Der klassisch-liberale Konservativismus

Der klassisch-liberale Konservativismus ist eine aus den USA und Kanada stammenden politische Strömung, die aus dem Kampf gegen den im Westen von Europa bis in die USA verbreiteten Marixismus geboren wurde. Er besteht grundsätzlich aus einem reaktionären, gegen den Marxismus aufgestellten Bereich, und einem auf dem klassischen Liberalismus und Konservativismus fußenden intellektuellen Bereich. Der reaktionäre Bereich versteht sich als klar den Marxismus und die Linke ablehnende Haltung, während der intellektuelle Bereich darüber hinaus die Haltung und das angestrebte Gesellschaftsideal beschreibt.

   Für die USA stellt diese Haltung das traditionelle ideelle Fundament ihres Staates und dessen Verfassung dar, wie sie die liberal-philosophischen Gründungsväter der USA um beispielsweise Benjamin Franklin und John Milton formulierten. Die us-amerikanische alternative Medienwelt folgt dieser Haltung breit, da es für sie eine Rückbesinnung auf jene Ideale ihrer Nation darstellt und sie daher auf patriotische Weise getragen werden. Dies gilt ebenso für Kanada und Ausläufern im Vereinigten Königreich. Vertreter dieser Haltung sind bekannte Formate wie Alex Jones und Paul Joseph Watson (InfoWars); Stefan Molyneux (Freedomain Radio); Lauren Southern, Gavon McInnes und Ezra Levant (Rebel Media); Steve Crowder (Louder with Crowder), Milo Yiannopolous und Ben Shapiro. Daneben existiert in den USA beispielsweise die „Young Amercians Foundation“, ein konservativer Studentenbund, der auch mit Ben Shapiro als Sprecher den Einfluss der Linken an den Universitäten bekämpft. In Deutschland wären einzig die Zeitschritt „Sezession“ und in weiten Teilen die Identitäre Bewegung mit dem vergleichbar. Aber die Konsequenz der US-Amerikaner in Kombination aus Idealbild und Aktionismus sucht man vergebens.

   Der Bewegung gelingt ein intellektuelles Meisterstück, sich sowohl in einer Renaissance auf die christliche Tradition und Kultur zu besinnen und sich dennoch weiterzuentwickeln. Während hierzulande die Identitäre Bewegung herumdruckst, wie sie denn nicht nationalistisch und nicht rassistisch sei, begeben sich die us-amerikanischen Konservativen nicht auf dieses von den Linken vorgegebene Terrain der „Distanzeritis“ und definieren mit klarer Intellektualität ihre Ideale. Die Deutschen favorisieren es zu sagen, was sie denn nicht seien. Im besten Fall benennen sie wenigstens die Problem. Die US-Amerikaner dagegen stellen dar, was sie vertreten.
Das Meisterstück besteht darin den klassischen Liberalismus der Aufklärung (als bedeutender deutscher Vertreter Immanuel Kant) – der die griechischen Staats- und Gesellschaftsphlosophie um beispielsweise Aristoteles bis dahin vollendet -, und den klassischen Konservativismus (Kultur, Familie, Gesetz und Staatlichkeit, Christlichkeit) zu vereinen, so dass sich beide ergänzen.
Der klassische Liberalismus – im Gegensatz zu dem was heute als liberal gesehen wird -, benennt zunächst die Bedingungen dafür, frei zu sein. Hier  gemeint als gesellschaftliches und politisches Individuum im öffentlichen Gemeinwesen. Frei ist der, der Mündigkeit, Verantwortung und politiche Vernunft nicht nur erworben, sondern auch bewiesen hat. Erst dann ist er frei. Für eine Gesellschaft im klassisch-liberalen Sinn spielt die Öffentlichkeit eine entscheidene Rolle. Hier wird Gesellschaft und Politik gemacht. Hier ist die Bühne des Ideenwettbewerbes und des Austausches. Doch nur wer jene Bedingungen erfüllt und bewiesen hat, darf sich auf ihr bewegen. Für alle anderen sorgen jene, die es bereits schafften. Dies meint auch jene Gesellschaftsgruppen, denen fehlende Mündigkeit und fehlende Verantwortung und damit fehlende politische Vernunft belegen kann. Kinder, geistig Behinderte oder ähnliches. Aber auch Abhängige und Mittelose. Denn wie die liberal Auffassung lehrt, schafft Eigentum neben der Schulung rationalen Denkens auch Verantwortung. Die freie Gesellschaft erlegt sich die Pflicht auf, auch für jene Sorge zu tragen, die diese Freiheit nicht oder noch nicht erworben haben.
