Nation, Verfassung, Patriotismus

“Dem Werden des deutschen Reiches ging ein Werden des deutschen Volkes voraus, und hier ist die Geburtsstätte, heute der Geburtstag.”*
(Aus Clemens Thiemes „Dichtung und Wahrheit“)

*gemeint ist der Sieg in den Befreiungskriegen 1813

Von eher linksorientierten Bürgern werden Begriffe wie “Volk und Nation” oder “Volk und Vaterland” als etwas Veraltetes, etwas zu Überwindendes gesehen. Spricht man gar vom “deutschen Volk” oder von der “deutschen Nation”, bekommt man schnell die Nazi-Keule übergezogen. Die neue propagierte Welt sei eine kosmopolitische Welt, eine Welt der Menschen, die nicht mehr in Völker und Nationen geteilt wären, sondern als Weltbürgertum oder Weltmenschentum vereint wären und wo dann so jedwede Konflikte und Kriege der Vergangenheit angehörten, sowie Frieden und Eintracht herrschen würden. In Völkern und Kulturen zu unterscheiden sei Rassismus und würde diesem utopischen Ideal zu wieder laufen. Bürger, die so argumentieren können daher nur Feinde der Menschheit sein. So die Argumentation. Doch ist dies wirklich so? Ist dieses sogenannte Ideal der Wille der Menschheit oder nur eine Ideologie des globalen Völkermordes und der Unterdrückung, welches sich hinter einer humanitären Maske versteckt? Zumal zu definieren wäre, wie diese Menschheit charakterisiert ist. Ist sie tatsächlichen durch einen globalen Willen beseelt nationale Grenzen und Volksidentitäten abzuschaffen, um sich in ein globales System zu begeben, wo alles allem gleichgemacht ist und Differenzierung verteufelt wird? Weil Differenzierung angeblich eine Form der Freiheitsberaubung wäre? Will ein Franzose, ein Iraner, ein US-Amerikaner, ein Japaner, ein Türke, eine Russe und so weiter und so fort seine nationalen Rechte und seine traditionelle und kulturelle Identität dafür aufgeben? Die Antwort ist: Nein.
Seit Jahrhunderten kämpfen diese Völker gerade für die Verteidigung dieser Freiheiten. Das deutsche Volk kämpfte im 19. Jahrhundert für die ihm eingeprägten Ideale Einheit, Freiheit und Recht und bezog sich dabei ausdrücklich auf die Schaffung einer deutschen Nation für das deutsche Volk. Am Reichstag steht das Ideal der einstigen deutschen Politik: Dem deutschen Volke. Die Geschichten aller großen Länder, sei es Deutschland, Frankreich, Nordamerika, England oder Russland sind nationale Geschichten. Jede gesunde Gesellschaft ehrt die eigene Nationalgeschichte, die Helden und Gründer, die großen Schlachten um Einheit, Freiheit und Unabhängigkeit. Nicht, weil es eine geschaffene Ideologie der Herrschenden ist, wie es manche Linken behaupten, sondern weil es dazu eine gesellschaftliches Bedürfnis gibt. Es schafft eine gemeinsam geteilte Identität und so ein Zu- und Zusammengehörigkeitsgefühl, was wiederum so etwas wie eine Gesellschaft erst begründet bzw. erst ermöglicht. Dagegen zu argumentieren ist zutiefst gesellschaftsfeindlich.

