Analyse der Ist-Situation

  1. Wir haben ein politisches System, die Demokratie, in welcher politische Entscheidung nur über Mehrheiten umgesetzt werden können. Das heißt 51% des Volkes müssten einer politischen Entscheidung zustimmen. Ist das Volk in Sub-Kulturen, Parallelgesellschaften oder Ideologie gespalten oder einfach aufgrund herrschender Korruption desinteressiert, kann keine Mehrheit erzielt werden.
  2. Wir haben politische Parteien, die sich zu einem diktatorischen Einheitssystem verbunden haben und deren Macht, vor allem über uneinsichtige Stammwähler stets groß genug ist, um neue Parteien, egal wie gut und richtig sie auch sein mögen, wenn nicht aus dem Parlament fernhält, dann klein hält.
  3. Wir haben einen politisch finanzierten ideologischen Extremismus, welcher all jene Bürger verfolgt, die sich der politischen Einheitsmeinung wiedersetzen. Wir haben von diesen Gruppierungen offen praktizierten Faschismus.
  4. Wir haben ein ideologisches Kartell aus dem Staat, bestimmten NGOS, den Medien, der Presse, der Kultur und der Wissenschaften sowie der Bildung, welche die Meta-Kultur sowie die öffentliche Meinung bestimmen und lenken.
  5. Wir haben eine Gesellschaft, wo alle relevanten Positionen in Wissenschaft, Bildung, Kultur, Medien und Politik von Vertretern einer Ideologie besetzt sind.
  6. Wir haben eine fehlerhaftes und korrumpierbares politisches System, was jedoch durch das Grundgesetz derart geschützt ist, dass jeder Versuch eine umfassenden Änderung dieses System, als Verfassungsfeindlichkeit und Terrorismus ausgelegt und verfolgt werden würden. Das Grundgesetz selbst kann durch dieses System geändert werden, wodurch man nie weiß, wann dies tatsächlich eintritt.
  7. Wir haben eine Gesellschaft, die nicht nur im Angesicht der momentanen Krise tief gespalten ist, sondern die auch mehrheitlich in falschen und unangezweifelten ideologischen Dogmen festhängt (Demokratie, Sozialstaat, Gleichheit über Freiheit …) und keinerlei Grundsatzdebatten im Stande ist zu führen. Sie erkennt die also die Probleme nicht in den Ursachen, sondern sieht nur die Symptome.
  8. Wir haben eine Gesellschaft, die sich zwar „freiheitlich“ nennt, aber keiner Ideale und Prinzipien sowie Institutionen der Aufklärung lebt (individuelle Freiheit, individuelle Verantwortung, Vernunft, universelle Moral, Individuum vor Staat …).
  9. Wir haben eine Gesellschaft, in der persönliche Verantwortung keinerlei Bedeutung mehr hat und jeder die Zeche für sein politisches Wollen oder die Verantwortung für das Scheitern im Leben auf andere abwälzt. Wo Schuld nicht mehr Ergebnis individuellen Entscheidens ist, sondern kollektive Last.
  10. Wir haben eine Gesellschaft, die mehr daran interessiert ist die vom ideologischen Kartell herbeifantasierten und propagierten Klassenfeinde („Nazi“) den Kampf an zu sagen, als alle gesellschaftlichen und vor allem politischen Aspekte anhand fundierter Prinzipien wahrer Moral und Freiheitlichkeit zu überprüfen.
  11. Wir haben eine zutiefst amoralische Gesellschaft, wo Gut und Böse nach polit-ideologischen Maßstäben und nicht nach universeller Moral bemessen wird und wo Moral deshalb keine Bedeutung mehr hat, weil niemand für seine Entscheidungen und deren Konsequenzen persönliche Verantwortung trägt.
