Was ist ein Deutscher?

“Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst Willen zu tun.”
(Richard Wagner)

Schon mehrmals wurde ich basierend auf meinen Kommentaren gefragt, was denn ein Deutscher sei und was ihn ausmacht. Manchmal provokativ, manchmal als ernst gemeinte Frage. Daher möchte ich hier kurz sagen, wie ich diese Frage beantworte.

Nibelungen Muenchen Rathaus

Sinnbild des deutschen Edelmutes: Die Nibelungen, hier am Münchener Rathaus

Was macht einen Deutschen aus? Es ist die Kultur, das Deutschtum, es ist die mehr als 1000-jährige Geschichte. Das Deutschtum sind germanische Tugenden und christliche Werte in einer Kultur vereint und das Beste aus beiden Welten. Es das deutsche Wesen. Ein Deutscher ist nicht, wer in Deutschland lebt oder “die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt”, was immer das bedeutet. Ein Deutscher zu sein heißt deutsche Werte und Tugenden zu vertreten, deutschen Idealen zu folgen. Fleiß, Bescheidenheit, Sparsamkeit (urpreußische Tugend), Vernunft, Ehrlichkeit, Rechtschaffenheit, Treue, Ordnung, Disziplin, Unbeugsamkeit, Tapferkeit, Heldentum, Ritterlichkeit, Vaterlandsliebe, Treue, Freiheitssinn, Friedensliebe, Christlichkeit … ein Land zu formen, dass man das “Land der Dichter und Denker” nennt. Schon der römische Historiker Tacitus beschrieb an den Germanen vieler dieser Tugenden, die man heute den Deutschen nachsagt. Das ist, was einen Deutschen ausmacht. Die Wahrheit zu lieben und die Lüge natürlich zu verachten. Auch dann noch für Gerechtigkeit und Recht einzustehen, wenn man selbst großes Unrecht erlitten hat. Niemals Rache nehmen für erlittenes Unrecht oder es beklagen, sondern es tragen. Dies beweisen die Deutschen besonders im 20. Jahrhundert. Die Flagge von Einheit, Freiheit und Gerechtigkeit in der einen Hand und das Schwert in der anderen diese zu verteidigen. Das heißt es Deutscher zu sein.

Wir Deutsche fuerchten Gott, aber sonst nichts in der Welt

Auf der Welt sind Deutsche für bestimmte, auch positiv gesehene Charakteristika bekannt. Sie gelten als gradlinig und direkt. Sie lieben die Ordnung, die Sauberkeit und tun, was sie tun mit Fleiß und Genauigkeit. Was sie beginnen, beenden sie auch, und das mit dem höchsten Maß an möglicher Sorgfalt. Sie werden auch als reserviert und kontrolliert gesehen, die man nicht leicht knacken kann und mit ihrem Gefühlen oft haushalten. Dann aber genauso als überhaus freundlich, gastfreundlich und hilfsbereit. Die “deutsche Gemütlichkeit”, was die bescheidene Freude am einfachen Leben der Deutschen beschreibt, wird ebenso geschätzt. Das einfache und bescheidene gute Leben sowie der Wert der eigenen Hände harte Arbeit sind Lebensmentalität der Deutschen. Die Deutschen sind ein Volk, welches durch viele Zeiten von Entbehrung und harter Arbeit geschmiedet wurden. Schon die alten Germanen lebten in einer rauen und wilden Umwelt. Die deutsche Ostsiedlung bis nach Russland hinein zeigt ein Volk, welches belastbar und zäh ist, welches sofort an die Arbeit geht, um in unwirklicher Umgebung etwas Großes schaffen kann. Gerade in Zeiten von Not, Elend und Hunger, hielt das Volk zusammen, überlebte mit wenig und packte gemeinsam an. Dies ist die deutsche Erfolgsgeschichte und das heißt es Deutscher zu sein. Das deutsche Volk ist ein Volk nicht nur der Dichter und Denker, sondern auch der Arbeiter und, wenn es die Zeit verlangt, auch der unbarmherzigen Krieger. Die deutsche Geschichte bis zum Ende des Kaiserreiches war eine ständige Klimax des Streben nach Zivilisation aus den alten Wegen heraus. Der Erfolg des Deutschtums bestand gerade darin niemals das eigene Wesen aufzugeben und dieses stets zu erinnern. Darin begründet sich eine alte und einst robuste Kultur, die zu den vierfältigsten der Welt gehört.

Um ein etwas greifbareres Beispiel zu geben: Die strengen Normen und Grenzwerte in der Gesellschaft und Produktion, beispielsweise von Nahrungsmitteln oder Medizin, Gütesiegel und Qualitätskontrollen oder das Ordnungsamt, der Verbraucherschutz und die Beweislastumkehr zum Produzenten, die Ordnung und Reglementierung des öffentlichen Lebens, viele Gesetze des bürgerlichen Rechtes, die genaue und effiziente Bürokratie und so weiter, sind typisch deutsch. Deutschland ist dafür einzigartig und oft Vorbild dem Beispiel zu folgen. Diese deutsche Errungenschaft wird versucht durch die USA abzuschaffen, damit ihre kapitalistische Billigproduktion, die nicht selten schädlich und ungesund ist, in Europa Einzug hält. Das Deutschtum und sein Charakter, besonders der deutsche Ordnungssinn und Genauigkeit, die Disziplin, der Fleiß und die Bescheidenheit, sind weltweit geachtet und geschätzt besonders im Handwerk und in der Industrie. Viele Völker greifen gerne auf dieses deutsche Wesen zurück oder sehen es als Leitbild. Bis heute hat das deutsche Volk so weltweit eine immense Achtung erlangt. Damit dieses Wesen Bestand hat, braucht es auch ein deutsches Volk, welches jenes Wesen verkörpert und so die Welt als Deutsche bereichert.

