Positionierung: Wieder dem deutschen Nihilismus und dem Globalismus

“Der Kenntnisstand von heute, ist immer der Irrtum von morgen. Wenn man ergebnisoffen Wissenschaft betreibt, muss man Revisionist sein.”
(Prof. Dr. Michael Friedich Vogt)

“Die Parteilichkeit oder Unparteilichkeit des Geschichtsschreibers bestimmt das Urtheil des Publikums und der Nachwelt.”
(Friedrich II., der Große)

Die im folgenden angesprochenen Punkte sind mit die Kernthemen des Blogs und werden in spezeillen Themen ausführlich mit Belgen abgehandelt.
Der Blog dient zweierlei: Einerseits soll er aufklären und breitere Standpunkte zu bestimmten Themen aufzeigen. Andererseits soll er aber auch gegen jene Strömungen durch Erkenntnis immunisieren, die ständig unsere Gesellschaften korrumpieren. Es geht nicht darum, dass herrschende destruktive Strukturen beseitigt werden, nur damit entweder doch wieder ihr Wurzeln überleben und neu keimen oder eine anderes artverwandtes System an deren Stelle tritt. Sondern es geht darum das geistige Niveau zu verlassen, auf dem die Menschen, insbesondere des deutsche Volk in seinem Bürgertum, gehalten werden, und “aufzusteigen”, damit derlei Dinge keinen Nährboden in der Gesellschaft mehr finden. Hier besonders mit Fokus auf bestimmte Ideologien, die sich stets bei den weniger Gebildeten festsetzen. Dazu ist es wichtig, dass die Erkenntnisse nicht jene sind, die das “System” für die Gesellschaft diktiert, indoktriniert und propagandistisch verbreitet, sondern der Bürger und der Mensch selbst zur Erkenntnis gelangt und sie verbreitet. Die ideologische Tyrannei kann nur Fuß fassen, wenn ihr auch jemand folgt. Begeben sich die Bürger und Menschen aber auf ein höheres Niveau allgemeiner geistiger Fähigkeiten – der Vernunft, des rationalen Denkens, der Logik -, weg von dem, auf dem man sie hält, dann braucht so etwas nicht mehr gefürchtet werden. Dies ist nichts anderes, als ein Kampf gegen die Dummheit.

Viele deutsche Bürger glauben wir hätten einzig ein systematisches Problem um das Wirtschafts- und Finanzsystem anzugehen, auf dem sich alles begründet. Für andere Völker mag dies zutreffen, aber bei den Deutschen existiert ein erheblich tiefgreifenderes Problem, welches von der Mehrzahl mangels Referenzen nicht erkannt wird. Ebenso wenig die darauf begründeten Konsequenzen, die oft bestehenden Problemen zugrunde liegen und die daher nicht gelöst werden können. Es geht um das Thema der Umerziehung unter der Deutschen. Auf diesem sehr komplexen und weitreichenden Themenkomplex begründet sich dieser Blog hauptsächlich und findet hier sein Initial in jener Erkenntnis.

Diese Thema zusammend hier anzuführen ist nahezu unmöglich in der gebotenen Kürze, da es einerseits vielen im Ausmaß und der Wirkung nicht klar ist, und andererseits breite, sich gegenseitig bedingende Einflussfaktoren aufweist. Diese versuche ich auf meinem Blog themenweise anzugehen. Diese sind aufbauend aufeinander:

  1. die Besonderheiten der deutschen Kultur und die Bedeutung der Deutschen geopolitisch,
  2. die systematische antinationale Umerziehung der Deutschen unter der (West-)Besatzung, zum geopolitischen Zwecke,
  3. die kulturmarxistische Revolution der 68er und ihre Einfluss fortan auf die deutsche Gesellschaft und ihr Selbstbild,
  4. das durch jene “68er” politisch und ideologisch entstellte Geschichtbild und das daraus erwachsene Selbstbild,
  5. die geopolitischen Interessen bestimmter Mächte an diesem Prozess der Entdeutschung und Entnationalisierung Deutschlands,
  6. der Einfluss neuer und alter linker Ideologien und des Globalismus, sowie die Verbindung zwischen linken Ideologien und dem geopolitisch agierenden US-Imperialismus
  7. die Folgen jener Punkte auf die deutsche Gesellschaft und das deutsche Volk.

Man sieht jedem Punkt an, dass er breit hergeleitet und in Verbindung gesetzt werden muss. Dies soll der Blog versuchen. Denn was in der deutschen Gesellschaft existiert, ist eine unbewusste Störung. Wie jeder gute Psychater muss man den Ursprung dieser Störung finden und auflösen. Das heißt in dem Falle das Was, Wer, Warum und Wie klären. Was geschah mit den Deutschen im Vergleich zu ihren Vorfahren, wer hat es getan und warum, und wie wurde es gemacht. Die Erkenntnis daraus führt zur Einsicht, dass das deutsche Volk im Kern folgende Störung aufweist, die es gesellschaft und politisch tiefgreifend beeinflusst hat und beeinflusst:

  1. das deutsche Volk ist sich seiner kulturhistorischen Identität nicht bewusst,
  2. das deutsche Volk verhöhnt, verleumdet oder verleugnet seine Identität als Volk und Kultur, sowie seine Bedeutung, und deren Interessen
  3. das deutsche Volk lehnt deutsch-konservatives und national-konservatives Denken, als das Denken in seinem Interesse, ab,
  4. das deutsche Volk will sich neu erschaffen, weil es das Alte als schlecht ablehnt,
  5. das deutsche Volk ist von seiner Identität durch Gesellschaft und Politik getrennt,
  6. das deutsche Volk ist das einzige Volk auf der Welt, welches natürliches Denken und natürliche Instinkte ablehnt, die obigen Konzepte zugrunde liegen

