3 Regeln, um nicht in Armut zu fallen

Einleitung

Das linke und das rechte Bild von Mensch und Gesellschaft sind höchst verschieden, auch gegensätzlich. Die Linken gehen davon aus, dass Erfolg oder Misserfolg eines Menschen durch seine materielle Umwelt bestimmt wird. Die Menschen sind alle gleich, aber allein bestimmt durch ihre Umwelten. Der Misserfolg eines Menschen wird im linken Denken bei der Gesellschaft verantwortet. Daher nehmen sie diese kollektiv in Verantwortung für die sozial Schwachen über den Sozialstaat zu sorgen – um so auch Gleichheit herzustellen. Für Rechte allerdings ist das Individuum eigenverantwortlich für seine Entscheidungen und damit sein Schicksal. Rechte bevorzugen daher freie Gesellschaften, wie die freie Marktwirtschaft, wo das Individuum nach Größe streben kann und wo jeder den Erfolg und die Stellung erhält, die seinem Fleiß, seinem Leistungsvermögen und seinen Ambitionen entspricht. Jeder ist für seine Entscheidungen dabei selbst verantwortlich: Sind sie ökonomisch gut, darf das Individuum den entsprechenden Lohn einstreichen. Sind sie schlecht, muss das Individuum dafür allein gerade stehen. Das zwingt zu rationalen und verantwortlichen Vorabentscheidungen.
Linke bevorzugen daher Gleichheit. Rechte Hierarchie auf Grundlage von Ambitionen.

Doch die Linken hatten nie eine andere Lösung für Armut, als dass der Sozial- oder Wohlfahrtsstaat die Armen durchfüttert. Rechte allerdings stellen die Frage, wie das Individuum die Freiheit erlangt sich selbst, ohne den Staat, aus der Armut zu ziehen. Die gegenseitigen Ansätze zwischen links und rechts sind hier:
Links: Die Gesellschaft ist für die Armut des Individuums verantwortlich. Rechts: Das Individuum ist durch seine Entscheidungen für seine Armut verantwortlich.
Die beiden Ansätze schaffen dann unterschiedlichste Systeme und deren Konsequenzen. Der linke Kollektivismus verlangt einen totalen (Sozial-)Staat, sprich Sozialismus, und so gut wie keine individuellen, das heißt wirtschaftlichen, Freiheiten. Der Rechte Individualismus, über die Grundsätze individuelle Freiheit und individuelle Verantwortung, verlangt einen freie Gesellschaft, das heißt einen freien Markt, und einen kleine Staat, der sich aus dem Leben der Menschen heraushält.

Daraus ergeben sich verschiedene Normen und Politiken. Bei den Linken liegt die Politik stets auf staatlichen Institutionen, wie dem Sozialsystem. Bei den Rechten auf gesellschaftlichen Institutionen, wie der Familie. Die Linken fordern daher die Erziehung durch den Staat. Die Rechten fordern von der Familie christliche Normen und Werte zu erziehen, wozu besonders das eigenverantwortliche Handeln gehört.

Dem rechten Ansatz folgend, das heißt dem eigenverantwortlich handelnden und die Konsequenzen tragenden Individuum, erstellte das US-Amerikanische Brookings Institut  im Schwerpunkt Sozialforschung (ein linker Think Tank) drei einfache Regel, wie es jeder Ethnie und jeder sozialen Gruppe gelingt, Armut zu vermeiden. [1,2] Diese Regeln lassen sich genauso für Deutschland anwenden.

1. Abschluss der 12 Klasse, im besten Fall mit Abitur

Der Erfolg im späteren Leben und die damit verbunden Möglichkeit nicht in Armut zu verfallen, wird maßgeblich durch den Schulabschluss bedingt. Je besser der Schulabschluss, desto geringer die Wahrscheinlichkeit in Armut zu fallen. Dabei stellt der Abschluss der 12 Klasse, im besten Fall mit Abitur, den Eingang in einen mittelständischen Beruf da. Zudem berechtigt es zum Studium. Schulabbrecher vor der 12 Klasse haben eine erheblich höhere Wahrscheinlichkeit später in Armut zu fallen.

Auf der politischen Seite kann diese Wahrscheinlichkeit noch weiter gesenkt werden, wenn der Markt möglichst frei und somit die Unternehmen vielfältig sind.

2. Vollzeitarbeit

Es sollte stets nach Abschluss der Schule einer Vollzeitarbeit mit festem Einkommen gesucht werden. Dies hilft auch bei der Stabilisierung des eigenen Lebens und langfristigen Planungen. Bürger, welche eine Vollzeitarbeit besitzen, weisen eine geringe Wahrscheinlichkeit auf in Armut zu fallen. Bürger, die auch nach der Schule weiter Aushilfsberufen nachgehen, haben eine höhere Wahrscheinlich in Armut zu fallen.

3. Heirat, besonders bevor man Kinder bekommt

Bezogen auf Familienstand, sind Alleinlebende sowie Alleinerziehende in den Statistiken die größten Posten für Sozialhilfe, wohingegen Ehen ohne und mit Kindern die kleinsten Posten darstellen. [3] Dies ergibt sich daraus, dass die ökonomische Belastung gerade mit Kindern, verteilt auf zwei Eheleute, erheblich geringer ist. Alleinerziehende Frauen sind mit die größten Posten in der Sozialhilfe, wohingegen alleinerziehende Männer besser aufgestellt sind. Dies ergibt sich daraus, dass Männer einer höhere ökonomische Leistung aufweisen, da sie körperlich dazu in der Lage sind länger und härter zu arbeiten sowie mehr risikobehafteten Berufen nachzugehen und daher höher entlohnt werden. Alles in Allem zeigt sich aber, dass Ehen für die Eheleute eine enorme ökonomische Entlastung darstellen.

