Warum ich kein Demokrat bin

Demokratie baut auf der Annahme allgemeiner Gleichheit und auf dem Verständnis der Volksherrschaft auf. Beide Annahmen halte ich für falsch, denn die Menschen in einer Gesellschaft sind nicht gleich. Sie unterscheiden sich in Intellekt, Befähigungen, Wissen und Erfahrung sowie Fleiß und Ambitionen. Ich lehne eine Gesellschaftsform ab, die von einer utopischen und nicht reellen Annahme ausgeht, dabei jedoch die Stärken anderer Gesellschaftsformen verleugnet, die dies nicht tun.

Für mich als Konservativen ist ein Höchstmaß an Zivilisation maßgebend. Daher befürworte ich Gesellschaftsformen, die dies leisten können. In dem Sinne sind Aristokratie und Monarchie der Demokratie überlegen. Ich sehe die Demokratie wesensverwandt mit dem Sozialismus. Auch dieser geht von dieser falschen Annahme der Gleichheit der Menschen aus. Daher tendieren demokratische Gesellschaften häufig auch zu sozialistischen Praktiken, wie einem Sozialstaat.

Ich sehe für die Zivilisation daher eine hierarchische Gesellschaft nicht nur als natürlicher an als eine demokratische, sondern auch als nutzbringender. Die Hierarchie leitet sich aus der Verschiedenheit der Menschen in einer Gesellschaft her. Intellekt, Ambitionen und Willenskraft sollen darüber bestimmen, auf welcher Hierarchieebene oder Schicht sich das Individuum befindet, beziehungsweise wie hoch es aus eigener Kraft  aufsteigen kann.  Je höher in der Hierarchie, desto größer ist die politische Macht und das Ansehen. Für mich ist eine wahrhaft freie Gesellschaft immer auch eine hierarchische, denn die Unterschiedlichkeit der Menschen ist natürlich und wenn es keine Ideologie der Gleichheit gibt, dafür aber die Freiheit für ambitionierte Menschen zu wirken, dann stellt sich auf natürlichem Wege eine Hierarchie ein.

Der Adel stellt für mich dabei die höchste Stufe da. Denn nicht umsonst leitet sich Adel von „edel“ her. Die westliche Zivilisation und ihre Kultur, ja alle Kulturen der Welt, wurden durch Adel geschaffen. Der Adel stellt dies besten eines Volkes heraus und der König ist die strahlende Repräsentanz von Volk und Zivilisation.

Ich denke eine solche hierarchische und aristokratische Gesellschaft bringt ein höheres Maß an Zivilisation hervor, als eine demokratische Gesellschaft, welche von der Annahme der Gleichheit ausgeht und dabei alles auf das niedrigste Niveau nivelliert, anstatt große Menschen das Recht auf Herrschaft zu geben, der alle anderen folgen.

Statistisch machen Hochbegabte 20% der Gesellschaft aus (vgl. Bell Curve). 60% fallen auf den Durchschnitt und weitere 20% leisten Unterdurchschnittliches. Eine Demokratie ist hier fatal, denn sie verleugnet die 20% Hochbegabten und gibt den 20% Unterdurschnittlichen die gleiche Mitsprache. Meiner Ansicht nach stellen diese 20% Hochbegabten den Adel dar. Jene 60% das Bürgertum. Letztliche 20% Unterdurchnittliche das Volk, welches von Adel und Bürgertum befürsorgt werden sollte, aber keine politische Mitsprache haben darf. Denn Menschen ohne Intellekt, ohne Ambitionen und Willenskraft, sollte nicht der Zivilisation vorstehen.

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