In einer Zeit vor dem Sozialstaat

Einleitung

Viele deutsche Bürger sehen den Sozialstaat als das non-plus-ultra der gesellschaftlichen Entwicklung und kriegen Angstattacken, wenn sie nur daran denken es könnte diese Auffangnetz (eigentlich eine Hängematte) nicht mehr geben. Auf völliges Unverständnis der deutschen Bürger trifft es daher, wenn eine Gesellschaft wie die USA aus Prinzip völlig auf einen Sozialstaat verzichtet und ihn ablehnt. [1] Dabei verstehen die deutschem Bürger nicht, dass die US-Amerikaner noch etwas von persönlicher Freiheit und traditionellen Werten verstehen und es ihnen Angst macht, wenn der Staat allzu mächtig wird und so die Freiheit der Bürger stets geringer wird. Denn: Je größer der Staat, desto kleiner der Bürger. Sprich je mehr Macht und Kontrolle der Staat über die Gesellschaft hat – und der Sozialstaat ist genau ein solches System -, desto geringer werden die individuellen Freiheiten selbst zu entscheiden. [2] So sind dann die deutschen Bürger gesetzlich dazu gezwungen beispielsweise dumme und hedonistische Schuldmädchen zu alimentieren, welche in ihrer Verantwortungslosigkeit mit 16 Jahren ein Kind zeugen mussten und einen Dreck auf Schule und Ausbildung geben, ganz zu Schweigen irgendwelche Pflichten für die Gemeinschaft zu erfüllen. Oder aktuell, indem sie die zugezogene und von den Linken ins deutsche Haus geholte dritte Welt alimentieren. Das gibt es in den USA nicht und in vielen anderen Ländern ohne Sozialstaat auch nicht. Über den Sozialstaat und seine Wirkung auf die Gesellschaft sei an anderer Stelle des Blogs ausführlich gesprochen (vgl. Schlagwort „Sozialstaat“). Desweiteren seien dabei die Ausführungen von Stefan Molyneux empfohlen. [3] Hier soll es darum gehen aufzuzeigen, wie eine Gesellschaft ohne Sozialstaat funktioniert bzw. wie die deutsche Gesellschaft 2000 Jahre lang ganz passabel funktionierte, bevor der sozialistische Parasit den deutschen Körper befiel.

Staatliche Autorität vs. individuelle Verantwortung

Der Unterschied zwischen sozialstaatlicher Moderne und der traditionellen Gesellschaft liegt am Gesellschaftsbild und dessen Fundament. Während wir heute dem Staat alle möglichen besonders sozialen Aufgaben übertragen, um für uns zu sorgen (Wohlfahrts- oder Sozialstaat), war dies in der Vergangenheit überhaupt kein Thema. Die Bürger mussten eigenverantwortlich für ihr Wohl Sorge tragen. Aus dieser Eigenverantwortlichkeit ergaben sich notwendige und fundamentale gesellschaftliche Institutionen wie die Familie. In der sozialstaatlichen Moderne ist die Familie obsolet, da der (Sozial-)Staat an ihre Stelle trat. Das ist so gewollt, denn dies ist linke Politik und in der linken Ideologie geht es um De- und Rekonstruktion von Mensch und Gesellschaft nach einem linksideologischen Bilde. Dafür müssen beide, Mensch und Gesellschaft, dem Staat übereignet werden, der durch linke Politik (SPD, Linkspartei, Grüne, CDU) und ihre Wähler zum totalen Staat (Sozialstaat) aufgeblasen wurde. [4] Man kann direkt sagen, dass die Linken und ihre Wähler die Familie zerstört haben und noch fleißig dabei sind. [5]

Verantwortung zeigt nur, wer sein Eigentum einsetzt, sprich also auch in Form des Verlustes haftet. Wer stets das Eigentum anderer einsetzt (Sozialstaat), der zeigt keine Verantwortung und lernt diese auch nie. Der trifft auch keine rational-ökonomischen Entscheidungen (Kosten-Nutzen-Abwägung), da er nicht haften muss. So ist es für die Linken leicht „Refugees Welcome“ zu brüllen, die sie müssen es nicht bezahlen und dafür haften. Der Sozialismus bzw. der Sozialstaat sind totalstaatliche kollektivistische Systeme, wo eine kleine linke Minderheit alle Gesellschaftsmitglieder in Geiselhaft nimmt ihre Wahnvorstellungen zu bezahlen und auch die Konsequenzen zu tragen. Der linke Abschaum selbst sitzt in Reichenvierteln oder verdrückt sich klamm heimlich, wenn die Hütte beginnt zu brennen (vgl. Jean Raspail: „Das Heerlager der Heiligen“).

