählige Jahrhunderte bereits innehatten. Diese seien und aus folgenden Gründen…

Die Deutschen Burschenschaften. Universitäre Bünde des freien Geistes und der patriotischen vaterländischen Manneserziehung. Den Linken daher aus vielen Gründen ein Graus. An den Universitäten wird unsere Zukunft und Gesellschaft geformt. Daher sind diese heute (seit den 1930ern) stark links-ideologisch geprägt und kontrolliert (vgl. Norbert Bolz, Manfred Kleine-Hartlage). Deutsch-Konservative Standpunkte gibt es an Universitäten kaum noch und die Studenten sind heute keine Freigeister mehr, die Intellekt, Rhetorik und Diskussion unter sich üben und herausfordern, sondern Lehrlinge. Universitäten wurden zu internationalen Berufsschulen und sind nicht mehr jene Horte des freien und unabhängigen Geistes, wie es Wilhelm von Humboldt einst schuf (Humboldtsches Bildungsideal) und dem unsere deutschen Geister noch entsprangen. Die Universitäten erziehen heute international tätige Menschen. Durch den Mangel an anerkannten traditionsverbundenen Burschenschaften in jeder Universitätsstadt, fehlt der Fokus für die Studenten ihr Wirken im patriotischem Sinn Deutschland zu widmen oder in ihrem Wirken, wo auch immer, deutsche Ideale und Tugenden einfließen zu lassen bzw. als deren Botschafter zu dienen. Sie werden erzogen Deutschland zu verlassen und international Reichtum und Ruhm zu suchen. Das dies für Deutschland abträglich ist, braucht nicht ausgeführt zu werden. Einst in der Vergangenheit verließen deutsche Akademiker, Literaten und Ingenieure Deutschland, um ihr Wissen nach deutscher Art in die Welt zu tragen. Nur so erlangte unser Volk seinen Ruhm. In Rückwirkung wurde deutsche Arbeit speziell nachgefragt. Heute gehen unsere Universitätsabgänger nicht mehr als Deutsche in die Welt, sondern als internationalisierte Jugend, fähig in jeder Gesellschaft zu arbeiten, doch ohne größere Identität. Natürlich überlebt immer auch ein Stück deutsche Tugend, doch bleibt sie hinter ihrem Potential und vergangenem Ruhm zurück, als Universitäten nach “deutsch” waren und nicht international austauschbar.
Die Burschenschaften sind für die deutsche Geschichte immens bedeutend. Viele große Dichter und Denker der Geschichte waren Burschen. Patriotische Studenten nahmen an den Befreiungskriegen teil (Lützower Freikorps) und gründeten darauf die Burschenschaft zu Jena, um den nationalen und patriotischen Geist zu erhalten, der das deutsche Nationalbewusstsein erst beflügelte und zur Deutschen Einheit 1871 führte. Die schwarz-rot-goldene Flagge entstammt den Burschenschaften. Bedeutende geschichtliche Ereignisse im Rahmen von deutschem Nationalstreben waren das Wartburgfest oder das Hambacher Fest, die Märzrevolutionen oder die Paulskirchenversammlung. Jener Geist, der von den patriotischen Studenten entfacht und fundamentiert wurde, bedingte all jene Ereignisse. Jenen freien und abhängigen Geist gilt es wieder an die Universitäten zu bringen, ihn elitär zu formen. Der freie Geist muss wieder an den Universitäten verteidigt werden, um Tyranneien und totalitäre Ideologien zu verhindern, und um so etwas wie Demokratie überhaupt möglich zu machen. Aber hier in Deutschland muss dies auch ein deutscher Geist sein, denn dieser macht uns aus und erhebt uns. Ein freier deutscher Geist, ist jener Geist, des Landes der Dichter und Denker. Ein solcher Geist kann auch eine Renaissance jenes Landes bewirken.
Es werden wohl viele zustimmen, dass man lieber die Gesellschaft an den Universitäten geformt sehen würde, als in Parlamenten und Wirtschaft. Beziehungsweise, dass Politiker zuerst jene Universitäten und Burschenschaften durch zu laufen sollten, bevor sie jenes Amt einnehmen. Damit sichergestellt ist, dass sie jene freigeistige und patriotische Erziehung genossen haben, bevor man ihnen die Verantwortung für Nation und Volk anvertraut. Die USA verfolgen derlei Erziehung traditionell. Deren Eliten entstammen alle Universitäten und Burschenschaften. Doch fehlt ihnen etwas Bedeutendes, was sie von den Deutschen unterscheidet: Deutsche Tugend.
Die Linken hingegen wollen keine Eliten, da sie die Herrschaft des Proletariats/der angeblich unterdrückten Klassen erkämpfen. Doch die griechischen Philosophen und die Geschichte belegen, dass Eliten nicht nur gesellschaftsnotwendig sind, um einen hohen Grad an Zivilisation zu erreichen, sondern auch innerhalb der Soziologie natürlich und notwendig. Den Unterschied macht nicht wie im linken Denken die Existenz von Eliten aus, sondern ihre moralische Motivation. Und hier kommen die Burschenschaften ins Spiel.