Was ist denn ein Volk und was ist eine Nation? Ein Volk ist ein historisches gewachsenes, regionales, identitäres Wesen, dass seinen spezifischen und individuellen Ausdruck in seiner gewachsenen Kultur findet. Diese ist die Summe allen niedergeschriebenen Wissens, aller Erfahungen vorangegangener Generationen, aller Wert- und Idealvorstellungen, aller Tugenden, aller ethischen und moralischen Ideale; die Summe in Kunst, Philosphie, Mythen und Traditionen, der Religion … des geschichtlichen Werdegangs und der Leistungen darüber hinweg, sowie die Identitätsbildung einer Gesellschaft. Der Mensch strebt natürlich danach Wissen und Kultur zu schaffen, und ihnen dann Form und Ausdruck in Kunst, Architektur sowie der Gestaltung der Lebensumwelt in Form von Städten zu geben. Es ist völlig absurd und lächerlicher zu behaupten Völker und Kulturen seien etwas künstlich Geschaffenes, als Ausdruck von Herrschaft und Unterdrückung. Dann könnte man auch behaupten das Wesen eines menschlichen Individuums sei künstlich geschaffen, als Mittel uns als Menschen zu beherrschen. Genauso wenig wie man die Wesensentwicklung der Menschen auf Dauer verhindern kann (auch, wenn man dies schon versuchte), genauso wenig kann man die Bildung von Völkern und Kulturen verhindern. Denn die Völker der Welt hat niemand ideologisch diktiert, sondern sie sind unabhängig in zig tausenden Jahren entstanden. Sie bereichern die Menschheit genau in der Weise, wie in einer Diskussion verschiedene Standpunkte den Sachverhalt bereichern. Jedes Volk brachte einzigartige Lebensweisen, Weltanschauungen und Leistungen hervor, die die gesamte Menschheit bereichern. Deutscher Erfindergeist, fernöstliche Philosophie … dass wir heute einen so großen technischen Fortschritt erlangt haben ist den Deutschen zu verdanken. Warum haben gerade die Deutschen, genannt in einer Linie mit den antiken Griechen und Römern, die westliche Welt so bereichert? Weil ihre spezifische und individuelle Kultur dieses Potential hatte. Ihre Werte, Ideale und  Tugenden, die man einzig und allein im Deutschtum fand. Dass wir in der Mathematik ein derart effizientes Zahlensystem haben, ist den Arabern zu verdanken. Die heute hochgehaltenen Werte von Republik und Demokratie verdanken wir den antiken Griechen und Römern. Der Buddhismus hat auch den Geist westlicher Menschen beflügelt. Die Lehren Konfuzius’ oder Sun Tzus werden ebenso in der westlichen Welt gelehrt, wie auch die Bücher Von Clausewitzes Eingang in die militärischen Lehren anderer Ländern fanden. Humboldts Reform des Bildungswesen führte auf der ganzen Welt zur Reform der Universitäten. Das deutsche Diplom wurde bis nach Indien hin eingeführt. Das preußische Zwei-Kammernsystem im Parlament wird heute weltweit angewandt. Bach, Beethoven und Goethe sind auf der ganze Welt bekannt und Sinnbilder für große Literatur und klassische Musik. Gauß und Euler sind heute fester Bestandteil mathematischer Lehren und ohne Heisenberg würde die heute so bedeutende Quantenphysik nicht existieren, die uns tiefe Einblicke in das Universum bietet. Das Wissen der westlichen Welt konnte erst festgehalten und verbreitet werden, nachdem Guttenberg den Buchdruck erfunden hatte. Ohne die Reform Martin Luthers des Christentums hätte es keine Aufklärung gegeben und ohne Kant nicht die Prämisse “Die Würde des Menschen ist unantastbar.” Man könnte die Liste ewig fortführen. Der Fehler im linken Denken ist anzunehmen, dass das Chrakteristikum “Volk” austauschbar sei, nicht relevant oder gar künstlich geschaffen, und die Menschheit dennoch zu denselben Leistungen fähig wäre. Das ist belegbar falsch. Nicht Menschen machten die Menschheit zu dem, was sie ist, bereicherten sie mit Wissen und Kultur, sondern Völker und ihre individuellen Leistungen, sowie die Dynamik der abgrenzbaren Völker untereinander. Nicht zwei gleiche, vereinheitlichte Meinungen schaffen Weisheit und Wissen, sondern möglichst unterschiedliche Betrachtungsstandpunkte im Diskurs. Hier liegt das Potential der Menschheit in Summe. Für mich stellt die Negation dieser Aussage und das Verleugnen völkischer Unterschiede und Leistungen, mit die höchste Form des Rassismus da. Ein Weg, der zur absoluten Stagnation der Menschheit und so zu ihrem Untergang führen könnte. Und ich bin davon überzeugt, dass manche Ideologie genau darauf hinarbeitet, damit sie bestehen bleiben. Kein zivilisatorischer Fortschritt heißt Stagnation im augenblicklichen Zustand. Das heißt, wer heute herrscht und das Weltbild vorgibt, will es auch morgen noch tun und will nicht, dass seine Legitimation in Frage gestellt wird.