Diese Eigenschaften der Deutschen sind freilich in der Jugend mehr verbreitet, als bei den Älteren. Je älter die Generation, desto deutsch-konservativer die Standpunkte. Also muss ein anhaltener Prozess staatfinden. Viele werden jetzt sagen “Globalisierung”. Alle Völker verlieren aufgrund dessen ihre Kultur und werden globale in vielen Aspekten vereinheitlicht, wenn sie an das westliche System angeschlossen sind. Das ist richtig. Aber spätestenz dann, wenn die Gesellschaft bedroht wird, das ist soziologisch belegt, wird der Konservativismus immer stärker. Also die Besinnung auf die eigene Identität und auf das Mittel diese Identität und die darauf begründeten Interessen zu wahren. Die Nation.
Volk (Identität), Gesellschaft und Nation sind ein untrennbares Dreigestirn für eine erfolgreiche und fortbestehende Zivilisation. Alle Völker dieser Erde begründen ihre Gesellschaft auf dem erlangtem Wissen und den Erfahrungen, sowie auf den Leistungen ihrer Zivilisationsgeschichte, die oft 1000 Jahre und mehr umfasst. Für sie ist es Allgemeinverständnis, dass das Volk und Nation zusammengehören, und die Nation in ihrer Funktion dem Volk, der Zivilisation, zu dienen hat. Daher wird in Zeiten der Gefahr ganz natürlich dieses Bewusstsein stärker. Ferner, dass die Nation überhaupt erst das freiheitliche und selbstbestimmte Bestehen eines Volkes und die Wahrung seiner Interessen ermöglicht. Darauf begründet sich das Wesen des gesellschaftspolitischen Verständnis der Bürgerschaft. Dies wiederum baut auf auf dem Bewusstsein ein spezifisches Volk und Kultur zu sein. Denn dies ermöglicht erst eine Gesellschaft, sowie ein Bürgertum, welches einer Nation zugrunde liegt. In nahezu allen Verfassungen steht dies zu Anfang. Genau hier weichen die Deutschen aber von der Norm ab, weil mit ihnen etwas geschah, was zutiefst unnatürlich ist und was sie unnatürlich handeln lässt. Sie wurden systematisch und zu einem bestimmten Zweck umerzogen, als sie keine Freiheit mehr hatten ihre Nation und ihre Gesellschaft zu gestalten. Das waren die Jahre nach 1945, als das deutsche Volk dem Willen fremder Mächte durch Besatzung und Fremdherrschaft ausgeliefert war. Darauf bauten dann bestimmte Ideologien auf (Kulturmarxismus der 68er), die eine neue Welt schaffen wollten und wollen, die aber dennoch in Dienste der selben Mächte stehen, die einst dem Deutschen Volk seine Freiheit genommen haben, weil es war was es war. Denn die Ziele sind dieselben: Die Völker und Nationen abschaffen. Die Globalisierung bzw. der Globalismus, als Ideologie formuliert, hat dieses Ziel.

Bei dem Thema müssen zwei Spuren gesehen werden: Eine globale und eine spezifisch deutsche. Die globale zielt auf eine globale neue Ordnung ab. Die deutsche Spur zielt auf die spezifische Bedeutung des deutschen Volkes in diesen geopolitischen Zielsetzungen ab. Diese Spezifik ist bedeutungsvoll, denn ein spezifischer Plan für die Deutschen zeigt, dass die Deutschen etwas besitzen, dass sie von anderen unterscheidet und was für bestimmte Mächte eine Bedrohung ist. Das haben jene Mächte auch so formuliert, im Zuge der “Reeducation” nach 1945, im Zuge des Morgenthau-Plans, unter anderem. Es wurde gesagt, dass deutsche Nationalbewusstsein sei Schuld und dieser wurde durch die deutsche Kultur unterfüttert. Was für eine Anmaßung einem fremden Volk das Nationalbewusstsein abzusprechen. Man könnte genauso sagen, ihr dürft eure Interessen nicht mehr vertreten und euch nicht mehr selbst organsieren. Doch der Grund warum, war eine Lüge. Denn alle gesunden Völker weisen Nationalbewusstsein auf. Der wahre Grund war, dass die Spezifik der deutschen Kultur, gebunden in einer souveränen deutschen Nation eine Bedrohung für den Dominanzanspruch bestimmter Mächte war. Die die deutsche Kultur belegt empirisch, im Gegensatz zu beispielsweise der englischen Kultur, dass die Mehrzahl seiner Leistungen kultureller und wissenschaftlicher Natur sind. Es hatte nie ein weltweites Empire wie die Briten oder Franzosen. Es wollte nur die Einheit als Volk und Nation. Die deutsche Spezifik gehe ich auf dem Blog an. Darüber muss die Problematik der Umerziehung abgeleitet werden. Dies wiederum muss ein einen geopolitischen Kontext gesetzt werden und darüber dann muss das Geschichtsbild gebildet werden. Denn dann ist der Erkenntnis klar, dass das deutsche Volk zum Nachteil Europas und der Welt von der politischen Bühne derart getilgt wurde, dass es keinen typisch deutschen Weg beschreitet. Denn es nur durch eine deutsche Nation überhaupt beschreiten kann.

Das ganze hat dann ersichtliche Effekte mit politischen Hintergrund, die zum langsamen Tod Deutschlands führen, aber die keiner derart einstuft:

  1. Das Fehlen von Nationalbewusstsein erlischt die gesellschaftliche und politische Interessenwahrung und den Selbstschutz.
  2. Die Verleugnung der kulturhistorischen Verwurzelung zerstört den gesellschaftliche Zusammenhalt und die Identifikation der Individuen mit dem Volk und der Gesellschaft.
  3. Das Fehlen vom Patriotismus sorgt für Abwanderung ins Ausland, vor allem der heute stark internationalisierten Studenten, sprich der Intelligentsia.
  4. Das Verleugnen des Eigenen (s. Punkt 1) ersetzt die Bringschuld gegenüber Einwanderern durch eine Willkommenskultur oder Politik der offenen Grenzen, der Umarmung des Fremden, als Kompensation oder Ersetz. Verdrängungsprozesse setzen ein.

Aber wie ging den Deutschen das Deutschsein derart ab? Warum funktioniert dies so gut in Deutschland? Auch hier spielt neben der reinen systematisch betriebenen Prozesse das deutsche Wesen eine Rolle. Um eine Nation und um eine Volk “sanft” auszulöschen. Das Wertesystem eines wahren humanistischen Weltbildes lehrte schon das preußische Bildungssystem. Dieses in enger Verbindung mit christlichen Werten. Diese Kombination ist im deutschen Volk noch immer präsent. Das ist der eine Punkt, den es an der Kulturanalyse der Deutschen zu belegen gilt.
Der andere Punkt ist, dass das Bewusstsein ein Volk zu sein und Nationalbewusstsein zu haben, um die Nation des Volkes als Körper der Gesellschaft zu verstehen, durch konservatives Denken bedingt ist. Also das Streben die eigene kulturelle Identität auf Grundlage der Geschichte zu bewahren. Will man nun Volk und Nation auslöschen, muss man an dieses Bewusstsein ran. Der NS schuf die Legitimation, indem man das Geschichtsbild verdrehte, und bestimmte linke Ideologien waren die treibenden Kräfte und lokalen Nutznießer. Eine konservative Gesellschaft hat mit dem NS nichts zu tun. Auch nicht Nationalbewusstsein. Denn alle Gesellschaften der Welt besitzen diese Ausprägungen. Um dem zu begegnen brachte mit den Punkt deutsch ein. Deutsches konservatives Denken und deutsches nationales Denken schuf den NS.

