Restauration Deutschlands

Vorwort

Dieses Thema beschäftigt sich mit einer Strategie zur Rekonstituierung und Restauration Deutschlands gemäß Recht und Tradition. Um die Argumente zu verstehen, sei das Thema um die deutschen Souveränität und Rechtsstaatlichkeit auf dem Blog angeraten, [1] sowie alle Grundlagenthemen des Blogs [2].

Diese Abhandlung baut auf dem Thema der christlich-liberalen Zivilisation auf:
https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/09/29/die-christlich-liberale-zivilisation/

Grundannahmen

Folgende Argumente sind zunächst grundlegend:

  1. 1918 kam es zu einem illegitimen Putsch gegen den deutschen Staat und seinen Souverän, den Kaiser. Infolgedessen wurde der deutsche Staat, das Deutsche Reich, handlungsunfähig gemacht und durch eine Verwaltung (Weimarer Republik) ersetzt.
  2. In einem illegalen und verfassungswidrigen Akt setzte Max von Baden, Friedrich Ebert als neuen Reichskanzler ein. Dies stand nach Verfassung nur dem Kaiser zu. Ebert agierte demnach illegal in allem, was er tat. Die Abdankung des Kaisers durch baden, sowie die Ausrufung der Republik durch Philipp Scheidemann waren ebenso illegal, da weder der Kaiser zu diesem Zeitpunkt abgedankt hatte, noch abgedankt werden konnte, noch Scheidemann das Recht hatte die Verfassung außer Kraft zu setzen und einen neuen Staat auszurufen.
    Alle Akte der Weimarer Republik sind illegal, wenn sie reine Akte der gesellschaftlichen und politischen Organisation (Verwaltung) überschreiten. Dies betrifft auch Gesetzgebung, da diese allein durch die durch die Verfassung von 1871 bestellten Organe legitim erfolgen kann. Jene Verfassung kann allein der Souverän, der Kaiser, ändern. Alles, was auf der Weimarer Republik aufbaut, ist damit ebenso illegal.
  3. Nach Haager Landkriegsordnung und Völkerrecht war die Grenzneuziehung durch das Versailler Diktat illegal. Die Reichsregierung stimmte dem nicht zu und wurde zur Unterschrift (die ohnehin wertlos war) gezwungen. Dies trifft ebenso auf die geraubten Kolonien und deren Güter sowie Militär- und Wirtschaftsgüter zu. Das Deutsche Reich hält bis heute ein Recht auf Entschädigung oder Rückgabe dieser Güter. Einschließlich aller Güter der geraubten Gebiete des Deutschen Reiches.
  4. Der Kaiser dankte nicht freiwillig und nicht rechtsgültig ab. Sein Recht an Krone und Staat bestehen fort. Somit wurde dieses Recht über seine Erben weitergeben. Der Nachfahre Kaiser Wilhelm II., Georg-Friedrich Prinz von Preußen, ist damit der deutsche Souverän und das deutsche Staatsoberhaupt. Er allein ist verfassungsgebende Gewalt und ist berechtigt völkerrechtskonforme Entscheidungen zu treffen.
  5. Nach 1945 wurden Deutschland entgegen der Haager Landkriegsordnung und dem Völkerrecht  besetzt und geteilt. In Ausübung des Besatzungsrechtes und im Rahmen dessen, setzten die Alliierten das Grundgesetz und die „Bundesrepublik Deutschland“ als Verwaltung der Verwaltung „Weimarer Republik“ ein.
  6. Die BRD ist kein Verfassungs- und Rechtsstaat, sondern lediglich eine Verwaltung im Rahmen des Besatzungsrechtes. So, wie das Deutsche Reich seine Rechte nicht auf die Weimarer Republik übertrug, so übertrug es genauso wenig seine Rechte auf die BRD. Noch übertrug das Dritte Reich seine „Rechte“ an die BRD. Die BRD ist damit nicht legitimiert das Hoheitsgebiet und Volk des Deutschen Reiches in irgendeiner Weise zu behandeln, als es einzig in Abwesenheit des Reiches zu verwalten (gesellschaftlich und politisch zu organisieren). Grenzen oder Staatsangehörigkeit als Beispiel kann nur das Deutsche Reich abändern.
  7. Das Deutsche (Kaiser-)Reich besteht mit seiner Verfassung von 1871 bis zum heutigen Tag fort und wird von Grundgesetz und BRD besetzt gehalten.
  8. Das Deutsche (Kaiser-)Reich ist der deutsche Staat, den es zu reorganisieren gilt.

