Waffenrecht ist Freiheitsrecht

In den USA ist das Recht auf privaten Waffenbesitz ein Grundrecht der Verfassung. Für einen Deutschen ist dieses Grundrecht nicht zu verstehen, ist ihm sein Waffenrecht seit den Zeiten des National-Sozialismus genommen worden. Um dieses Grundrecht zu verstehen, muss man den Geist der Gründungsväter der USA verstehen. Sie waren Schüler des klassischen Liberalismus, sprich der Aufklärung. Die Freiheit des Individuums war für sie der Garant die Tyrannei zu verhindern. Dazu gehörte es den Staat auf seine unbedingt notwendigen Aufgaben zu beschränken (Minimalstaat) und soviel Freiheit wie möglich für eigenverantwortliches Handeln dem Bürgertum zu übereignen. Die entsprechenden Institutionen diese Freiheit auszuüben waren die Öffentlichkeit und der Markt. Daher schützt die US-Verfassung neben dem Privateigentum, die Freiheit der Öffentlichkeit durch absolute Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Freiheit des Marktes und seines Unternehmertums. Die USA baut auf vielen Prinzipien auf, welche eine Staatstyrannei verhindern sollen. Neben dieser Rechte, beispielsweise die Anwendung eines Sheriffs als demokratisch gewählten Gemeindewachtmeisters, der einzig seinen Wählern in der Gemeinde und nicht dem Staat verantwortlich ist. Somit liegt des letztendliche exekutive Wort, sofern es sich nicht um Bundesangelegenheiten handelt, bei den Gemeinden und nicht der Hauptstadt.

Das zivile Waffenrecht ist so alt, wie die westliche Zivilisation. Schon in der Antike bis zum Mittelalter und in die Neuzeit war es Gang und Gebe, dass es im Haushalt Waffen gab. Die Schweiz handhabt dies bis heute so. Verbunden war dies stets mit der Befähigung zum Aufstellen einer Miliz zur Landesverteidigung. In der US-Verfassung ist dies auch genauso fundiert. Jedoch geht dieses Recht noch darüber hinaus und nimmt dem Staat das Gewaltmonopol. Das Waffenrecht in den USA erfüllt neben der Milizfunktion, das Recht der Bürger ihr Leben und Eigentum neben Unbefugte aller Art, besonders gegen staatliche Willkür zu verteidigen. Einzig ein in der Verfassung genau definierter rechtsstaatlicher Akt ist legitim. Gegenüber allem anderen, beispielsweise bei Nichtvorzeigen eines richterlich unterschriebenen Durchsuchungsbefehlt, haben die Bürger Recht auf Widerstand gegen diese Willkür. In Deutschland existiert dieses Bewusstsein nicht, da man hierzulande von Freiheit und Recht nichts verstand, und die Willkür der Polizei ist allgegenwärtig. Das Netz ist voll von Beispielen. [1]

In der Unabhängigkeitserklärung der USA liest man Folgendes:

„Folgende Wahrheiten erachten wir als selbstverständlich: dass alle Menschen gleich geschaffen sind; dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind; dass dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören; dass zur Sicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingesetzt werden, die ihre rechtmäßige Macht aus der Zustimmung der Regierten herleiten; dass, wenn immer irgendeine Regierungsform sich als diesen Zielen abträglich erweist, es Recht des Volkes ist, sie zu ändern oder abzuschaffen und eine neue Regierung einzusetzen … . wenn eine lange Reihe von Missbräuchen und Übergriffen, die stets das gleiche Ziel verfolgen, die Absicht erkennen lässt, sie absolutem Despotismus zu unterwerfen, so ist es ihr Recht und ihre Pflicht, eine solche Regierung zu beseitigen und neue Wächter für ihre künftige Sicherheit zu bestellen.“