We won this war with atrocity propaganda…and now we will start more than ever! We will continue this atrocity propaganda, we will increase it until nobody will accept one good word from the Germans anymore, until everything is destroyed which might have upheld them sympathies in other countries, and until they will be so confused that they don’t know what to do anymore. When this is reached, when they begin to pollute their own nest, and this not reluctantly but with hasty willingness to obey the winners, only then the victory is complete. It will never be definite. The reeducation demands thorough, steadfast nurture like English lawn. Only one moment of inattention and the weed will break through, this ineradicable weed of historic truth.”
Dt.: “Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen …Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Reeducation) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.
(Sefton Delmer, ehemaliger Britischer Chef-Propagandist zu Prof. Grimm, 1945)

Die große Lebenslüge der Deutschen, die ihnen die Sieger im Versailler Diktat schon andichteten, die aber kurz danach schon widerlegt wurde, wurde dann nach 1945, als das deutsche Volk nicht mehr souverän war, durch die Besatzer tief in die Gesellschaft eingegraben. Diesmal für beide Kriege. Die Erkenntnis nach 1918 wurde wieder begraben. Dass die Kombination aus deutschem Nationalismus und preußischem Militarismus an allem Schuld sei. Dass ihre Kultur an sich nur immer eine militaristische sein wird, wenn man sich nicht von den alten Wegen trenne. Das heißt jene Kultur, die seit der Antike die höchste Zahl an wissenschaftlichen, technischen und kulturellen Leistungen nicht nur hervorbrachte, sondern diese nicht über die Welt mit Gewalt verbreitet wurden, sondern die die Welt freiwillig für sich übernahm. Jenes Volk, welches einerseits in die ganze Welt in die unwirklichsten Regionen siedelte und sie für die Zivilisation urbar machte (deutsche Ostsiedlung, USA, Kanada, Australien) oder auch gerufen wurde sich anzusiedeln, um ihre typisch deutschen Werte und Tugenden wie Fleiß, Bescheidenheit und der Fähigkeit Entbehrungen zu ertragen sowie Innovationskraft einzubringen, um etwas aufzubauen. Wie durch die deutsche Zarin Katharina der Großen in Russland. Es wird ignoriert, dass die 1000 Jahre deutsche Geschichte nach den Germanen mehrheitlich von jenen Leistungen geprägt waren und nicht durch mehr Krieg, als andere Völker ihn führten. Kaiser Friedrich II. des Keiligen Römischen Reiches war gar dafür bekannt Jerusalem in den Kreuzzügen ohnen Kampf, nur mit Diplomatie eingenommen zu haben. Doch die Lügen Theodore Kaufmanns bilden gerade bei den Deutschen und besonders den Linken heute ihr Selbstbild, fern der Realität und belegbaren Geschichte. Dass der Deutsche immer den Krieg bringe, ein Barbar und Schlächter in seiner Kultur sei, und diese nie wieder auferstehen darf, soll es nicht wieder zum Krieg kommen. Kaufmann war nicht geistesgestört, wie die Frankfurter Schule. Mancher “deutsche” Geschichtsverdreher geht heute soweit zu behaupten, Preußen sei ein Militärstaat an sich gewesen oder gar ein Militär, welches einen Staat unterhielt. Preußens überlegene kulturelle Erfolge setzt man dem natürlich nicht entgegen (weil dann das Kulturelle überwiegen würde)  oder die Tatsache, dass der Militarismus im Frankreich der alten Zeit tatsächlich vorhanden war. Immerhin erfand Frankreich die Wehrpflicht zu einer Zeit, als Preußen noch ein Freiwilligenheer unterhielt. Das heißt selbst die Erfindung des Zwangs zum Dienst geht nicht auf die Deutschen zurück. Vergleicht man die Militärausgaben des Deutschen Kaiserreiches mit Frankreich und England, sehen sie geradezu lächerlich aus. Aber die Ausgaben für Kultur, Bildungswesen, Wissenschaft und Industrie waren dafür erheblich höher in Deutschland, als anderswo. Selbst in der deutschen Kaiserhymne, damalige Nationalhymne, “Heil dir im Siegerkranz” hieß es: “… Handel und Wissenschaft heben mit Mut und Kraft ihr Haupt empor.” Dagegen heißt es in der Marseillaise übersetzt: “Zu den Waffen, Bürger, formt eure Truppen. Marschieren wir. Marschieren wir! Unreines Blut, tränke unsere Furchen!” Dann lese man einmal die preußische Nationalhymne “Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben?” und suche militaristische Worte. Wer also war und ist hier militaristrisch? In das “Lied der Deutschen” musste man erst eine derartige Auslegung hineindichten, bei ” … Deutschland, Deutschland, über alles, über alles in der Welt ….”, damit man überhaupt ein offizielles deutsches Lied findet, welches die Lügen der Sieger deckt. Selbst dann ist es noch eine Lüge, denn diese Worten bedeuten Aufruf zum Patriotismus und nicht zur Weltherrschaft. Lügen, Propaganda und nochmals Lügen. Darauf baut sich unser Selbstbild als Deutsche auf. Man wird dabei immer ein Korrektiv in den Aussagen mancher finden, wenn man sich bei “deutscher Kultur” auf Goethe, Schiller, Beethoven, Bach oder Kant bezieht, welches dann derlei ironische Sprüche hervorbringt wie “Immer Goethe, niemals Goebbels”, um sich so als anklagender und mahnender Moralapostel aufzuspielen. Es ist, als wollen diese Menschen mit allen Mittel die eindeutig durch eben jene ersten Herren definierte deutsche Kultur, durch eben jene Minderheiten letzter Zeit definieren. Als wollen sie noch über einen Goethe das Banner des NS legen. Das wird zweifellos versucht und getan. Das ist freillich irrational und fortgesetzte unbewusste Irrationalität zeugt von einer Verhaltensstörung.

“Die schrecklichen Jahre Nationalsozialismus sind gerade mal 1% der überschaubaren deutschen Geschichte von 1200 Jahren. Das soll nun Teil der deutschen Identität sein? Das ist absurd!”
(Wilhelm von Gottberg, Landmannschaft Ostpreußen und Bund der Vertriebenen)

“Preußen war immer militärisch, niemals aber militaristisch!”
(Joachim Fernau)

