Strategie für die Wiederherstellung der inneren Sicherheit

Oliver Janich hat in vielen Dingen Recht. Mit dem Libertarismus verhält es genau umgekehrt, wie mit der Demokratie: Demokratie funktioniert nur in friedlichen Zeiten und versagt völlig in Zeiten der Krise. Libertarismus bietet dafür gerade in Krisenzeiten passable Lösungen und Übergangsformen, sofern Marktwirtschaft noch vorhanden ist.

In Deutschland herrscht momentan die Lage, dass die Exekutive in Form von Polizei und Militär vom Linkstaat der BRD an der Kette gehalten werden und nicht gegen die desaströsen Zuständen vorgehen können, welche die Politik der offenen Grenzen in Zeiten einer Völkerwanderung ausgelöst hat. Die Exekutive kann das Volk nicht mehr schützen und darf es auch nicht. Linke Aufwiegler setzen ganze Städte in Brand und die Polizei muss sich zurück ziehen. Das Militär will eingreifen, versauert aber an irrelevanten Fronten im Ausland. So sind Bundeswehrsoldaten in Kanada stationiert. Die Grenzen und Straßen bleiben ungeschützt und kein Befehl kommt aus Berlin. Währenddessen formiert sich bereits eine Sharia-Polizei und setzt die Sharia in immer mehr ehemals deutschen Stadtvierteln durch. No-Go-Areas entstehen, welche als Brückenköpfe der Islamisierung dienen und die Deutschen werden verdrängt. Die Gewalt auf den Straßen nimmt immer mehr zu und das Kartell aus Regierung, Presse und linken NGOs verleugnen es. Die Bürgern werden automatisch libertär, sagen sich vom Staat los, und bilden eigene Bürgerwehren, um regional die Straßen wieder unter ihre Kontrolle zu bringen, oder bereiten sich individuell auf schlimmere Zustände vor, indem sie Waffen kaufen oder bauen und Vorräte anlegen.

Die Strategie wäre nun folgende. Alle Polizisten und Soldaten treten aus dem Dienst der BRD aus und gründen ein privates Sicherheitsunternehmen oder viele regionale Sicherheitsunternehmen pro Bundesland, welche von den Gemeinden engagiert und bezahl werden. Die gesamte deutschen Exekutive wird somit ein privates Unternehmen, welches aber weiter seinen Dienst an den Bürgern verrichtet, welche dann die Sicherheitskräfte direkt und sicher entlohnen. So müssten die Polizisten und Soldaten so nicht auf ihr Gehalt verzichten. Entsprechende Bürgerversammlungen in den Gemeinden würden über freiwillige Zahlungen abstimmen. Doch wenn die Alternativen Chaos und Gewalt auf deutschen Straßen ist, dann werden diese wohl sehr gerne ein derartiges Unternehmen  bezahlen.

Die Polizei- und Militärkräfte würden ihre gesamte Expertise mitbringen. Sie wären dann nicht mehr von Berlin abhängig, sondern wären direkt den Gemeinden gegenüber verantwortlich. Ganz ähnlich, wie das US-amerikanische Prinzip des „County Sheriffs“. Das Maß des Sicherheitsdienstes, sprich Angebot und Personal, würde sich dann nicht mehr nach der linksstaatlichen Doktrin und dessen Einsparungen richten, sondern nach der Nachfrage, welche momentan sehr groß ist. Wir brauchen keine Soldaten im Ausland. Wir brauchen sie hier in Deutschland an der Grenze. Die einzige Möglichkeit in Deutschland die Grenze und die Straßen zu schützen, ist außerhalb des Staates, durch eine privatwirtschaftliche Organisation, im bürgerlichen Interesse.

Oliver Janich spielte ebenso vor einiger Zeit mit der Idee, dass Polizei und Militär in Deutschland die Macht ergreifen, die Regierung verhaften und die Ordnung wiederherstellen. Jürgen Elsässer rief vor einiger Zeit die Soldaten der Bundeswehr auf, nicht auf Befehle aus Berlin zu warten, sondern von sich aus die Grenzen zu schützen. Doch beide Vorgehen könnten als Putsch ausgelegt werden, was die USA auf den Plan rufen würde, wenn Merkel den Ausnahmezustand ausruft. Denn da Deutschland noch immer unter einem weitergehend inaktiven Besatzungsrecht steht, würde das Ausrufen des Ausnahmezustands das Besatzungsrecht wieder aktivieren und Deutschland unter US-Militärdiktatur stellen. Mit der Strategie der Sicherheitsunternehmen träte dieser Fall nicht ein.

