Die deutsche „Gegenbewegung“ aus meiner Sicht

Seit einigen Monaten kann man in den Alternativen der deutschen Gegenbewegung eine Entwicklung beobachten, die man so auch schon am Anfang feststellen konnte. Anstatt sich unter einem Ideal zu einen, spaltet sich die Gegenbewegung auf und verfällt wieder in alte Muster.

Zuerst konnte man dies bei den ehemaligen „Monatagsmahnwachen“ beobachten. Der Blog „Wolkerschieberin“ dokumentierte und analysierte die Abläufe. Die angebliche Bürgerbewegung mit dem hehren Ideal alle Standpunkte offen sprechen zu lassen – sich also an dieser Stelle genau gegen den linken Mainstream und seine politischen Herren stellte -, wurde sehr schnell von jenen, die dieses Ideal am lautesten propagierten, unterwandert und gespalten. Namentlich Ken Jebsen und Pedram Shayar. Beides Linke. Der Krebs griff schnell um sich und überall gab es Kämpfe zwischen den lokalen Bewegungen, Denunziationen, Redeverbote, Ausschlusse. Sei es bei lokalen Friedensbewegungen oder der späteren PEGIDA. Auch die AfD zerlegte sich schnell, allerdings hier zum Guten. Mährholz, Jebsen und Shayar sowie einige andere unterschrieben ein Papier, um Elsässer Redeverbot zu erteilen, als er versuchte der Bewegung ein patriotisches Ideal vorzugeben, welches aber den Linken nicht gefiel. Immer mehr „Bürger“ traten auf die Bühnen der Mahnwachen und verbrachten die ersten Minuten ihrer Redezeit damit, sich von allem Möglichen zu distanzieren, was sie denn nicht seien. Der anschließende Inhalt war dann nichts weiter, als der Ausfluss von Hippies, für die Liebe die Lösung aller Probleme war. Der Höhenpunkt war der Auftritt eines anscheinend verwirrten AntiFanten, der seinen Beitrag mit „Deutschland verrecke“ abschloss. Solche Leute lies man sprechen. Aufgrund der immer stärker werdenden Ausgrenzung von konservativen Stimmen verwandelte sich die Bewegung in eine Hippie-Bewegung. Alternatives Gedudel, Seifenblasen und Luftballons dominierten bald das Bild und die Bewegung wandelte sich in den „Friedenswinter“. Unterwandert und gespalten vom dem offen radikal-kommunistischen Trotzkisten Pedram Shayar, der stets Arm in Arm mit Ken Jebsen auftrat, der wiederum Freundschaft zu dem Linken „Prinz Chaos“ und ähnlich gestrickten Individuen pflegt. Den Bürgern fiel nicht auf, dass sie sich gerade selbst zensierten und verlangten nicht lauthals, die Bewegung möge sofort wieder Meinungsdiverität herstellen. Würden die Bürger die hehren Ideale leben, die sie immer vorgeben, dann hätten sie Jebsen und Shayar von den Bühne gebuht. Einerseits, weil sie Hetze und Spaltung betrieben haben. Andererseits, weil sie Verräter an der Sache sind. Schlussendlich, weil Shayar ein militanter Linker und Kommunist ist. Aber die moralische Heuchlei der Deutschen ist ein Thema für sich.
Die Bewegung wurde auf links gedreht und heute sieht man die sogenannte „Friedensbewegung“ mit den Fahnen der KPD, DKP, Linkspartei und gar der faschistischen AntiFa. Jüngst unternahm diese Bewegung die „Druschba“ nach Russland, wo sie tat, was deutsche Linke immer tun. Sich erst einmal für die Geschichte entschuldigen und vor Weltkriegsdenkmälern der Sieger heulen, während sie mit keinem Wort das Leid der Deutschen und das ihnen angetane Unrecht mahnen. Diese Leute haben nicht verstanden, dass a) die Politik nicht von ihnen abhängt und b) die internationale Politik nur Stärke resoektiert und keine heulenden Memmen. Die Russen hatte einige Zeit davor eine ähnliche „Tour“ unternommen.  Nur sandten sie einen Biker-Club echter Kerle, die die Soldaten beider Seiten ehrten. Hier sieht man den Unterschied zwischen dem konservativ-maskulinen Russland und der links-feminien Deutschland – ohne Euphemismus.

