Von der politischen Linken wird der Kolonialismus des weißen Mannes neben dem Kapitalismus als das Urübel der Welt und aller ihrer Probleme hingestellt. Bei den Deutschen funktioniert dies weniger gut, da die Kolonien des Kaiserreiches eher bescheiden ausfielen, im Flächenvergleich zu denen Englands oder Frankreichs. Es versuchen dennoch Kräfte auch Deutschland mit Geschichtsverdrehung Schuld für bestimmte Ereignisse in jener Zeit anzuhängen [1], ist doch die politische Linke im eifrig dabei die Geschichte anderer „aufzuarbeiten“, aber nie sich mit der eigenen zu beschäftigen. Mit dem Sklavereithema müssen sich die Deutschen auch nicht belasten, da sie nie am Sklavenhandel beteiligt waren oder welche unterhielten. Wo jedoch das Thema National-Sozialismus und zweiter Weltkrieg der politischen Linken in Deutschland als „Schulkult“ [2] dient, da wird besonders in den USA der Kolonialismus von den selben politischen Kräften instrumentalisiert. [3] Es geht hierbei darum die westliche Zivilisation und ihre Kultur zu diffamieren und so den globalen Sozialismus zu legitimieren. Im Sinne der linken Ideologie [4] soll der weiße Mann zahlen, denn seinen Wohlstand erkaufte er, so die politische Linke, mit der Ausbeutung derer, die heute zur dritten Welt zählen.

Wie immer bei der Geschichtsauslegung durch die politische, kann mir auch beim Thema Kolonialismus eine große Bandbreite an Auslassungen in der Faktenlage finden. Dies beginnt schon im Weltbild. Der Kolonialismus oder Imperialismus des weißen Mannes war weder der einzige in der Menschheitsgeschichte, noch der Brutalste. Es sei an die islamische Eroberung erinnert, der hunderttausende Christen in Arabien, Afrika und Europa zum Opfer fielen, bis und nachdem die Christenheit die Kreuzzüge ausrief. [5] Der Großteil der heutigen islamischen Welt war einst christlich geprägt. [6] Davon spricht die politische Linke nicht. Auch nicht vom brutalen afrikanischen und islamischen Sklavenhandel, den es lange Zeit gab, bevor der weiße Mann aus Europa seinen Fuß auf afrikanischen Boden setzte. Auch fing er dann die Menschen nicht weg, sondern kaufte sie als Arbeitskräfte von den afrikanischen Sklavenhändlern. Sklaverei war in Afrika lange Zeit vor dem weißen Mann bekannt und nicht nur dort. Südamerika, antikes Rom und Griechenland oder Indien. Aber all dort gab es Sklaverei. So leitet die politische Linke dennoch von diesen Ereignissen die Legitimation ab, die westliche Kultur zu demontieren, als wäre es ein einmaliges geschichtliches Ereignis, gesteht dem Islam oder den afrikanischen Stämmen weiterhin Existenzrecht ein. Man darf daran erinnern, dass in Südafrika zur Zeit die Apartheid herrscht, sprich die Verfolgung und Ermordung weißer und farbiger Christen. Auch davon hört man von der politischen Linken nichts. Auch nicht, dass man diese Menschen Asylrecht gewähren soll. Man kann der politischen Linken wenigstens moralische Heuchelei und maximal Rassismus vorwerfen.

Eine weitere Lüge der politischen Linken ist, dass Afrika so arm und Europa so reich ist, weil Europa (gemeint ist die Welt des weißen Mannes) Afrika ausgebeutete hat und ihr ihrer Ressourcen beraubte. Bevor der weiße Mann nach der Antike seinen Fuß auf den afrikanischen Kontinent setzte, befand sich Afrika im selben Zeitraum faktisch in der Steinzeit. Wo also Europa die kulturgeschichtlichen Epochen Romanik, Gotik, Barock, Renaissance und Klassizismus hatte, da lebten die Afrikaner unverändert in steinzeitlichen Gesellschaften, bis der weiße Mann kam. Als die ersten Kolonien durch die Europäer begründet wurden (lange, nachdem die Moslems dorthin expandierten), hatten die Afrikaner noch nicht einmal das Rad erfunden, geschweige denn Straßen. Europa entwickelte sich vollkommen unabhängig der afrikanischen Ressourcen, während Afrika 2000 Jahre auf ihnen saß und nichts damit anzufangen wusste. Die Vorstellungen der politischen Linken sind also absurd. Auch ist die Gepflogenheit, eine schwächere Kultur zu erobern und Ressourcen abzubauen, ebenso wenig eine historische einmale Sache, die nur der weiße Mann so betrieb. So bauten die antiken Römer Kupfer in Germanien ab. Zudem ist die Verfügbarkeit von Ressourcen allein kein Garant für Wohlstand. Zur Zeit der Sowjets saßen die Russen auf einem Ressourcenschatz, waren jedoch arm und verhungerten. Zur etwa gleiche Zeit fuhr das ressourcenarme Deutschland eine wohlstandschaffende Industrie. Wie kann das im Weltbild der politischen Linken möglich sein? Beutete Deutschland Russland aus? Nein. In Deutschland befanden sich im Gegensatz zu den Sowjets Menschen, die von Ökonomie eine Ahnung hatten. Den Unterschied machen nicht die Ressourcen aus, sondern die Fähigkeit diese zu nutzen. Afrika ist nicht so arm, weil es keine Ressourcen hat, sondern weil es sie mangels Entwicklung nicht zu nutzen weiß.

