Positionierung: Deutsche Monarchie und deutsche Republik

Ich empfinde mich vorrangig als konservativer Monarchist im Bismarckschen Sinn, unterstütze jedoch genau wie Friedrich der Große den republikanischen Gedanken als heute umsetzbar.

Deutsche Monarchie

Im Kern sehe ich in der monarchischen Gesellschaftsform das höchste zivilisatorische und kulturelle Potential, weniger in der Demokratie. Grund liegt hier unter anderem darin, dass ein Monarch immer auch nach repräsentativer zivilisatorischer Größe strebt und daher stark kulturschaffend wirkt. Eine Demokratie tut dies nicht. All unsere westlichen oder auch globalen Hochkulturen entstanden in Monarchien und wurden in Demokratien größtenteils wieder in ihrem Grad abgebaut. Zu dieser Erkenntnis gelangte bereits Platon vor 2500 Jahren, sowie andere Philosophen der Vergangenheit. Was nicht ausschließt, dass ebenso eine Monarchie funktionale demokratische Elemente enthalten kann, um dem Volk Mitbestimmung zu geben, was das Deutsche Kaiserreich zeigt. Die Monarchie ist an sich als eine Staatsform definiert, die keine Grenzen in der Flexibilität zusätzlicher Elemente und Ausprägungen vorweist. Sie kann absolut, konstitutionell und/oder parlamentarisch sein. Ich halte sie daher mit Nichten für ein Auslaufmodell und diesen Standpunkt lediglich für eine Form linksgerichteter Ideologie, als eine belegte Tatsache. Tatsache ist, dass der Grad an Zivilisation und kulturellem Fortschritt in Monarchien seinen Zenit fand.
Abzugrenzen sind hier die kulturbedingten Monarchien von der vor allem linksgeprägten Verallgemeinerung aller monarchischen Formen als generell schlecht. Dies sagt er nicht, weil es empirisch belegt ist, sondern weil er traditionsfeindlich eingestellt ist und seine Ideologie zu legitimieren versucht. Beispielsweise beschreibt Friedrich der Große den “aufgeklärten Absolutismus” seiner Regentschaft in seinem Buch “Anti-Machiavelli” in der Form, dass der Monarch ein Diener an dem ihm anvertrauten Land sei, seinen Ehrgeiz zu zügeln hätte, und nach zivilisatorischer Größe zu streben habe. Hier bestimmen also preußische Tugenden das Verhalten der Monarchie. Dieser Geist der deutschen, respektive preußischen Monarchie war es, welche Kultur schuf – besonders die deutsche -, was meinen vorangegangen Standpunkt begründet. Die Liebe und das Vertrauen des Volkes sei das vorrangige Ziel eines Monarchen, so Friedrich. Welcher Parlamentarier sagt das von sich? Da ein Monarchie immer auf Lebenszeit wirkt, ist sein Denken erheblich langfristiger angelegt, als bei heutigen Parlamentariern, die nur bis zur nächsten Wiederwahl denken. Schon bei Hans-Hermann Hobbe kann man derartige Vorteile der Monarchie nachlesen. Er beschreibt die Monarchie als jenes Staatswesen, was sich von allen am wenigsten in die Belange der Bürger einmischt und auch die wohlstandsgenerierende Marktwirtschaft so gut wie nicht reguliert. Ganz anderes das angeblich Gegenmodell linker Systeme, die sich durch ihren alles bis in die Gedankenwelt durchdringenden Totalitarismus (bis heute) und Zentralismus auszeichnen und nur Tyranneien und Armutsgesellschaften schuf. In der Monarchie war man also zumindest in Deutschland bürgerlich freier. Auch trägt der Monarch “an dem ihm anvertrauten Land” persönliche Verantwortung, was Volk und Regierung in einer Monarchie – was auch Hobbe beschreibt – viel näher zusammenbringt. Da das Erbrecht an der Krone einem Besitzverhältnis gleicht, ist der Monarch daher immer mehr um das Land besorgt. Auch dies trifft nicht auf einen Parlamentarier zu, der nur eine kurze Zeit seine Stellung inne hat und nicht derart persönlich mit dem Land verbunden ist. Daher kann man sagen, dass der Monarch dem Volke und der Nation immer näher steht und mit ihm mehr verbunden ist, als der Parlamentarier, und weckt daher auch einen erheblich höheren Grad an Patriotismus und Pflichtbewusstsein gegenüber Volk und Nation. Ich bin davon überzeugt, dass viele Menschen dies bewusst oder unbewusst ebenso fühlen, was natürlich ist. Denn die Monarchie ist eine natürliche Gesellschaftsform, wie uns auch die Natur lehrt. Die Natur kennt keine Demokratie. Auch Hobbe beschreibt, dass die Demokratie von einer Renaissance der Monarchie ab gelöst werden könnten. Denn schon die alten Griechen lösten ihre Demokratie durch eine Monarchie ab. Genauso die Römer ihre Republik, durch das Kaiserreich. Die Demokratie ist eine Form der Dörflichkeit. Wächst der Staat, braucht es ein andere Regierungssystem.
Genau wie ich persönlich, brach auch Friedrich der Große eine Lanze für die Republik und gab ihr auch die Möglichkeit eine geeignete Staatsform zu sein, da sie Macht verteile. Theoretisch, wenn die von Platon dargelegten Mechanismen innerhalb der Demokratie, die von der Republik unbedingt abzugrenzen ist, nicht eintreten. Friedrich distanzierte sich von der Machtpolitik Ludwig XIV. und seiner Form der Monarchie. Damit ist belegt, dass Monarchie nicht gleich Monarchie ist und ihre Ausprägung kulturbedingt ist. Ist ein Volk voller Tugenden, Werte und Ideale, so ist es auch seine Monarchie. Und keine Monarchie war tugendhafter, als die preußische.