An dieser Stelle kommt die Frage um die Identität allgemein auf und wie wir uns abgrenzen. Die Identität, sprich die Abgrenzung von anderen, ist für uns soziologisch und psychologisch überlebensnotwendig! Wir diskriminieren – sprich wir separieren Teilmengen nach Gesichtspunkte aus der Gesamtmenge – tagtäglich und ohne wäre uns Leben nicht. Wir können nur sagen “Das bin ich”, wenn wir gleichzeitig sagen können “Das bin ich nicht”. Wir haben uns also abgegrenzt positioniert und eine Grenze gezogen, wo das Das-bin-ich aufhört und das Das-bin-nicht beginnt. Alles hinter dieser Grenze ist unsere Identität. Die Gesamtmenge ist das Menschsein. Zieht man von dieser Gesamtmenge alles ab, was wir nicht sind, hat man die Identität. Das trifft für das Individuum genauso zu, wie für ein Volk. Nur das Volk zieht seine Grenze im Rahmen seines kulturhistorischen Raumes und der Nation. Zu wissen wer man ist, woher man kommt, bestimmt den spezifisch Weg, den man geht. Es bestimmt ein spezifisches Leben, mit spezifischen einzigartigen Erfahrungen, die sich dann in einem einzigartigen Lebensweg und dessen Leistungen summieren. Auch hier trifft dies genauso für das identitäre Individuum, wie für das identitäre Volk zu. Man kann keine Identität haben, wenn man sich nicht von der Gesamtmenge und ihren Teilmengen abgrenzt, und man kann seine Identität nicht bewahren, wenn man sie nicht verteidigt. Das ist elementar und keine Ideologie, wie es die Linken darstellen. Es wird dann gerne beim Begriff “Volk” der Begriff der Fremdenfeindlichkeit ins Spiel gebracht. Aber was ist das? Es gibt zwei Arten von Fremdenfeindlichkeit in ihren Ursachen: Eine bisher ganz und gar homogene Kultur, die keinen Fremdeinfluss will, ihn aber aufgezwungen bekommt. Japan als Beispiel, seit der gewaltsamen Öffnung durch die USA. Und eine Gesellschaft, die so stark mit Fremdeinflüssen gegen ihren Willen geflutet wird, dass sie fürchtet die eigene Identität zu verlieren. Fremdenfeindlichkeit findet man überall bei den Menschen und überall in der Natur. Es ist ein natürlicher Instinkt des Selbstschutzes. Egal ob als kleine Gruppe oder als Volk. Wir sind jedem und allem Fremden gegenüber wegen potentieller Bedrohung misstrauisch. Sonst hätte der frühe Mensch nicht überleben können. Mit den Errungenschaften der Zivilisation kamen auch Normen Gäste mit offenen Armen willkommen zu heißen. Aber eben von vorne herein als Gäste bestimmte Individuen und keine Hausbesetzer. Gäste bittet man zu gehen, wenn sie beginnen die Gastfreundlichkeit überzustrapazieren. Wenn man keine Fremdenfeindlichkeit will, muss man aufhören die Gesellschaften und Völker/Kulturen vor die Frage ihrer Existenz und Fortbestand zustellen. So einfach ist das!
Diese Identität ein spezifisches Volk zu sein, soziologisch eine Zu- und Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln, das ist nicht nur wichtig für die Bildung einer stabilen Gesellschaft, sondern auf das Fundament einer Nation. Eine Nation ist immer etwas Identitäres, genauso wie eine Gesellschaft. Die Nation ist für eine spezifisches Volk, als Ausdruck seiner selbst und der Ordnung, die es seinem Zusammenleben gibt. Dieses Identitäre ist natürlich und nicht ideologisch. Ohne Identität funktioniert weder eine Gruppe, noch Gesellschaft, noch die sie umschließende Nation.
Die Kernaufgabe der Staatlichkeit ist die Bewahrung der nationalen Identität.

