Wahre Vereinte Nationen

Man stelle sich eine Welt der souveränen Nationen vor, wo ein für alle gleichermaßen gültiges Recht, im Sinne des Völkerrechtes, ihre unverletzliche Souveränität und Integrität sichert. Heute haben wir eine Welt, wo nicht selten nicht-gewählte internationale Organe im Streben nach persönlicher Macht, Besitz und Reichtum, daher bestückt mit Vertretern des Wirtschafts- und Finanzsystems, nur in ihren Interessen über unzählige Länder und Völker bestimmen und dabei deren souveräne und nationale Selbstbestimmungsrechte immer mehr beschneiden. Die Interessen der Völker sind ihnen gleichgültig, ja die Völker selbst. Grundlage sind einheitliche und zentralistische, internationale und globale Wirtschafts- und Finanzsysteme, die die Völker knechten und in die Abhängigkeit zwingen. Diese Systeme gilt es abzubauen und die Völker zu befreien. Es ist nicht nur Deutschland, welches seine Souveränität wiedererlangen muss. Diese können sich dann gemeinsam einigen, welche Systeme, auf welche Art sie international einsetzen wollen, um den Handel zu vereinfachen. Jedoch bin ich davon überzeugt, dass die Völker in ihren eigenen souveränen Nationen ihre Interessen am bestem Umsetzen können, sowie dann jene Nationen auf internationaler Ebene zusammenwirken können und sollten, um globale Probleme zu lösen. Jede Nation ist dabei die Stimme seiner Volkes und damit auch die spezielle Sicht dieses Volkes und seiner Kultur. Ich denke diese traditionelle Form der Welt bereichert und entwickelt die Menschheit, im Gegensatz zu jedweder zentralistischen und einheitlichen Verwaltung der Völker.

Die Krisen und Konflikte der heutigen Zeit werden hauptsächlich durch korrumpierte machtvolle zentralistische Systeme verursacht. Sie zwingen vielen Staaten eine nicht selten für ihre Bevölkerung und andere schädlich internationale Politik auf. Oft auch eine Kriegspolitik. Die oben beschriebenen Systeme lassen den korrupten Regierungen meist nicht die Wahl nationalen Interessen zu folgen, wenn sie ihre Macht behalten wollen. Nahezu alle Staaten im Westen agieren heute gegen den Willen und die Interessen ihres Volkes. Die politischen Medien und US-gesteuerte Think Tanks helfen ihnen dabei dies zu verschleiern und die öffentliche Meinung in ihrem Interesse zu lenken. Noch souveräne und unabhängige Staaten werden durch künstlich geschürte innere Konflikte und Umstürze entweder auf die Seite des “Systems” gebracht oder ins Chaos gestürzt, so dass sie entweder folgen und/oder als geopolitischer Faktor ausfallen und/oder zum freien Ausverkauf freigegeben werden. Die Völker bleiben meist in Zerrissenheit, Chaos, Gewalt und Armut zurück. Das 20. Jahrhundert war ein Zeitalter, wo die alten Ordnungen der Welt im Zuge des Aufstieg bestimmter Weltmächte zum Nachteil der Völker zerschlagen wurden. Das Maß an Konflikten und Unfrieden zwischen den Völker ist das Resultat.