  12. Wir haben eine Gesellschaft, welche die kulturelle Hegemonie in seinem Land verloren hat und auch nicht mehr weiß, was seine Kultur eigentlich ausmacht und was sie von anderen unterscheidet. Sie weißt folglich nicht, was die eigene Identität ist und was es so zu schützen gilt. Die Gesellschaft geht statt einer kulturhistorisch und ethnokulturell fundierten Identität des eigenen Gemeinwesens, in ideologischen und austauschbaren Phrasen wie „Toleranz“ auf, welche jede Form eines beständigen Gemeinwesens unmöglich machen und das Gemeinwesen für politische De- und Rekonstruktionen öffnen.
  13. Wir haben eine Gesellschaft, in der Gleichheit mehr geschätzt wird, als Individualität oder persönliche Größe; in der der Wert des Menschen immer nur daran gemessen wird, ob er mehr oder weniger hat, als ein anderer. Folglich haben wir eine Gesellschaft, welche persönliche individuelle Größe ablehnt und einzig Gleichheit ehrt.
  14. Wir haben eine Gesellschaft der „Mob-Rule“, der Pöbelherrschaft, wo Populismus und Propaganda mehr zählen, als Intellektualität, Philosophie und Vernunft einzelner bedeutender Persönlichkeiten. Wo die „Masse“, das „Volk“, das Mittelmaß, als der maßgebende Faktor angesehen wird und nicht eine intellektuelle und philosophische Elite (Aristokratie).
  15. Wir haben eine Gesellschaft, die keinerlei echte politische Philosophen mehr hervorbringt und in der es diese nicht schaffen eine freiheitliche Revolution hervorzubringen und dafür das Volk hinter sich zu einen.
  16. Wie haben eine Gesellschaft, wo hysterisch und jähzornig kreischenden Kinder, ohne jegliche Lebenserfahrung oder Wissen über Philosophie, Gesellschaft und Ökonomie, eine tyrannische Herrschaft anführen („SJW“s) und die Politik bestimmen, ohne dass erwachsene Intellektuelle maßregeln.
  17. Wir haben eine Gesellschaft, welche die Ewiggültigkeit von Recht und Gesetz aufgegeben hat, und Recht nach willkürlichen Tageslagen bemisst und nicht mehr nach Gott gegeben Geboten und christlicher Ethik. So dass beispielsweise Diebstahl gestern keiner war, heute wieder ist und morgen wie keiner ist, je nachdem, wer es wie auslegt.
  18. Wir haben eine Gesellschaft, die tief in kollektiven Neurosen und Schuldkulten festhängt und daher nicht in der Lage ist fundamentale rationale Entscheidungen im Sinne des eigenen Wohls oder Überlebens zu treffen.
  19. Wir haben eine Gesellschaft, in der vermännlichte Frauen und weibische Männer jeden Zustand der sozialen Harmonie und Wehrhaftigkeit zerstört haben. Wo die Familie und die Ehe keine Bedeutung mehr haben und wo stattdessen willkürlich gemischte und dysfunktionale, von staat notwendiger Weise subventionierte Beziehungs- und Erziehungsstrukturen gefeiert werden.
  20. Wir haben eine Gesellschaft, wo Hedonismus, Narzissmus, Materialismus und Egoismus gegenüber traditionellen Tugenden wie Bescheidenheit, Fleiß oder Demut gelebt werden. Wo wahrer Humanismus nicht mehr individuelle charakterliche Vervollkommnung durch einen freiwilligen und individuellen Akt der Nächstenliebe bedeutet, sondern als Synonym für einen internationalen Sozialstaat steht.
  21. Wir haben eine Gesellschaft, welche offen praktizierten Faschismus, durch den Staat und durch die eigene Jugend sowie offen gelebte und politisch umgesetzte Volks- und Gesellschaftsfeindlichkeit toleriert. Verbrechen, Verräter und Versager bilden die Regierung und niemanden von denen, die sich einst den Kampf gegen die Diktatur auf die Fahne schrieben, findet daran den nötigen Anstoß.