“Wo Lieb’ und Treu’ sich so den König weihen,
Wo Fürst und Volk sich reichen so die Hand,
Da muss des Volkes wahres Glück gedeihen,
Da blüht und wächst das schöne Vaterland.
So schwören wir auf’s Neue
Dem König Lieb’ und Treue!
Fest sei der Bund! Ja schlaget mutig ein!
Wir sind ja Preußen, lasst uns Preußen sein.

Und hoch auf Preußens Throne,
Im Glanz von Friedrichs Krone,
Beherrsche uns, ein König stark und mild,
Und jedes Preußen Brust sei ihm ein Schild.”
(Aus dem “Preußenlied”)

“Fühl in des Thrones Glanz
Die hohe Wonne ganz,
Liebling des Volks zu sein!
Heil Kaiser, dir!

Liebe des Vaterlands,
Liebe des freien Manns
Gründen den Herrscherthron
Wie Fels im Meer.

Wir alle stehen dann
Mutig für einen Mann
Kämpfen und bluten gern
Für Thron und Reich!”
(Aus der deutschen Kaiserhymne)

Ich werde es an anderer Stelle näher ausführen, aber sage an dieser Stelle schon, dass ich die Zeit von etwa 1920 bis heute als den Niedergang des traditionellen Deutschtums empfinde. Stark beschleunigt und systematische betrieben dann im letzten Krieg und nach 1945, in den bis heute anhaltenden Zeiten von Fremdherrschaft, Diktat, Teilung, Besetzung und Umerziehung. Für mich hat die heutige Gesellschaft und Kulturlandschaft in der BRD kaum noch etwas damit zu tun, was man einst als “deutsch” bezeichnete. Das betrifft vor allem Wertvorstellungen und Tugenden, sowie Verbundenheit zur Geschichte, zur Tradition und zur Kultur. Als genannte “Deutsche” ehren wir heute nicht, ja verleugnen und verhöhnen, was unsere kulturhistorische und nationalgeschichtliche Identität einst ausmachte. Daher bin ich konservativ und traditionell eingestellt und hier in vielen Punkten äußerst unnachgiebig, weil es es als den letzten Widerstand gegen die Auslöschung als Volk empfinde. Diesem Widerstand widme ich dem wahren deutschen Volk und all seinen Vorvätern und Ahnen. Ich sehe das wahre Deutschtum in der Vergangenheit besonders des 19. Jahrhunderts als Blütezeit und nicht heute oder in der Zukunft. Ferner bin ich daher auch persönlich sehr der deutsch-preußischen Monarchie, respektive der konstitutionell- und parlamentarisch-monarchischen Staatsform in Deutschland zugetan, da ich es aus bestimmten Gründen im Gegensatz zur absolute Demokratie als natürlichere, gesündere und traditionellere Staatsform erachte. Vor allem eine traditionell ur-deutsche Staatsform, da die deutsche Kultur seit Otto I. bis Wilhelm II. durchgehend monarchisch geprägt war – was für mich auch den Zeitraum des traditionellen Deutschtums darstellt, auf das ich mich beziehe. Ich bin davon überzeugt, dass ohne den ersten Weltkrieg Deutschland heute eine Paradebeispiel einer funktionierenden und prosperierenden monarchischen Staatsform wäre, die die Fehler der absoluten Demokratie negiert gehalten hätte. Das oft von