Dies war ein Modell-Prozess, der sich aber wiederholen sollte. Während individuelle Wahrheitssuchende wie ich irgendwann beginnen immer neue Betrachtungsansätze für Problemstellung zu suchen und dabei Dank dem Internet auch nationale und gar kontinentale Grenzen nicht hindern, da schien der alternative Medienbereich zwar aufklärerisch zu wirken. Aber irgendwie entstand daraus keine Konsequenz, kein ausformuliertes Ideal, samt Prinzipien. Die holen Phrasen der BRD wurden gar größtenteils übernommen. Bis heute gibt es keine Forderung nach echter Meinungsfreiheit und die Abschaffung aller limitierender Gesetze.
Die Alternativen begannen sich dann zu vernetzen, wo es meine persönliche Hoffnung war, dass die Diversität der Standpunkte mehr Intellektualität schaffen würde. Doch ein Diskurs nützt wenig, wenn alle derselben Meinung sind. Doch schienen die wirklichen Abweichler eher unter sich zu bleiben und Nieschen zu bilden, ohne dass man sie aus Prinzip in die Diskussion holte. So trat der Libertäre Oliver Janich zwar das ein oder andere Mal bei Michael Friedrich Vogt auf. 90% der Zeit verbringt Vogt allerdings mit eher links-alternative geprägten Menschen – sprich Hippies und Utopisten. Wirkliche Sternstunden waren, als Vogt den Marxisten Peter Feist und den konservativen Historiker Jan von Flocken zu einer Diskussion zum Thema Versailler Diktat einlud. Endlich eine Diskussion mit verschiedenen Standpunkten. Dies blieb allerdinsg eine Seltenheit. Eine weitere Sternstunde war der Diskurs zwischen Janich und dem Marxisten Marcus Staiger sowie mit Janich und Shayar. Libertarismus und Marxismus trafen aufeinander. Pädagogisch sehr wertvoll, aber wenig gesehen. Die „Bibliothek des Konservatismus“ veranstaltete dann eine Diskussion zwischen intellektuellen Libertären, Liberalen und Konservativen. Ein Meisterstück der gelebten Debattenkultur. Doch all dies blieb Ausnahmen und so kam es meiner Meinung nach dazu, auch da jene Ausnahmen noch versteckt waren, dass eben viele in den alternativen Medien ihre Standpunkte nicht wirklich auf dem Prüfstand mit divergierenden Standpunkten stellen mussten. Der Mainstream war erst recht nicht bereit und fähig mit der Gegenbewegung in Diskurs zu gehen und der neo-sozialistische („neu-linke“*) Bereich um Ken Jebsen ebenso wenig. Jebsen verweigert sich bis heute einem Gespräch mit Janich.

Seit einiger Zeit merkt man jedoch Auflösungserscheinungen im alternativen Bereich, sowie einen Rückfall in alte Denkmuster. Zuerst kündige NuoViso die Arbeit mit Compact auf. Dann Hagen Grell mit Compact und kürzlich mit NuoViso. Frank Höfers Linie wird immer „mainstreamiger“, wie es einige Kommentatoren empfinden. Grell auf der anderen Seite ermangelt bis heute klare Prinzipien seiner Haltung. Den deutschen alternativen Medien-Bereich  zeichnet in größerer Breite aus, dass er einen starken esotherischen Bereich fährt. Meiner Meinung nach für die heutige Lage äußerst hinderlich. Sowohl „NuoViso“, wie auch „Quer-Denken.TV“ und andere Ableger wie „SteinzeitTV“, „SchrangTV“ oder „TimeToDo.ch“ werden dadurch bestimmt. Auch Individual-Kanäle wie die von „TomHowKnows“  gleiten immer wieder ins Esotherische ab. Dieses esotherische ist vermutlich der Grund, warum jene dann dazu neigen Positionen eher eines Hippies einzunehmen, sprich sich weiter im linken Lager zu bewegen, statt konsequente konservative oder liberale Standpunkte und Prinzipien, die auch politisch vertretbar sind. Die Breite der Themen hindert viele scheinbar daran in die nötige Tiefe zu gehen und das hindert wiederum den Wissenssuchenden daran seine Intellektualität zu entwickeln.

