Links versus Rechts

Einleitung

Den Mitteleuropäern, besonders den Deutschen, fällt es seit Mitte des 20. Jahrhunderts schwer links und rechts auseinander zu halten. Die Briten und besonders Nordamerikaner hingegen können diese Begriffe sehr klar und prinzipiell auseinander halten. Es ist daher für deutsche Bürger in der Mehrheit nicht möglich eine objektive Diskussion zu diesen Dingen zu führen, geschweige denn objektiv politische Gegnerschaften auszumachen. Beispielsweise sind sie in der öffentlichen Debatte anderes als die Briten nicht in der Lage linke und rechte Standpunkte bezogen auf Gesellschaft oder Wirtschaft gegenüber zu sachlich stellen.

Im Zuge der neo-marxistischen Kulturrevolution in den 1960ern begann eine Umdeutung der Geschichte im marxistischen Sinn und einer Verfolgung der Konservativen, sprich der Rechten. [1] Die Konservativen, sprich die Bourgeoisie,  waren immer Feindbild der Marxisten und nach dem zweiten Weltkrieg konnten sie unter Zuhilfenahme der alliierten Propaganda und Umerziehung [2] diese mit dem National-Sozialismus in Verbindung setzen und offiziell verfolgen. Die Marxisten gewannen die Meinungshoheit in den öffentlichen Debatten und Institutionen [3] und wenige Jahrzehnte später war besonders die Jugend zur neuen Rotfront herangezogen und vollzieht bis heute den neuen Kultur- und Klassenkampf, in dem selbstredend die Rechten die Feinde seien müssen. [4] Nur agiert man nun mit dem Begriff des „Menschen“, statt des „Proletariers“. Die Bourgeoisie nun nicht mehr Feind der Arbeiterklasse, sondern aller Menschen. Verwendet werden Begriffe wie „Rassisten“.

Für einen Deutschen ist es daher nahezu unmöglich in jeder Form linker Ideologie einen Feind der Freiheit zu sehen, wie es die US-Amerikaner tun. Es existieren keine Konservativen mehr, welche den Unterschied aufzeigen. Dass, da sie einerseits den Begriff des Totalitarismus nicht kennen und nicht verstehen und dass dabei die linke Ideologie immer und ihrem Wesen nach totalitär sein muss. Wenn eine Kraft die totale Herrschaft anstrebt, dann ist es offenkundig, dass sie opponierende Meinungen verfolgt. Wenn der Totalitarismus jedoch als Begriff und Methode nicht verstanden, erkannt und bekämpft wird, wenn es also kein Verständnis für Freiheit gibt, dann kann dies auch nicht verhindert werden. Dies ist in Deutschland der Fall. Der politische Kampf der Deutschen ist sinnlos, wenn sie den Totalitarismus nicht als Feind ausmachen und die Freiheit als bedrohtes Ideal setzen, dem konsequente Prinzipien zugrunde liegen. Im Zuge moralischen Überlegenheit weigert man sich hier diese Prinzipien beispielsweise von den USA zu lernen. Der grassierende demokratische Sozialismus wird, wie sollte es auch anders sein, als überlegen angesehen. Etwas anderes kann nur schädlich sein. Wo hat man dies schon einmal gehört?

Das, obwohl man es innerhalb eines Jahrhunderts schafft von einem totalitärem Regime in das Nächste zu laufen. Richtig, ohne die Kenntnis des Begriffes und die Feindschaft gegenüber dessen Methoden, wird dies nicht erkannt. Am Ende ist die Verwunderung groß, warum man erneut in der Tyrannei aufwachte. Man sei doch so demokratisch und sozial gewesen – unfehlbar. Die Antwort: Nun, genau deshalb.

Um die Debatte überhaupt erst aufzumachen, ist also eine klare Abgrenzung und Gegenüberstellung der Begriffe „links“ und „rechts“ von Nöten. Jedoch darf man sich hierbei nicht von den Hippies der alternativen Szene verführen lassen die meinen, diese Begriffe seinen obsolet. Wer das behauptet, stellt keine Alternative dar. Denn im demokratisch-sozialistischen und marxistischen Deutschland zu behaupten diese Begriffen seien überflüssig, wenn man gleichzeitig die linkstotalitären Daseinsformen in Deutschland nicht erkennt und von vorne herein links von rechts nicht unterscheiden kann, lässt einem wieder links landen. Es kann nichts für obsolet erklärt werden, was von vorne herein nicht definiert und daher unterschieden werden kann. Der Denkfehler an dieser Stelle wurde aus Dummheit geboren: Die angebliche Überflüssigkeit der Begriffe wird lediglich aus dem eigenem Unvermögen hergeleitet, diese Begriffe abgrenzen zu können. Besonders „schlaue“ Individuen meinen dann, alle „-ismen“ seien schlecht. Wenn dies das intellektuelle Niveau der alternativen Szene darstellt, wäre dann doch da ein oder andere Buch dringend empfohlen.

Die Folgende Darstellung beruht auf den Definitionen von Wolfgang Bendel [5], Stefan Molyneux [6] und Martin Renner [7] sowie der „Bibliothek des Konservatismus“ [8]. Sie sollte dabei helfen die Begriffe adäquat zu differenzieren und den fundamentalen Unterschied deutlich machen.

Links vs. Rechts V3

Link zum Bild: https://eiserneskonigreich.files.wordpress.com/2017/04/links-vs-rechts-v3.png


Quellen:

[1] .https://www.youtube.com/watch?v=ZuH9jAtPmWU, https://www.youtube.com/watch?v=QWKcjsxwwG8
[2] .https://www.youtube.com/watch?v=PSt_QLtKeL8
[3] .https://www.youtube.com/watch?v=AAgodN5wbMs, .https://www.youtube.com/watch?v=fOBZZTpN5a0, .https://www.youtube.com/watch?v=lP2f6YItD10
[4] .https://www.youtube.com/watch?v=OUr5IDFu-Ns
[5] .https://www.youtube.com/watch?v=oyOTGbb-Wkg
[6] .https://www.youtube.com/channel/UCC3L8QaxqEGUiBC252GHy3w
[7] .https://www.youtube.com/watch?v=_Ou_kgQ8j-E
[8] .https://www.youtube.com/watch?v=pqRZTJQjS40

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