Ein ungeplantes Streitgespräch mit Studenten an der von mir zur Zeit besuchten Universität bewog mich zu schreiben dieses Themas. Die Studentenschaft rief laut Wortlaut zu einer Demonstration gegen die „Nazi„-Partei AfD auf, die jetzt in den Reichstag einzog. Man müsse die „freiheitlich-demokratische Grundordnung“ verteidigen, so die Studenten. Man müsse zeigen, dass man auf die „völkisch nationalistischen und protektionistischen Ideen von den neuen Neonazis nichts geb[e] und Menschlichkeit propagier[t]„. Auch müsse man „Engagement für Minderheiten“ zeigen, so ein weiterer Student.

Es ist nahezu aussichtslos den Studenten die Denkmuster klar zu machen, denen sie folgen. Sie diffamieren Andersdenkende als „Nazis“, rufen faktisch zur politischen Verfolgung ihrer Mitmenschen auf und schüren Hass und Furcht. Die Hauptcharakteristika der Aussagen jener Studenten war das unaufhörliche Messen mit zweierlei Maß. Es geht ständig nur gegen den Klassenfeind, nie gegen echte politische Probleme. Was diese Studenten aufweisen ist das Denken sozialistischer Indoktrinierung. Denn sie sind offenbar nicht in der Lage auf Grundlage von Moral und Vernunft zu handeln, sondern einzig nach ideologischen Weltbildern. So ging keiner dieser Studenten für Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit auf die Straße, als Maas sein NetzDG durch einen leeren Bundestag brachte. So ging keiner von ihnen gegen politischen Extremismus auf die Straße, als der linksterroristische „Schwarze Block“ Hamburg zerlegte. Man braucht nicht zu erwähnen, dass keiner von diesen Menschen für die wachsende Zahl an vergewaltigten deutschen Mädels und Frauen auf die Straße ging, die im Zuge der „Refugees Welcome/Open-Border“-Politik entstanden. Man kann also mit Fug und Recht sagen, dass die Studentenschaft mehrheitlich nicht nur amoralisch handelt, sondern auch menschenverachtend und rassistisch.

Diese moralische Heuchelei ist typisch für die Linken. Es geht nie um universelle und allgemein gültige Moral. Es geht um Ideologie und den Kampf gegen den Klassenfeind. Alle Rhetorik ist nur Fassade. Wie es Wilhelm Busch ausdrückte: „Oftmals paaret sich im Gemüte, Dummheit mit Herzesgüte.“ Diese Studenten sind dumm und politisch völlig ungebildet. Alles, was ihren engen Horizont übersteigt, wird mit „Verschwörungstheorie“ abgetan. Je leerer der Kopf, desto schneller ist er mit linker Ideologie gefüllt. Von politischer Philosophie sind diese angeblichen angehenden Intellektuellen weit entfernt. Man darf sich nicht der Illusion hingeben zu meinen, ein Student sei gebildet. Das ist heute nicht mehr der Fall. Bei der linken Ideologie geht ist immer mehr um emotionale Hysterien, als Rationalität und Vernunft oder Moral. Es geht um das gute Gefühl, aber nicht um eigenverantwortliches Handeln. Es geht um eigene Verantwortungslosigkeit und ein Weltbild, wo kein Mensch für sein Handeln Verantwortung zeigt, sondern stets das soziale Kollektiv. Diese Jugend denkt zutief marxistisch, doch aufgrund der Bildungsferne erkennen sie es nicht. Dabei wird ausgeblendet, was dem geistig unreifen Weltbild nicht entspricht. Führt man den Studenten dann die Realität vor Augen, werden sie jähzornig, wie alle unreifen Kinder.

Es sei die These gewagt, dass es zu keinem Zeitpunkt in der deutschen Geschichte jemals eine so breite sozialistische Jugend gab, wie zu diesen Zeiten. Zur Zeit des National-Sozialismus und der DDR gab es eine staatliche sozialistische Jugendorganisation. Heute aber gaukelt man dem Volk Demokratie vor, indem man viele Parteien anbietet, die jedoch einen ideologischen Einheitsblock bilden. Es ist eine Einheitspartei, die sich jedoch fragmentiert hat und ein Theater von Vielfalt spielt. Genauso verhält es sich bei der sozialistischen Jugend. Jede Partei hält ihre eigenen Parteijugend, manche Gruppen sind auch wie der Name schon sagt „autonom“. Doch sie alle stehen weit im linksradikalen Raum und man kann sie gemessen an der einheitsparteilichen Politik der BRD („DDR 2.0“) zusammenfassen. So haben wir die Jungsozialisten (Jusos), die Linksjugend Solid, die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ), die Antifaschistische Aktion (AntiFA) und die Grüne Jugend. Sie alle sind an Universitäten vertreten und führen Demonstrationen an, welche von Studenten organisiert werden. Gewerkschaften wie Verdi schließen sich gerne an. Dann wehen die roten Fahnen wieder und Hammer und Sichel sind zu sehen. Eine Ideologie, die 60 bis 100 Millionen Menschenleben forderte. Aber man steht ja gegen Nazis.

