Wer kennt das mittlerweile nicht: In der eigenen Stadt steigt die Gewalt im öffentlichen Raum, nachdem eine große Zahl sogenannter „Flüchtlinge“ per innerdeutscher Verteilungsquote ein neues „Heim“ zugewiesen wurde. Nach den ersten größeren Übergriffen auf Deutsche, besonders Frauen und andere unschuldige Passanten, und der langsamen Ghettoisierung des öffentlichen Raumes, gehen die Bürger auf die Straße und verlangen Gerechtigkeit und eine Änderung der ursächlichen Politik ungezügelter und vor allem unkontrollierter Zuwanderung. Doch prompt erfolgt eine oder mehrere Gegendemonstrationen politisch linker Gruppen und Bündnisse, meist aus Studenten, politischen Parteien oder ansässigen Gewerkschaften, welche für mehr „Buntheit“, „Toleranz“ und vor allem gegen „Hass“ und „Angst“ aufruft. Friedliche Bürger aus allen mögliche Altersklassen, die sich zuvor demonstrativ gemeldet hatten, werden typischer Weise als „Nazis“ und „Rassisten“ verleumdet, die Hetze getragen auch von der regionalen und überregionalen Journaille. In Folge dessen wächst die Kritik der Bürger gegenüber dieser Amoral der politischen Linken, die das Leid und die Verrohrung völlig kalt lässt, obwohl sie sich immer als für den Menschen sprechend ausgab. Entsprecht zahlenstark fallen dann die Demonstrationen der Bürger gegen die Einwanderungspolitik, im Gegensatz zu derer der politischen Linken Bündnisse aus.

Doch was steckt dahinter, wenn die Gewalt gegen Deutsche – gegen Menschen, um beim linken Terminologie zu bleiben – objektiv verbunden mit der Zuwanderung ansteigt,  jedoch die politische Linke keinerlei Sympathie, geschweige denn Maßnahmen fordert und stattdessen die Bürger zu mehr „Toleranz“ aufruft? Wer genauer hinschaut wird erkennen, dass diese Gebaren der politischen Linken so neu nicht ist. Einzig die Rhetorik hat sich geändert.

Für die politische Linke ist es unmöglich einzugestehen, dass kulturelle Unterschiede die Ursache der Gewalt darstellen. Der politische Linke glaubt, dass alle Menschen von Natur aus gleich seien. Wenn sie unterschiedlich sind und diese Unterschiedlichkeit eine Hierarchie hervorbringt (reich und arm als Beispiel), dann nur, weil die Unterschiedlichkeit aufgrund einer ideologische Konstruktion des Starken zur Unterdrücken des Schwachen besteht. Der Linke glaubt, getreu nach Marx, dass der Mensch einzig Produkt seiner materiellen Umwelt ist. Dass man nur diese Umwelt verändern muss, um das Schicksal des Menschen positiv zu verändern. Folglich existiert für die politische Linke keine angeborene Determinante des menschlichen Lebensschicksal, wie etwa Ethnie oder Geschlecht und schon gar keine Unterschiedlichkeit der Menschen, die darauf fußt. Würde es diese gegeben, dann wäre Marx wiederlegt und der „kommunistische Mensch“ folglich nicht durch Dekonstruktion angeblich unterdrückender Strukturen (wie dem Kapitalismus) konstruierbar. Die politische Linke strebt eine Gesellschaft totaler Gleichheit an (Kommunismus) und bekämpft jede Daseinsform von Gesellschaft oder Ökonomie, die auf Wettbewerb und Herrschaft beruht. Die Einwanderung soll belegen, dass dies möglich ist.

Da es für die politische Linke durch ihren ideologischen Absolutismus und der damit verbundenen Überzeugung der absoluten und einzigen Wahrheit, nicht möglich ist ihre Ideologie in Zweifel zu ziehen, suchen sie folglich Sündenböcke für etwaiges Scheitern. Getreu ihrer Ideologie suchen sie angeblich unterdrückende Ideologien, welche ihr Utopie korrumpieren. Die politische Linke ist nicht in der Lage die Prämissen ihrer Ideologie einer Realitätsprüfung zu unterziehen, da die politische Linke ein Problem nicht ergebnisoffen untersucht, sondern von der Richtigkeit ihrer Ideologie bereits ausgeht. Folglich muss die Realität angepasst werden. Das Versagen ihrer Ideologie schiebt die politische Linke daher stets auf die trotz aller dekonstruktivistische Bemühungen fortexistierende patriarchische und kapitalistische weiße Gesellschaft. Gerade auch deshalb, weil es im politisch linken Denken keine Eigenverantwortlichkeit und damit auch keine Moral gibt. Wenn der Mensch immer nur von seiner Umwelt und nie von seinen Entscheidungen bestimmt wird, für diese es Moral gibt um zwischen richtig und falsch unterscheiden zu können und falsch zu bestraften, dann ist im politisch linken Denken kein Mensch für sein Schicksal selbst verantwortlich oder zur Verantwortung zu ziehen und zu bestrafen. Folglich ist Willensfreiheit des Individuums kein Thema der politischen Linken, sondern einzig das Kollektiv. Das widerspricht der christlichen Lehre, weshalb die politische Linke auch das Christentum ablehnt.