Christliche Humanität vs. Linksstaatlichkeit

Die christliche Humanität baut auf Freiwilligkeit auf. In der traditionellen Gesellschaft wurde das Soziale als Christlichkeit verstanden. Dies meint einen persönlichen Akt der Aufopferung für andere und damit eine charakterliche Erhöhung. Die Forderung des Christentums richtet sich an das Individuum, ohne Bezugnahme auf andere einen Akt der Wohltätigkeit zu vollziehen, indem man spendet oder selber tätig wird. Dies aber stets auf eigene Verantwortung (und eigene Kosten). Nur dies (im Opferideal) sieht die Christlichkeit als wahrhaft christlich an. Denn charakterlich erhöht wird man nur, wenn man etwas gegen die eigenem Instinkte tut. Das Opfer beschreibt diesen Moment. Daher sind Linke Heuchler, denn sie gehen kein persönliches Opfer ein, sondern verlangen es von der Gesellschaft.

Den Sozialstaat auf der anderen Seite kann man als nichts anderes, als organisierten Diebstahl bezeichnen. Er zwingt die Bürger nicht unerhebliche Teile ihres monetären Eigentums an den Staat abzugeben, so dass dieser es an jene umverteilt, die er als passend empfindet. Dem Bürger wird nicht die freiwillige Wahl gelassen, ob, wie viel, was und gegenüber wen er wohltätig ist. Das ist nicht christlich! Das aber aus gutem Grund, denn den Linken geht es nicht um Wohltätigkeit (denn dann müssten sie persönliche Akte vollziehen), sondern um gesellschaftliche Kontrolle. Sie wollen das Geld der (wohlständigen) Bürger für ihre ideologischen Ziele umverteilen. Beispielsweise die Kapitalumverteilung aus fähigen Händen von Unternehmern, welche ihren Reichtum durch rational-ökonomische Entscheidungen erzielten, in die unfähigen Hände ihres Wählerklientels, sprich des Proletariats und anderer Minderheiten, die nicht selten in ihrem Zustand durch schlechte Lebensentscheidungen gekommen sind. Über den Sozialstaat (und letzten Endes die Planwirtschaft), wollen die Linken die Kontrolle über Gesellschaft und Wirtschaft.

Freiheit heißt die Freiheit selbst zu entscheiden. Die Christlichkeit legt das moralische und ethische Maß, was die richtige und gute Wahl sowie der Lohn ist. Der Sozialstaat aber ist nichts anderes, als gesellschaftliche Kontrolle über das Eigentum der Bürger. Er wirkt auch in dem Bewusstsein, dass wenn die Bürger die freie Wahl haben, sie nicht im Interesse der Linken entscheiden würden. So würde ein wohltätiger Bürger im Sinne der Nächstenliebe stets seine Spenden (sprich sein Eigentum) mehrheitlich in die eigene Gesellschaft und ihre Hilfesuchenden investieren und dabei überlegen, ob die Person wirklich Hilfe braucht und wie man ihr derart Hilfe, dass sie sich selbst helfen kann – also nicht lebenslang von einem Sozialstaat und damit vom Zufluss seines Eigentums abhängig ist. Er würde aber von seinen Spenden niemals sinnlose Masseneinwanderung und Integrationsprogramme aus Dritt-Welt-Ländern in Deutschland unterstützen. Dies sind jedoch ideologische Ziele der Linken und um sie umzusetzen brauchen sie das Geld der Bürger.

Privates Gemeinwesen vs. Sozialstaat

Ein traditionelles Gemeinwesen ist also ein privates Gemeinwesen, wo die Bürger in christlichen Akten der Nächstenliebe, auf eigene persönliche Verantwortung (und Kosten, was dem Opfer entspricht) geben und helfen. Die Kirche hat dabei die Rolle diese Tugenden zu wahren und zu ermahnen. Anderes als der Sozialstaat zwingt sie die Bürger nicht, sondern „überzeugt“ sich in ihrer freien und persönlichen Wahl diesen Akt zu vollziehen – also christlich zu handeln. Die Worte Christus‘ sind an die persönliche Wahl gerichtet und stellen keinen Zwang zur Einhaltung da.