Nun muss diese Mündigkeit und Verantwortung erst erworben und geprüft werden. Hier kommen die Konservativen ins Spiel. Die Familie ist das Fundament der Gesellschaft und des Staates. Nicht nur irgendeine Familie, sondern die christliche Familie. Denn auch die klassisch-liberalen Idealvorstellungen genauso wie der Humanismus entstammen der christlichen Kultur, die nicht allein durch ihre religiöse Mythologie, sondern durch ihre eigenen Idealbilder bestimmt ist. Ohne das Christentum kann der Westen als Kultur nicht sein. Dies lehren die Konservativen den Liberalen. Nur in der Familie nach chritslichem Bilde können wir Verantwortung lernen, die wir dann in der Gesellschaft umsetzen. Nur wer eine eigene Familie und Kinder besitzt, lernt Verantwortung. Nur wer Eigentum besitzt, lernt Verantwortung. Für Konservative wie für Liberale ist das Eigentum und das Recht daran heilig. Daher braucht es die Konservativen, die die christliche Familie bewahren und sie zur Nächstenlieben aufrufen, sich um ihre Nächsten zu kümmern. Jene „Nächsten“ meint die Familienmitglieder, ob Kind, Greis oder Kranke. Daher stehen die Konservativen explizit gegen den marxistischen Sozialstaat, denn er nimmt dieses Verantwortung von der Familie und entzieht so der Gesellschaft die inidivuelle Befähigung Verantwortung zu erlernen. Die christliche Familie ist zudem, was unsere Gesellschaft bestimmt. Fällt die Familie, fällt die Gesellschaft.
Der Liberalismus kann schnell dazu missbraucht werden in eine Form totalitärer Freiheit überzugehen („Neo-Liberalismus“ oder „Links-Liberalismus“). Auch hier bildet der Konservativismus ein notwendiges Gegengewicht. Nicht nur ermahnt er die Treue zu traditionellen Werten wie Familie und Christentum, sondern er fasst das Liberale national ein: Wir sind liberal als Volk und als dessen Bürgertum, zum Wohle unseres Gemeinwesens, aber nur unter der Voraussetzung, dass der Liberalismus nicht zur Auflösung unserer Identität führt (Marxismus). Wir brauchen daher einen Staat und dieser muss stark nach innen und außen sein, aber dennoch die Freiheit der Bürger wahren. Hier kommen nun die Liberalen ins Spiel und fordern einen Minimalstaat (Minarchismus), der zwar klein aber stark ist. Er hält sich aus den privaten Angelegenheiten, beispielsweise der Familie, raus und folgt nur seinen verfassungsmäßigen Kernaufgaben. Durch die Machteinschränkung des Staates als Minimalstaat durch die freien Bürger, kann dieser auch nicht instrumentalisiert werden zum Totalitarismus zu werden.