kulturhistorisch ungebildeten “Linken” angebrachte Gegenargument jede Monarchie sei tyrannisch und unterdrückend und man müsste sich aus ihr befreien und habe dies im Zuge der Novemberrevolution 1918, trifft auf die deutsche Monarchie und ihr Reich belegbar nicht zu. Ich bin davon überzeugt, dass die deutsche Monarchie und das Kaiserreich nicht beseitigt wurden, weil die Bürger unzufreiden waren, sondern es eine Kraft von außen und von innen, möglicherweise im Verbund gab, die im Deutschen Kaisertum und im damit verbundenen traditionellen und tief christlich-konservativen deutschen Volk (das alte Volk) an sich eine Bedrohung für seine eigenen Interessen sah. Daher musste es verschwinden. Der Leitspruch dieser Macht war und ist “Germaniam esse delendam”, was wir heute plumper auch als “Deutschland verrecke” lesen. Ich führe dies an entsprechender Stelle auf dem Blog näher aus, aber ich bin davon überzeugt, dass das 20. Jahrhundert bis heute von einem durch Gier nach absoluter Macht und Dominanz, sowie durch Neid geprägte antideutschen Politik bestimmter Mächte geprägt ist und dass wir hier die Erklärungen für viele Ereignisse der Geschichte finden, einschließlich dem Fall des Kaiserreichs. Um hier keine Restaurationsbestrebungen im deutschen Volk zu forcieren, wird ihm beigebracht, die Monarchie sei immer Unterdrückung und das deutsche Volk habe sich davon und seiner Geschichte befreit und ist heute ein neues Volk, wieder dem alten (oder hat zu sein).

Die Monarchie ist die älteste Staatsform die es gibt und auch die natürlichste. Vor allem die natürliche Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, König und Königin, Kaiser und Kaiserin, findet in einer guten Monarchie ebenso ihre direkte Personifizierung als Leitbild für die gesamte Gesellschaft. Wie immer nehme ich hier die deutsche Monarchie als Vorbild. So war der Monarch als “Landesvater” immer mehr verantwortlich für Staatswesen, Militärwesen und der Gleichen. Die Monarchin als “Landesmutter” mehr für die sozialen Aspekte und die Wohlfahrt. Beispielsweise das heute nicht mehr existente Rot-Kreuz-Lazarett “Carola Haus” in Dresden wurde von Carola von Wasa-Holstein-Gottorp, der letzten König Sachsens und Gemahlin von Albert I., initiiert und gestiftet. Sie erwarb ihre Anerkennung gerade damit, das Krankenwesen in Sachsen zu organisieren. Ein gutes Beispiel, wie die monarchisch gepflegten, christlich-deutschen Tugenden und Ideale direkt der Gesellschaft zu Gute kommen. Derlei Beispiele gibt es viele, wo sich die Monarchin direkt für das Volk einsetzt, sah sich die Monarchie doch immer in Deutschland nach preußischem Ideal dem Volk verpflicht. Schulen und Plätze wurden in Dresden und Berlin als Beispiel nach den Monarchinnen benannt, die sich für das soziale Wohl im Volk einsetzten.