Der Goldesel

Es war und ist Anmaßung sondergleichen zu behaupten, Deutschland wäre eine militaristische Kultur durch das Preußentum, obwohl die Geschichte empirisch und im Vergleich anders aussagt, unabhängig davon noch eine Lüge zu sein. Man vergleiche nur den tatsächlichen Miliarismus in Frankreich, England oder den USA heute, wo militärische Stärke und noch so blutige Siege seit jeher zur Schau gestellt werden bzw. generell die Armee immer auch legitimer Ausdruck des Nationalstolzes und der nationalen Stärke ist. Aber nach 1945 demontierten die Alliierten alle Denkmäler (bspw. die Berliner Siegesallee), die man irgendwie in Verbindung mit dem Preußentum und der Glorifizierung historischer Siege und Personen errichtet hatte. Beinahe wäre auch die Siegessäule abgerissen worden, ginge es nach Frankreich. Zum Glück intervenierte hier England, da der Engel ein Geschenk Englands war. Straßen und Plätze wurden unbenannten, Gebäude und Denkmäler abgerissen, die irgendwie den deutschen Nationalstolz bekundeten oder Bezug zum Preußentum hatten. Das Paradieren und der Stechschritt wurden verboten. Dies alles unter Fremdbestimmung. So riss man den historischen und kulturelle begründeten deutschen Nationalstolz aus der Gesellschaft – durch Umerziehung und physischer Beseitigung -, um so Platz zu machen für die “neue Identität”. Genauso wie man die Denkmäler demontierte, so begann man auch die deutsche Kultur zu demontieren und von allem zu “befreien”, was dies Sieger für nötig hielten. Sie befreiten tatsächlich das deutsche Volk. Davon Deutsche zu sein. Heute ist der Begriff “deutsch” kaum mehr eine leere Hülle, ohne echte historische Identität, wo jeder seine Weltvorstellungen hineinpackt. Da ist es dann beispielsweise nicht jemandes Deutschland, wenn Bürger gegen die Masseneinwanderung auf die Straße gehen. In den Köpfen vieler eher linksorientierter Bürger scheint Deutschland heute etwas zu sein, was möglichst so wenig wie möglich deutsch ist. Wenn es dann heißt “Nie wieder Deutschland”, dann am besten gar nicht. Was heute noch an Deutschtum existiert, sind mehr jene Überbleibsel, die man für nützlich hielt, um das deutsche Volk für die neue Ordnung der Welt, der globalen Wirtschafts- und Finanzherrschaft, dienen zu lassen. Das wird ganz offen im Rahmen der EU gesagt: “Das ganze Projekt europäische Einheit ist wegen Deutschland notwendig geworden. Es geht immer dabei [darum] Deutschland einzubinden, damit es nicht zur Gefahr wird für andere”, so Günter Verheugen bei Maybritt Illner. Der französische Staatspräsident François Mitterand nannte die Einführung des Euro “Versailles mit friedlichen Mitteln”. EU und Euro waren immer schon maßgeblich Projekte Frankreichs, wohl um seine Vorherrschaft gegenüber Deutschland zu stärken bzw. Deutschland zu schwächen. Derlei hört man auch oft von Bundespolitiker, wenn man zwischen den Zeilen liest. Natürlich interpretiert man hier aufgrund der Erziehung mit “Gefahr” die Kriegsgefahr, die von deutscher Seite her ausgeht, wenn man denn zu deutsch sei. Man habe bitte selbstlos international zu denken, denn national hieße Krieg. Das ist einer der Kerntenöre der deutschen Umerziehung. Doch gemeint ist hier die wirtschaftliche “Gefahr”. So schrieb die englische Zeitung “The Saturday Review” bereits am 11. September 1897: “… in all diplomatic relations, the notorious set of German policy in the council of Ambassadors in Constantinople, and above all the fashion in which England has been made to learn the real extent of German commercial rivalry … … and at a time when England has awakened to what is alike inevitable and her best hope of prosperity. ‘Germaniam esse delendam.’” Denn ein souveränes Deutschland ohne EU wäre schnell die Wirtschaftsmacht Nr. 1, würde England, Frankreich und selbst die USA weit abhängen, und die Deutschen neigen dazu Sonderwege zu gehen, beispielsweise sich mit Russland zu verbünden. Um Russland draußen, die Deutschen klein und die Amerikaner in Europa zu halten“, so Lord Ismay (Engländer), erster NATO-Generalsekretär. Auch wird den Deutschen angedichtet, sie hätten eine Art imperialistischen Rassismus erdacht, wollten seit dem Kaiserreich ein Weltreich, wo sie selbst sich als Herrenrasse etablieren wollten. Sehen wir auch hier in die Geschichte: “I contend that we are the first race in the world, and that the more of the world we inhabit the better it is for the human race. Why should we not form a secret society with but one object, the furtherance of the British Empire and the bringing of the whole world under British rule, for the recovery of the United States, for making the Anglo-Saxon race but one Empire?”, so Cecil Rhodes. Wir finden duzende solcher Belege die zeigen, dass man den Deutschen alle jene Absichten andichtete, die gänzlich andere Mächte praktisch umsetzten. Betrachtet man aber die deutsche Geschichte objektiver, wird man erkennen, wie die Deutschen ihre Sonderwege gingen, die nicht selten ganz und gar gegensätzlich zu jenen Ambitionen waren.

„Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: Dass der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde.“
(Eugen Gerstenmaier, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. März 1975)