Daher spreche ich persönlich vielen Menschen die in Deutschland leben das Recht ab, sich Deutscher zu nennen. Menschen, die um wahres Deutschtum und seiner Geschichte nichts wissen oder diese verleugnen und verhöhnen. Menschen wie Angela Merkel, die ihr Volk verrät und an die USA verkauft und alle, die so sind wie sie und keinerlei deutsche Werte und Tugenden mehr kennen. Das sind keine Deutsche und einen Deutschen macht als solchen keine solche Bezeichnung auf einem Stück Papier oder Plastik aus. Deutscher sein ist ein Ideal, dass heute allzu oft verraten und vergessen wird. Einst machte diese Ideal unser Volk aus und weltgeachtet. Daher bedeute Deutscher sein auch gleichzeitig zum deutschen Volk zu gehören, was nicht Abstammung allein bedeutet, sondern auch um Ideale, Werte, Tugenden, Geschichte und Kultur zu wissen, sie zu wahren und sie zu leben. Doch heute, unter der Fremdherrschaft und der Globalisierung, wurde den Deutschen vieles genommen, was sie einst ausmachte. Sie wurden umerzogen, das Deutschtum wurde aberzogen, das Preußentum und seine christlichen Werte vernichtet. Sie wurden gelehrt es abzulehnen, zu verhöhnen und zu verdammen, Patriotismus zu bekämpfen, die Nation, das Volk und seine Geschichte zu verunglimpfen und zu beleidigen. Wenn sie also fragen müssen, was einen Deutschen ausmacht, dann können sie keine sein. Denn dann wissen sie es nicht.

“Als Deutscher stets den Gruß nur sag’: ‘Grüß Gott!’, ‘Auf Wiedersehen!’ und ‘Guten Tag!’”
(Franz Schwinning)

“Wach auf, wach auf, du deutsches Land!
Du hast genug geschlafen!
Bedenk, was Gott an dich gewandt,
wozu er dich erschaffen.
Bedenk, was Gott dir hat gesandt
und dir vertraut sein höchstes Pfand.
Drum magst du wohl aufwachen.

Gott hat dich, deutsches Volk, geehrt
mit seinem Wort der Gnaden,
groß Hilf und Kraft dir auch beschert,
Elend und Not zu tragen,
viel Feind, groß Not und Haßgeschrei.
Tritt an und furcht ihr keinerlei!
Die Rott’ wirst du zerschlagen.”
(Aus dem Lied “Wach auf, wach auf, du deutsches Land!”, Johann Walter, 16. Jahrhundert)

Schaut man in die deutsche Geschichte vor den Weltkriegen und deren Konsequenzen findet man das wahre traditionelle Deutschtum. Damit wollen heutige Generationen nichts mehr zu tun haben, wollen sich selbst als Konsequenz aus dem 20. Jahrhundert neu erschaffen, um in eine internationale und globale Welt zu passen. Dennoch nennen sie sich “Deutsche”. Doch Deutschsein kann sich nur auf Kultur und Geschichte aufbauen und nicht ein künstlich geschaffenes Konstrukt im Rahmen der BRD sein, die die physische Ausprägungsform dieses neuen pseudo-deutschen BRD-Volkes ist. Mit welchem Recht bestimme ich nun, was deutsch ist? Mit dem Recht der Vernunft und der Ehrung der Leitungen unserer Vorväter. Deutschsein heißt wider dem kapitalistischen und globalem Angloamerikanismus sein. Deutschsein heißt bewahren, was sich bewehrt hat und erhalten, was bestand hat. Es heißt nicht radikal zu revolutionieren, sondern zum Wohle des Volkes zu reformieren. Es heißt dabei das Wesen des deutschen Volkes zu erhalten und fortzuführen. Nicht zu seinem Schaden revolutionieren und seine Werte, Ideale und Tugenden zu verraten und ihm seine Identität zu rauben. All die großen Deutschen der Vergangenheit, sei es ein Martin Luther, ein Friedrich der Große, ein Theodor Körner oder ein Otto von Bismarck taten,was sie taten stets als Deutsche und für das deutsche Volk. Der Erfolg gibt ihnen Recht, denn was sie erreichten hatte und hat Bestand.

“Seid der Väter heiligen brauche treu, doch denkt der Nachwelt auch dabei.”
(Vers aus dem Burschenschaftslied “Stoßt an Jena soll leben, Hurra hoch!”)

Die heutige Jugend ergibt sich ständig neuen aufkommen Ideologien, im propagiertem Streben nach einer besser Gesellschaft. Sie ergibt sich dem Amerikanismus und seinen Unwerten. Doch sie schafft dabei nichts von Bestand und führt keine Identität fort, da es meist nur Utopien und Ideologien sind. Die ständigen radikalen Umwälzungen lassen die Gesellschaft nie nur Ruhe kommen. Es kann nichts reformiert werden, da es bevor es seine Reife erlangt hat oder sich überhaupt wenigstens 100 Jahre bewehrt hat, wieder abgeschafft wird oder durch seine Instabilität von selbst zerfällt und durch eine neue Ideologie vom selben Schlage ersetzt wird. Das ist die Ideologie einer kapitalistischen und globalistischen Welt; aber das heißt es nicht, Deutscher zu sein.

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