Der Hauptunterschied zwischen linker und rechter Auffassung von Volk ist, dass die Rechten sehr wohl die natürliche Diversität der Völker anerkennen und dafür einstehen, dass jedes Volk in seinem Land und seiner Gesellschaft leben soll. Das anders als die Linken, die unter Diversität lediglich verstehen, dass überall alle Völker als Menschen mit Toleranz für einander in einer Gesellschaft leben sollen bzw. die Diversität nur die tolerante Aufnahme aller Menschen in diese Gesellschaft bestimmt, dann aber alle gleich werden. In der linken Ideologie werden die Diversitäten unter den Menschen in Form von Volk und Kultur als etwas zu Überwindendes gesehen, eine künstliche und ideologische Konstruktion, die aufgrund der Konstruktion von Unterschieden die Menschen spaltet und an einem harmonischen Zusammenleben hindert. Jene angebliche ideologische Konstruktion – und eben nicht natürlicher Fakt – nennen Linke “Rassismus”. Folglich ist jeder Konservativer, der jene Elemente in seiner Argumentation hat, ein Rassist bzw. ein Feind der Menschen daher, weil er in den Augen der Linken die harmonische Utopie damit sabotiert, dass er die Unterschiede und deren Konsequenzen aufzeigt bzw. in den Augen der Linken konstruiert. Diese Gedankengut ist eine direkte Ableitung und globalistische Anwendung des marxistischen Gedankenguts, sprich “Globalismus”. Nun sind nicht mehr alle Menschen in einer Gesellschaft gleich einander, sondern alle Menschen auf dem Planeten gleich einander. Denn die Argumentation ist die gleiche: Das Land (nun nicht mehr die Produktionsmittel und Güter allein) gehören allen Menschen und nicht einem Volk oder seiner Kultur allein, und jeder kann dort hinkommen, weil er Mensch ist. Von Volk oder Kultur zu sprechen, also andere Menschen von diesem Land (nicht nicht mehr die Produktionsmittel und Gütern) auszuschließen, sei folglich dann eine Ideologie, nun nicht mehr Kapitalismus, sondern Rassismus. Wie die Linken Privateigentum als widerrechtmäßige Aneignung, also Diebstahl, sehen, weil es andere ausschließt, müssten sie folglich auch den Besitzanspruch eines Volkes an seinem Land als ebenso widerrechtmäßig sehen, was sie auch tun. Man findet also bei den Linken typisches marxistisches Gedankengut in dieser Frage wieder, nur global erweitert. Für das Versagen dieser Ideologie an der Realität machen die Linken typischer Weise nicht die Ideologie selbst verantwortlich, denn die Ideologie hat immer Recht, sondern die Realität muss falsch sein, sprich durch die “Konstruktion” der Unterschiede durch die Konservativen funktioniert es nicht und wenn man nur diesen “Kampf gegen Rechts” und gegen den “Rassismus” führt, eliminiert man es. Wohingegen die Rechten den Linken vorwerfen, doch mal die eigene Ideologie auf Realitätsverträglichkeit zu prüfen.
Die Linken negieren die auftretenden Probleme natürlicher Unterschiede mit Toleranz, wo der Rechte diese Probleme vorher erkennt und gar nicht erst aufkommen lässt. Da sie in bescheidener und vernünftiger Weise nur regional auf sich blicken, argumentieren sie freilich hauptsächlich für ihr Volk dieses Recht. Von den Linken als “Rassismus” fehlinterpretiert, weil sie in ihrem zumeist totalitären Denken nicht akzeptieren können oder wollen, dass es auch andere Wege, außer den ihren gibt und jemand eben nicht global, sondern regional denkt und die Verschiedenheit derart akzeptiert, dass er abgrenzt. Sprich Grenzen zieht, um das individuell Eigene vom fremden Anderen abzugrenzen und die eigene Interessensphäre zu definieren. Das läuft der linken Ideologie zuwider, die eben den “Weltmenschen” anstrebt. Rechte akzeptieren auch, dass andere Völker und deren Gesellschaften sie nichts angehen und ihr politischer Wirkungsraum an den vaterländischen Grenzen endet. Die Linken allerdings blicken in einem Größenwahn global, ignorieren die verschiedenen Gesellschaften, besonders die identitären Interessen ihrer eigenen, und wollen, dass alle Völker in einer Gesellschaft leben, um sie derart zusammenzumischen, dass die Diversitäten/ Identitäten/ Abgrenzungen – die sie als Ursprung aller Probleme sehen – ausgelöscht werden und sich daraus eine Gruppe bildet, die sich einzig auf den kleinsten gemeinsamen Nenner stützt, das Menschsein. Dazu später im weiteren Verlauf mehr. Genauso wie sich die EU auf den kleinsten gemeinsamen Nenner stützt, dass alle in Europa leben, und eben nicht auf die selbstbestimmten identären Eigenschaften der Gesellschaften der verschiedenen Völker Europas und der draus erwachsenen (nationalen) Politik, wie sie die Rechten verstehen. Die Rechten akzeptieren, dass die natürlichen identitären Unterschiede zwischen den Völkern dazu führen, dass sie eben nicht konfliktfrei in einer Gesellschaft, mit einem gemeinsamen handlungsfähigen politischen Körper leben können und, so sei frei gedeihen und fortbestehen sollen, auch nicht sollen. Während die Linken davon ausgehen, dass die Unterschiede die Menschen spalten und es das Ziel sein muss, diese zu überwinden, um als Menschen in einer Gesellschaft zu leben und nicht als identitäres, sprich von anderen abgegrenztes Volk.
Die Linken sehen dies als “modern” an, während sie die Rechten dabei als rückständig sehen. Doch sind sie es, die die “Moderne” diktieren, ohne die Völker und Gesellschaften zu fragen. Zu keiner ihrer Politiken haben die Linken je einen Volksentscheid organisiert und es sind ständig die Konservativen, die dies nachträglich tun. Was meist darin gipfelt, dass wenigstens die Hälfte der Gesellschaft gegen den linken Weg steht, weshalb sie auch niemals offen und ehrlich ihre Politiken und deren Konsequenzen für die Gesellschaft darlegen, sondern sie ständig erst offengelegt werden müssen. Was dann linksextreme Demonstrationen zur Folge hat, die gegen die Konservativen stehen. Dieses Schema erkennt man ständig. Daher nennt man die heutigen Linken auch in der Konsequenz ihrer Argumentation “Globalisten”. Wie gesagt, dazu später mehr, wenn mehr des nötigen Rahmens erläutert werden kann.