Die deutsche, konservative und christliche Kirche. Das Christentum ist mit das bedeutendste Fundament aller Kulturen in Europa bis Russland. Einschließlich der ehemaligen Kolonien in Amerika, Kanada und Australien. Es beeinflusst neben der physischen Kultur, unser gesamtes Wertesystem, unsere Ideale, was wir als Tugenden ansehen, unsere Weltanschauung, unser gesellschaftliches Miteinander bis hin zu unseren Gesetzen. Die Reformation der Kirche, die Aufklärung bis zum Humanismus sind nach christlichen Werten geprägt. Dabei geht es hier nicht primär um den Gottesglauben, sondern um das Wertesystem im Kern. Und dieses Wertesystem braucht Wächter. Das war immer die Kirche. Hier jedoch mit besonderem Blick auf das Regionale. Gemeint ist die Kirche, wie sie die christlichen Werte in den Einklang mit den kulturellen Werten bringt. Das Christentum in Deutschland war immer auch ein Deutsch-Christentum. Die Deutschen selbst immer ein sehr christliches Volk, welches das christliche Banner stets bis zum Schluss hochhielten. Die Kirche in Deutschland war nicht nur Wahrer, Lehrer und Mahner christlicher Werte, sondern dies im Zusammenhang mit deutschen Tugenden, da jeder christlicher Priester oder Pfarrer zuerst Deutscher war und die deutsche Kultur sehr reichhaltig. Diese beiden Aufgaben muss die Kirchen in Deutschland wieder erfüllen: Sie muss christliche Werte vermitteln, aber auch deutsche, und diese beiden in Einklang bringen und sich gegenseitig ergänzen lassen. In der Geschichte tat sie dies, aber seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend weniger, bis man sie heute gar als linke Kirche bezeichnen kann. Wie es Manfred Kleine-Hartlage ausdrückt, brauchen wir wieder eine echtes konservatives Christentum, dass an traditionellen Werten festhält und diese verteidigt und damit das Fundament unserer Gesellschaft und Kultur; und nicht auf die neusten ideologischen Trends eingeht, in der Hoffnung wieder Anhänger zu finden, die sich aber gerade deshalb von ihm abwenden.