Lösung: Sezession

Sprich, Desintegration in eine eigene, intellektuell Parallelgesellschaft.

Es ist also Fakt, dass sowohl Willen und Wege fehlen, dieses Land im Ganzen zu retten. Die Mehrheit kann nicht überzeugt werden. Ihnen fehlt sowohl Wille wie Bewusstsein. Die Strukturen verhindern eine Machtübernahme und der herrschende Geist verhindern eine intellektuelle und freiheitliche Revolution [2]. Die Geisteshaltung der Mehrheit korrumpiert jedes neue Ideal mit alten und falschen Dogmen. Die wenigen Idealsten werden nicht an die Macht gelangen, geschweige denn die Mehrheit überzeugen. Es ist sowohl der Gegenwind der verblendeten und prinziplosen Menschen zu groß, wie die Zeit zu knapp. Die Mehrheit scheint, entweder wissentlich oder unwissentlich, den Weg in den Untergang gewählt zu haben. Doch dies muss nicht für alle gelten.

Ein Untergang muss und darf nicht heißen, dass die verblendeten Massen alles und jeden mit sich reißen. Wenn man nicht mehr überzeugen kann, dann muss man sich trennen. [3] Es gibt keine einfachere Wahrheit. Es ist verschwende Kraft und Zeit, ständig die Masse überzeugen zu wollen. Es wäre besser investierte Mühe, wenn man sie stattdessen auf die Fundierung eines neuen Ideal richten würde, während man den Rest in seinen Untergang gehen lässt. Man sollte konsequent absterben lassen, was zum Sterben bestimmt ist. Wenn man kann, sollte man es gar beschleunigen.

  1. Zuerst sollte man eine eigene geistige Sezession vollziehen, indem man sich geistig von der Gesellschaft und ihrem Selbstbild löst. Man fundiert eine eigene Philosophie, sowie ihre Ideale und Prinzipien [1]. Man bildet „Think Tanks“ mit gleichgesinnten, um über diese Dinge zu debattieren, und hält sich aus allen anderen Debatten innerhalb des „Mainstreams“ raus. Statt die Masse zu überzeugen, arbeitet man an der eigene Entwicklung. Diese Think Tanks bilden dann eine intellektuelle Parallelgesellschaft. Wichtig dabei ist die Konsequenz, dass man niemanden herein lässt, der nicht bereit ist die alten Dogmen abzustreifen. Es ist ein vollends neues Ideal zu schaffen und dieses nicht durch die alten Dogmen korrumpieren zu lassen.
  2. Man legitimiert dieses Gesellschaft nicht mehr mit dem eigenen Zuspruch. Wenn man davon ausgeht, dass diese Gesellschaft ohnehin dem Untergang geweiht ist, braucht man sie nicht herauszufordern und so seine Kraft auf einen sinnlosen Kampf richten, nur um einen Kadaver zu retten. Man zieht sich aus allem heraus, was nicht zwingend gesetzlich vorgeschrieben ist und versucht so autonom wie möglich zu leben. Man tut, was von einem verlang wird, versucht aber dennoch sich so weit wie möglich systematisch zutrennen und Autonomie zu etablieren.
  3. Wenn es möglich ist, trennt man Dörfer, Städte und Gemeinden ab und fügt sie dann zu einem neuen Bund wieder zusammen. Das kann zunächst rein ideell sein, indem man sich offiziell nach der Jurisdiktion des Staates beugt, aber in der Philosophie einen anderen Weg geht. Man sollte alle bereits bestehenden autonomen Strukturen, wie die Gemeindeautonomie, voll ausschöpfen, um sich so weit wie möglich abzutrennen, wenn man keine vollständige Separierung anstrebt. So kann eine Gemeinde auch damit werben, dass man in ihr wieder christlichen und deutschen Traditionen folgt. Es ist jedoch wichtig, dass diese Gemeinden unter einander einen kooperativen Bund bilden, der im Falle des Zusammenbruchs an die Stelle des Staates tritt und so einen neuen schafft. So können alle Gemeinden in eine formale Republik eintreten.
  4. Die zuvor geschaffenen Think Tanks sollten für diesen Bund der Gemeinden Ideale, Prinzipien und Institutionen für eine neue Bundesakte ausgearbeitet haben, unter welcher sich dieser Bund bildet. Diese kann später in einer Verfassung umgearbeitet werden, wenn andere Rahmenlagen beseitigt sind.

Auf diese Weise lässt man den Linksstaat der BRD untergehen, während sich parallel zu ihrem Untergang eines neue Gesellschaft bildet. Zuerst individuell und kollektiv geistig, dann physisch. Der Erfolg dieses Unterfangens hängt jedoch davon ab, ob dieses Sezession es schafft ein neues Ideal zu fundieren und mit konkreten Prinzipien und Institutionen auszustatten, die gerade nicht wirren Utopien und sozialromantischen Vorstellungen entspringen, sondern sich auf der westlichen Geistestradition begründen. [4] Dieser Blog versucht dies zu leisten.

Lieber ein kleines Deutschland deutsch, als ein ganzes Deutschland verloren. Jedoch mit dem Ziel, alles in Zukunft wieder zu vereinen, was jedoch das Kranke abgestorben und vergangen ist.


Quellen:

[1] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2018/01/21/die-struktur-einer-guten-philosophie/
[2] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/12/16/die-2-aufklaerung-und-die-intellektuelle-revolution/
[3] https://www.youtube.com/watch?v=ZpkHb-HK0q0
[4] https://www.youtube.com/watch?v=eUvXszFZpmc, https://www.youtube.com/watch?v=A_vTnzFni58

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