Aufgrund dieses Gedankenkonstruktes ist nun der Zuwanderer nicht verantwortlich für seine Gewalt gegen Deutsche, sondern einerseits seine Herkunftsumwelt und andererseits die deutsche Umwelt, die ihn keine Gleichheit gewährt, weil man hier zwischen Ethnien und Kulturen unterscheidet und die eigene als besser hinstellt. So die Geisteswelt des Linken. Wie erwähnt glaubt die politische Linken, dass man einen Menschen, egal von welchem Ort der Welt, nur in den Westen setzen muss, so dass dieser dann produktiv, innovativ und glücklich lebt. Sie glaubt, auch getreu den Kulturmarxisten, dass Wohlstand und Fortschritt eine Art Naturgesetz und natürlicher Automatismus sind, die alle Menschen erreichen können, wenn Gleichheit, das heißt keine Unterdrückung, das heißt keine Herrschaft (Anarchismus) mehr besteht und welcher dann nur gerecht verteilt werden muss. Die politische Linke hat kein Bewusstsein dafür, dass es etwas wie zivilisatorische Errungenschaften gibt, die an eine konkrete Kultur und ihre Ethnie gebunden und eben nicht beliebig austauschbar sind. Das Zivilisation, Kultur, Wohlstand und Fortschritt konkrete Leistungen und keine Naturkonstanten sind. Eben weil es im linken Denken keinerlei dieser natürlichen Determinanten gibt, die derlei Leistungen bestimmen. Wenn es keine Ethnien gibt, gibt es folglich auch keine unterschiedlichen Kulturen.

Folglich sucht die politische Linke die Schuld für das Versagen der eigenen Ideologie in der deutschen Gesellschaft und ihrer Haltung zu linksidelogischen Politiken. Die Ablehnung der Deutschen gegenüber beispielsweise dem Islam leitet die politische Linke aus dem Vorhandensein der Ideologie „Rassismus“ her sowie aus einem durch diese angeblich anerzogenen Hass und einer angeblichen Angststörung (Xenophobie) gegenüber dem Fremden, wenn man sich nicht tolerant äußert. Dass Fremdenfeindlichkeit ein natürlicher Abwehrinstinkt der Gesellschaft ist, kann die politische Linke nicht verstehen. Diese gilt es zu bekämpfen, damit sich der Zuwanderer friedlich integriert und das linke Utopie entsteht. Um die Existenz dieses angeblichen Rassismus zu begründen, sieht die politische Linke an jeder Ecke „Nazis“, wenn es zu Widerstand gegenüber ihrer Politik kommt. Dies hat sich als probates Mittel erwiesen, Kritiker mundtot zu machen. Das heißt, dass es zur Gewalt kommt, liegt nicht am Versagen der linken Ideologie, sondern an der Gesellschaft, die sie sabotiert. Daher demonstriert die politische Linke gegen die Gesellschaft und nicht gegen den Islam – noch nicht einmal gegen allgemeine Gewalt.

Was die politische Linke nicht kann ist, das Versagen ihrer Ideologie an der Realität damit zu belegen, dass es unterschiedliche Kulturen gibt, die Menschen natürlich unterschiedlich sind und auch von angeborenen Determinanten bestimmt sind und dass man Menschen nicht beliebig in andere Umwelten verschieben kann, sich dann ihre Wesen verändert und die Umwelt zum angestrebten Utopia wird. Das Eingestehen dieser, für Konservative völlig allgemein verständlichen Fakten, würde die gesamte linke, das heißt marxistische, Ideologie wiederlegen. Die politische Linke würde sich selbst abschaffen.

Die Argumentation ist nicht neu. Schon die Alt-Kommunisten verfolgten sie, wenn der Kommunismus wiedereinmal gescheitert war. Dann wurde er folglich nicht richtig umgesetzt. Die Mehrheit der heutigen Jugend sind de facto Kommunisten. Sie verwenden daher dieselbe Denke. Jede totalitäre Ideologie, was die politische Linke zweifellos ist [1], braucht ihren ideologischen Feind. Einst war es der „Klassenfeind“, dann der „Konterrevolutionär“ oder heute eben der „Nazi“. Es ist der Feind der eigenen Utopiekonstruktion, den man für das Scheitern verantwortlich machen kann und nichts eint so sehr, wie ein gemeinsamer Feind. Es ist komfortabel, wenn man das Versagen der eigenen Ideologie nicht ergründen muss, sondern im eigenen ideologischen Absolutismus die Schuld steht dem Feindbild anhängen kann. Für die politische Linke ist so der „Nazi“ nicht nur integratives Feindbild, wie in jeder totalitären Ideologie. Er ist auch Identität. Die politische Linke beschäftigt sich mehr mit dem National-Sozialismus, als jeder andere Bürger. Nicht, weil es ihn objektiv in dieser Zahl gibt, sondern weil man das Feindbild lebendig halten muss. Und wie sagte schon Nietzsche: „Schaust du lange genug in den Abgrund, schaut der Abgrund auch in dich.“ So verwundert es nicht, dass der angebliche antifaschistisches Kampf der politischen Linken dazu führte, dass die politische Linke Faschismus gegen anderen Bürger, welche sie entweder zu Recht oder zu Unrecht als Klassenfeind ausmachten, praktisch anwenden.  Gesinnungsterror, Zensur, Denunziation, soziale Ausgrenzung, Berufsverbote, Publikationsverbote, Aufrufe zu Hetze und Gewalt, Angstmache, politische Verfolgung … all dies sind heute die Mittel einer breiten Masse der politischen Linken gegen die von ihnen konstruierten angeblichen Klassenfeind und Konterrevolutionäre [2], gegen ihre egalitäre kommunistische Utopie. Sie merken es nicht, weil jemand, der den freien Willen nicht anerkennt, auch keine Moral haben kann.


Quellen:

[1] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/07/05/totalitarismus/
[2] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2018/02/13/pogromstimmung/

 

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