Die humanitären Deutschen Ritterorden. Die christlichen Ritterorden haben eine uralte Tradition in Deutschland und bestehen bis heute. Die deutsche Armee trägt bis heute das Ritterkreuz. Die deutsche Kultur brachte mit die größte Zahl an Ritterorden hervor. Der Deutsche Orden, aus dessem Staat das Königreich Preußen hervorging und welcher seit dem Mittelalter über Preußen den deutschen Soldaten ihre Ideale gab, der Malteserorden oder der Johanniterorden. Man kennt sie heute, wie sie gesellschaftlich tätig sind. Derlei Orden schrieben sich seit Mittelalter Humanität auf die Fahnen, aber besonders auch Schutz der Christenheit. Es sind heute mitunter ebenso elitäre Gruppierungen, denen über die Geschichte hinweg unzählige Persönlichkeiten angehörten: Kaiser Wilhelm II. oder die heutige Queen Elizabeth von England waren und sind Mitglieder des Malteserorden, wie viele andere hohe Persönlichkeiten. An einem Beispiel soll erläutert werden, wie ich persönlich mir deren Arbeit wünschen würde. Ich stelle mir einen international geachteten Deutschen Orden vor, der nach deutsch-christlichen und humanitären Werten handelnd, überall in der Welt im Namen des deutschen Volkes humanitär tätig ist. Ich stelle ihn mir auch als Schutz für die Christen, Juden und Moslems im Nahen Osten gegen religiöse Fundamentalisten vor. Hier auch als Möglichkeiten historische Feindseligkeiten zu beheben. Die Deutschen können ihren Namen gerade so rehabilitieren und die Rückbesinnung auf ihre Identität bezeugen, dass sie nach deutschen UND christlichen Werten auf der Welt tätig sind. Die Kombination ist hier bedeutend, dies unter einem deutschem und christlichem Banner zu tun, um nicht nur das wahre Deutschtum zu zeigen, sondern auch als moralisches Leitbild zu dienen. Die deutschen Ritterorden nehmen diese Aufgabe war. Auch geben sie ihre Werte an politische Eliten weiter, damit auch diese sie in ihre Politik einfließen lassen. Beispielsweise stelle man sich einen Deutschen vor, der zunächst ein Studium der Politikwissenschaft durchlaufen hat, Mitglied einer Burschenschaft ist und später ebenso Mitglied eines Ritterordens wird, wenn er ein politisches Amt in Deutschland ausübt. Wäre dies nicht eher erstrebenswert gegenüber Fleischern und Physikern in hohen politischen Positionen? Oder wenn derlei Ehre auch von Ausländern angestrebt wird? Wenn ein Politiker wieder wie zu Zeiten der alten Monarchien das Malteserkreuz oder den Marianerorden trägt, um seine Überzeugung und Verpflichtung zu bezeugen? Statt sich wie heute nicht einmal dazu hinreißen zu lassen irgendein nationales deutsches Symbol zu tragen? Sie geben sich human, statt nationalistisch, aber bezeugen nicht einmal hier einen Bezug zur deutschen Kultur, Geschichte und Identität, die wahrlich nicht arm an Humanismus und Rittertum ist. Nein, sie verleugnen alles deutsche, selbst wenn es belegt auch andere Aspekte zu haben. Als Politiker wünsche ich mir deutsche Ritter, besonders wenn dieser sich als Humanist bezeichnet.

Die Philosophie. Philosophie war in der Vergangenheit, besonders in der Antike, die Geisteswissenschaft schlechthin. Sie ermuntert den Geist zu befreien und die Gros der großen Schriften über Staat und Gesellschaft stammt aus philosophischer Feder. Wir verlernten nur dies fortzuführen. In der heutigen Zeit wurde die philosophische Geistesfreiheit, hier besonders die europäische Aufklärung als Beispiel, durch ein ideologische Geisteseingrenzung ersetzt. Es wird nicht mehr philosophiert, nicht mehr offen und frei in Foren diskutiert, unter Anwendung von Argumentation und Rhetorik. Es wird eine totale Maxime vorgegeben und wer dieser nicht folgt, der wird verfolgt und aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Die Gesellschaft erfährt eine Stagnation in ihrer Entwicklung, da sie sich selbst all jener Stimmen entledigt, die andere Blickwinkel aufweisen. Damit fehlt ihr oft auch eine große Bandbreite von Betrachtungsansätzen und sie ist nicht in der Lage eine Problematik vollends zu ergründen. Im Gegenteil, die totale und einseitige Meinungshoheit verschließt den Blick derart, da sie sich so darstellt, als könne ausschließlich sie das Problem auf ihre Weise lösen. So soll die Gesellschaft immer auf diesem einen Weg gehalten werden und alles nur über diesen einen Blick betrachten.
Es gilt in der Zukunft dieses engstirnigen und oberflächlichen Ideologien durch eine philosophische Landschaft zu ersetzen. Die Philosophie muss wieder größere gesellschaftliche Bedeutung erfahren. Für eine Demokratie oder eine Republik ohnehin unabdingbar. Wo Menschen und Bürger aller Standpunkte und Blickwinkel in Foren zusammenkommen können, um über Probleme, Ursachen und Lösungen über einen Konsens zu debattieren.
Auch die Freiheit der Wissenschaft spielt hier herein. Auch sie muss von denen sie heute beherrschenden politischen Ideologien befreit und für sich unabhängig gemacht werden, damit sie eben nicht mehr politischen Zielen zuarbeitet, sondern allen Menschen nutzt.

Eine Gesellschaft sichert man mit so vielen Säulen und Fundamenten wie möglich. Die Nation wahrt die Interessen des Volkes. Dessen Gesellschaft ist der lebenden Organismus. Die Kultur gibt dem Identität und bereitet den Weg. Und die Wächter schützen die Fundamente, verteigigen die Werte und verhindern Korrumpierung.

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