Daraus bilden sich dann gemeinnützige Organisationen, welche allein über die Spenden und Mitwirkung der Bürger (nicht des Staates) tätig sind. Die Tätigen in diesen Organisationen handeln nach dem christlichen Ideal der Aufopferung und die höchsten dieser Organisationen sind die Ritterorden.

Privater Generationenvertrag vs. Sozialstaat

Unsere Vorfahren bis vor 100 Jahren folgten einem privaten Generationenvertrag, ohne staatliches Zutun. Dies prägte sich im sogenannten „Generationenhaus“ aus. Jede Familie war dabei ein geschlossen soziale Einheit für sich. Die Eltern investierten Geld und Lebenszeit in die Aufzucht der Kinder. Etwa 20 Jahre oder weniger. Dann begann die Kinder ein eigenes Leben und die Eltern konnten nun den Rest ihrer Tage arbeiten und dann ihren Lebensabend genießen. Die Kinder, zunächst von den Eltern versorgt, waren nun in der Pflicht ihrerseits die Eltern in ihren letzten Lebensjahren zu versorgen, während sie selbst ihre eigenen Kinder aufzogen. Um dies effizient zu gestalten, errichtete man Generationenhäuser: Die Eltern wohnten im Haupthaus mit den Kindern und die Ureltern im Rückhaus. Starben die Ureltern, übernahmen die Kinder das Haupthaus und die Eltern zogen in das Rückhaus. Dies ist freilich heute keine praktikable Möglichkeit mehr. Doch aufgrund der Technologie braucht es das auch nicht mehr zu sein. Dennoch kann das traditionelle Ideal bestehen bleiben, indem die Kinder die „Rente“ der Eltern bezahlen, als Ausgleich für das Geld, was durch ihre Eltern einst in sie gesteckt wurde.

Dies hat einen wunderbaren Nebeneffekt zur Folge: Denn für die Eltern ist es „profitabler“ und für die Kinder entlastender, wenn die eigenen Kinder möglichst zahlreich sind. Dies war der Grund, warum traditionelle Gesellschaften derart kindereich waren und sind. Mir der Schaffung des Sozialstaat war dies nicht mehr nötig. Die eigene Rente wurde nun von der gesamten Gesellschaft erarbeitet. Die Familien reduzierten sich auf das Minimum der Reproduktion, was 1-Kind-Familien zur Folge hatte und damit den demographischen Zustand heute.

Am Ende kam dann noch der linke Feminismus dazu [6], gefolgt von Genderismus [7] und die Familie war auch als Institution (gewollt) zerstört und der Staat hat nun alle Macht.

Familie vs. Sozialstaat

Die Familie stellte traditionell die erste Instanz des Sozialen dar. Auch im christlichen Ideal stand die Familie stets an erster Stelle. Das Gebot „Liebe deinen Nächsten“ bezieht sich nicht auf eine humanitäre Forderung alle Menschen zu lieben (dann stünde es dort so), sondern bezieht sich auf die eigene Familie, welche der Nächststehende ist. Die Antwort, was an die Stelle des Sozialstaates treten sollte, kann nur lauten: „Die Familie.“. Hier soll man Rückhalt und Unterstützung finden und hat gleichzeitig die Sphären, wo man es adäquat zurückzahlen kann. Eltern, die ihre Kinder beispielsweise unterstützen, wenn diese aufgrund schlechter persönlicher Entscheidungen in eine Lebenskrise geraten, erhalten dies dann durch die Kinder „zurückgezahlt“. Wo sonst bekommt das Individuum mehr Rückhalt, Liebe und Verständnis, als in der Familie? Egal wie gut ein Sozialarbeiter geschult ist, die Familie kann er nicht ersetzen.

Wenn es aus bestimmten Gründen nicht möglich ist, den Rückhalt der Familie zu nutzen, greift die zweite Instanz in der soziale Hierarchie: Das private Gemeinwesen.