Was nun weiter geschieht ist ein Rückfall in linke Denkmuster. Einerseits, weil die echte Gegenmeinung, beispielsweise aus dem konsequent konservativen Bereich, fehlt. Andererseits, weil man sich so intellektuell nicht weiterentwickelt. Es scheint eine unsichtbare Grenze zu geben, die die deutschen Gegenbewegung nicht überschreiten kann und dann wieder in alte Gefilde zurückstürzt. So geschah es, dass sich Michael Friedrich Vogt mit der zunehmend immer linker werdenden Rico Albrecht von der Wissensmanufaktur und dem linken Musiker „Wojna“ zusammensetzten und einen Ken Jebsen für seine „tolle Arbeit“ lobten. Vogt wird nie Müde bei jeder sich bietenen Gelegenheit Sarah Wagenknecht, die er gerne beim Vornamen nennt, zu liebkosen, weil sie einmal im Reichstag ein Treffen mit dem Verstand hatte. Dass sie Jahre vorher nicht das Maul auf bekam, sich zu keinem Zeitpunkt vom Extremismus in den eigene Reihen distanziertes (ihn gar verleugnet), dies aber stetig von der AfD fordert,  und dass sie arge Probleme hat mit Frauke Petry auch nur Augenkontakt zu halten, interessiert Vogt nicht. Das heißt genau wie Jebsen redet Vogt zwar von hehren Idealen, ermangelt aber in der Stunde der Bewehrung ihre Anwendung. „Wojna“ bringt wie jeder Linke kein vernünftigen Satz raus, ohne irgendwo Nazis zu sehen und Rico Albrecht spricht derzeit von der „Herrschaft des Kapitals“ und dem „Großkapital“ und kristierte den „Kapitalismus“. Hier wäre eine Diskussion mit Oliver Janich interessant, die es aber bisher nicht gibt. Es spaltet sich also wie bei den ehemaligen „Montagsmahnwachen“ ein Block aus der angeblichen Gegenbewegung raus, der wieder nur das Ziel hat das Linke zu reformieren unter Ausnutzung der aktuellen Krise. Vogt ist ein Beführworter des „Bedingungslosen Grundeinkommens“, eine System, welche den Staat noch mehr ausdehnen, viele Bürger zu dessen Sklaven und andere zum Zahlmeister per Zwang für das Ganze machen würde. Dann trat auf der Schweizer „Anti-Zensur-Koalition“ (AZK) der Herr Peter Koenig auf, den auch der Herr Jebsen gerne im Gespräch hat, der etwas von „Wirtschaftsfaschismus“ darlegte. Eine Vokabel, die auch Michael Friedrich Vogt gerne benutzt. Die Standpunkte waren typisch marxistisch und der Veranstalter versäumte es im Anschluss beispielsweise eine libertäre Sicht votragen zu lassen. Dieser hätte entgegnet, dass a) Faschismus von den Linken falsh gebraucht wird und b) wir das Problem eines Korporatismus, also von Wirtschaftskartellen mit Einfluss auf den Staat haben. Diese einseitigt ist im alternativen Medienbereich ausgebrägt. Oft sitzen Leute zusammen oder referieren, die ohnehin dieselbe Meinung aufwesien. Oder es wird eine Meinung in den Raum gestellt, ohne ihr eine andere entgegenzustellen. Das „Kulturstudio“ bietet öfter Diskussionen auch mit unterschiedlichen Meinungen. Das es dabei auch mal zum Streit kommt zeigt das Bemühen wirklich divergierende Standpunkte einzubringen. Hier macht man es richtig.

