Besonders von der SED („Linkspartei“) hört man immer wieder Aussagen wie, der Staat müsse mehr Geld für humanitäre Hilfe ausgeben. Doch scheinen sich viele Bürger nicht bewusst zu sein, dass der Staat selbst nichts erwirtschaftet. Er verteilt Steuergelder um. Wenn also die Aussage aufkommt, der Staat gibt Milliarden für dieses und jenes aus, dann sind das Steuermittel oder, um korrekt zu sein, es ist das hart erarbeitete Geld der Bürger. Geld, welches die Bürger in die Verantwortung des Staates geben, in der Annahme er würde es für das Wohl der eigenen Gesellschaft einsetzen. Oder anders ausgedrückt: Individuelle Gelder, deren Einsatz im individuellen Interesse auf einem Markt die Bürger die Verantwortung von sich als Individuum demokratisch an den Staat als Autorität abgaben. Kurz gesagt: Selbstentmündigung. Wenn die SED also eine Aussage trifft, der Staat müsse mehr Geld für humanitäre Hilfen ausgeben, dann heißt das nichts anderes, als das Lohnanteile der deutschen Bürger ins Ausland geschafft werden. Es wird also umverteilt.

Wenn man hypothetisch von einer freiheitlichen Gesellschaft und dem Minimalstaatsprinzip ausgeht [1] – das heißt, wo der Staat auf sein absolut notwendiges Minimum reduziert wird und alle Aufgaben, die über den freien Markt besser organisiert werden auch über dessen Prinzipien von Wettbewerb, Angebot und Nachfrage sowie Vertragsfreiheit abgewickelte werden – kann man die Geldmittel (Steuern), die an den Staat fließen, in zwei Kategorien unterteilen: Absolut notwendige Abgaben und Abgaben, welche die individuelle Freiheit und Verantwortung zu Gunsten staatlicher Autorität eingrenzen. Erstere sind jene Abgaben, die auch ein Minimalstaat für seine Funktionen braucht. Für die Beschäftigung von Judikative und Exekutive als Beispiele. Letztere sind de facto nicht nötige Abgaben, welche die individuelle Freiheit auf dem Markt zu interagieren, für mehr staatliche Autorität einschränken.

Die Bürger sollten sich immer Fragen, zu welcher Kategorie bestimmte Einnahmen und Ausgaben des Staates gehören und ob es sinnvoll ist diese aufrecht zu halten oder nicht doch einzuschränken. Korruption, ein wachsender Beamtenapparat oder Verschwendung sind deutliche Anzeichen dafür, dass die Bürger dem Staat zu viel Geld geben. Da die Beamten des Staates das Geld anderer Leute investieren, handeln sie auch weniger verantwortungsbewusst, als wenn sie ihre eigenes Geld in die Waagschale werfen würden. Denn sie tragen durch das nicht Vorhandensein des Risikos an persönlichen Verlust auch keine persönliche Verantwortung. Verschwendung und Fehlinvestitionen sind demnach im Staat an der Tagesordnung, wenn die Mittel allzu üppig ausfallen. In einem kapitalistischen Unternehmen ist dies nicht der Fall, da der Unternehmer sein Eigenkapital investiert. Auf der anderen Seite handeln Individuum auf dem Markt verantwortungsbewusster, da sie ihre eigenen Geldmittel unter dem Risiko persönlichen Verlustes einsetzen. Sie wägen vorher rational-ökonomisch ab, welche Investition sich für sie lohnt. Niemand wird sich ein Pkw kaufen, wenn das Essen knapp ist. Der Staat trifft solche Entscheidungen durchaus. Darüber hinaus werden auf einem freien Markt alle Interessen der Bürger umgesetzt. Der Bürger stimmt mit seinem Geld ab, was er möchte und was nicht, und es gibt keinerlei Zwang. In der Politik ist dies gänzlich anderes. Auch wenn der Bürger eine Politik nicht möchte, wird er durch das demokratische Mehrheitsprinzip oder auch nur, weil eine bestimmte Ideologie vorherrschend ist, dazu gezwungen mit den Entscheidungen des Parlamentes zu leben -selbst wenn diese ihm persönlich zum Schaden gereichen. So begründet sich die Frage, wie viele Aufgaben der Gesellschaft ein freier Markt abwickeln soll und wie viele und welche der Staat.