Daher muss es vordringlichste Aufgabe eines Staates sein die Familie zu schützen. Es kann daher nur seine Aufgabe sein alles abzuwehren, was der Familie schadet. Dazu gehören dann zwangsläufig alle linken Politiken wie Sozialstaatlichkeit, Feminismus, Genderismus oder Mulitkulturalismus, die nachweislich die Familie zerstören. Ein Staat also, der sich dem Schutz der Familie verpflichtet, kann kein linker Staat sein. Links und Familie schließen sich gegenseitig aus! Ein Staat, der die Familie schützt, kann nur ein christlich-konservativer sein und genau dies erleben wir zur Zeit: Während das linksversifte Mittel- und Westeuropa alles tut, um Gesellschaft und Familie zu zerstören, schützt das christlich-konservative Osteuropa die Familie und Ehe um jeden Preis. Dazu zählt Russlands Gesetz zum Verbot homosexueller Propaganda in der Öffentlichkeit oder die Ablehnung der Homoehe in Slowenien. [8] Im linksversiften Deutschland trifft diese Haltung christlich-traditioneller Gesellschaften (wie sie selbst vor 100 Jahren es waren) auf Unverständnis.

Wahlplakat Zentrumspartei

Staat als letzte Instanz vs. Staat als alleinige Instanz

Der Staat stellte in der traditionellen Gesellschaft die letzte Instanz sozialer Fürsorge da, wenn Familie und Gemeinwesen ausgeschöpft waren. Das Interessante dabei war, dass dieser letzte Akt des Staates ein ebenso christlicher war. Anders als heute, wo er (sozial-)staatlich auf Kosten aller der erste und einzige Instanz ist. Denn dieser staatliche Akt in der traditionellen Gesellschaft erfolgt meist über die Monarchie und ihr christlich-humanitäres Handeln. So errichteten die Monarchen unzählige Schulen, Krankenhäuser, Armen- und Waisenhäuser in ganz Deutschland, von denen sie selbst dann Schirmherren waren. Nicht selten auf eigene Kosten, denn wie erwähnt ist nur dies ein wahrhaft christlicher Akt der Aufopferung zum Wohle anderer. Heute würde man unter diesem staatlichen Akt eine mit Steuergeldern finanzierte Wohlfahrt verstehen. Die aber, aufgrund der Selektion zuerst durch die Familie und dann durch das Gemeinwesen, Einzelfälle betreffen würde, die steuerlich anders als im System des Sozialstaates nicht ins Gewicht fallen würden. Dies wären dann staatlich betriebene oder unterstützte Einrichtungen für alle jene Fälle, welche keine Familie haben und denen auch das Gemeinwesen nicht mehr helfen kann.

Verantwortung für das Eigentum vs. Sozialstaat

Dieses gesamte Ideal der traditionellen Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn es keinen Sozialstaat gibt. Es ist nicht nur Gegenmodell zum Sozialstaat, es ist gleichzeitig dessen Antithese. Denn nur, wenn die Bürger voll über ihr monetäres Eigentum (ihren Arbeitslohn) verfügen können, können sie auch entscheiden, was sie damit tun. Spenden wird selbst in einem christlichen Ideal äußerst schwer, wenn der Sozialstaat den Bürger Geld bis zum Existenzminimum aus der Tasche zieht und daher der Egoismus immer weiter zunimmt. Der Sozialstaat macht die Menschen selbstsüchtig, materialistisch und hält sie dazu noch arm!

Dazu lege man beispielsweise das Maß des Kaiserreiches an, wo es lediglich eine Abgabenlast von 4% gab [9]. Natürlich war die gesellschaftliche Situation eine andere, da die Selbstversorgung durch die mehrheitlich auf dem Land lebenden Menschen erheblich gesicherter war. Doch diesem Umstand gleicht die heutige Technologie wieder aus. Denn was die Bauern damals investieren mussten, damit am Ende des Jahres überhaupt etwas zum ernten vorhanden war, kann heute direkt für die Versorgung ausgeben werden. Heute müssen wir unsere Nahrung nicht jeder für sich anbauen, sondern können mit einer breiten Palette an Arbeitsmöglichkeiten Geld verdienen („verdienen“, nicht fordern! Das kommt von „Dienen“, nämlich der Gesellschaft!), um uns davon Nahrung zu kaufen.