Man fragt sich, wie unsere Ureltern und die Generationen davor 4 bis 5 Kinder ganz ohne Sozialstaat und meist nur mit dem Mann arbeitend erziehen konnten. Die Antwort ist einfach: Ehe als Ideal, die Norm kein Sex vor der Ehe zu haben und eine freie Ökonomie, das heißt kein Sozialstaat und dessen Abgaben [4], so dass maximaler Wohlstand in den Familien und in der Gesellschaft generiert werden konnte.

Warum nicht nur Partnerschaft, sondern Ehe? Partnerschaften verlangen ein erheblich geringeres Maß an Verantwortung. Eine Partnerschaft ist schnell geschlossen und schnell beendet. Daher das steigende Maß an Alleinstehenden und Alleinerziehenden in den letzten Jahrzehnten, seit das Ideal von Familie und Ehe in einer zunehmend hedonistischen Welt (Feminismus) zerstört wurde. Die Ideal der Ehe stellt jedoch einen Lebensbund zwischen Mann und Frau da, der ein hohes Maß an Verantwortung, gerade bei der (ökonomischen) Partnerwahl verlangt. Das ökonomische Kriterium erweist sich hier als höchst effizient, sprich die Frage nach Ambitionen des Partners, was besonders auf die Männer in ihrer Rolle zutrifft. Aber auch Bildung spielt eine entscheidende Rolle, gerade im Hinblick auf vorherige Punkte. Das heißt eine Frau, die nach einem Mann mit hehren Ambitionen und guter Bildung ausschau hält und mit ihm eine Ehe zu schließen sucht, hat im späteren Leben eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit in Armut zu fallen.

Kinder sind ein enormer ökonomische Faktor. Es ist für Alleinerziehende ohne staatliche Hilfe nicht möglich diesen zu stämmen. Doch verlangt eine freiheitliche Gesellschaft das verantwortungsbewusste Handeln des Individuums. Die Zahl der Alleinstehenden und Alleinerziehenden hängt direkt zusammen mit der Ausweitung des Sozialstaates. Der Sozialstaat ist der Zerstörer der Familie, da er die Verantwortung weg vom Individuum auf das staatlich kontrollierte Kollektiv verteilt. Der Staat so als Vater- oder Mutterersatz. Daraus folgen unverantwortliche Lebensentscheidungen, besonders bei der Partnerwahl und dem Zeitpunkt, wann man Kinder in die Welt setzt. Ohne einen Sozialstaat, müssten die Bürger sehr genau überlegen, mit wem sie einen Lebensbund eingehen und wann sie Kinder in die Welt setzen – oder Sex haben.

Dazu kommt der Faktor, dass einerseits Männer produktiver sind, wenn ihnen eine Frau zur Seite steht [5] und andererseits daher Ehen für die Volkswirtschaft besser sind, als Alleinerziehende. [6]

Die Kinderarmut ist direkt verbunden mit den Entscheidungen der Eltern. Die Kinderarmut ist in den Familien am geringsten, wo verantwortungsbewusste Lebensentscheidungen getroffen wurde. Das heißt die Wahl des Partners nach ökonomischen Gesichtspunkten und das Gebären von Kindern erst in der Partnerschaft, besser noch in der Ehe. Wohingegen Kinderarmut meist bei Familien mit verantwortungslosen Entscheidungen vorzufinden ist. Das heißt wo vor dem Abschluss der Schule oder vor dem Eintritt in eine feste Anstellung oder vor der Ehe Kinder gezeugt wurden. Meist findet man bei den Frauen auch eine Partnerwahl nach unökonomischen Gesichtspunkten vor oder, um es deutlich zu sagen, die Väter sind Versager. Diese Erblichkeit der Armut kann durchbrochen werden, indem die Kinder in der Schule den Wert nicht eines Sozialstaates, sondern von individueller Verantwortung, individueller Freiheit und eines freien Marktes erlernen.


Quelle:

[1] https://www.brookings.edu/opinions/three-simple-rules-poor-teens-should-follow-to-join-the-middle-class/
[2] http://www.ncpa.org/pub/ba428
[3] https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/Sozialleistungen/Asylbewerber2004.pdf?__blob=publicationFile (Seite 379)
[4] https://sachsen-anhalt.parteidervernunft.de/ihre-skandal-se-abgabenlast
[5] .https://www.youtube.com/watch?v=EtvfHnZMcOY
[6] .https://www.youtube.com/watch?v=mRboDa44eQI, https://www.youtube.com/watch?v=imZqThKeEww,

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3 Gedanken zu “3 Regeln, um nicht in Armut zu fallen

  1. Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Besonders die Einleitung hat mir gefallen, weil dort vollkommen sachlich die Gegensätze zwischen linkem und rechtem Denken gegenübergestellt wurden. Ich würde mich freuen, wenn Sie noch so einen ausführlicheren Artikel zum Thema dieses Vergleiches schreiben könnten.(oder vlt. haben Sie schon einen geschrieben, dann bitte ich Sie, mir diesen zu verlinken)

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