“Das Aufschauen zudem, was über den Alltag hinausweist, das Aufschauen zu großen Persönlichkeiten, zur großen feierlichen Repräsentanz von Volk und Staat, das hat die Menschen glücklich gemacht. Das ist auch das Glück des Monarchistischen, dass die Menschen einen Glanz sehen, zudem sie aufschauen und der sie im Aufschauen über ihren miesen Alltag hinaushebt. Das gehört wesenhaft zur Geschichte und das will man leugnen, indem man die Menschen dauernd nur mit der Nase in ihren eigene Dreck stumpft.”
(Pfarrer Hans Milch)

Viele nehmen sich hier gerne das möglichst negativste Beispiel in Frankreich, England oder China welches sie finden können, und behaupten dann Monarchie an sich sei schlecht und dürfte nie wieder existent sein. Doch es gibt auch Erfolgsgeschichten, ganz abgesehen davon, dass es heute viele Völker gibt, die für den Erhalt der Monarchie kämpfen und gekämpft haben. Die Niederlande, England oder Japan als Beispiel. Erfolgsgeschichten monarchischer Staaten waren als die Römische Republik zum Römischen Reich wurde oder die durchgängige monarchische deutsche Geschichte um das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen, dem Deutschen Bund, dem Königreich Preußen und letztendlich dem Deutsche Kaiserreich. Das “Land der Dichter und Denker” war eine Monarchie. Monarchien lösten einst im antiken Griechenland und im antiken Italien die Demokratien und Republik ab und nicht umgekehrt. Dann schaue man sich die großen Geschichten legendärer Herrscher an, denen das Volk in glorreiche Zeiten folgte. Der Mensch sucht immer große Anführer und strahlende Persönlichkeiten. Daher hatten die Monarchien tausende Jahre Bestand. Sie waren natürlich. Monarchie heißt nicht ausschließlich oder immer Unterdrückung. Man kann belegen, dass nahezu die gesamte historische Kulturlandschaft in Europa und Deutschland in monarchischen Zeiten entstand und erst hier ihre Blüte erfuhr. Es gibt keine Demokratie, die dies vorweisen kann. Eher im Gegenteil. Kultur und Monarchie sind besonders in Deutschland verbunden. Es ist eine durch die Ideologie der Sozialisten und Kommunisten geprägtes Bild, welches wir von Monarchie haben. Diese Ideologen ermordeten die russische Zarenfamilie nicht im Namen des Volkes, sondern weil sie für ihre Ideologie dieses System nicht brauchen konnten. Man solle schauen, wann dann die wahre Unterdrückung und das massenhafte Morden begann, wann Arbeits- und Konzentrationslager gebaut wurden: In Zeiten der deutschen Monarchie oder als Sozialismus und Kommunismus, sowie die Geopolitik des 20. Jahrhunderts die Welt überzogen. Würden die damaligen Kritiker der Monarchie heute leben, sie würden sich die Monarchie zurückwünschen und ihren Fehler einsehen. Einer tat es: Friedrich Ebert, Sozialdemokrat und Monarchist, der für den Erhalt der deutschen Demokratie kämpfte.