Nur darum geht es seit nun mehr 100 Jahren und darum ging und geht es auch bei der Umerziehung! Eine deutsche Nation von innen her zu verhindern, nachdem man die alte in zwei Kriegen zerschlagen hatte, und den kläglichen Rest an Deutschland nun für die eignen Ziele einzuspannen, bis auch dieser ausgedient hat. Im Grunde also wurde das deutsche Volk kastriert, in vielerlei Hinsicht, und das anders als dargestellt, zum Schaden für sich und Europa. Mit dem Kaiserreich war Europa frei. Mit der BRD ist Europa versklavt und entrechtet. Dazu sei später noch mit mehr Beispielen gekommen.
Heute ist dies das neudeutschen oder post-deutsche Selbstbild: Man darf nicht allzu deutsch sein, nicht national denken oder den Nationalstolz bekunden, und auf gar keinen Fall das Preußentum ehren. Man definiert sich nicht mehr über das nationale Bewusstsein und die nationale Identität, wie es andere, gesunde Völker tun, sondern über die Schuld. Ihr setzte der Post-Deutsche Denkmäler noch und nöcher, klebt an jedem Rest deutschem Kulturgutes und an jedem historischen Ort eine Plakette oder errichtet ein Mahnmal, wer dort genau von Deutschen umgebracht wurde. Kaum ein  Denkmal wird für die in der Zahl weit überlegenden großartigen Leistungen Deutscher in der Geschichte errichtet. Die Schuld, begründet auf 1% der deutschen Geschichte, wurde Identität – über sie wird alle bemessen. Auf jedem Rest historisch-deutscher Kulturgutes von Neu-Berlin, über Neu-Dresden bis Wien prangt so das Label “Tätervolk”. Auch kein Tourist kommt daran vorbei, da es auch Ausländern auf aufdringliche Weise ermittelt wird. Wie es Armin Mohler in ‘Der Nasenring – Vergangenheitsbewältigung vor und nach dem Mauerfall’ schreibt: “Längst hat sich ein geschmeidiger Neudeutscher herausgeformt, der auf dem internationalen Parkett sich zu bewegen und mit weltmännischer Geste zu bewältigen weiß; zu seinem Reisegepäck gehört neben Reisepaß und Reiseschecks auch ein gefällig formuliertes, aber summarisches Schuldbekenntnis, mit dem er sich draußen vorstellt, um dann zur Sache zu kommen.” Dies wird exzessiv betrieben und wurde so zur Schuldkultur, zum Schuldkultur, gar zu einer totalitären Schuldideologie, die Innen- wie Außenpolitik bestimmt. “Die deutsche Seele ist nach wie vor besetztes Gebiet. Entweder verkriecht sich der Deutsche noch weiter auf seiner Flucht nach innen. Oder er ergibt sich völlig der Nichtigkeit. Was für eine Zukunft hat ein Mensch, dessen Regierung, Medien und Prominente sich gegen seine Interessen stellen?”, so Gerhard Menuhin auf seiner Seite. Dies geht soweit, dass man sich vehement weigert ein nur einen Mü von dem vermittelten Schuldbild abzurücken. So psychologisch tief wurde es in die deutsche Seele geprügelt. Da fallen das mediale Sätze wie “Auschwitz bleibt deutsch”, die zweierlei aussagen: Einerseits, dass man Auschwitz als Ausgeburt der (gesamten) deutschen Kultur sieht, was außerhalb Deutschlands kaum einer unterschreiben würde, und andererseits, dass es so zu bleiben habe. Wer sich dem widersetzt, der wird als Nazi beschimpft, der die Verbrechen der NS-Zeit – die in den Augen vieler ein vererbares Kollektivverbrechen des gesamten deutschen Volkes von Otto I. bis heute sind – zu leugnen versucht. Man kann sich also vorstellen, wie innerhalb eines solchen, schulisch, medial und politisch unaufhörlich vermittelten Bildes der Selbsthass nicht nur förmlich, sondern systematisch erzogen wird. Selbst wenn es dass nicht ist, reicht schon die Verleugnung des nationalen Denkens für den schleichenden Prozess des Genozids, wo der oft aktiv politisch umgesetzte Selbsthass ganz konkrete Maßnahmen der systematischen Tötung des deutschen Volkes hervorbringt, genauso wie die Verleugnung des Deutschseins. Zitate dazu gibt es zuhauf. Man darf an dieser Stelle drauf hinweisen, dass diese Systematik derart einzig und allein aus dem Westen Deutschlands, der alliiert-besetzten BRD stammt. Die DDR erzog keine Schuldkultur, lediglich ein antimperialitisches Bild. Sie münzten die Verbrechen der Vergangenheit nicht auf das deutsche Volk und seine Kultur um, belebten später gar das Preußentum als notwendige nationale Identität wieder (stellten das Reiterbild Friedrichs wieder unter den Linden auf und wollten gar die Rückführung der Gebeine nach Potsdam, wofür ein SED-Funktionär bei den Hohenzollern vorstellig wurde). Was, wie sich heute herausstellt dazu führt, dass die ehemaligen DDR-Bürger aktuelle geopolitische Ereignisse eher hinterfragen und auf ihre Ursächlichkeit prüfen, sowie dann als Konsequenz eine nationale deutsche Politik fordern, als die Westdeutschen, die sich in ihrem gestörtem Selbstbild nun genau jenem Imperialismus unterbewusst willfährig unterwerfen, da sie eigene nationale deutsche Wege ablehnen. Dies gilt explizit für die Westlinken. Hier zeigt sich der Sinn der Umerziehung im direkten Vergleich.
Das heißt bei Verleugnung der Identität kann die Alternative nur eine linke Gesellschaft sein, welche heute völlig jene Siegeridelogie verinnerlicht hat, oder andere Ideologien, die konservative und nationale Standpunkte bekämpfen, wenn sie das Attribut deutsch haben. Da fallen dann die gängigen Kampfbegriffe wie Nazi und Rassist. Die Auswirkungen sind katastrophal für das deutsche Volk und seine Gesellschaft. Denn ohne konservative und nationale Standpunkte im Bürgertum und so in der Politik, gibt es keinerlei erhaltenen Kräfte mehr, die das Fundament der deutschen Kultur und damit der Gesellschaft bewahren. Der genannte geopolitische Rahmen und das deutsche Potential wird dabei noch gar nicht verstanden. Da linke Ideologien in diese Stelle treten, ist die Gesellschaft nie in Ruhe, sondern wird, wie es der Drang der “ewig Linken” modernistischen Ideologie ist, ständig umgewälzt. Nur eine Gesellschaft in Ruhe kann eine Zivilisation hervorbringen. Ständige Umwälzungen halten sie klein und weniger erfolgreich. Darüber hinaus wird Europa und der Welt somit die deutsche Stimme vorenthalten, der deutsche Weg. Da das deutsche Volk als solches immer mehr verschwindet. Ein Volk ohne konservative Standpunkte wird nicht überleben! Daher kann man mit Fug und Recht sagen, dass die Linken Saboteure echten Friedens und Freiheit sind und Mörder am deutschen Volk, weil sie das wahrhaft deutsche Nationalbewusstsein unterdrücken, was einerseits dem deutschem Volk die Freiheit schenken würde und weil andererseits eben das freie Deutsche ohne Übertreibung heute den Schlüssel für alles in der Hand hält, WEIL es eben noch typisch deutsch ist, und so die Linken jenen Mächten dienen, die eben die Welt in ihrer Gewaltdominanz und Unfreiheit halten und die nichts mehr fürchten, als eine souveräne deutsche Nation. Was sie aber nicht fürchten ist eine Welt des antinationalen und globalen Multikulti. Denn darin lösen sich alle Gefahen für ihre “Neue Ordnung”, insbesondere die “deutsche Frage”, auf. Was dabei heute noch bei wenigen auf dem Schirm, aber ungeheuer wichtig ist, ist, dass wir heute ein Bündnis haben zwischen imperialistischen Kapitalisten und Linken, die allesamt diese neue Ordnung der Welt anstreben, wo es keine Völker, keine Nationen, kein Europa und ganz besonders kein Deutschland mehr gibt. Europa und Deutschland wegen ihrer führenden innovativen und kulturellen Kraft, die größten Zivilisationen seit der Antike hervorgebracht hat. Das ist natürlich eine Bedrohung für eine Kraft, die alles auf einem niedrigen Entwicklungsniveau gleichhalten will. Hier kommt der Kommunismus ins Spiel, als Vernichter von Zivilisation von innen hier. Das sind die Kräfte hinter jenen Symptomen wie Umerziehung, Globalismus, Multikulturalismus und so weiter und so fort.  Also alles, was aus Prinzip heraus gegen alles Nationale und Konservative steht. Denn dies steht ihnen entgegen. Die Deutschen waren (und sind) bedeutend, daher begann es hier. Der Schuldkult ist eine Form der psychologischen Unterdrückung! Sich von ihm radikal und konsequent zu befreien ist eine Notwendigkeit im Streben um die Freiheit des deutschen Volkes!
Ich hoffe an dieser Stelle hat sich für einige der Erkenntniskreis geschlossen.