Kommen wir zur „Identitären Bewegung“. Von den Methoden her ein beispielhafter Aktionismus. Aber wofür steht die Bewegung? Für Patriotismus? In einer gesunden Gesellschaft steht man nicht für Patriotismus, da es die indiskutable Norm darstellt. Aber seis drum. Martin Sellner schuf letzten einige Videos auf seinem Kanal, wo er die Position der IB näher beleuchtet, die sich an der Kritik an der IB orientiert. Man sei nicht nationalistisch und nicht rassistisch. Man wolle die ethno-kulturelle Identität wahren, dies aber auf drei gleichrangingen Stufen, von der eine Europa darstellt. Nationalismus führte in der Geschichte immer zu Krieg und das wolle man nicht. Wie bitte? Das ist eine undifferenzierte und typisch linke Position. Ich persönlich kritsierte diese Haltung bereits, weil ich keine Vernunft darin sehe eine derartige Festzuschreiben zu treffen und es sich nicht am Sachverhalt ausrichten zu lassen. Für mich spielt die europäische Identität nahezu keine Rolle, weil sie nur als Ideal existiert. Ein Ideal, welches wir völlig zerstörten und es daher gegenstandslos ist. Die deutsche Identität ist mir weitaus wichtiger, weil ich mich nicht mit diesem Europa identifizieren will. Der IB fehlt es ebenso an einen klaren und konsequentem Ideal und dessen Prinzipien.

Letztens sah ich ein Video von Steve Crowder („Louder With Crowder“) aus den USA, wo er zwei bemerkenswerte Sätze sagte. Sinngemäß: Die USA ist keine Demokratie und will es per Verfassung auch nicht sein. Sowie dass man in den USA nicht so werden wolle, wie Europa mit seinen Demokratien. Was unterscheidet den Europäer, respektive den Deutschen, vom US Amerikaner, wenn es um die politische Haltung geht? Zunächst, dass die konservative Gegenbewegung völlig ohne Esotherik auskommt. Der konservative US-Amerikaner kann sich im Idealbild klar anbegrenzen und dieses mit fundamentalen Prinzipien und Praktiken füllen und mit Beispielen ausführen. Der Deutsche versucht stetig irgendwelche Brücken zu schlagen (zwischen links und rechts beispielsweise) oder die Unterschiede gänzlich mit derlei unsinnigen Behauptungen aufzuheben, links und rechts seien heute Gegenstandslos und es zähle nur der Mensch. Da haben wir die linken Hippies wieder. Der konservative US-Amerikaner aber sagt klar aus, dass er gegen den Totalitarismus, gegen den Marxismus und gegen die Linken steht. Milo Yiannopolous sagte in einer Rede der Feminismus sei „Krebs“ und Steve Crowder nannte den Marxismus „das Böse“. Der Deutsche mag hier lachen, aber der Dumme lacht immer. Die konservativen US-Amerikaner in ihren Gegenbewegungen haben ein mit Idealen und Prinzipien gefülltes Verständnis wo sie stehen und wer und was der Feind ist. Der gebildete konservative und liberale US-Amerikaner kann sofort Anwendungen seiner Ideale benennen. Beispielsweise den Minimalstaat und den freien Markt und dass niemand zu etwas durch den Staat gezwungen werden darf, schon gar nicht für andere zu zahlen (Sozialstaat). Daher stehen sie explizit gegen einen Solzialstaat. In Deutschland fehlt völlig eine intellektuelle Debatten auf dem Niveau eines Stefan Molyneux oder Ben Shapiro. Mit klaren und scharfen Prinzipien. Molyneux hebt bei all seinen gesellschaftliochen Betrachtungen die Vernunft als Maßgabe hervor. Genauso wie es der klassische Liberalismus tat. Er analysiert die Fehler der Demokratie, lehnt den Sozialstaat als Konzept und die immer totalitäre Linke ab. Dies ist ein Konsens in der konservativen Gegenbewegung in den USA – die Ablehnung der linken Ideologie. Auf dieses Niveau kam man in Deutschland bisher nicht. Was daran zu erkennen ist, wie so viele, die sich aufgeklärt nennen, doch letzendlich wieder ins linke zurückfallen. Sie träumen von Utopien, anstatt erst einmal anzuwenden, was 2500 Jahre Staatsphilosophie hergeben. Weil es in der deutschen Gegenbewegung kein Intellektualität auf dem Niveau eines Stefan Molyneux gibt. Eben weil man sich ständig auseinanderdividiert und nicht den echten Diskurs mit divergierenden Standpunkten sucht, um sich selbst zu entwickeln.
Was die konservativen US-Amerikaner auch von den Deutschen unterscheidet ist jeglicher Mangel an Distanzeritis. Sie müssen nicht, anders als die IB, ständig sagen was sie sind und was sie nicht sind. Stattdessen fiel mir persönlich auf, dass an dieser Stelle stets die konkreten Prinzipien genannt werden, denen man folgt, zusammen mit Anwendungsbeispielen. Nichts dergleichen in Deutschland. Was ist Freiheit? Der Deutsche kann das nicht beantworten.