Imperialismus und Kolonialismus gab es sei der Mensch seine Höhle verließ und sesshaft wurde. Man denke an die Wikinger, die Polynesier oder die Phönizier, die lange vor den Portugiesen die Meere bereisten und neues Siedlungsgebiet suchten. Der Unterschied ist nur, dass zu ihrer Zeit die Welt weitaus dünner besiedelt war. Indien, Babylon, Persien, Ägypten, Griechenland, Rom, China, Deutschland, Frank(en)reich, Russland sowie die muslimische Welt unter Mohammed und seinen Nachfolgern und so weiter und so fort, waren alle durch imperialistische Motive getrieben und bestimmten so die Weltgeschichte. Krieg, Besiedlung und Eroberung gehören zur Menschheitsgeschichte. Es ist der ewige Wettbewerb in der Natur. Motiv und Zielsetzung sind entscheidend, sprich möchte man vernichten oder erbauen.

Wenn also die politische Linke sich nur die Verbrechen herausnimmt, dann unterlässt sie es typischer Weise von den positiven Taten zu sprechen. Genauso, wie sie stets und ständig verleugnet, dass der Sozialismus keine Utopie ist, sondern den Völker unter seiner Regie stets Armut und Elend brachte und niemals Wohlstand und Fortschritt – schon gar nicht Freiheit. So hat der Sozialismus bis heute mehr Menschenleben weltweit gefordert, als Kolonialismus, die Pest und der Dreißig-Jähriger-Krieg zusammen! Und das auch noch in einem Bruchteil der Zeit. Das heißt die politische Linke ist völlig unqualifiziert hier ein Urteil zu sprechen.

Afrika wird dabei stets als Beispiel genannt, was der Kolonialismus des weißen Mannes anrichtet. Nur leider ist dieses Beispiel ein Fußschuss für die politische Linke. Denn wenn man sich Südafrika ansieht, also dort, wo die weißen Kolonialherren wirkten, findet man dort erstaunlich hoch entwickelte soziale und wirtschaftliche sowie administrative Infrastrukturen vor. Die afrikanische Kultur blüht und die Menschen leben nicht im Elend. Man denke an die afrikanischen Politiker, männlich und weiblich, in ihren traditionellen Kleidungen. Das gleiche gilt für Indien. Es ist klar, dass Kolonialisierung eines bereits besiedelten Kontinents nicht mit offenen Armen empfangen wird, wenn man nicht um ihn bat. Besonders dann, wenn die Kulturen primitiver sind, ist der Widerstand entsprechend brutal und entsprechend Blut fließt. Im Zweifelsfall sollte immer eine „oberste Direktive“ gelten, dass man sich nicht in die Belange anderer Länder einmischt. Doch es war zu jener Epoche der Zeitgeist im Westen, die Welt zu kolonialisieren und vor allem zu zivilisieren. Anders als der Islam, der nur eroberte, aber keinen Fortschritt schaffte (eher im Gegenteil), hat der westliche Einfluss diese Länder entwickelt. Diese Zeugnisse sehen wir bis heute. Denn der weiße Mann ist durch einen hohen Altruismus geprägt. Wäre es so, wie es die politische Linke darstellt, gäbe es kein Kapstadt und kein Durban, mit ihren hohen Lebensstandards, verglichen mit dem Rest Zentralafrikas. Der weiße Mann hätte die Erde geplündert und wäre wieder abgezogen. Doch er baute Straßen, Schulen, öffentliche Verwaltungen, Parlament (siehe oben das Parlament von Südafrika), Abwassersysteme, führte gemeinsame Sprachen ein und so weiter. Auch und besonders die Deutschen. Er tat also das Gleiche, was die alten Römer in Afrika taten. Ihre Aquädukte und Theater kann man dort heute noch bewundern, genauso wie der westliche Einfluss in Afrika noch deutlich zu sehen ist. Doch die Römer werden von der politischen Linken nicht verdammt. Der weiße Mann schub in diesen Ländern also eine Entwicklung an, die auch unter seiner Abwesenheit Impulse für den gesamten Kontinent senden könnte. Wäre dort nicht nach Abzug des weißen Mannes die Apartheid ausgebrochen.