Neben diesen auf Deutschland bezogenen Rahmenlagen, müssen auch die geopolitischen und geschichtlichen Rahmenlagen bedacht werden. Es müssen Sachlagen erkannt und falsche Dogmen korrigiert werden.

  1. Der Feind der „New World Order“ (Weltkommunismus) [3] ist die „Old World Order“. Dies meint die traditionelle westliche Zivilisation, ihre Kulturen und Gesellschaftsformen. Sprich:Die Monarchie als traditionelle Staatsform besonders in Deutschland.
    Das Ideal von Aristokratie und Adel.
    Das Ideal des aufgeklärten Bürgers (klassischer Liberalismus, Aufklärung).
    Die Anerkennung, dass eine freie Gesellschaft immer ein hierarchische ist (Klassen, Schichtung), welche die Stellung eines Bürgers in der Gesellschaft nach seinen Ambitionen und Befähigungen verteilt (Antisozialismus).
    Das Ideal von Familie und Ehe als Grundfeste von Gesellschaft und Staat.
    Das Ideal des freien Marktes und des freien Unternehmertums.
    Das Ideal eines kleine, aber starken Staates.
    Der Wert von Philosophie, besonders politischer Philosophie, als erste und wahre Geisteswissenschaft.
    Das Ideal von Regionalität und Subsidiarität, sowie Regionalkulturen.
    Das Ideal einer freien Öffentlichkeit und freier politischer, wissenschaftlicher und philosophischer Foren
    Die Werte individuelle Freiheit und individuelle Verantwortung sowie Mündig  und Vernunft (Aufklärung)
    Das Ideal der Christlichkeit und des christlichen Idealismus des eigenverantwortlichen Individuums.
    Das Ideal des christlich-idealistischen Gemeinwesens.
    Das Bewusstsein des imago dei, dass der Mensch Ebenbild Gottes sein und von ihm geschaffen wurde, um dem Geist Form zu geben (vgl. Hegel).
    Das Ideal der Rechtsstaatlichkeit und das Recht fundamental göttliches Recht (10 Gebote) sei.Dies sind, unabhängig der kulturellen Ausprägungen, die Wesenszüge der westlichen Zivilisation.
    Der Feind der westlichen Zivilisation ist die linke Ideologie. Dieses wirkt als Vorbereiter der NWO, indem sie diese alte Ordnung durch Kulturkampf und Kulturmarxismus auflöst und eine neue Ordnung des Internationalismus, Weltsozialismus/-kommunismus, internationale Sozialstaatlichkeit sowie Linkshumanismus zu etablieren sucht. In der Tradition liegt somit das Heil und im Kampf gegen die linke Ideologie. Somit kann die politische Haltung nur der klassische Konservativismus bzw. Traditionalismus sein.
  2. Die Demokratisierung und Versozialstaatlichung des Westens war der erste Schritt jene Strukturen zu etablieren, welche dann die alten Ordnung auflösen sollen. Die Demokratie bringt stets den Sozialismus an die Macht und damit die Tyrannei (vgl. Platon, Stefan Molyneux). Die Demokratie ist kein Ideal, sondern der Abgesang auf die westliche Zivilisation. Sie widerspricht genau wie der Sozialstaat allen Idealen der westlichen Zivilisation (s. oben) von Freiheit und Verantwortung und wurde von vielen westlichen Denkern und Staatsmänner von Platon, über de Tocqueville bis Otto von Bismarck und Benjamin Franklin abgelehnt. Ein Traditionalist kann kein Demokrat sein und es ist die Pflicht der Konservativen die Demokratie zu kritisieren und abzulehnen, denn sie ist die „Tyrannei der Mehrheit“ (vgl. de Tocqueville).