Was ist nun eine Nation, auch im deutschen Kontext? Die Nation umschließt eine Gesellschaft, definiert sie im internationalem Kontext. Auch definiert sie den kulturhistorischen Siedlungsraum eines Volkes, mal mehr mal wenig genau, abhängig der geschichtlichen Ereignisse. Aber der Raum innerhalb der Nation, das Vaterland, sieht das Volk als den seinen an und per Naturrecht ist es der seine und es hat die alleinige Verfügungsgewalt per Naturrecht darüber. Ein Blick in die Natur zeigt, dass jedes Lebenwesen sein Revier absteckt. Der Wolf pinkelt dazu an Bäume. Keine Lebensform lebt in einem undefinierten und unbegrenztem Lebensraum. Jedes Lebewesen definiert den Einflussbereich seiner Lebenssphäre auf natürlich-rationale Weise und jedes Lebewesen verteidigt diese gegen Eindringlinge, selbst artverwandte. Genauso verlangt jede Lebensform die Unterwerfung von Eindringlinge unter das Gesetz oder die Normen dieses Lebensraumes, wollen sie in ihm leben. Sowohl Wolf, wie auch Gorilla als Beispiel haben dazu Unterwerfungsrituale, die den Respekt bezeugen und die Bereitwilligkeit zu Anpassung. Für den Menschen gilt dasselbe. All dies wird aber heute unter der globalistischen Ideologie anders, ja kriminalisierend, jedoch völlig falsch und naturfern, propagiert. Die Nation ist wie die Membran einer Zelle, die sie schützt und von anderen Zellen abgrenzt. Eine Gesellschaft, als soziologische und identitäre Lebensform, bildet immer ein geschlossenes Gebilde in sich aus. Die Nation ist in einer Welt der Völker und Gesellschaften geschaffen worden bzw. entstand schon in Frühzeiten der ersten Hochkulturen natürlich, um sie jeweils voneinander abzugrenzen und die eigenen Interessen nach innen und außen zu wahren. Die Nation ist dabei auch flächenmäßig die Definition des Rechtsraumes der Gesellschaft, was wohl der bedeutendste Charakter ist. Dieser Rechtsraum ist grundlegend auf der Verfassung. Die Verfassung sagt aus, wo dieser Rechtsraum begrenzt ist und was das Volk als den seinen Boden ansieht. Sie definiert die Ordnung der Nation und der Gesellschaft. Daher wollen Globalisten auch alle Nationen abschaffen, dass sie einen Rechtsraum in ihrem Interesse auf der ganzen Welt global aufbauen wollen. Die EU ist dafür der erste Schritt, da sie bereits Gesetze zentralistisch vereinheitlicht. Dies aber im Sinne der Wirtschaft und nicht der Gesellschaften. Doch christliches Recht, römisches Recht, islamisches Recht oder französisches Recht, deutsches Recht und so weiter sind grundverschieden, bauen auf Kultur und Geschichte auf, spiegeln neben der Identität, auch die Ideale und Werte, sowie Sitten jener spezfischen Gesellschaft wieder. Daher ist die Auslöschung der Nation nur dann tragbar, wenn man auch die Völker vereinheitlicht und ihre Unterschiede auslöscht. Daher die systematische Masseneinwanderung überall in Europa und die damit verbundene Ideologie und Propaganda des kosmopolitischen “Weltmenschen”, der keine Wurzeln hat und überall zu Hause ist, wo “Menschen” sind. Damit werden die Völker gefügig gemacht. Damit gehen aber Spezifika verloren, von denen man hätte lernen können. Beispielsweise die strengen Normen Deutschlands, die DIN-Normen und Grenzwerte, die Qualitätssicherung, das Hygiene- und Ordnungsamt und so weiter, führten zu einem eher gebändigtem Kapitalismus und dem damit verbundenen Verbraucherschutz, sowie die Beweislast auf Seiten der Produzenten. Die Globalisten wollen all dies beseitigen, da es ihren Geschäften gegenüber hinderlich ist. Sie wollen im Prinzip die absolute Freiheit und Unantasbarkeit für sich und die Entrechtung des Konsumenten. Das Islamic Banking System verbietet Zinsen. Banken erhalten einen Teil des Gewinns dafür, dass sie Kredite geben. Das heißt, dort gibt es nicht jene Probleme, die wir mit dem Finanzsystem haben. Auch etwas, was spezifisch für den arabischen Rechtsraum ist. Das sind Beispiele, warum wir den Nationalstaat als Garant für Freiheit verteidigen sollten und müssen. Denn er erlaubt es uns die Gesetze für unsere Gesellschaft so zu gestalten, wie es unserem Interessen dient. Wenn ein Volk nicht mehr alleiniger Herr über seine Gesetze ist, ist es nicht mehr frei. Auf globaler Ebene kann man niemals Gesetze schaffen, die die Interessen aller Völker und Gesellschaften wahren und deren Kultur und Traditionen, Werte und Sitten mit einbeziehen – wie sie es müssen. Dies wäre dann mit Diktat und Tyrannei verbunden. Dann kommt man automatisch wieder zu regionalen Gesetzgebungen, die in ihrem Raum begrenzt werden, was Nationalstaatlichkeit heißt.