Nun muss tiefer analysiert werden, was an die Stelle der alten konservativen deutsche Gesellschaft trat und was das für Auswirkungen auf die Welt hat. Denn das deutsche Volk hat großes Potential die Welt zu gestalten. Wir es verführt und missbraucht, kann dieses Potential schädlich sein. Aber ohne Bewusstsein, deutsch zu sein und was deutschsein heißt, ist dieses Potential gänzlich verloren.
Die Auführungen zur Frankfurter Schule liegen dem Folgenden zugrunde. Diskussionen über diesen Thema enden meist in einem Zirkelschluss, da die umerzogenen Deutschen genau dort sich anders verhalten als ihre Vorfahren, wo sie erkennen würden, dass sie umerzogen wurden. So sieht die heutige zunehmend links erzogene und amerikanisierte Generation auch keine Notwendigkeit darin sich anders zu verhalten. Alte Wächter von Tradition und Kultur, von Werten, Tugenden und Idealen hat man zunehmend von links her beseitigt oder verleumdet oder sie verloren an Bedeutung. Beispielsweise die Burschenschaften oder die Ritterorden. Wo noch Kaiser Wilhem II. und alle hochrangigen Deutschen das Malteserkreuz oder den Marianerorden trugen, da steckt am Kragen heutiger Politiker nur das Symbol der jeweiligen ideologischen Mode. Wenn überhaupt. Dort findet man bei den US-Politikern noch die Nationalfahne, was bei deutschen Politikern ausgeschlossen ist. Der Bürger bemerkt diese eindeutige Geste nicht. Einzig die Konservativen sehen hier ein Problem, da, wie der Begriff bereits aussagt, sie etwas bewahren wollen. Nämlich das Deutschtum, die eigenen Wurzeln und die eigene Identität als Volk und Kultur, sowie als identitäre Gesellschaft. Damit verhalten sich die Konservativen sozialer, als die Mehrheit der Linken, die von Soziologie keine Ahnung haben, aber die Gesellschaft bestimmen wollen. Die neuen Generationen wollen dies nicht, da sie nicht wissen was das ist und es so auch nicht vermissen. Zusätzlich zu einen links-ideologischen, durch Schule, Presse und Politik getragenen, Erziehung, die an sich und im Sinne des Systems antinational und antivölkisch, sprich globalistisch (vgl. 68er) erzieht. Kultur, Tradition und Identität nicht mehr als etwas zu Bewahrendes und Alleinstellungsmerkmal, sondern als Fessel, die es zu beseitigen gilt, wie viele Jugendlichen meinen. Ein ewiger Modernismus, der nichts anderes ist, als hinter dem Fortschrittsbegriff den allmählichen zivilisatorischen und dann völkischen Tod zu bringen. Das Kosmopolitische des Weltmenschen ist die neue Utopie, nicht mehr das Bewusstsein der eigenen Wurzeln und Herkunft. Das ist kommunistische Ideologie, aber niemand bemerkt es. Der Mensch wird als das Höchste propagiert und die Völker und zig tausend Jahre Zivilisationsgeschichte diffamiert und verleugnet. Das Ungebundene, das Nicht-Festgelegte, das Überall-Menschsein, die Emanzipation von allen althergebrachten Sitten, die Gleichheit in allem und der Angriff auf jedwede Differenzierung, die als ungleiches Recht empfunden wird, dass sind die Prämissen der Zeit. Im Resultat hat man dann Menschen, die keine Identität haben. Der Christ würde sagen, die keine Seele habe. Sie versuchen dann das Fehlen jeglicher Identität mit künstlichen Platzhalter wie “Transgender” zu füllen. Sprich, sie haben keine eigene fundierte und natürlich gereifte Identität, sondern künstliche und wechselnde Ausprägungsformen. Diese Menschen haben gesellschaftlich und politisch keine Nutzen, sondern leben ihre egozentrischen Exzesse nur auf Kosten der Gesellschaft aus. Diese Menschen sind jene Minderheiten, vor denen Bismarck warnte und die sich repressiv und progressive heute ihre Rechte derart erkämpfen, dass nun das Wohl der Mehrheit, sich dem Wohl einer Minderheit zu beugen hat. Die Norm der Mehrheit, wird mit der Abnorm der Minderheit verkehrt, weil sich die Minderheit nicht der Norm unterwerfen will.  Dies ist der gesellschaftszerstörende Automatismus, den vorher beschriebene Ideologien zu schaffen versuchen: Zerstörung der Gesellschaft von innen her, durch sich selbst, und die Schaffung einen neuen Menschen.
Denn was ist der Modernismus dieser Ideologie, der sie vorantreibt? Die Aussage, dass morgen alles radikal anders sein muss, als es gestern war. Fundierte und althergebrachte Lebensweisen, Tradition, Werte, Normen, Ideale, Tugenden oder Kultur allgemein müssen daher als Beständigkeit und Verwurzelung von dieser Ideologie abgelehnt, ja bekämpft werden. Siehe Frankfurter Schule. Ist man konservativ bekommt man oft die Frage entgegengeworfen, ob man gegen den Fortschritt sei. Nein. Man steht für Veranwortung ein. Für die Gesellschaft, für das Volk und seine kulturhistorisches Erbe. Für die Identität als Volk und Kultur, auf der die Gesellschaft sich begründet und die dem einzelnen darin Leitmotiv ist, seinen Lebensweg und persönliche Identitätsfindung zu gestalten und Hinternisse zu überwinden. Man ehrt es, pflegt und führt fort, was die Vorväter in Schweiß und Blut schufen. Der Modernismus will nichts von Bestand, nichts Dauerhaftes und keine Ordnung. Er ist das Chaos in der Unbeständigkeit ständiger Umwälzung der Gesellschaft, die so nie zur Ruhe kommt und nie reift. Was heute erfunden wird, ist morgen wieder veraltet und wird wieder neu erfunden. Und genauso kommt der Mensch darin nie zur Ruhe, erfährt nie die Erfüllung seines inneren natürlichen Strebens nach Ruhe und Ordnung. Warum fühlen wir uns in reich mit Geist und Hingabe verzierten gewachsenen Altstädten wohler, also in den steril und kalt wirkenden Neubaugebieten? Weil wir unterbewusst darin Halt finden in der Kultur etwas Beständiges, was von Dauer ist, zu erfahren. Weil darin Geist eingeprägt ist, von dem wir uns inspirieren lassen wollen. Wir lieben die Kultur vergangeniner Epochen, weil es etwas ist, was überdauert hat und das gibt uns Halt und Sicherheit, nach der wir alle suchen. Wir empfinden etwas als von Wert, wenn es Bestand hat. Konservativ sein ist nicht nur etwas Natürliches. Es gereicht in seinem Streben etwas von Bestand und Dauer zu schaffen der Psyche der Menschen und somit der Gesamtgesellschaft zum Wohle.
Ist ist also eine modernistische Ideologie, die das Ziel hat alles solange durchzuführen, bis der leicht zu beherrschenden kleinste gemeinsame Nenner, das Menschsein, übrig bleibt. Dass diese Argumentation und die dahinterstehenden Ideologie soziologischer Unsinn ist, erkennen die meisten nicht und der Verfall die Gesellschaft schreitet voran. Der Mondernismus propagiert das Menschsein als höchstes Ideal, entfernt den Menschen aber tatsächlich davon noch Mensch in einer Gesellschaft zu sein. Denn was eine Gesellschaft aus macht, was sie begründet und zusammenhält, dass wird in dieser Ideologie nicht gefragt. Die Ideologie hier als wertvoller, gar überlegender, als die Natur. Dass derlei Dinge daher irgendwann immer zusammenbrechen und dies auch mehr als oft bewiesen haben, das wird ignoriert. Man versucht dann die Prozesse mit jenem Gift aufzuhalten, welche sie erst auslösten. Für das überrestige Deutschtum ist diese im Westen verbreitete Ideologie fatal, da wir ohnehin nur noch Ruinen unserer Kultur bewachen. Die einzige Lösung wäre eine deutsch-konservative Rückbesinnung, eine deutsche Renaissance, wo anderen Völkern schon der Aufruf zur identitären Besinnung reicht. Wir Deutschen aber brauchen mehr, solange es noch Deutsche gibt, die auch das Deutschtum bewahren wollen. Hier erkennen wir nun die Kernprobleme, die ich versuche auf diesem Blog anzugehen.