Doch ein Bürger erwirbt und prüft nicht nur in der Familie Verantwortung und Mündigkeit. Er tut bzw. muss dies auch wirtschaftlich. Die Macht des Staates wird auch durch die wirtschaftliche Freiheit der Bürger eingeschränkt. Der Markt stellt den Raum da, wo jene Aufgaben organisiert werden, die der Staat nicht innehat. Hier entscheidet der Bürger und diese Entscheidungsfreiheit lehrt ihm Verantwortung und Mündigkeit. Der Liberalismus fordert demnach neben einem Minimalstaat auch eine freie Marktwirtschaft. Nur so kann die Machtbegrenzung und der Machtmissbrauch des Staates eingedämmt werden und ein wahres Bürgertum, welches den Bedingungen für Freiheit Mündigkeit, Verantwortung und politische Vernunft genügend, gehalten werden. Auf dem Markt findet der Bürger die Angebote und er entscheidet. Die dem Markt innewohnenden Eigenarten (Angebot, Nachfragem, Wettbwerb, Preisbildung, Vertragsfreiheit) und Prozesse sichern eine konservative Gesellschaft. Denn konservativ sind alle Menschen ab einem bestimmten Zeitpunkt, nämlich genau dann, wenn sie als mündige und verantwortungsbewusste Menschen entscheiden können (homo ökonomicus). Denn jene Eigenschaften erwirbt der Mensch hauptsächlich in der Familie, besonders dann, wenn er selbst eine hat. Hier schließt sich ein Kreis: Der freie Markt wirkt dann gesellschaftserhaltend, wenn sich auf ihm mündige und verantwortungsbewusste Bürger bewegen. All jene, die die Marktfreiheit einschränken wollen, sind jene die nicht wollen, dass die Gesellschaft jene Gestalt annimt. Das sind auch jene, die die Familie angreifen. Dies sind Marxisten („Linke“), die sich explizit an jene unmündigen und verantwortungslosen Schichten richten, sie aufhetzen und so die Gesellschaft über den Sozialismus zerstören.
Die Kritik am Staat gehört zur den Thesen des klassischen Liberalismus. Aber genauso auch die Kritik an der Demokratie, wie an marxistischen („linken“) Argumenten, beispielsweise der Gleichheit. Der Marxismus wird unter anderem deshlab abgelehnt, weil er den Menschen entmündigt, seiner persönlichen Verantwortung beraubt und stattdessen eine Kollektivverantwortung etabliert. Auch das Christentum fordert dagegen eine Individualverantwortung und richtet sich nicht wie im Sozialismus an ein Kollektiv, sondern auch das Indviduum. Der Sozialismus widerspricht der Aufklärung auch deshalb, weil er immer totalitäre Maximalstaaten schafft. Der Konservativismus führt diese Kritik fort und konkretisiert sie in seinem Grundhaltungen der Wahrung der ethno-kulturellen Identität und ihrer Werte, das heißt der westlichen antiken-philosophischen und christlichen Gesellschaft, die wiederrum das Ziel hat mündige und verantwortungsbewusste Menschen zu schaffen, die so zur von der Aufklärung geforderten politischen Vernunft fähig sind.
Der klassisch-liberale Konservativismus hat also als Ideal:

  1. Einen kleinen aber starken Staat (Minimalstaat), dessen Einfluss durch die Freiheit der Bürger beschränkt wird.
  2. Einen freien Markt, als Handlungsraum jenes freien Bürgertums.
  3. Die Wahrung der christlichen Kultur und Gesellschaft sowie ihrer Werte wie die Familie, als Fundament für die Lehre von Mündigkeit, Verantwortung und gesellschaftlichen Fortbestand.
  4. Die nationale Bestimmung des klassischen Liberalismus, um ihn nicht ausufern zu lassen (vgl. Platon „Politeia“), die eigene Identität zu zerstören (hin zum Marxismus).
  5. Den daraus folgenden mündigen, verantwortungsbewussten und mit polititischer Vernunft ausgestatten Bürger.

   Deutschland ist von derlei Dingen weit entfernt. Das liegt in der heutigen Zeit an einer breiten Einflussnahme des Marxismus auf alle gesellschaftenlichen und politischen Institutionen, inbesondere auf die Universitäten seit nun mehr 100 Jahren. Der klassische Liberalismus wurde nahezu zerfressen und die Lehren der Aufklärung ad absurdum geführt. Der Klassen- und Kulturkampf (gegen jene liberal-philosophische christliche Kultur) besonders der 68er zerstörten Deutschlands christlich-konservatives Bürgertum nahezu vollständig und die Rümpfe, die noch über sind, sind meist links beeinflusst. So erklärt sich auch, dass für US-Amerikaner Vorgänge bereits linksradikal sind, die in Deutschland als völlig normal gelten. Die deutsche Gesellschaft steht so weit links und wurde über einen langen Zeit immer weiter in diesen Bereich geschoben, dass es ihr nicht mehr möglich ist außerhalb dieser Dogmen zu denken. Viele deutsche Bürger meinen daher der Rest an konservativen Rumpf in Deutschland oder die für andere Länder besonders in Ostdeutschland indiskutable national- und christlich-konservative Haltung sei ein Zeichen wachsenden Rechtsextremismus in Europa. Das ist falsch. Aus der Sicht Europas ist Deutschland stark linksradikal eingestellt. Besonders Westdeutschland.