Dagegenhalten kann man dann die heutige Steuerlast der Bürger von 70% [10] und dabei nachforschen, aus was sie besteht und wem das Geld zugute kommt. Man wird schnell erkennen: Das meiste fließt in den Staat und versickert dann in dessen exorbitanter Verwaltung. Die meisten Steuern und Abgaben sind gesellschaftlich nicht relevant, da sie ihr entweder gar nicht dienen oder in sie nur Tröpfchenweise zurückfließen, weil der der Löwenanteil in der korrupten und erheblich zu großen (linken) Verwaltung hängen blieb. Es würde der Wirtschaft erheblich besser gehen, wenn die Abgaben nicht gäbe. Beispielsweise sind die Kosten für Steuern und Abgaben in den Preisen verrechnet. Ohne sie, wären die Preise niedriger und die Löhne höher. Dazu kommt weiterer linker Ungeist von Mindestlöhnen, die, um wenigen Arbeitnehmern mehr zu zahlen Arbeitsplätze für weitere Arbeitnehmer beseitigen.

Warum soll ein Bürger einen „Mehrwertsteuer“ oder eine „Vermögenssteuer“ zahlen? Man wird feststellen, dass die meisten Steuern auf irgendeine Art linke Vermögenssteuern sind. Besteuert (oder auch bestraft) werden stets die, die mehr haben, als andere, selbst wenn diese gesellschaftliche eine größere Bedeutung haben (wie Unternehmen). Eine einfache Gegenfrage: Warum kann der Bürger auf dem Markt nicht selbst entscheiden, ob und was er versichert?

Neben der Bedingung von niedrigen Steuern und der Nicht-Existenz sinnloser Abgaben, ist der freie Markt, wie er auch in der traditionellen Gesellschaft bestand, ebenso notwendig für dieses Gesellschaftsideal. Denn einerseits braucht es einen Raum, wo bestimmte aufkommende Nachfragen (zum Beispiel nach Versicherungen) bedient werden. Zum anderen verringert eine Verringerung des Maßes an Steuern und Abgaben auch die Größe des Staates und seiner Verwaltung. Daher benötigt es einen Raum, der jene Aufgaben, die der Staat mangels Geld (was nie sein eigenes ist) nicht mehr erfüllen kann (und soll, um den totalen Staat zu verhindern), organisiert. Eben über den Markt durch Angebot und Nachfrage sowie Wettbewerb, wo der Bürger durch den Einsatz seines monetären Eigentums eigenverantwortlich entscheidet. Denn wie erwähnt: Der Einsatz des Eigentums schafft verantwortungsbewussten Umgang und rational-ökonomische Entscheidungen, da man im Fall selbst die Haftung in Form des Verlustes tragen muss. Eine Kosten-Nutzen-Analyse ist daher stets vorher ratsam. Ein freier Markt ist daher für Gesellschaft wie für Wirtschaft stets profitabler, als ein autoritäre Staat, dessen Verwaltung über das Geld anderer entscheidet, selbst aber keine Verantwortung oder Haftung übernimmt. So muss der Versager an linken Politiker, der Steuergelder mal wieder für desaströse linksideologische Programme wie Masseneinwanderung investiert hat, keine persönliche Verantwortung übernehmen, wenn die Gewalt auf den Straßen steigt und die Gesellschaft zusammenbricht. Früher gab es dafür den Galgen oder die Guillotine…

Freiheit vs. Sozialstaatlichkeit

Damit jeder Bürger die Möglichkeit hat zu Wohlstand zu gelangen, braucht es eine freie Gesellschaft. Denn die linke Forderungen nach soziale Gerechtigkeit, sprich allgemeiner Gleichheit, ist alles, nur nicht gerecht. Es ist Zwang, Kontrolle und Diktatur. Denn anderes lässt sich diese Forderung nicht umsetzen. Eine freie Gesellschaft aber ist immer eine hierarchische, wo sich die gesellschaftlichen Schichten nach Fleiß, Ambitionen und Befähigungen sowie rational-ökonomischen Entscheidungen der Bürger besetzen. Das heißt, wer rationale ökonomische Entscheidungen trifft und überlegt, welchem Weg er wie ambitioniert einschlagen und mit Fleiß versehen muss um das persönliche Ziel zu erreichen. Der Sozialstaat hält alle auf einem niedrigen Niveau und verteilt von fleißig und fähig zu faul und unfähig um. Eine freie Gesellschaft aber erlaubt das Streben nach Größe und positioniert diese -sie belohnt Ambition und bestraft Fehlentscheidungen, um daraus zu lernen. Es kann nicht gerecht sein alle Menschen als gleich zu sehen und ihnen dabei gesellschaftlichen Aufstieg zu verwehren, wenn die Menschen nicht gleich sind und die Geschichte der Menschen stets durch jene geschrieben wurde, die sich aus der Masse erhoben und an die Spitze stellten. Seien es ambitionierte Herrscher oder ambitionierte Unternehmer. Freiheit und Gerechtigkeit bedeutet, dass jeder erhält, was er verdient, und jeder seines eigenen Glückes Schmied ist. Das persönliche Schicksal wird durch die persönlichen Entscheidungen bestimmt. Wer nicht ambitioniert ist, wer keinen Fleiß zeigt und wer nur schlechte ökonomische Entscheidungen trifft (beispielsweise mit 16 ein Kind zu zeugen oder einen Versager als Partner zu suchen), dem steht Wohlstand nicht zu. Das linke Welt, demnach das Schicksal des Menschen allein durch seine Umwelt und nicht durch persönliche Entscheidungen und Ambitionen bestimmt wird, ist abzulehnen, da es eine falsche Ideologie von Versagern darstellt und Gesellschaft wie Zivilisation schadet. Wer etwas will, der muss es sich verdienen und erarbeiten. Niemand hat ein Recht auf irgendetwas, nur weil er „Mensch“ ist!