Weiter ist die Nation des Volkes Wille, durch die Verfassung des Volkes, die verschriftlichte Willensbekundung. In Abgrenzung hier von einer Monarchie, die die Verfassung dem Volk gibt – aber dadurch nicht weniger legitim ist, da es dem Zeitgeist entspricht. Das Bekenntnis zur Nation ist das Bekenntnis zum Willen des Volkes. Die Regierung, als Teil des Volkes und vom Volk bestimmt, trägt lediglich eine geborgte Macht, die ihm durch das Volk über die Verfassung geliehen wurde. Die Regierung ist Diener des Volkes über die Nation und so auch Diener der Nation, der sie vorsteht. Das Volk allein ist die Legitimation der Staatsgewalt. Die Nation des Volkes hat die Aufgabe das Volk, sein Wohl und Fortbestand, seine Kultur und Gesellschaft zu schützen – seine Interessen nach innen und außen zu wahren. Die Nation ist Wille und Interessenwahrung seines Volkes. Damit geht auch der Auftrag an die Politik vom Volk einher: Interessenwahrung des Volkes im Rahmen und durch die Nation. Meist wurde die Nation unter bestimmten Idealen gegründet. Die Politik hat so auch die Pflicht diesen Idealen zu folgen. Für die USA heißt dies die Ideale ihrer Gründungsväter, die Eingang sowohl in die Unabhängigkeitserklärung wie auch in die Verfassung fanden. Für Deutschland heißt das das deutsche Interesse, so, wie es Otto von Bismarck formulierte. Nichts anderes! Die BRD ist Willensbekundung nicht des deutschen Volkes aus seiner Historie heraus, sondern einzig Wille und Diktat der Siegermächte nach 1945. Darin gebunden auch der Auftrag der BRD-Politik, der nicht vom deutschen Volk stammt. Dies ist hier nicht von einander zu trennen. Eine legitime Nation wird ausschließlich von einem freien Volk, nach dessem Willen und aus sich selbst heraus, OHNE Einfluss von außen begründet. Im deutschen Fall ist es die Nation, die man im deutschen Nationalstreben seit Beginn des 19. Jahrhunderts dann 1871 geschaffen hat. Eben jene Nation, die Otto von Bismarck begründete und die bis 1918 so Bestand hatte. Grundlgend ist dabei zwangsläufig eben jenes Identitäre, dass für das deutsche Volk einzig im 19. Jahrhundert, sprich in den Befreiungskriegen, im aufkommenden deutschen Nationalstreben, besonders dann im Vormärz und in der Märzrevolution, sowie in den Einigungskriegen und dann in der Reichsgründung liegt. DAS ist die deutsche Identität, die der deutschen Nation zugrund liegt. Alles danach hat weder etwas mit deutscher Identität, noch mit einer deutschen Nation, die das deutsche Interesse wahrt, etwas zu tun, da ab hier alles auf fremden Diktat beruht.

Es ist daher auch meine Überzeugung, dass einzig das über den kulturhistorischen Siedlungsraum angestammte (ethnische) Volk im Besitz seines Landes ist und darüber verfügen kann und darf. Es ist sein Naturrecht. Entgegen der verbreiteten linken Vorstellung, das und jedes Land gehören allen Menschen (Kommunismus) und alle Menschen hätten dort und überall dieselben Rechte, Nationen würden nur Grenzen zwischen den Menschen schaffen und so Konflikte schüren, und müssten daher beseitigt werden. Aus diesem Denken entstammen Dinge wie die Menschenrechte oder die Freizügigkeit, die nur die Wegbereiter eines erheblich größeren Prozesses sind, die Völker und Nationalstaaten zu beseitigen. Es ist schwer zu verstehen und wird im weiteren Verlauf deutlicher erklärt.
Die Konsequenzen dieses Denkens sind jenen Leuten mangels Intellektualität nicht bewusst. Denn wo es keine Grenzen gibt, und das meinst nicht nur national Grenzen, keine Ordnung und keine Gesetze, die nur innerhalb eines Staates und durch dessen Gesellschaft mach und umsetzbar sind, und die sich auf dem althergebrachten Wert- und Normvorstellungen eines Volkes begründen, da gibt es Willkür und Anarchie. Ein Land ohne Staat, ist freies Land, dass sich jeder nehmen kann. Ein Volk ohne Staat, sind Flüchtlinge. Ein Volk, welches leugnet Volk zu sein, bei dem gilt auch das Völkerrecht nicht. Dieses Volk hört auf zu existieren und verwirkt seine Schutz- und Selbstbestimmungsrechte. Es wird zu einem Unrechtssubjekt, weil es leugnet das Rechtssubjekt zu sein. Dies ist die Konsequenz antinationalem Denkens und man sollte sich nicht der Illusion hingeben zu glauben, dass dies die Mehrheit der Völker der Welt das so sieht, auch wenn diese globalistische Ideologie verbreitet wird. Dieses Denken entspricht einer einzigen bestimmten Ideologie, von bestimmten Menschen, und anderen Mitläufern, die zu ungebildet und zu egoistisch sind, um zu erkennen wem sie dienen und was das Resultat ist. Warum, wird im weiteren Verlauf dieser Abhandlung klarer, wo näher auf diese Ideologie eingegangen wird und wer dessen Umsetzer und Nutznießer sind. Dies lehne ich aus Überzeugung ab, denn ist ist die Antithese zur Zivilisation und ihren Errungenschaften; es ist die Rückkehr zum Mittelalter und die Negation allem als Zivilisation in Jahrtausenden Erreichtem. Wer dies vorschlägt, der kann kein Intellektueller sein. Der kann nur dem bildungsfernen Proletariat angehören, aus dem sich sich die Linken traditionell speisen. Diesen Leute politische eine Stimme zu geben ist der Weg zum Untergang als Volk und Zivilisation und leider haben wir diesen schon lange beschritten. Die genannten Standpunkte lassen sich nur über die Nation und die Gesellschaft definieren. Und sehen wir uns Völker an, die keinen Staat haben. Die Kurden, die Palästinenser, die Tibeter … geht es ihnen gut? Nein! Sie wünschen sich nichts sehnlicher, als eben einen eigenen Staat, um frei zu sein! Und was machen wir? Wir glauben den Linken erst ohne Staat sind wir frei. Nein. Dann hören wir auf zu existieren. Dann sind wir freilich Menschen. Aber nichts weiter. Dann werden wir Güter.