Zum anderen liegt der Unterschied zu den USA auch daran, dass Deutschland und sein Bürgertum im Gegensatz keine fundierten klassich-liberalen Prinzipien kennen, konstituiert haben und verteidigen. Dem Deutschen ist dies nicht bewusst, denn was man nie kannte, kann man auch nicht vermissen. Die deutschen Idealbilder sind innerlich hol und lächerlich, kaum der Rede wert. Es sind hole Phrasen von „freiheitlich demokratischen Grundordnungen“, die jeden Tag aufs Neue in der BRD ad absurdum geführt werden und im Bürgertum keinerlei Konsequenz finden. Jedem ansätzlichem Ideal wird ein „Ja aber…“ entgegengesetzt und es damit faktisch unterminiert. So verstehen die Deutschen weder das erste Grundrecht der USA, auf absolute und uneingeschränkte Meinungsfreiheit, noch das zweite Grundrechte, das Waffenrecht. Denn von Freiheit verstehen sie nichts.   Der Unterschied ist, dass die USA aus einem fundierten Freiheitsgedanken geboren wurden und Deutschland seit 1918 durch Verrat und Putsch, Lüge und Hinterlist, politischen Egoismus kleiner Gruppen, totalitärer Ideologie, Willkür und schlussendlich Vernichtung bestimmt wird. Die Deutschen kennen keinen Freiheitsgedanken, sondern nur den Gedanken der Unterwerfung.
Dabei ist dieser Zustand paradox, denn die Gründung der USA und ihres Ideal lief nahezu parallel zu Schaffung desselben Ideals in Deutschland. Die Geschichte beider Länder folgte nahezu parallel ähnlichen Entwicklungen und zu einem bestimmten Zeitpunkt überschnitten sie sich gar und bewegten sich gemeinsam. Doch in einem Schicksalsmoment beider Länder gingen sie verwandte und doch unterschiedliche Wege. Was die Deutschen dabei vergessen haben ist, dass sie das Symbol dergleichen Werte wie die der USA heute, als Flagge tragen. Nur ist ihnen völlig unbekannt, wofür diese Flagge steht.

   Die USA wurden im Unabhängigkeistkrieg (1775 bis 1783) und im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) geschmiedet. 1812 bis 1813 führten die Deutschen zusammen mit den Russen ihren Befreiungskrieg gegen Napoleon. Von 1864 bis 1871 führten die Deutschen ihre Einigungskriege. Der Unabhängigkeitskrieg der Amerikaner und der Befreiungskrieg der Deutschen verbindet jener Freiheitsgedanke. In beiden Kriegen war die maßgebende Kraft ein libaler und konservativer patriotischer Gedanke mit dem Ziel der Schaffung einer neuen Nation unter diesem Ideal. Wo sich beide jedoch trennten war, als auf den deutschen Befreiungskampf keine neue Nation folgte, doch der erwachte patriotische national-liberale Gedanke nun befeuert war und sich erneut in den Märzrevolutionen 1848 entflammen würde. Dies bewegt sich nun nahe des Amerikanischen Bürgerkrieges. Wiedereinmal vereint beide Länder der Gedanke. Denn so, wie an der zu schaffenden US-Verfassung im ersten Kongress klassisch-liberale Philosophen mitwirkten, so nahmen an der Paulskirchenversammlung ebeneso jene Geister teil und schufen die ersten „Grundrechte des deutschen Volkes“, in denen wie in den USA zum ersten Mal die Meinungs- und Pressefreiheit und das Verbot der Regierung diese auf irgendeine Weise einzuschränken eine bedeutende Rolle einnahm. Doch noch eine Sache verband beide Länder: Die USA sollte ursprünglich als Königreich konstituiert werden, genauso wie die Paulskirche 17 Jahre vorher de facto das erste zweite Deutschen Reich zu konstituieren versuchte. Die Märzrevolution wurde niedergeschlagen, als der König von Preußen die ihm durch die Paulskriche angebotene Reichskrone ablehnte. Nicht zum letzten Mal. Deutschland verblieb im Deutschen Bund und viele Deutsche der Unruhen müde oder einfach als Abenteurer zogen nach Amerika, wo sie für Abraham Lincoln in den Amerikanischen Unabhängigkeitskriegen kämpften und so die USA mit schufen.
