Linke Ideologie und die Inklusion

Hinleitung

An vielen Stellen dieses Blogs wurde die linke Ideologie erläutert, in der es um Gleichheit oder die Beseitigung aller Unterschiede geht, aus denen irgendeine Form von Ungleichbehandlung ensteht. Das probate Mittel linker Politik ist dabei die Vermischung, da sich so Resultat auf dem kleinsten gemeinsamen einpegelt, den die zu mischenden Sachverhalte aufweisen. Sei es die politische Linie der „sozialen Mischung“ oder die „Integration“ samt Toleranzforderung. Man findet die Ideologie überall, wo linke Politik vorherrscht. Wer genau auf die Argumentation der Linken achtet wird erkennen, dass es stets nur darum geht. Aber eben auch darum die Sachverhalte zu ignorieren, die Probleme auslösen. Daher ist für die Linken Diskriminierung (beschreibende oder praktische Aus- und Abgrenzung nach individuellen Merkmalen) auch ein derart dämonisierter Begriff, da diese das Gegenteil von Vermischung darstellt. Wo die Linken die Unterschiede als etwas zu überwindendes sehen und die Mahner jene als Feinde, da sehen Konservative die Unterschiede als Naturzustand und daher auch alle Daseinsformen, die darauf aufbauen. Diesen groben Unterschied zwischen den beiden gegensätzlichen Fronten muss man wissen. Die Linken beschreiben auch die Rechten derart, dass sie die Unterschiede zwischen den Menschen a) bewerten (Völker, Kulturen, …) und b) aufgrund dieses Bewertung unterdrückte Gruppen erzeugen. Das ist die Rechte aus Linker Sicht und daher sind sie, auch die Feinde der Nachfahren des Klassen- und Kulturkampfes, die eben genau aufgrund dieser Definition geführt worden sind. Die Linken sehen die Unterschiede nicht als naturgegeben, sondern als ideologisch konstruiert an. Von den Rechten. Wohingegen die Rechten die linke Vorstellung als Ideologie sehen, den Menschen und die Gesellschaft nach einem ideologischen Bild neu zu konstruieren. Dies stellen also unversöhnliche Gegner da.

In der menschlichen Existenz ist dies der biologische Mensche. Dahrr fahren die Linken dieser Tage eine Pseudo-Humanismus. „Pseudo“ deshalb, weil der echte klassische Renaissance-Humanismus eine gänzlich andere Auffassung vertrat. Aber wie es immer bei den linken Modernisten ist, werden klassischen Form im herrschenden ideologischen Geist einfach umgeformt. Der „Neo-Humanismus“ ist dabei nichts anderes, als Kommunismus und für die Linken seit der vorletzten Jahrhundertwende wiedereinmal eine Möglichkeit ihr ultimatives und unverändertes, jedoch bisher gescheitertes Ziel umzusetzen. Den Weltkommunismus.

Der Begriff der Inklusion

Links-ideologische Quellen beschreiben den Begriff wie erwartet mit schönen Worten. So schreibt die ‚Aktion Mensch‘: „Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung.“ [1]

Die Gegnerschaft zur Diskriminierung ist hier also belegt. Im Englischen, eine oft präziseres Sprache, als das im Neusprech sprachbereinigte und anglizierte Deutsch, wird „inclusion“ als „Einbindung“ übersetzt, auch als „Integration“. Die von der Aktion Mensch genannte Zugehörigkeit, setzt eine Bewertung voraus. Nämlich, dass es einen gemeinsam geteilter Nenner gibt, unter den integriert wird. Im Name der Aktion steht auch schon was dieser Nenner ist, nämlich – wie beschrieben – der Mensch. Das klingt erst einmal nicht verwerflich. Aber die Frage steht, ob es in den Anwendungsbereichen wirklich klug ist unter dieser Gemeinsamkeit zu integrieren, wenn vielleicht die individuellen Merkmale auch eine individuelle Behandlung notwendig gemacht hätten, und diese Merkmale hier einfach verleugnet werden, weil sie nicht in das ideologische Bild passen.

Die Inklusion beschreibt den Vorgang zwei Gruppen zusammenzuführen oder einfach gesagt, sie zu mischen. Angewendet wird diese bei der Integration von behinderten Kindern in Schulklassen gesunder Kinder. Trotz dass individualisierte Förderschulen im speziell ausgebildeten Lehrkräften sehr erfolgreich sind. Hier hat man also wieder die zwei von den Linken ungleich gesehenen Gruppe: Die Schüler, die erfolgreich sind, weil sie gesund sind, und die behinderten Kinder, die weniger erfolgreich sind, weil sie eben körperlich und geistig beeinträchtigt sind und daher gesondert behandelt werden müssen. Vermutlich kommt ein besonders linksstehendes Individuum noch auf die Idee, dass die Behinderung von rechts konstruiert wurde. Das mag abwegig klingen. Dennoch ist es im Hinblick auf bisherige linke Argumentationen nur konsequent. Denn die Linken gehen bereits davon aus, dass soziale Stellungen von rechts geschaffen wurden, nicht aber von Befähigungen, Ambitionen und Fleiß. Genauso wie Völker und Nationen und neuerdings auch die Geschlechter. Für einen Linken liegt der Konflikt zwischen Christen und Moslems nicht darin, dass Ethnie und Kultur anders sind. Sondern darin, dass die Rechten die Unterschiede konstruieren, die sie als Menschen unterscheiden. Dass Afrikaner und Araber weniger erfolgreich in der Gesellschaft sind, liegt ebenso wenig in ihrer Ethnie begründet, sondern an der kapitalistischen – auch rechten – Gesellschaft. Der Linke neigt dazu seine Ideologie global auszudehnen. Daher der nächste Schritt: Dass manche Länder auf der Welt weniger erfolgreich sind als andere, liegt ebenso an den Rechten. Was ist also die Lösung der Linken? Inklusion und zwar immer den Unterlegenden in welcher Form auch immer in den Überlegenden. Hierbei also Masseneinwanderung von der dritten Welt in die erste Welt.