Dies Menschen werfen gerne mit Phrasen um Menschlichkeit, Freiheit und Demokratie um sich. Doch befragt man sie zu konkreten Philosophien und Prinzipien des Liberalismus, wird es meist sehr still. Vordenker und Vertreter können sie meist auch keine nennen. Stattdessen kann man ihr Denken konkret auf Karl Marx zurückverfolgen. Anders müssten sie erkennen, dass die linken Parteien und Gruppierungen weit vom Begriff der „Freiheitlichkeit“ entfernt sind und wegen ihres Drangs hin zum totalen Staat, zum Abbau individueller Freiheiten und zur Auflösung liberaler Gesellschaftsordnungen wie dem Kapitalismus genau das Feindbild liberaler Gesellschaften darstellen. Links und freiheitlich sind Widersprüche. Die antikapitalistische, marxistische und kommunistische linke Ideologie übt auf die Jugend eine derartige Faszination aus, weil sie mit simplifizierten Weltbildern arbeitet. Die Jugend hat so das Gefühl Ahnung von der im Grunde für ihren Verstand viel zu komplexen Welt zu haben und wird darin bestärkt. [1] Daher findet man oft Maßlosigkeit und Selbstüberschätzung in den Standpunkten jene Menschen vor und angebliche globale Lösungen, für die sie natürlich nur im Begriffen wie „Menschen“ denken müssen, denn „Völker“ wären zu komplex. Man redet ihnen dann ein, all jene, die von „Völkern“ sprechen, seien Rassisten – Ideologen, welche die Menschheit auf dem Weg in ihre friedvolle Utopie hindern wollen. Dass diese Utopie Kommunismus bedeutet sprengt den Verstand der Jugend und sie merken nicht, wie sie dafür benutzt werden die nächsten Leichenberge und Arbeitslager zu errichten. Nicht die Rhetorik entscheidet, sondern Methoden und Konsequenzen. Für diese fehlen der Jugend jedoch Wissen und Erfahrung. Doch genau darauf läuft es hinaus und darum geht es. Es geht nicht um Menschlichkeit oder Freiheit. Es geht um Weltkommunismus.

Von dieser Jugend, die gehorsam, konformistisch und uniform (bunt ist das neue braun) einer roten Fahne hinterher marschiert, muss sich ein liberal-konservativer Bürger dann anhören, er sei ein Nazi, wenn er ihr Moral in Zweifel zieht. Es sei die These gestattet, dass die Menschen 1933 die ersten gewesen wären, die mitmarschiert wären. Dies ihnen zu erklären verstehen sie aber nicht, da sie nicht verstehen, was der Totalitarismus ist. Sie würden sich dort selber wiederfinden. [2] Doch der Jugend und auch vielen Älteren ist es oft geistig nicht möglich, durch die positiven Begriffe der Linken um angeblichen Humanismus hindurch zu sehnen und den Totalitarismus zu erkennen. Vermutlich spielt der deutsche Schuldkult eine Rolle. Ihnen fehlt die Moral, was sich an ihrem unaufhörlichem Messen mit zweierlei Maß belegen lässt. Beispielsweise die Moral des echten, christlichen Humanismus, in dessen Zentrum das eigenverantwortlich handelnde (und gebende) Individuum zum Ziele einer Charaktervervollkommnung steht. [3] Der Humanismus wurde jedoch von der christlichen Moral gelöst und mit linkem Denken neu verbunden, um ihn für das Streben hin zum Weltkommunismus zu benutzen. So verbirgt sich heute hinter dem Begriff von angeblichem Humanismus international-sozialistisches Denken. Denn die Aufnahme von Einwanderern im Zuge einer Open-Border-Politik zu fordern und dann die Verantwortung der Gesellschaft aufzubürden, ohne dass man selbst persönliche Verantwortung für die Konsequenzen der eigenen politischen Forderungen trägt, ist alles, nur nicht humanistisch. Diese Jugendlichen verbraten die wirtschaftlichen Leistungen ihrer Eltern, an der sie keinen Anteil, und setzen dabei keinerlei persönliche Verantwortung für die Konsequenzen in die Waagschale. Es ist daher nicht verwunderlich, dass manche diese Generation als „Parasiten“ betrachten. Das ist Sozialismus und diesen Unterschied versteht die Jugend nicht, da sie vollkommen amoralische und ungebildet ist. Aus diesem Grund ist sie ein leichtes Opfer für die linke Indoktrinierung, die immer zweifelhafte Charaktere anzieht. Hier jedoch wird durch das Fehlen christlich-moralischer Erziehung auf der einen Seite und durch die narzisstische, hedonistische und materialistische Erziehung der Popkultur, eine amoralischer Charakter in der Jugend erzogen. Diese Menschen glauben, sie seien gut, doch sie sind es nicht. Denn sie müssen nicht die Konsequenzen ihres Handelns tragen und können daher auch keine Verantwortung erlernen. Die Jugend wird so zum Instrument der Marxisten und der NWO, die längst in ihren Köpfen sind. [4]

Es ist die Moral, die den Ausschlage gibt. Nicht Phrasen, nicht Symbole, nicht Rhetoriken. Es ist einzig und allein die Moral und ob wir über die Vernunft unsere Entscheidungen treffen. [5] Der Totalitarismus ist der Feind der Freiheit und wir sehen ihn erneut aufkommen. Die roten Fahnen wehen wieder und die Jugend marschiert.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus‘. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus‘.“


Quelle:

[1] https://www.youtube.com/watch?v=Xr7YaLlpnLE
[2] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/07/05/totalitarismus/
[3] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/07/01/in-einer-zeit-vor-dem-sozialstaat/
[4] https://www.youtube.com/watch?v=IhGZE9HkN8o, https://www.youtube.com/watch?v=-1glDVfQunw
[5] https://www.youtube.com/watch?v=SSxbT4J50Uo

 

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