Die Geschichte der USA ist auch ein deutsche Geschichte. So war es Friedrich Wilhelm von Steuben, ein preußischer Offizier und späterer US-General, der für George Washington eine Armee gegen die Engländer aufbaute. Zu seinen Ehren hält die Stadt New York jährlich die „Steuben-Parade“ ab. Zu dieser Gelegenheit sieht man New York in schwarz, rot und goldenen Farben gehüllt. In den Unabhängigkeitskriegen kämpften zudem unzählige deutschen d.h. preußische und österreichische Offiziere in den Reihen der Union. Darunter Prinz Felix von Salm-Salm (Preußen),  General Ludwig Blenker, Major General Julius H. Stahel-Számwald, General Adolph von Steinwehr, Colonel Robert J. Betge, General Franz Sigel, Major Carl von Wedell, General Carl Schurz und Colonel Leopold von Gilsa. In Gettysburg wurde dem „68th New York Volunteer Infantry Regiment”, auch bekannt als “Second German Rifle Regiment” ein Denkmal gesetzt.
Die USA wurde schlussendlich eine Republik, während Deutschland nach den von Preußen geführten Einigungskriegen und durch das politische Geschick Otto von Bismarcks, dem Vater der deutschen Nation, als Deutsches Reich kleindeutsch geeint wurde. Die national-liberale Bewegung nahm ihren Platz als Partei im Reichstag ein, nachdem ihre schwarz, rot und goldene Fahne beinahe 60 Jahre lang bis nach Österreich für Einheit, Recht und Freiheit des deutschen Volkes stand. Das Deutsche Reich und die USA waren in Freundschaft verbunden, verband sie doch eine gemeinsame Geschichte.

   Wenngleich die USA als liberal-republikanischer Staat und das Deutsche Reich als konstitutionelle und parlamentarische Monarchie bestanden, zeichnete doch beide Länder eine innere Freiheit aus. Niemals wieder in ihrer Geschichte nach 1918 sollten die Deutschen als freies Volk und freie Bürger in ihrem Staat leben. 1918, als das Land durch Krieg geschwächt war, erfolgte der Putsch gegen das Reich, in form marxistischer Aufwiegler unter Philipp Scheidemann und Karl Liebknecht (der Dolchstoß) und Deutschland ging in eine stetig wachsende linke Tyrannei über, die in der BRD letztendlich ihren Höhenpunkt findet. Der klassische Liberalismus und der Konservativismus wurden vom Marxismus nahezu vernichtet.