“Warum ist denn die DDR deutscher geblieben, auch widerständiger auf eine bestimmte Art? Das ist klar. Der Osten hat das Harte Brot der Besatzung gegessen und der Westen das süße Gift der Umerziehung gesoffen.”
(Götz Kubitschek)

Die “Deutschen” der BRD, einschließlich deren West-Linke, haben kaum dieses Bewusstsein, nicht einmal für Volk und Gesellschaft. Die BRD bekam durch besonders neu-links-ideologische Umerziehung (68er-Bewegung) und Amerikanisierung eine neue Identität im Sinne des Internationalismus verpasst, die sich vom wahren Deutschen verleugnend entfernte. Bei der Vereinigung 1990 nannten die Ost-Linken die West-Linken (68er) “die Söhne von Marx und Coca Cola”. Hier sieht man schon, dass es zwei Linke Bewegung gab: Die Alte Linke der DDR und die neue amerikanisierte Pseudo-Linke der BRD. Heute verstehe ich den Mauerbau der DDR, um sich vor diesen Einflüssen zu schützen. Vielleicht eine alte Idee, die es gebührt neu aufgelegt zu werden. Daher finden wir heute im Osten der BRD erheblich stärker und breiter konservative und nationale Standpunkte im deutschen Sinn vor, sowie Widerstände im Bürgertum, als im Westen. Auch der Anteil an Ausländern sowie die negativen gesellschaftlichen Effekte dadurch (weniger Gemeinschaft und Zusammenhalt als idenditäres deutsches Volk; Rückzug in die Isolation der Familie, statt der öffentlichen Gemeinschaft; Parallelgesellschaften … ), sind im Westen weiter fortgeschritten, als im Osten. Doch der Prozess breitet sich seit der Vereinigung 1990 nun auch über die Mitte Deutschlands aus. Der noch bestehende Vorteil jedoch ist, dass der Osten der BRD nach dem Mauerfall ruiniert wurde und daher lediglich die noch in der DDR hervorragend integrierten Gastarbeiter, beispielsweise aus Vietnam oder Kuba, dort leben. Der Gros der neuen Ausländer siedelt sich in den reicheren Bundesländern an. Daher bildet das Gebiet der ehemaligen DDR noch ein Rückzugsort für die Deutschen, um weitgehend unter sich und deutsch zu sein. Der auch verteidigt wird, da man in den Westen schaut und nicht so werden will.

Dennoch sind es heute die Mehrzahl der neuen Linken, die durch ihre ideologische, sprich globalistische Erziehung all jene Dinge bekämpfen, für die die deutschen Patrioten kämpfen. Man könnte gar von Unterwanderung der Alt-Linken (Alt-Sozialisten/Kommunisten) wodurch die Neu-Linken (68er) sprechen. Dadurch entstand eine neue Linke, die mit ihren Wurzeln nichts mehr zu tun hat. Ja den gesellschaftsnotwendigen und soziologisch erklärbaren Patriotismus und die Nation sowie das Volk an sich angreift, was für die sozialistischen Vordenker undenkbar gewesen wäre. Im Resultat einer globalistischen, sprich antinationalen, antivölkischen (oft antideutschen im Speziellen) und antipatriotischen Argumentation und dem Fehlen des konservativen Gegengewichts, zerstört sich die Gesellschaft selbst, mit der roten Flagge voran. Die Linken in der Mehrzahl verstehen nicht, dass sie einerseits einer volks- und gesellschaftsfeindlichen Ideologie folgen, die gänzliche andere Ziele verfolgt und sich nur hinter dem Humanismus versteckt; sie können nicht differenzieren, wann Humanismus notwendig ist und wann nationales Denken und argumentieren daher für eine verfehlte totale Ideologie; und sie verstehen nicht, dass diese Ideologie die Grundpfeiler des sozialen Lebens angreift. Der Patriotismus ist die Verteidigungskraft einer Gesellschaft, die Nation die Interessenvertretung und das Bollwerk und das Volk und seine Kultur die Identität und Identifikation mit der Gemeinschaft, die sozialen Zusammenhalt erst möglich macht. Wie kann ein Linker von sich behaupten dem sozialen Wohl zu dienen, wenn er alles angreift, was dieses sichert, nur aus einer Ideologie heraus, die nichts mit Vernunft oder Natur oder Wissenschaft zu tun hat? Denn jedes Fachbuch über die Soziologie, sowie Volks- und Kulturgeschichte kann den ideologischen Standpunkt der meisten heutigen Linken wiederlegen. Vergleiche Gustave le Bon als Beispiel. Daher ist meine Meinung von den deutschen Linken – für viele von ihnen ist das Vorwort “deutsch” schon ein Afront – mit einigen Ausnahmen sehr schlecht und ich halte persönlich die Mehrzahl entweder wissentlich oder unwissentlich für Demagogen am Volk und seiner Gesellschaft, nicht aber für Bewegungen, die fähig sind dieser Sache zu dienen. Sie kennen nur die Ideologie und sie wollen nur die Ideologie. Total und ohne Diskussion. Belege zu diesem Standpunkt in den entsprechenden Themen auf dem Blog.