Die Stärke dieses System ist mit bedingt durch die abhängigen Staaten und ihre arbeitenden Bevölkerung für das “System”. Je mehr Staaten man aus den Fängen des “Systems” rausreißt, indem man sie renationalisiert und ihnen ihre Souveränität wiedergibt, desto schwächer wird es und desto weniger Macht und Einfluss hat es. Jede souveräne Nation wird zu einem Antikörper gegen den Krebs dieses Systems, da das “System” deren Grenzen nur schwer überwinden kann und dies bei jeder einzelnen Nation muss. Mit Grenzen sind dabei nicht nur politische Grenzen gemeint, sondern auch Werte und Tugenden, die eventuell Korruption verhindern; die Gesellschaftsstruktur, die Kultur, die Religion und besonders die nationale Identität und der Patriotismus, die die Menschen einer Nationen im Streben für die Nation und das eigene Volk einen. Dieses sind die Brandmauern, die jeder Staat aufbringen kann. Jede Nation kann so souverän die eigenen inneren Interessen wieder wahrnehmen, die eigene Probleme lösen und zu sich selbst und seinem Volk finden.
Wir haben auf der Welt nicht eine homogene Masse von Menschen, auch wenn es das Ziel der Globalisierung ist, diese zu schaffen und obige Konzepte zu vernichten, damit das “System” weiter und leichter ausbreiten kann. Die Antikörper sollen ausgeschaltet werden. Wir haben unzählige Völker und Kulturen, mit ihren eigenen Interessen und Lebensweisen. Diese gilt es zu bewahren, zu respektieren und zu schützen. Nur die jeweiligen Nationen, die von den jeweiligen Völker konstituiert sind, können dies. Es ist, darf nicht und kann auch nicht die Aufgabe internationaler Organe sein, eine einheitliche zentralistische Politik für alle Völker zu betreiben und ihre Interessen und Lebensweisen zu ignorieren. Lass dieses System korrumpiert oder ideologisch verblendet sein und sie schaden allen. Die Völker sollen gemeinsam jeweils einen Beitrag auf ihre Weise leisten und nicht zur Gefolgschaft gezwungen werden. Mit den Völker und den Kulturen ist es wie mit Meinungen: Je mehr es gibt, desto mehr Blickwinkel gibt es und desto näher kommt man der Wahrheit. Die Kunst ist alle durch gleichberechtigte Diskussion in einen Konsens zum Wohle aller zu bringen. Jede Kultur der Erde steuert einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Menschheit bei. Wir haben unzählige Philosophien und Religionen, unzähliges Wissen, was aus den Völkern und ihren Kulturen geboren wurde. Wir müssen dieses für alle Menschen nutzen lernen, denn vieles ist einzigartiges Wissen, von dem alle Menschen profitieren können. Oft auch einzigartige Werte und Tugenden gebunden in den Kulturen. Die Nation ist wie ein Schutzwall für alle jenes. Trotzdem können sich zwei Menschen begegnen und sich austauschen und durch ihr einzigartiges Wissen und Erfahrung zusammen mehr sein und mehr schaffen, als der Einzelne allein. Genauso verhält es sich mit den Nationen, Völkern und Kulturen. Die Nation ist der Körper, der alles zusammenhält und schützt. Die Völker und ihre Kulturen sind die verwundbaren Geist, Herz und Seele darin. Alle Völker und Kulturen zusammen bilden die Seele der Menschheit. Jede Kultur die verloren geht, ist ein Teil der Seele der Menschheit die stirbt.

Die Vereinten Nationen wurden auf Grundlage der UN-Charta begründet, die während des zweiten Weltkrieges zwischen den Alliierten aufgesetzt wurde. Daher tragen die Vereinten Nationen noch heute diese Politik in sich. Bestes Beispiel sind die Artikel, die Deutschland bis heute als Feindstaat definieren. Die Vereinten Nationen sind im Kern immer noch ein Kriegsbündnis und die US-geführte NATO ihre Armee. Auch werden die Vereinten Nationen von den USA maßgeblich geführt und Nationen wie Russland haben lediglich Veto-Rechte. Einen echte gleichberechtigte Diskussion zwischen den Nationen gibt es nicht. Es ist mehr eine Institution die Völker und ihre Nationen auf den Willen den USA einzupegeln und “Systemfeinde” dann gemeinsam zu bekämpfen. Viele werden nicht eingeladen oder bleiben fern und es wird ohne sie über sie bestimmt. Es ist unumgänglich, dass die souveränen Nationen der Welt zusammenarbeiten, um die Probleme der Welt gemeinsam zu lösen und um gemeinsam dem Wohle und Fortschritt der Menschheit zu dienen. Dies ist aber nicht Bestandteil der UN-Charta. Daher muss die Institution Vereinte Nationen aufgelöst und neu konstituiert werden. Existenzgrundlage oder “Gründungsmythos” darf nicht Krieg sein, sondern das Streben zum Wohle der Menschheit. Dies muss das Credo sein. Diese Institution muss auf dem Völkerrecht begründet sein und dieses als verbindlich für alle Mitgliedsstaaten und Völker der Welt festlegen. Alle Nationen und alle Völker sind gleich in ihren Rechten.

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