Die untenstehende Grafik zeigt, wie ich die Mehrheit der deutschen Gegenbewegung in Medien und Parteien sehe. Dazu zähle ich auch die „alternativen“ Parteien, wie die „Alternative für Deutschland“ (AfD) oder die von Christoph Hörstel gegründete „Deutsche Mitte“. Denn wie bisher schaffen sie es nicht ein allgemeingültiges Ideal und fundamentale Prinzipien zu formen, die für alle politischen Sachlagen herangezogen werden. Die „AfD“ versucht ein Brücke zu links zu schlagen und verlässt den konsequent antimarxistichen christlichen Konservativismus. Die „Neue Mitte“ baut auch Utopien auf, ohne konkrete Maßnahmen zu benennen. Der Mensch steht im Fordergrund und man brüstet sich damit Treu seinen Idealen zu sein und als einzige das Finanzsystem anzugreifen. Ich halte diese Partei für völlig nutzlos. Die „FDP“, ihres Zeichen liberal, versucht sich mit  Frank Schäfler neu zu erfinden. Schafft es aber auch nicht eine klare Position zu finden, sondern ist mal hier mal da, je nachdem woher der politische Wind weht. Aber den Bürger zu erklären, wie der klassische Liberalismus das Bürgertum sah, das sucht man vergegens. Die Sitze sichern, darum geht es. Typisch für Deutschland werden allerlei Begriffe in den Raum geworfen und Dogmen aufgebaut. Nahezu jeder der genannten himmelt die Demokratie an, niemand kritisiert sie. Die „Deutsche Mitte“ versäumt die Kritik am Humanismus. Es wird keine Abgrenzung zwischen Demokraten und Republikanern gemacht und die Frage gestellt, ist die Demkratie wirklich ein gutes Modell oder sollten ihre Prinzipien angestellt werden, die ihre negativen Effekte ausgleichen. Prinzipien, die intellektuelle klassisch Liberale vor Jahrhunderten schon niedergeschrieben haben (die Forderung nach Mündigkeit als Beispiel), aber die in Deutschland nie angewandt wurden. Alle himmeln sie das Grundgesetz an und wollen sich innerhalb der BRD bewegen. Niemand kritsiert die Inhalte des Grundgesetzes als Besatzungsrecht, die gerade lächerlich sind im Hinmblick auf all die schönen prinziplosen Ideale, die man so hochält. Man vergleiche nur mit der US-Verfassung und deren Grundrechten. In den deutschen Grundrechten steht erheblich mehr Text, als in den „Bill of Rights“. Dennoch weißt die USA erheblich mehr Freiheit auf. Aber das größte Versäumnis ist die anhaltende Kritiklosigkeit an der Linken und ihres Totalitarismus. Diese und viele weitere Grundlagenfragen werden nicht aufgeworfen und man merkt, dass es nur Spieler sind, aber keine echten Reformer. Sie meinen der deutschen Bürger wäre schon gut so und bräuchte nur eine vernünftige Politik. Das ist eine Fehlannahme. Der deutsche Bürger im Sinne der Aufklärung und des klassischen Liberalismus (Kant) existiert nicht. Demnach wären alles ein Gebäude, errichtet auf Sand.