Jedoch ist es Propaganda und Lüge zu behaupten, die Deutschen hätten sich in einer Revolution von der Monarchie befreit. Noch 1848, im Zuge der Märzrevolutionen, sollte der Paulskirchenverfassung nach ein Deutsches Reich unter einem deutschen Kaiser und König von Preußen gegründet werden (dieser lehnte damals ab und die Revolution wurde zerschlagen). Die Monarchie wurde dort lediglich um eine Volkskammer erweitert. Das bezeugt das Wesen der Deutschen: Sie sind Reformer und nicht destruktive Revolutionäre, wie die Franzosen seiner Zeit. Sie entwickeln weiter, was sich bewehrt hat und was traditionell-kulturell bedeutend ist. Das ist ein Grund, warum ich den Kommunismus als undeutsch sehe. Für das Deutschtum ist die Demokratie bedeutungslos oder die Republik. Vielmehr erfuhr es in jenen Zeiten einen Abstieg. Was sie sind als Kultur und Volk verdanken sie der deutschen Monarchie. Auch 1918 war es keine Revolution des Volkes, die die Monarchie beseitigte, sondern ein Putsch weniger Sozialdemokraten (Scheidemann) und Kommunisten (Liebknecht), die die Krise im Zuge des verlorenen Krieges nutzten, um nach der Macht zu greifen. Wir dürfen eines nicht vergessen: Es war dieser Aufstand und Putsch 1918, weil nicht erfolgreich durch die Staatsmacht niedergeschlagen, der die alte Ordnung auf illegitime Weise beseitigte und der im Zuge dann einen Hitler und sein Regime an die Macht hob. Nicht die Monarchie. Auch wenn die Geschichtsverdreher es heute anders darstellen: Es war der Putsch linker Kräfte, zu denen auch Hitler mit seiner sozialistischen Ideologie gehörte, die den Weg für alles folgende bereiteten. Nicht die Monarchie baute Konzentrationslager, verfolgte Juden und etablierte eine Tyrannei der Gewalt, der Manipulation und Verfolgung. Dies kam erst über den demokratischen Weg in Gang, als die Monarchie durch die Putschisten beseitigt und ein sozialistisches System installiert wurde! Hier beweist sich Platons Warnung: Die Demokratie ist der Wegbereiter der Tyrannei. Es waren die Linken, die Deutschlands Ruin und Entehrung anstießen! Auch ein Hitler tat alles, um die alte, damals noch sehr präsente, deutsche Monarchie für seinen Führerkult zu beseitigen. Die wahre Erbsünde des deutschen Volkes war sich 1918 nicht geschlossen hinter ihren Kaiser gestellt zu haben, so dass er den roten Aufstand in Berlin mit aller Härte hätte niederschlagen können. So wäre alles Folgende nie geschehen.