Der Sozialstaat heißt im Englischen nicht umsonst „Wohlfahrtsstaat“. Das deutsche Schulen faktisch in sich zusammen fallen, aber die SED davon spricht mehr Geld ins Ausland umzuverteilen, sagt eindeutig aus, dass die Verteilung der Steuergelder nicht funktioniert, sprich der Staat zu viel Geld bekommt und über die Verteilung eine Ideologie bestimmt und nicht rational-ökonomisch Interesse zum Wohle des Volkes. Der Staat entscheidet also gänzlich anderes, als es der Bürger auf dem Markt tun würde. Oder anderes: Der Staat verwaltet das Geld der Bürger stets schlechter in der Anlage, als der Bürger selbst. Das heißt weiter, die Bürger müssten die Mittel des Staates derart eingrenzen, dass sie gerade so für seine absolut notwendigen Aufgaben (Minimalstaat) ausreichen und er auch nur dafür die absolut notwendige Bürokratie schafft. Dies funktioniert nur, wenn es das unbedingte Bewusstsein der Bürger ist, die staatliche Autorität zu Gunsten individueller Freiheit begrenzt zu halten.

Mit Bezug auf die Forderung der SED heißt das, dass jeder Bürger individuell humanitäre Hilfe, unter Einsatz seiner eigenen Mittel vollzieht [2], und diese keine Staatsaufgabe sein kann. Diese Überlegung kann man auf viele Aspekte anwenden und man wird vermutlich feststellen, dass 80% aller Staatsaufgaben der BRD völlig unnötig sind und von einem freien Markt, wo das Individuum und nicht das Parlament entscheidet [3], besser im individuellen Interesse umgesetzt sind. Dabei sollte man sich fragen, wozu man politische linke Parteien noch braucht und was deren Wähler wirklich wollen.

Merke: Die politische Linke interessiert sich nicht für das deutsche Volk, sondern für die Umsetzung des Kommunismus auf der Welt. Gruppen wie die Arbeit sind nur Mittel zum Zweck. Die Existenz eines Sozialstaates, bei gleichzeitiger politischer Dominanz linker Kräfte im Parlament, wird immer zuerst der Staat zu Ungunsten der individuellen Freiheit vergrößern (denn das Individuum auf dem Markt entscheidet selten linksideologisch), und dann beginnen den Wohlstand eines westlichen (nach und nach schwindenden kapitalistischen) Landes in die dritte Welt umzuverteilen – oder die dritte Welt importieren, damit der Transferweg nicht so weit ist. Die politische Linke nährt sich wie ein Parasit vom Kapitalismus: Sie lässt ihn für sich Kapital und Wohlstand erwirtschaften, während sie ihn Schritt für Schritt durch Planwirtschaft ersetzt. Am Ende, wenn der Staat genügend Mittel der individuellen Bürger und der Ökonomie kontrolliert [4], wird man beginnen dieses für den Aufgabe des Kommunismus einzusetzen. Genau dies sehen wir zur Zeit in Deutschland und ganz Europa. Die Antwort kann nicht der Schrei nach mehr direkter Demokratie und politischer Mitsprache der Bürger sein. [5] Der Sozialismus kommt durch die Demokratie an die Macht [6], denn beide teilen dieselbe falsche Grundannahme von Gleichheit. [7] Die Antwort kann nur das Minimalstaatsprinzip und die freie Marktwirtschaft sein. Nur dies garantiert, dass der linke Totalitarismus [8] niemals an die Macht gelangt. Für eine wahrhaft freiheitliche Gesellschaft ist dies „alternativlos“.


Siehe weiter:

[1] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/06/01/wesen-und-aufgaben-eines-minimalstaates/
[2] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/07/01/in-einer-zeit-vor-dem-sozialstaat/
[3] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/10/06/die-freie-marktwirtschaft/, https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/12/02/die-saeulen-einer-gesellschaft-unter-freier-marktwirtschaft/, https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/09/10/armut-sozialstaat-vs-freier-markt/
[4] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/12/05/mehr-einkommen-steuern-abschaffen/


Quellen:

[5] https://www.youtube.com/watch?v=R1Qd9i4WucE
[6] https://www.youtube.com/watch?v=EO1XsLe5xAs
[7] https://www.youtube.com/watch?v=U5-t1mMVH_E, https://www.youtube.com/watch?v=Ui2TomBvemQ
[8] https://www.youtube.com/watch?v=QWKcjsxwwG8, https://www.youtube.com/watch?v=bFU8pG0luek, https://www.youtube.com/watch?v=lP2f6YItD10, https://www.youtube.com/watch?v=tWjobnPWgeE, https://www.youtube.com/watch?v=AAgodN5wbMs, https://www.youtube.com/watch?v=2OFt6q0oBaw

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