Fazit: Christlichkeit vs. Sozialstaat

Traditionell war das Soziale an Stelle des Sozialstaates auf die Familie und die Kirche (auch in der Funktion als Wahrer und Mahner der Werte) fokussiert. Beide bauten auf Opferbereitschaft und Selbstlosigkeit auf, was charakterlich erhöht, aber welche nur unter Freiwilligkeit existieren können. Der christlichen Wohlfahrt der Nächstenliebe liegt darin den Menschen zu helfen, zu erfahren, was ihnen fehlt und sie wieder ins Leben zu holen.

Der Sozialstaat ist eine staatliche Verwaltung, die wie jeder Verwaltung nur den Wunsch hat zu wachsen. Dem Sozialbeamten liegt nichts daran den Menschen zu helfen oder aus dem Sozialstaat zu entlassen, denn dieser gibt ihm Lohn und Brot. Der Sozialstaat ist eine Industrie, die sich durch Armut und Elend speist. Er braucht um zu existieren Armut und dauerhaft abhängige. Das Ziel des Sozialstaates ist es nicht die Menschen in eine selbstständige Lebensführung zu helfen, sondern sie dauerhaft abhängig vom Staat und damit kontrollierbar zu machen. Denn der Sozialhilfeempfänger ist immer auch Linkswähler und die Linken brauchen den totalen Staat, um ihre Ideologie umzusetzen. Denn es gab in der Geschichte nie den Umstand, dass Proletarier für mehr individuelle und ökonomische Freiheit stimmten, damit sie sich selbst aus dem Elend ziehen können. Sie stimmten stets für die Linken, damit diese andere berauben und das Geld umverteilen. Daher brauchen sie auch von Sozialstaat abhängige Menschen, damit sie nicht gegen ihn rebellieren. Schließlich beißt man nicht in die Hand, die einen füttert – sei man Sozialhilfeempfänger oder Beamter. Daher ist an die Existenz des Sozialstaates auch eine linke Politik gekoppelt, die Armut kreiert.


Quellen:

[1] https://www.youtube.com/watch?v=Cjc-LbpgSeU
[2] https://www.youtube.com/watch?v=VvxC09y8vJs
[3] https://www.youtube.com/watch?v=cMR0A5ex_L0, https://www.youtube.com/watch?v=4vdpKdPHayo, https://www.youtube.com/watch?v=H6hMVkCw4-g, https://www.youtube.com/watch?v=CmexXfRHWEc, https://www.youtube.com/watch?v=U8CsWxhqRKI
[4] https://www.youtube.com/watch?v=NOc4Da-XmzE
[5] https://www.youtube.com/watch?v=d9rqkKuber0
[6] https://www.youtube.com/watch?v=Y-Dhl6A4Kvg
[7] https://www.youtube.com/watch?v=9Gk5YtmDwMI
[8] http://www.deutschlandfunk.de/referendum-in-slowenien-nein-zur-gleichgeschlechtlichen-ehe.1818.de.html?dram:article_id=340390
[9] http://www.mmnews.de/index.php/politik/19069-im-deutschen-kaiserreich-gab-es-nur-4-steuern
[10] https://sachsen-anhalt.parteidervernunft.de/ihre-skandal-se-abgabenlast

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