Läge es in meiner Wahl und Macht, ich würde ohne zu zögern den Hohenzollern ihre geraubtes Recht auf die deutsche Krone zurückgeben und wieder einen deutschen Kaiser auf den Thron der deutschen Nation zu setzen. So, wie es seit Otto. I bis Wilhelm II. der Fall war. So, wie es der Vater der deutschen Nation Otto von Bismarck vorsah, und wie es die deutschen Fürsten und Könige im Wiener Kongress 1815 nach der Abdankung des letzten römisch-deutschen Kaisers forderten, dessen Machtvakuum Napoleons Aufstieg begünstigte. Deutschlands Wesen ist traditionell monarchisch. Davon bin ich überzeugt. Die Wiedererlangung der deutsche Monarchie wäre in meinen Augen der Zenit für eine deutsche Renaissance. Alles nach der Fall des Deutschen Kaiserreiches ab dem 20. Jahrhundert bis heute empfinde ich als Verfall an deutscher Kultur, ähnlich, wie es Oswald Spengler beschreibt. In meinem Verständnis der Geschichte wurde das deutsche Volk nach 1918 nicht befreit, besonders nicht durch Republik und Demokratie. Es wurde fortdauernd der Fremdherrschaft und der Unfreiheit unterworfen, was man besonders in den heutigen Grenzen des angeblichen Deutschlands sieht, was in keinster weise mit dem historischen Deutschland übereinstimmt. Monarchie und Kaiser waren nicht die Unterdrückung des deutschen Volkes, sie waren dessen erstes und letztes Zeitalter (Gründerzeit des Deutschen Reiches) von Einheit, Freiheit und Recht. An dieser Stelle gehe ich aber nicht davon aus, dass es in der heutigen Zeit wieder eine deutsche Monarchie geben wird oder einen deutschen Kaiser, auch wenn ich persönlich dafür stimme, und argumentiere dafür lediglich im Zuge der Darstellung der deutschen Kultur, Geschichte und Identität. Daher meine Argumentation für eine deutsche Republik. Wenngleich ich hierfür erheblich breitere gesellschaftliche Vorausetzungen und ein notwendiges Bewusstsein für bestimmte Prinzipien und Fundamente sehe, die heute einfach nicht gegeben und in einer Monarchie nicht soweit notwendig sind. Die Monarchie wieder einzuführen wäre erheblich einfacher, als eine Republik zu etablieren. Demokratie ist an sich bereits nicht funktional, angewandt auf einen Staat. Da hilft alle Propaganda nichts. Da ist einfach so. Hierfür müsste ein gänzlich erweitertes und verändertes gesellschaftliches Bewusstsein in einem die gesamte Gesellschaft umfassendem Maße entstehen. Es kann in einer Republik nicht sein, dass diese von einer politischer Elite, fernab des Volkswillens beherrscht wird. In einer Republik muss jeder Bürger Politiker sein, sprich das nötige Wissen und Befähigung haben. Hier erkennt man den Fehler der Demokratie, da dies nicht möglich ist. Daher entstehen in Republiken und Demokratien immer Tyranneien, wie es Platon in “Politeia” darstellt. Sie können hier nicht die Abhilfte dagegen sein, da sie deren Ursprung sind. Daher argumentiere ich persönlich für eine monarchische Staatsform. Man erkennt hier und heute, dass sich die Natur wieder der Monarchie annähert: Die Menschen suchen starke und repräsentative Anführer und Eliten bilden sich heraus. Egal, wie sehr politisch linksgerichtete Menschen dies bekämpfen. Es ist die Natur. Doch anstatt, dass wir ein System schaffen, welches die Natur und das menschliche Wesen aufgreift (was die Monarchie ist) schaffen wir Systeme wie die Demokratie, die völlig bestimmten soziologischen und psychologischen Prozessen zu wider laufen und wundern uns dann, dass diese Korrupt werden und zerfallen. Daher ist es wichtig nicht die Propaganda zu folgen und genau zu verstehen, wie die menschliche Gesellschaft funktioniert und das menschliche Wesen, bevor man über neue Systeme nachdenkt. In der Vergangenheit versuchte man daher einen neuen Menschen zu schaffen, der in die Ideologien hineinpasst. Aber auch hier brach die Natur wieder durch.

Aus diesen Gründen unter anderem ist heute für mich die Monarchie mehr eine Idealvorstellung, sowie Ehrung und auch Nostalgie für in meinen Augen große und glorreiche Zeiten des deutschen Volkes und seiner Kultur. Doch auch meine ideelle Loyalität als traditionsbewusster Deutscher gehört dem deutschen Kaisertum und seines Reiches. Das wird für viele eventuell unverständlich sein. Aber für mich ist der Kaiser besonders auch in der Funktion als preußischer König die Verkörperung des Deutschtums und seiner Geschichte, sowie traditionelles Staatsoberhaupt, welches unserem Volk durch Putsch und Diktat genommen wurden, ebenso wie unser historisches Deutsches Reich als unsere traditionelle Nation. Dazu an anderer Stelle mehr. Daher unter anderem auch meine Verachtung für den in meinen Augen traditions- und kulturfeindlichen Sozialismus und Kommunismus. Aber dies soll den Punkt um die Traditionalität meinerseits ausreichend erläutern.