Die Mehrheit der Toten in Afrika geht nicht auf das Konto eines Hungers, welcher der Kolonialismus des weißens Mannes hinterlassen hat, wie es die politische Linke aussagt. Sondern auf das Konto kommunistischer Regime, die gerade die liberale Wirtschaftsordnung und die christliche Ethik, die der weiße Mann zu etablieren versuchte, bekämpfen. Anders als der Islam, befriedet das Christentum die Menschen. Die Menschen verhungern, weil jene Regime sie für persönliche Bereicherung unterdrücken –  was typisch für den Sozialismus ist, der eher dem Feudalismus ähnelt. Man denke an die Kindersoldaten. Hier kommt das Thema Waffen ins Spiel, wo Linke wie Ken Jebsen gerne darauf hinweisen, sie werden vom europäischen Westen geliefert. Doch es sind auffallend viele AK-47 und russische Panzer in den Händen der Afrikaner. Nicht gerade die Standarttechnik in Europa. Wer liefert dort wohl? Vielleicht eine einstige Sowjet-Macht, die dort kommunistische Umstürze anreizte, um den Kommunismus zu etablieren? Auffallend viel rote Sterne sowie Hammel und Sicheln auf Nationalflaggen in Afrika. Das sind dann auch die Regionen, mit der höchsten Armut. Wo aber der ach so kapitalistische und imperialistische Kolonialismus wirkte, da herrscht Frieden und Fortschritt. Als dann die nicht selten bis heute sozialistischen afrikanischen Staatschefs begannen die Weißen zu verfolgen und zu enteignen und korrupte Löcher schufen, in denen Unsummen, auch aus Europa stammende Hilfsgelder, versickern und in den Taschen jener Menschen wieder auftauschen, da begann nach dem Kolonialismus der Zerfall des möglichen Potentials für den afrikanischen Kontinent. Also wer oder was ist für Afrikas Lage zu beschuldigen?

Man kann darüber diskutieren, mit welchem Recht man in andere Länder einfällt und ihnen die eigene Kultur aufzwingt. Doch ist dies erstens keine einzelnes Phänomen in der Menschheitsgeschichte, sondern eher die Regel. Andererseits muss man auch vorher und nachher vergleichen und man kann dann aussagen, dass nach dem Kolonialismus, solange die importierten Strukturen und Entwicklungen beibehalten oder fortgesetzt wurden und gerade wenn der weiße Mann dort dauerhaft siedelte [7], die Zivilisation sich entwickelte. Zerstört wurde die Entwicklung in dem Moment, wo der ansässige Pöbel in Kontakt mit Hetzer und Aufwieglern des Sozialismus kam und so marktwirtschaftliche Strukturen durch Planwirtschaft ersetzt wurden. [8] Dann begann das Elend, welches jene, die es ideologisch zu verantworten haben, auf den Kolonialismus schieben und dann in ihrem erneuten Versuch einen globalen Sozialismus zu installieren den altruistischen Westen zwingen zu zahlen. Mit katastrophalen Folgen. [9] Wenn auch nicht unplanmäßig. [10]


Quellen:

[1] https://www.youtube.com/watch?v=gJFPA2AxIuM
[2] https://www.youtube.com/watch?v=gSxb-nXaAEU, https://www.youtube.com/watch?v=3df4g_d00xk, https://www.youtube.com/watch?v=koBWPSYlplk
[3] https://www.youtube.com/watch?v=HGERS905pPk
[4] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2018/01/10/wie-wir-die-errungenschaften-unserer-kultur-verspielen/
[5] https://www.youtube.com/watch?v=-tcxVomh-Qk, https://www.youtube.com/watch?v=_DLAq13rlGU
[6] https://www.youtube.com/watch?v=lTdSEnBxERs
[7] https://www.youtube.com/watch?v=ucif-WuMEB4
[8] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/05/17/wie-man-der-dritten-welt-wirklich-hilft-und-warum-man-es-nicht-tut/
[9] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/09/13/humanitaet-und-afrikas-bevoelkerungsexplosion/
[10] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/04/17/wohlstand-einwanderung-und-der-weltsozialstaat-empirie-und-folgen/

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