Dies ist das Widerstandsrecht der USA, nach John Locke. In Deutschland fehlt so etwas. Das deutsche Widerstandsrecht ist ein Tiger ohne Krallen und Zähne. Die Regierung muss das Volk nicht fürchten, da das Gewaltmonopol beim Staat liegt. In den USA muss die Regierung das Volk fürchten, da es unter Waffen steht und sich so gegen Tyrannei und Willkür wehren kann. In Deutschland wären die Tyranneien des 20. Jahrhunderts wohl sehr schwierig gewesen, wenn die deutschen Bürger a) etwas von Freiheit verstanden hätten und b) unter Waffen gestanden hätten. Die USA sieht vor, dass wenn der Staat zur Tyrannei wird und genau die Willkür anwendet, wie sie der National-Sozialismus, die DDR oder die BRD anwendeten und anwenden, es Recht und Pflicht der Bürger ist diese Tyrannei zu stürzen und eine neue Regierung einzusetzen. Ganz profan hätte es ein Kommunist schwer die Bürger zwangszuenteignen, wenn diese ihr Eigentum zu schützen wüssten. Daher erlebte die USA auch niemals Sozialismus und Kommunismus, Europa hingegen schon. Der Tiger der US-Bürger hat Krallen und Zähne.

Waffenrecht bedeutet also Freiheitsrecht und man fragt sich gerade in der aktuellen Lage, wie viele junge Frauen im Zuge der islamischen Masseneinwanderung gerettet hätten werden können, wenn die Bürger bewaffnet gewesen wären. Hierzulande ist es so, dass das Gewaltmonopol bei Staat liegt und Justiz und Polizei von der linken Regierung an der Kette gehalten werden. [2] Die öffentliche Ordnung und Sicherheit bricht immer mehr zusammen und es bilden sich, wie sollte es auch anderes sein, örtliche Bürgerwehren. Die deutschen Bürger haben also nun genau den Erkenntnisprozess erlangt, den die Gründungsväter der USA schon vor einigen hundert Jahren hatten.

An dieser Stelle wird dann die Kritik an den USA angeführt, das Waffenrecht führe zur Gewalt auf den Straßen. Das ist falsch. Die Schweiz hatte ebenso ein ziviles Waffenrecht und es ist ein friedliches Land. Was unterscheidet beide Länder, wenn das Waffenrecht doch gleich ist? Die Zusammensetzung der Gesellschaft. Die Schweiz besteht ausschließlich aus christlichen Mitteleuropäern. Die USA ist hingegen eine multiethnische Gesellschaft, aus Weißen, Schwarzen, Latinos und Asiaten. Verschiedenste US-Amerikanische Plattformen belegen, dass die Gewalt überwiegend in nicht-weißen Parallelgesellschaften stattfindet. Weiße Lebensbereiche sind friedlich. Es ist also der Multikulturalismus, welcher die Gewalt bringt, und nicht das Waffenrecht. In einer christlichen Gesellschaft wie der Schweiz sind derlei Zustände nicht zu verzeichnen. Das heißt es ist eine Frage der Ethnie und der Kultur sowie der Zusammensetzung der Gesellschaft, zu was das Waffenrecht führen kann.

Ein Staat gilt als nicht souverän, wenn er sich nicht verteidigen oder Krieg erklären kann. Dies gilt als klassischer Fall von Souveränität. Dementsprechend ist auch das Individuum nicht souverän, wenn es sich nicht mit Waffen verteidigen kann.

Kämpfer für ein Waffenrecht in Deutschland ist die „German Rilfe Assoziation“. [3] Interessant ist auf ihrer Internetseite die Rubrik der Gegner, wo man genau jene politischen Parteien aufzeigt, die dem totalen deutschen Tyranneistaat vorstehen. Namentlich das marxistische Gesindel.


Quellen:

[1] https://www.youtube.com/watch?v=WFt6oyEkqE0
[2] www.youtube.com/watch?v=QWKcjsxwwG8
[3] erman-rifle-association.de

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