Eroeffnung des Reichstages im Weissen Saal des Berliner Schlosses durch Wilhelm II.

Reichtstagseröffnung durch Wilhelm II. im Weißen Saal des Berliner Schlosses

Diese Traditionalität lasse ich auch in mein Studium, sowie in meine spätere Arbeit einfließen. Mein Bestreben ist es das traditionelle Deutschtum neben den gesellschaftlichen und politischen Aspekten auch in der physischen Form der Städte und Architekturen wiederherzustellen. Die Gründerzeit und ihre prachtvollen Städte sind mir dabei eine Inspiration und ein Hort des Lernens von unseren geehrten Vorvätern.

Für die sogenannte “Bundesrepublik Deutschland” empfinde ich keinerlei Sympathie oder Patriotismus und verstehe sie als Ausdruck von Fremdherrschaft und Fremddiktat über das überrestige deutsche Volk und seine wahre Nation, sowie Abkehr vom traditionellen Deutschtum und der historisch begründeten deutschen nationalen Identität. Dazu später mehr.

Deutsche Republik

Wenngleich Deutschlands Geschichte und Kultur monarchisch geprägt und begründet sind, gibt es auch republikanische Philosophien und Bewegungen, die gerade heute aktuell sind. Dennoch haben die Deutschen heute ein völlig falsches Bild, wo diese Philosophien und Bestrebungen begründet sind und was sie charakterisierte. Noch begründen sie überhaupt heutige Gesellschaftsformen auf genau diesen Vordenkern oder integrieren die Bewegungen in die nationale Identität, was in dem Fall sogar unbelastet möglich wäre, auch wenn sie deren Symbol als Nationalflagge benutzen, ohne zu wissen, für was sie steht. Es wird allgemein angenommen, es ginge dabei um Demokratie. Das ist falsch und eine für die BRD verzerrte und selektiv fragmentierte Geschichtsschreibung. Die Grundintention war eine völlig andere, die eine deutsche Republik schaffen sollte.

Einer der bedeutendsten Philosophen und Vordenker für eine deutsche Republik ist Immanuel Kant. Das Einzige, was von seiner Philosophie für Deutschland heute relevant ist, ist der Satz “Die Würde des Menschen ist unantastbar”. Viel bedeutender sind aber seine Lehren zu einem mündigen Bürgertum, als Grundlage für eine Republik, die heute keinerlei Relevanz in der politischen Umsetzung haben, da sie nicht angewandt werden. Was auch nicht möglich ist, da Deutschland seit 1933 bis heute von der politischen und gesellschaftlichen Form und Struktur, sowie vom mehrheitlichen Gedankengut oder dessen Meinungshoheit her stark sozialistisch und eben nicht, aufgeklärt-bürgerlich geprägt ist. “Sapere aude” hat für Deutschlands heutigen medial kontrollierten und manipulierten sowie durch den Parteisteinstaat diktatorisch-autoritär bevormundeten Bürgertum keinerlei Bedeutung. Seit 1933 herrscht dieser Zustand nun an, da man bereits 1918 versäumte das nötige Bürgertum zu schaffen und der sozialistische Totalitarismus sich daher in der Anarchie und den Unruhen der Zeit festsetzen konnte. Sozialismus oder überhaupt Totalitarismus sind mit Kants Lehren unvereinbar.