  1. Restlose und radikale Zerstörung der Schuldkultur,
  2. Verbannung der linken Ideologie aus den Köpfen,
  3. Konservative Rückbesinnung auf das preußische Deutschtum,
  4. Beschreiten eines deutsches Weges in die Zukunft.

Im Idealfall kämpfe ich für die Wiederaufrichtung des Deutsche Reiches, der deutschen Nation von 1871, die der große Vater der Nation, Otto von Bismarck, schuf. Minimal im Ideellen. Ich kämpfe dafür, dass diese Nation auf der wahren Nationalgeschichte und Identität des deutschen Volkes beruht und nicht auf all jenen Dingen, die die Sieger und Besatzer, sowie Ideologen schufen, um das deutsche Volk zu entrechten, zu entwurzeln und zu knechten. Ich kämpfe dafür, dass wir wieder die Helden der Befreiungskriegen, den Sieg in der Völkerschlacht und die Schaffung der Nation im Zuge der Einigungskriege, sowie Preußens Rolle für die deutsche Einheit ehren – den Sieg über Frankreich, dass uns unsere geeinte Nation missgönnte. Der 18. Januar 1871 ist der “Tag der deutschen Einheit”. Ich kämpfe dafür, dass wir wieder das Deutsche Kaiserreich als den Zenit unser Kultur und unseres Volkes ansehen, es ehren, es glorifizieren und daran erinnern, aus welchen machthungrigen geopolitische Zielen man es uns nahm – welche Kräfte hier am Werk waren, und dass wir sie dafür verdammen. Ich kämpfe dafür, dass wir in Feiertagen und Denkmäler unsere Nationalgeschichte und deren Helden wieder ehren – dass die Siegesallee zu Berlin wiederreichtet wird, um dem zu dienen.  Ich kämpfe für die Wiedererlangung der deutschen Einheit, Freiheit und unseren Rechtes. Die BRD ist nicht der deutsche Nationalstaat! Das Grundgesetz keine Verfassung! Beide sind Ausdruck der Fremdherrschaft, der Unfreiheit und des Diktates fremder Mächte. Im Sinne Theodor Körners und alle der gefallen Helden, die für Einheit und Freiheit kämpften, kämpfe auch ich für die Freiheit des deutschen Volkes.

Hinter uns, im Grau’n der Nächte,
Liegt die Schande, liegt die Schmach,
Liegt der Frevel fremder Knechte,
Der die deutsche Eiche brach.
Unsre Sprache ward geschändet,
Unsre Tempel stürzen ein;
Unsre Ehre ist verpfändet,
Deutsche Brüder, löst sie ein!
Brüder, die Rache flammt! Reicht euch die Hände,
Daß sich der Fluch der Himmlischen wende!
Löst das verlorne Palladium ein!

Vor uns liegt ein glücklich Hoffen,
Liegt der Zukunft goldne Zeit,
Steht ein ganzer Himmel offen,
Blüht der Freiheit Seligkeit.
Deutsche Kunst und deutsche Lieder,
Frauenhuld und Liebesglück,
Alles Große kommt uns wieder,
Alles Schöne kehrt zurück.
Aber noch gilt es ein gräßliches Wagen,
Leben und Blut in die Schanze zu schlagen;
Nur in dem Opfertod reift und das Glück.

Nun, mit Gott! wir wollen’s wagen,
Fest vereint dem Schicksal stehn,
Unser Herz zum Altar tragen
Und dem Tod entgegen gehn.
Vaterland! Dir woll’n wir sterben,
Wie dein großes Wort gebeut!
Unsre Lieben mögen’s erben,
Was wir mit dem Blut befreit.
Wachse, du Freiheit der deutschen Eichen,
Wachse empor über unseren Leichen! –
Vaterland, höre den heiligen Eid!
(aus: Theodor Körner, 1812, Freiheitskämpfer und Nationalheld)

Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
der wollte keine Knechte,
drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
dem Mann in seine Rechte;
drum gab er ihm den kühnen Mut,
den Zorn der freien Rede,
dass er bestände bis aufs Blut,
bis in den Tod die Fehde.

So wollen wir, was Gott gewollt,
mit rechter Treue halten
und nimmer im Tyrannensold
die Menschenschädel spalten.
Doch wer für Tand und Schande ficht,
den hauen wir zu Scherben,
der soll im deutschen Lande nicht
mit deutschen Männern erben.

O Deutschland, heil’ges Vaterland!
O deutsche Lieb’ und Treue!
Du hohes Land, du schönes Land!
Dir schwören wir aufs neue:
Dem Buben und dem Knecht die Acht!
Der fütt’re Krähn und Raben.
So ziehn wir aus zur Herrmansschlacht
und wollen Rache haben.

Lasst brausen, was nur brausen kann,
in hellen, lichten Flammen!
Ihr Deutschen alle, Mann für Mann
fürs Vaterland zusammen!
Und hebt die Herzen himmelan
und himmelan die Hände,
und rufet alle, Mann für Mann:
Die Knechtschaft hat ein Ende!

Lasst klingen, was nur klingen kann,
Trompeten, Trommeln, Flöten!
Wir wollen heute Mann für Mann
mit Blut das Eisen röten,
mit Henker- und mit Knechteblut,
o süßer Tag der Rache!
Das klinget allen Deutschen gut,
das ist die große Sache.

Lasst wehen nur, was wehen kann,
Standarten wehn und Fahnen!
Wir wollen heut uns Mann für Mann
zum Heldentode mahnen:
Auf, fliege, stolzes Siegspanier,
voran dem kühnen Reihen!
Wir siegen oder sterben hier
den süßen Tod der Freien.
(Ernst Moritz Arndt, “Vaterlandslied”, 1812)

Ihr Sterne seid uns Zeugen,
die ruhig nieder schau’n,
wenn alle Brüder schweigen
und falschen Götzen trau’n.
Wir woll’n das Wort nicht brechen
nicht Buben werden gleich,
woll’n predigen und sprechen
vom heil’gen Deutschen Reich.
(aus: Max von Schenkendorf, “Wenn all untreu werden”, 1814)

Es gibt wohl keine Gesellschaft auf der Welt, wo Brechts Gedicht mehr zutrifft, als auf die deutsche:

Immer schreibt der Sieger die Geschichte der Besiegten.
Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge.
Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.
(Bertolt Brecht)

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