  Doch wieder verbindet die USA etwas mit Deutschland: Auch wenn Deutschland sei 1918 schrittweise immer marxistischer wurde, erfolgte die tiefgreifende Ideologisierung erst in den 1960er Jahren, als der Kulturmarxismus von westdeutschen Universitäten ausgehend sein Marsch durch die Institutionen antrat. Zur selben Zeit verzeichnen auch die US-Amerikaner das Erstarken des Marxismus in ihrer Gesellschaft. Durch ihre klassisch liberale Tradition und das niemals in Frage gestellte konservative und nationale Bewusstsein – auch durch die Existenz einer konservativen Kraft in form der Republikaner gegen die linken Demokraten – gelang es den US-Amerikaner im Gegensatz zu den Deutschen vergleichsweise schnell den sich anbahnenden Totalitairsmus einer immer stärkerer werdenden Linken zu erkennen. Heute referiert ein Ben Shapiro unter andere an us-amerikanischen Universitäten und warnt vor dem wachsenden Einfluss des Marxismus auf die Studenten.Die Young Americans Foundation gründete sich den Konservativismus an den Universitäten zu bewahren. Einen Kampf, den Deutschland bereits in den 1960ern verloren hatte, als sich der konservative „Bund der Freiheit der Wissenschaften“ den Kulturmarxisten der Frankfurter Schule entgegenstellte und verlor. In Deutschland ist dies heute undenkbar, da der Marxismus an den Universitäten bereits als Norm gesehen bzw. daher nicht als solcher erkannt wird.Den Deutschen ging das Verständnis von Totalitarismus und seiner Anzeichen ab und so wurde der Marxismus nicht erkannt. Kaum jemand in Deutschland und auch nur im Ansatz die AfD, weisen auf diese Entwicklung hin oder stellen sich als wahre Konservative gegen den Marxismus. In den USA formte sich Widerstand, der sich auf die Werte der Verfassung berufen konnte, welche sich der Tyrannei zum Kampf stellt. In den USA dient diesem Ziel der Patriotismus als Weckruft. Die alternativen Medien und konservativen Bewegungen stehen als in ihrem Ideal geeinte Front gegen diese Entwicklungen des wachsenden Einfluss des Marxismus. Die alternativen Medien und Bewegungen in Deutschland hingegen sind zersplittert. Immer wieder spalten sie sich auf und immer wieder tendieren einige mehr oder weniger erneut nach links. Es fehlt jenes einende traditionelle Ideal und es fehlt die Intellektualität dieses zu schaffen.Die klassisch-liberale Philosophie ist nicht teil der Gesellschaft und des intellektuellen Diskurses, auch nicht unter den Konservativen. Die Geschichte ist Lehrmeister, aber man ignoriert sie und vergeht sich in wirren Utopien. Die Deutschen sind weichgespühlt, unfähig einem klaren und konsequenten Kurs zu folgen. Die Jahrzehnte linker Indoktrinierung und marxistischer Auflösung der Kultur ließen kaum etwas über, womit sich in den Kampf ziehen ließe. Die Deutschen folgem keinem Banner mit ihren Idealen, verdammen alles Konservative und Patriotische, obwohl dort ihr Heil liegt. Daher können sie auch nicht jene Intellektualität finden, die sie für einen wahren Kurswechseln bräuchten. Geschweige denn die Konsequenz ihrer Ideale.

   Der klassisch-liberale Konservativus stellt die Antwort da, eine Renaissance der christlichen Kultur mit gleichzeitiger Vollendung der Aufklärung zu erreichen. Die Gedanken von individuellen Freiheit und kultureller Identität können hier vereint werden. Doch nur dann, wenn der Diskurs auf einem intellektuellen Niveau geführt wird, das heißt unter konsequentem Ausschluss aller linker Thesen. Hier können die Deutschen etwas von den US-Amerikaner lernen, die hier weit voraus sind. Besonders Stefan Molyneux als liberaler Philosoph kann hier als Lehrmeister dienen, wie er es auch für mich war meine politische Haltung zu finden und zu entwickeln. Deutschland leider, dass muss man sagen, ist aufgrund der linken Dominanz kein Land der Dichter und Denker mehr. Es ist ein Land der kollektiven Dummheit und der Anti-Intellektualität. Es kann aber wir jenes Land werden, aus dem große Geister entstammen. Aber dazu müssen die deutschen Bürger sich gegen alles Linke stellen und beginnen diese Wurzel des Übels aus ihren gesellschaftlichen und politischen Institutionen, besonders der Universitäten zu jagen. Gleichzeitig müssen sie zur intellektuellen und öffentlichen Debatte zurückkehren, um jenes Ideal aus der eigenen Kulturgeschichte heraus zu schmieden, welches man dem marxistischen Übel entgegenhält und sich als deutsches Volk, als deutsche Bürger, als deutsche Gesellschaft und als deutscher Staat neu verwurzelt. Das, oder die verwirrt umherirrenden Deutschen werden verschwinden.

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