Germanentum und Christentum

Es gibt einige deutsche Rechte und Alternative die meinen, das Christentum sei der Feind, und die Rückkehr zu den alten Wegen der Germanen sei das Heil des deutschen Volkes. Wieder andere lehnen jeglichen Mystizismus und Mythologien ab, besonders nach der Erkenntnis, dass vieles Importe sind und daher nicht verwurzel und fremd. Wieder andere glauben einfach nicht, weil ihnen die Religion nie einen praktischen Nutzen brachte. Was ein Trugschluss ist, weil sie annehmen mit Nichtstun und Bitten kommt etwas. Doch zu alten Zeiten war der Glaube gänzlich anderes bewusst. Es war ein Wechselspiel aus Mensch und Göttern. Einer Bewusstwerdung, die befähigte. Das wurde heute vergessen. Der Schritt zur Bewusstwerdung wird in unserer materialistischen Welt bereits als abgeschlossen vorausgesetzt damit, dass man auf der Welt ist, und nun mach mal Gott. So ist es aber nicht. Der Glaube öffnet die Bewusstwerdung und daher kommt die Kraft. Vor aller Wissenschaft steht die Philosophie und vor aller Philosophie der Glaube. Der heutige Mensch ist der Ansicht, mit seiner Geburt habe er das Recht zu Wissenschaft. Die Schritte vom Glaube zur Philosophie kommt ihm gar nicht in den Sinn zu gehen. Die Abkehr vom Glauben kam mit dem Materialismus auf, wo die Menschen etwas Handfestes mehr Wert zu bemessen, als etwas Ideelles. Doch Bewusstsein ist nicht mess- und bewertbar noch handelbar. Es ist ein persönlicher Akt, der mit der Öffnung durch Glauben beginnt.

Zurück zum deutschen Volk. Die genannte Einheit aus Germanentum und Christentum, die den ideellen Raum des deutschen Wesens ausmachen, ist historisch belegbar. Wir kennen die Geschichte Konstantins, der in der Schlacht gegen Maxentius 312 n. Chr. die Vision von Engeln hatte, die ihm ein Symbol zeigten und sagten: „In diesem Zeichen wirst du siegen.“ Konstantin lies dieses Symbol seine Legionäre tragen und sie siegten. Doch woher kam dieses Symbol und was bedeutet es? Allgemein benannt wird es als „Chi Rho“, die beiden ersten Buchstaben des griechischen Namen Khristos für Christus. Faktisch also „KHR“ oder „Chr“. Eine etwas seltsame Erklärung.

Chi_rho

Zur Zeit Konstantins dienten viele Germanen und der römischen Legion, als Resultat der Völkerwanderung und der von Rom eroberten Gebiete. Die Spätgermanen nutzten Runen zur Verschriftlichung. Jede Rune hatte ein Bedeutung und wurden ähnlich wie die japanischen Schriftzeichen für Begriffe kombiniert.

Runes

Unter den bekannten Runen befinden sich zwei: P und X. X steht für ein Geschenk oder ein Opfer. P für Freude, Wohlstand oder auch für Gefolgeschaft. Schiebt man beide Runen übereinander erhält man eine Botschaft, die die Germanen in den Reihen Konstantins wohl verstanden. Selbst in dem Fall, dass diese These falsch sei, hätten sie ihre Runen darin dennoch erkannt und die Botschaften verstanden. Denn diese konvertierten in jenen Zeit zahlreich zum Christentum. So ist es also möglich, dass hier das Schicksal der Deutschen geschrieben wurde, die dann die Erben des Römischen Reich in Form des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen wurden.

So oder so erkannten sowohl die griechisch sprechenden Römer wie die Germanen dieses Zeichen. Die Einheit von Antike und Germanen ist auch das, was Europa ausmacht. Man denke an die Renaissance. Europas Völker definierten sich immer über die Harmonie aus germanischer und antiker Kultur. Damit findet dieses Zeichen eine weitere Bedeutung.

Wer jetzt eine Wärme in sich oder ein Gefühl der Bewusstwerdung verspührt, der hat verstanden, was Glaube wirklich heißt und was er vermag. Vielleicht gibt es einen Plan für die Deutschen.

Wach auf, wach auf, du deutsches Land!
Du hast genug geschlafen,
bedenk, was Gott an dich gewandt,
wozu er dich erschaffen
Bedenk, was Gott dir hat gesandt
und dir vertraut sein höchstes Pfand,
drum magst du wohl aufwachen.

Gott hat dich, deutsches Volk, geehrt
mit seinem Wort der Gnaden,
groß Hilf und Kraft dir auch beschert,
Elend und Not zu tragen,
Viel Feind, groß Not und Hassgeschrei
Tritt an und fürcht ihr keinerlei!
Die Rott´ wirst du zerschlagen.  

(Aus: Wach auf, wach auf, du deutsches Land)

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