Mischung ist also das Rezept der Linken die Unterschiede zu negieren. Dies erkennen wir auf allen Ebenen, wo Ungleichheit eine Rolle spielt. Auf der Ebene der Geschlechter wurde die Frauenquote eingeführt. Auf der Ebene der Schüler besagte Inklusion. Auf der Ebene der Gesellschaft die soziale Mischung. Auf der Ebene des Einkommens der Sozialstaat (Umverteilung). Auf der (noch) nationalen Ebene die Masseneinwanderung. Auf jeder Ebene, auf der die Linken politisch tätig sind, erfolgt eine Politik der Mischung der Unterschiede – eben eine Inklusion. Es gibt keinen Politikbereich, wo die Linken Unterschiede akzeptieren.

Daher sind die Linken beispielsweise auch nicht in der Lage zu erklären, warum Inklusion zusammen mit dem Cluster-System in Schulen zum Abfall des Bildungsniveaus führt. Dass Kindern nicht in der Lage sind Behinderungen zu verstehen und selber unter massiven Lerneinbußen leiden, da das behinderte Kind massiv den Unterricht stört. Die Schule ist auch zur Sozialisierung gedacht. Richtig. Aber der Fakt besteht nun einmal , so grausam das klingen mag, dass das behinderte Kind nicht die Norm ist. Es ist von der Natur nicht vorgesehen, dass es gleich behandelt wird. Die Linken haben das auch erkannt und verklären nun auch die Norm. Andere Ebene. So werden nun Pädophile nicht mehr als krank gesehen, sondern als sexuelle Orientierung zusammen mit Heterosexualität. Bereits Homosexualität ging diesen Schritt. Die natürliche Norm aber sah ersterer als krank und letztere als zumindest nicht normgerecht an. Die Linken haben diese Norm auf, indem sie Beispielsweise für homosexuelle Paare ebenso den Begriff der Familie erzwingen. Hier sieht man am Beispiel den Bezug zum Kulturkampf. Der Kampf gegen die Tradition gehört mit essentiell zur linken Ideologie weil es, man mag es nicht glauben, auch einmal eine Zeit ohne Linke gab. Da wurden derlei Fragen noch Inklusion gar nicht gestellt. Dort war es klar: Unterschiedlichkeit, unterschiedliche Behandlung. Der Stuhl ist zum Sitzen da, der Tisch um seinen Teller drauf zu stellen. Doch jetzt kommt der Linke und sagt: Nein. Das sind beides Möbel. Auf der Stuhl kann man genauso seinen Teller stellen und auf dem Tisch sitzen. Generell sollte man das nicht festlegen – das ist kapitalistische Norm.

Ein weiteres Thema die Inklusion auf gesellschaftlicher Ebene und warum multikulturelle Gesellschaften durch die Geschichte hinweg bis heute zusammengebrochen sind. Die Linken sind nicht in der Lage die Ursachen zu erklären, geschweige denn zu lösen. Die Inklusion auf der Ebene der Geschlechter (Feminismus) zerstörte die Familie und hetzte Frauen gegen Männer auf. Die Inklusion auf nationaler Ebene zerstörte die Gesellschaften, die Mangels Kohäsion nun langsam völlig unfähig sind zu einem politischen Konsens zu kommen, der ebenen nur unter einer homogen-identitäten Kultur möglich ist. Die Inklusion auf der Ebene der Kultur brachte eine Gesellschaft von gesellschaftsunfähigen (die Welt ist keine Gesellschaft, nur im kleinen funktioniert eine Gemeinschaft) Materialisten, Egoisten und Narzisten hervor, weil die ideellen Leitbilder und die Verwurzelung verloren ging. Realistisch betrachtet haben die Linken überall dort auf kurz oder lang Schaden angerichtet, wo sie politisch tätig sind. Aus dem einfachen Grund heraus, dass sie die Natur in ihrem ideologischen Weltbild nicht anerkennen. Anders als die Konservativen, die die meiste Zeit damit verbringen den von den Linken angerichteten Schaden zu bereinigen.

Die Inklusion oder die Zwangsmischung unter der Ideologie der Negation der Ungleichheit – die in den meisten Fällen nicht negiert werden kann, weil die Unterschiede natürliche Konstante sind und es daher zu den ganzen Konflikten kommt, wenn man dies verleugnet – ist linke Ideologie. Es geht immer um Kommunismus und den Weg dahin. Dies darf man bei den Linken niemals vergessen.


Quelle:

[1] https://www.aktion-mensch.de/themen-informieren-und-diskutieren/was-ist-inklusion.html

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s