“Was heißt aber eine Verfassung? Eine Verfassung ist die Gesamtentscheidung eines freien Volkes über die Formen und Inhalte seiner politischen Existenz. Eine solche Verfassung ist dann die Grundnorm des Staates. Sie bestimmt in letzter Instanz, ohne auf einen Dritten zurückgeführt zu brauchen, die Abgrenzung der Hoheitsverhältnisse auf dem Gebiet und dazuhin bestimmt sie die Rechte der Individuen und die Grenzen der Staatsgewalt. Nichts steht über ihr, niemand kann sie außer kraft setzen, niemand kann sie ignorieren. Eine Verfassung ist nichts anderes, als die in Rechtsform gegossen gebrachte Selbstverwirklichung der Freiheit eines Volkes. Darin liegt ihr Pathos und dafür sind die Völker auf die Barrikaden gegangen. … Das ist ja gerade der große Forrschritt auf den Menschen hin gewesen, den die Demokratie getan hat. Dass sie im Staat etwas anderes zu sehen begann als einen bloßen Herrschaftsapprat. Staat ist für sie immer gewesen das in die eigene Hand genommene Schicksal des Volkes, Ausdruck der Entscheidung des Volkes zu sich selbst.”
(Carlo Schmid (SPD), aus der Grundsatzrede vor dem Parlamentarischen Rat, 1948)

Der Patriotismus ist die Liebe zum eigenen Land, zur Heimat, zum eigenen Volk und seiner Kultur. Diese Liebe motiviert Taten zum Schutz und zur Verteidigung der Gesellschaft, zur Unterordnung der eigenen Interessen unter das Gemeinwohl, sowie zur Arbeit und Aufopferung zum Wohle aller. Der Nationalstolz ehrt die Nation und die Nationalgeschichte, die dem Volk eine freie und geeinte Nation brachte. Er bewahrt die nationale Identität des Volkes.

Wenn jemand die globale Welt propagiert, dann, so zeigen UdsSR oder die EU, meint er damit NICHT das Wohl der Völker. Er meint GENAU DAMIT die tyrannische und totalitäre Herrschaft und den Völkermord, die einzig dazu dient die Völker der Welt zu unterwerfen. Für mich bedeutet Freiheit der Völker, Freiheit der Nationen dieser Völker. Der Schutz und die Bewahrung der Völker, sowie die Wahrung ihrer Interessen läuft für mich einzig und allein über Nationen. Dies beinhalte gerade nationale Grenzen, die die Interessenssphären voneinander abgrenzen. Nationale Grenzen dienen als zivilisatorische Errungenschaft der Ordnung auf der Welt und nicht, wie es die Linken behaupten, der Konflikte. Sie schützen über die Institution Nation die Gesellschaften dieser Völker, da internationale Abkommen  sowie das seit Jahrtausenden allgemein existierende Selbstverständnis es den Gesellschaften erlaubt innerhalb dieser selbstbestimmt und unabhängig zu wirken und niemand von außen sich einzumischen hat. Ohne nationale Grenzen hätten die spezifischen Volksgesellschaften keinerlei Schutz und Interessenssphäre mehr. Dies wäre ein Zustand, wie im tiefsten Mittelalter, wo der Stärkste das Land beanspruchen kann. Ein Welt ohne nationale Grenzen bräuchte einen gewaltigen administrativen Apparat für den ganzen Planeten. Der je nach Ausgestaltung entweder per Gesetz und exekutive Maßnahmen den Zusammenbruch der Gesellschaften durch Massenwanderungen und Ausplünderung verhindern muss oder eben nicht formbare Gesellschaften in Kauf nimmt, da sich nie ein stabiler Rahmen entwickeln kann. Im Ergebnis hieße das eine dauerhaft rückständige Welt, da es ohne Gesellschaften auch keinerlei zivilisatorischen Fortschritt gäbe. Von Kultur gar nicht zu sprechen. So etwas wie eine gloabe Gesellschaft ist soziologischer Unsinn, da es für eine stabile Gesellschaft nur eine begrenzte Größe gibt. Wird diese überschritten, beginnen sich individuelle Identitäten herauszubilden und die Gesellschaft spaltet sich (vgl. Paralellegesellschaften). Das ist ein natürlicher Effekt. Eventuell ist dies im Sinne mancher Ideologien. Dass manche die Erfahrungen mit dem Konstrukt UdsSR völlig ignorieren und dennoch immer wieder das selbe versuchen, zeigt nach Einstein eine Form des Wahnsinns. Einen einzigen Willen allen Völker der Welt aufzuzwingen ist Totalitarismus und kann nur über Diktatur und Tyrannei umgesetzt werde. Wer dies fordert kann sich nicht als Humanist bezeichnen, denn ein wahrer Humanist versucht nicht die Menschheit seiner ideologie nach umzugestalten, sondern akzeptiert die Welt so, wie sie natürlich ist. Also mit allen Völkern. Hingegen alle Interessen der Völker gegeneinander in einer Form der Weltregierung abzuwägen und in einen Konsens zu führen, ist nahezu unmöglich. Daher ist es natürlich zweckdienlich die Vernichtung aller Völker indirekt zu fordern, indem man gegen ihre Existenz als einzig künstlich geschaffenes Gebilde argumentiert und so offenkundige Tatsachen leugnet, damit die Ideologie immer wahr ist. Und bricht diese Ideologie dann wiedereinmal natürlich zusammen, weil man sie wie einst an die Macht lies, werden sie es wieder versuchen und wieder und wieder. Daher kann diese Ideolologie, von der hier gesprochen wird, ncihts anderes sein als die ständige Abrissbirne für die Zivilisationen, um die Menschheit bzw. eine Gesellschaft stagnieren zu lassen.