Den Lehren Kants unter anderem folgend, begründete sich nach den Befreiungskriegen 1812/13 in Deutschland eine nationalliberale Bewegung, die bis zum Ende des Kaiserreiches zu Beginn des 20. Jahrhunderts als nationalliberale Partei noch vorhanden war, dessen Gedanke auch in Österreich verbreitet war, und dann ab er Weimarer Zeit bis heute verschwand – obwohl gerade heute mehr nötig denn je. Grund war, dass man nach den Kriegen erhoffte wieder eine deutsche Nation zu schaffen, sich aber stattdessen der Deutsche Bund gründete. Im Rahmen dieser nationalliberalen Bewegung fallen Ereignisse wie die Gründung der Burschenschaften 1812, das Wartburgfest 1817, das Hambacher Fest 1832 und die Märzrevolutionen 1848. Kennzeichnend für diese Bewegungen war ein deutschnationaler und patriotischer Gedanke, sprich das Bestreben in einen vereinten deutschen Nationalstaat mit Bürgerrechten zu schaffen. Diese Bewegung begründete oder begründete sich auf dem entstehenden deutschen Nationalbewusstsein. Wenn gleich nicht alle Teile die Monarchie ablehnten und sie lediglich reformieren wollten, was im Ergebnis die Paulskirchenverfassung sowie die ersten “Grundrechte des deutschen Volkes” schuf. Genau diese Fakten werden heute völlig ignoriert, wäre sie doch für eine deutsche nationale Identität von fundamentaler Bedeutung. Selbst, wenn wir immerhin das Symbol dieser Bewegung, die schwarz, rot und goldene Fahne, tragen, aber nicht wissen, wofür sie steht. Sie steht eben für diesen patriotischen  deutschnationalen Gedanken und eben nicht plakativ für “Demokratie”.

Die Freiheit ist die Nation,
Ist aller gleich Gebieten!*
Die Freiheit ist die Auktion
Von dreißig Fürstenhüten!
Die Freiheit ist die Republik!
Uns abermals: die Republik!
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!

Die eine deutsche Republik,
Die mußt du noch erfliegen!
Mußt jeden Strick und Galgenstrick
Dreifarbig noch besiegen!
Das ist der große letzte Strauß –
Flieg aus, du deutsch Panier, flieg aus!
Pulver ist schwarz,
Blut ist rot,
Golden flackert die Flamme!
(Aus: Ferdinand Freiligrath: “Schwarz-Rot-Gold”, 1848)

* damit ist die nationale Einheit der deutschen Staaten gemeint

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2 Gedanken zu “Positionierung: Deutsche Monarchie und deutsche Republik

    • Nur der Kaiser kann die Verfassung ändern. Das heißt es war zunächst illegal. Viel wurde nicht gemacht, soweit ich es überblicke. Das Parlament wurde gestärkt. Dennoch halte ich es mit Bismarck, dass das Parlament nicht die erste Instanz ist, sondern nur die mittlere. Die Verfassung von 1871 glich die Befugnisse aus und verzahnte sie. 1918 gab man dem Parlament mehr Macht, genau, wie man es in England tat. Damit verkommt aber die Monarchie und der Korruption wird Tür und Tor geöffnet. Ich finde den Ansatz falsch, einem Organ mehr Macht zu geben, nur weil es irgendeinem demokratischen (Un-)Geist entspringt. Es soll die Institution die meiste Macht haben, die auch die größte Verantwortung trägt bzw. die am besten für die Aufgabe prädestiniert ist. Ich folge Bismarcks Geist dabei. Was er wirklich gewollt hat und was einzig möglich war, wissen wir nicht. Aber sicher nicht mehr Macht dem Parlament zu geben. Schon gar nicht in Kombination mit der Beseitigung des Ehrenamtes, was ebenso Teil der Reform war und was das Parlament für den Pöbel öffnete. Ich lehne das Parlament nicht ab. Es ist eine große Errungenschaft, da hier Adel und Bürgertum zusammenkommen. Aber heute, mit all dem Fokus auf sich, ist es eine lächerliche Institution geworden, befüllt mit lächerlichen Gestalten – weil es für Jedermann offen steht und nicht nur für die Besten von uns.

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