Die wirklich echten Intelektuellen sehen ich persönlich im Raum der Zeitschrift „Sezession“ und auch bei der „Bibliothek des Konservatismus“, wie auch in Ergänzung im libertären Bereich – auch wenn man deren Standpunkte nicht zwangsläufig vollens teilen muss, kann man sehr viel mitnehmen, um den eigenen Standpunkt zu ergänzen. Weitere Zeitungen wie die „Junge Freiheit“ oder die „Preußische Allgemeine“ sind ebenso empfehlenswert, wenn man sich konservativ bilden möchte. Die Zeitschrift „Compact“ ist ebenso zu empfehlen, da man hier dem Ideal folgt verschiedene Standpunkte zu Wort kommen zu lassen. Aber wer wirklich das Ziel hat seinen Standpunkt intellektuell zu konkretisieren, der kommt nicht umhin englisch zu lernen und sich bei den US-Amerikanern zu bedienen. Denn der Großteil der notwendigen Debatte finden dort und nicht in Deutschland statt. Beispielsweise die intellektuelle Kritik an der Linken und die Formulierung konservativer und klassisch liberaler Prinzipien. Wer von sich aus die Motivation hat nicht auf dem bisherigen Niveau stehen zu bleiben und sich weiter hinauf zu entwickeln (Nietzsche), dem empfehle ich die deutsche Gegenbewegung als Anstoß zu sehen, aber nicht als Zenit. Die wahre Intellektualität wartet erst danach auf den freien Geist. Ich emfpehle mit Stefan Molyneux und dann zu beginnen Bücher zu lesen. Aristoteles, Platon, de Tocqueville … Kant, Heidegger, Humboldt, Fichte, Hegel, von Mieses … oder was einen interessiert, um sich differenziert zu bilden. Was ist klassischer Liberalismus? Was Ordoliberalismus. Was bedeutet ein freier Markt dabei? Was ist der Minimalstaat und welche Bedeutung hat das freie Bürgertum dabei? Was ist Konservativismus und was macht einen Konservativen im Vergelich zum Linken aus? Welche Bedeutung hat das Christentum für die westliche Kultur (zB. in Form der Arbeitsethik)? Was ist der Marxismus und welches Ziel hat er? Was ist Totalitairsmus und wie steht er gegen den klassischen Liberalismus? Was sind Idealbilder und Prinzipien den Totalitarismus und die Tyrannei zu verhindern? Wie erlangt man Mündigkeit, Verantwortung und politische Vernunft? Und und und. Um nicht auf dem unteren Niveau der Intellektualität festzuhängen, welches manche nicht verlassen können oder mögen.

Intellektualitaets-Niveau

* Neo-Sozialismus: Die Aussage ist, dass Marxismus nun human sei und die faktische Forderung nach einem Weltsozialstaat Humanismus. Die anti-kapitalistische Haltung bleibt bestehen, wird nun aber global ausgedehnt. Es heißt nun „Menschen aller Länder vereinigt euch.“ Wer dem nicht folgt, ist ein Nicht-Mensch, ein Faschist und Nazi. Schuldkultur spielt weiter eine bedeutende Rolle. Nun aber global. Der kapitalistische Westen ist kollektiv am Elend anderer Völker schuld und muss dafür aufkommen, durch Masseneinwanderung. Die Umverteilung der Verantwortung vom Individuum für sein Handeln (Liberalismus) auf das Kollektiv (Sozialismus) ist nun global. Das arme Volk ist nicht an seinem Elend schuld, sondern der reiche Westen. Vergleiche Manfred Kleine-Hartlage: Schuld ist immer der Stärkere. Es gibt nur die Gleichheit. Wenn etwas verschieden ist – verschieden in Intelligenz, Stand, Wohstand usw. – dann nur, weil der Stärkere den Schwächeren ausbeutet. Daraus resultiert die Legitimation den Stärkeren in die Verantwortung für den Schwächeren zu nehmen. Der Marxismus wird mit seinem Ziel der totalen Gleichheit nun mit dem Freiheitsbegriff verbunden. Frei sind wir, wenn wir alle gleich sind. Unfrei, wenn wir uns in Nationen und Völker oder gesellschaftliche Schichtem spalten. Die Ziele Sozialismus und Planwirtschaft sind aber deutlich erhalten, nur anders benannt. „Wir müssen helfen“, heißt Weltsozialstaat, den gefragt wird niemand. Es wird eine Schuld aufgebaut und dann Zwang ausgeübt. Die Weltanschauung wird in einem absolutem Wahrheitsanspruch total gesetzt. Andere, ebenso richtige Meinungen gibt es nicht. Konservative sind weiter die Feinde.

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