Dies kann auch als Übergangslösung gesehen werden, bis wieder eine vernünftige Regierung in Deutschland besteht, welche die Exekutive dann wieder einsetzt. Solange kann der Sicherheitsdienst auch dazu genutzt werden No-Go-Areas und Parallelgesellschaften im öffentlichen Interesse zu räumen. Ohne Exekutive ist das BRD-Regime zudem machtlos und wäre damit leichter abzusetzen. Man denke nur daran, dass die GEZ nicht mehr eingetrieben werden könnte. Auch ein Steuerboykott wäre erheblich leichter. Die bestehenden Kräfte würden nicht verschwinden, sie würden sich als privates Unternehmen nur direkt der Nachfrage, was synonym dem öffentlichen Interesse steht, unterstellen. Die restlichen Kräfte, die im System verbleiben, wären so dünn gesät, dass sie vermutlich nur noch dem Schutz der Regierungsmitglieder dienen würden, die Angst hätten vom Mob gelyncht zu werden. Wenn die Exekutive in dieser Form reorganisiert würde, wären auch alle friedlichen Mittel die Regierung abzusetzen und die Gesellschaft zu reorganisieren erheblich breiter möglich. So könnte der Sicherheitsdienst die Antifa-Faschisten endlich mit der gebotenen Härte auf der Straße und in ihren Nestern niederschlagen und so die Gesellschaft befrieden.

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2 Gedanken zu “Strategie für die Wiederherstellung der inneren Sicherheit

  1. Mein lieber Mann……, mir war durchaus bewusst das es in der Geschichte ein auf und ab gibt . Und das wir schon sehr lange in einer relativ friedlichen Region leben. So das man gerne darüber Weg sieht das solch ein Zyklus wieder eintreten kann/wird. Ich bin jetzt in den Tagen vor der Wahl vermehrt im Netz unterwegs und es ist erstaunlich wie viele Menschen aus der alternativen Szene und bekannte Menschen sagen das sie die AfD wählen werden ( gerade hat D.Müller ganz offen seine Sympathie geäussert). In einem Artikel habe ich ein gutes Argument gelesen, das das demokratische Notwehr ist, die AfD zu Wählen. In manch anderen Bereichen wird über weiteren Wiederstand nachgedacht und offen gesprochen. Mir persönlich fällt es schwer, da ich in dieser Gesellschaft, mit dem permanenten Erklären müssen in politischen Gesprächen, dem andauernten Verweis auf unsere Geschichte und dem verfälschfällten Gebrauch von Begrifflichkeiten ein klares scharfes Profil von mir zu erstellen. Aber es ist wirklich beachtlich in welcher Geschwindigkeit sich all diese Gesellschaftlichen verändereubgen vollziehen. Mir ist bewusst das dieses Kommentar sich nicht direkt auf Ihren Artikel bezieht, aber ich musste nur mal was los werden und das war der neueste von Ihnen erstellte Text und ich habe Leider keinen direkten Zugang zu Ihnen um Artikel unabhängig zu schreiben. Danke für den wieder sehr guten Text und schönen Abend noch.

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    • Ich persönliche finde es gerade eine verpasste Chance, dass die AfD vermehrt als Notwehr gesehen wird und nicht aus der Notwendigkeit heraus die Gesellschaftsform zu reformieren. Da kommt einem der Gedanke das, wenn man das Spiel nur etwas weniger offensichtlich betrieben hätte, ob dann überhaupt ein Wille zur Veränderung breit aufgekommen wäre. Der bekannte Frosch im Wasser.

      Es ist ja tatsächlich so, dass nur wenige die Notwendigkeit einer grundsätzlichen Veränderung sehen. Sprich, die Mehrheit stellt gar keine Grundsatzfragen, warum das alles passiert. Sozialstaat und Demokratie werden nur von wenigen kritisiert. Ich rede hier nicht von George Soros oder Freimauern, was ja auch diskutiert wird, Mir scheint die Mehrheit will nur Grenzen dicht, Merkel weg, und dann weiter wie gehabt. Das löst aber das Problem nicht, sondern nur das Symptom.

      Ich denke die AfD verschenkt hier Potentiale, wenn sie mehr populistische auftritt, als didaktisch. Sie also kein neues Ideal und dessen Prinzipien und Institutionen vorgibt. Die PdV hat ihre Chance genauso in den Wind geschossen, als sie am Anarchismus festhielt statt anzuerkennen, dass Anarchisten Demagogen sind und die Mehrheit christlich-konservativ denkt, gerade wenn sie mehr individuelle Freiheiten wollen. Das ist ja durchaus vereinbar, wenn man die Grundlage des Liberalismus im Christentum erkennt. Ich schreibe dazu gerade einen größeren Text. Aber das erkannten weder PdV noch AfD. Ich bin der Überzeugung hätten sie es, und würden sie es auch vernünftig und didaktisch propagieren, würden sie 80% der Bürger auf ihrer Seite haben. Die dann eben nicht das ganze als Notwehr sehen würden, sondern als notwendige Reform.

      Ich habe mach die letzten Tage mal in der libertären Hang-Out-Szene bewegt und muss sagen, dass dies fanatische Demagogen sind, die keine Ahnung vom Menschen und der Zivilisation haben. Das mangelt es völlig an Weisheit und Vernunft. So sehen aber leider größere Teile alle jener Strömungen aus, die etwas verändern wollen. Entweder so oder sie wollen ganz offen nur die Köpfe austauschen und nicht die Ideologie.

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