Einzig möglich und gut ist es, eine Institution der Vereinten Nationen zu haben, wo sich Nationen ohne Oberherrschaft, freiwillig nach eigenem Ermessen, gleichberechtigt und mit Respekt und Achtung voreinander, sowie unter Wahrung anerkannter internationale Gesetze, die die nationalen Rechte schützen, austauschen und Probleme sowie Zusammenarbeiten angehen.

Abschließend zum Patriotismus. Es ist natürlich klar, dass die von mir beschriebene heute vorherrschende linke Meinung etwas gegen Patriotismus hat. Denn Patriotismus ist auf eine regional begrenzte Identität bezogen. Schafft also Grenzen und Diversität, was nicht ins globalistische Denken dieser Ideologie passt. Jedoch empfehle ich an dieser Stelle einmal ein Soziologiebuch zu studieren. Bedeutend darin ist, was eine Gesellschaft zunächst begründet und was sie zusammen- bzw existent hält. Der Patriotismus ist eine dieser Kräfte. Es geht nicht darum, ob man einen bestimmten Grad an Leistungen erbracht hat, wie manche argumentieren. Es geht schlicht und einfach um ein identitäres Merkmal gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ich darf den Soziologen Gustave le Bon zitieren:

“Der Patriotismus ist die mächtigste Offenbarung der Seele einer Rasse [heute politisch korrekter “eines Volkes”]. Er repräsentiert einen kollektiven Beharrungsinstinkt, der sich im Falle nationaler Gefahr an die Stelle des individuellen Erhaltungsinstinktes setzt.”

Patriotismus ist also eine Kraft, die nach le Bon, das egoistischge Denken, dem Denken zum Wohle einer Gemeinschaft zu wirken, unterordnet. Eigentlich eine zutiefst linke Einstellung. Was unterscheidet den Linken aber vom Konservativen? Der Konservative will dem Staat und seinem Volk dienen, weil er es als seine Pflicht ansieht.

Ich bin daher ein entschiedener Gegner des globalen Totalitarismus, sowie derartiger Ideologien des systematischen Kultur- und Werteverfalls und der Völkervermischung, und argumentiere für den Erhalt der Nationalstaaten und der Völker dieser Welt. Dies ist meine Definition von Vielfalt, denn Vielfalt heißt für mich Abgrenzung und Schutz des Individuellen in den jeweiligen Interessenssphären inform kultureller Gesellschaften auf dem jeweiligen kulturhistorischen Boden. Damit sich jedes Volk und seine Kultur wie in der Vergangenheit frei und individuell entfalten und die Welt bereichern kann.
Wer aus einem Kulturkreis auswandern und in einem anderen leben möchte, der sei herzlich willkommen und aufgenommen, wenn er den Willen und die Bereitschaft zeigt, sich in die neue Kultur und Gesellschaft zu integrieren, indem er Kultur und Sitten, sowie Gesetze und Normen achtet, respektiert, erzieht und weiterträgt. Gerade als Einwanderer muss man eine größere gesellschaftliche Bereitschaft zeigen, da man von außen kommt und nicht aus der neuen Gesellschaft. Dies hat für mich nichts mit Rassismus zu tun, sondern mit einem gesunden zivilisatorischen Verständnis von Anstand und Respekt vor fremden Kulturen, sowie die Wahrung der gesellschaftlichen Stabilität und Ruhe. Denn ich würde niemals in ein anderes Land gehen und volle Rechte für meine Kultur fordern, sowie mich weigern anzupassen, sondern würde nur die Rechte wahrnehmen, die mir dieses Land gewährt und mich gerade in der Anfangsphase noch mehr als andere einbringen, um mir das Recht zu verdienen, Teil dieser Gesellschaft sein zu dürfen.

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