Rekonstituierung und Restauration Deutschlands

Inhalt

I. Der Souverän
II. Die Organisation
III. Die gesellschaftliche Hierarchie
IV. Der Adel
V. Das Bürgertum
VI. Das Volk
VII. Das Parlament
VIII. Das preußische Staatsideal
IX. Der christliche Idealismus und das private Gemeinwesen
X. Der deutsche „mos majorum“
XI. Das Gesellschaftsideal
XII. Deutschlands Beruf


I. Der Souverän

Der erste Akt muss die Wiedereinsetzung der Verfassung von 1871, bei gleichzeitiger Auflösung von Grundgesetz und BRD sein. Parallel zu diesem Akt muss sich das deutsche Volk an das Oberhaupt des Hauses Hohenzollern, Georg Friedrich Prinz von Preußen mit der Bitte wenden, zum Wohle und Forstbestand des deutschen Volkes sein Recht auf die Krone einzufordern. In diesem Akt werden dann alle Verwaltungen seit 1918 und all ihre politischen, gesetzlichen und vertraglichen Akte als illegal und nichtig erklärt. Damit wird Deutschland formal auf den Zustand 1913 zurückgesetzt. Alle dabei nicht-wiederherstellbaren Zustände wie die Grenzen, werden als Akt der feindlichen Besatzung angesehen.

II. Die Organisation

Die Verfassung von 1871 sieht ein Staatenbund vor, welcher sich „Deutsches Reich“ nennt. Dieser Staatenbund wäre gebildet aus „den Staaten Preußen mit Lauenburg, Bayern, Sachsen, Württemberg, Baden, Hessen, Mecklenburg-Schwerin, Sachsen-Weimar, Mecklenburg-Strelitz, Oldenburg, Braunschweig, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Altenburg, Sachsen-Koburg-Gotha, Anhalt, Schwarzburg-Rudolstadt, Schwarzburg-Sondershausen, Waldeck, Reuß älterer Linie, Reuß jüngerer Linie, Schaumburg-Lippe, Lippe, Lübeck, Bremen und Hamburg“ (Reichsverfassung, 1871, Art. 1) sowie dem Reichsland Elsaß-Lothringen.

Aufgrund der verstrichenen Zeit und im Streben einer angemessen Modernisierung, kann das Deutschen Reich im Inneren neu organisiert werden. Dies betrifft zum Beispiel die inneren Grenzen, aber auch die wiederhergestellten Bundesstaaten. Die Frage ist zu stellen, ob ein Staatenbund mit seinen Fürsten und Königen noch notwendig ist oder ob man Deutschland nicht als geeintes Königreich organisiert, so, wie Preußen selbst organisiert war. In diesem Akt würde sich der im Rahmen der Reichsverfassung bestehende Bundestaat Königreich Preußen über alle deutschen Lande ausdehnen. Alle Bundesstaaten werden somit Provinzen des Königreichs. Damit würde die preußische Verwaltungsordnung, die de facto noch heute angewandt wird, auf Gesamtdeutschland übertragen. Hierbei ginge Deutschland im Bundesstaat des Deutschen Reiches „Königreich Preußen“ als nun „Deutsches Königreich“ auf. Der deutsche Kaiser und König von Preußen träge dann den Titel „König von Deutschland“ oder „deutscher König“ – was immer er beliebt.

Deutsches Reich 1871

Das Deutschen Reich. Blau markiert das Königreich Preußen mit seinen Provinzen.

Dies wird im Folgenden favorisiert.

III. Die gesellschaftliche Hierarchie

Deutsches Koenigreich, Gesellschaftliche Hierarchie

Die Gesellschaft wird hierarchisch aufgebaut bzw. baut sich von allein derart auf, wenn das folgende Ideal angewandt wird. Formal besteht die deutsche Gesellschaft aus 5 durchlässigen Schichten und dem König:

  1. das Volk
  2. das Niedere Bürgertum
  3. das Gehobene Bürgertum
  4. der Niedere Adel
  5. der Gehobene Adel

Die Gesellschaft folgt dem Ideal des klassischen Liberalismus, dies aber in einen deutsch-traditionellen Kontext. Die Schichten der Gesellschaft sind bis auf die Königsdynastie durchlässig. Eine Bürgerfamilie kann einen Adelstitel verliehen bekommen, dann eine Adelsfamilie begründen, Besitz akkumulieren und weiter aufsteigen. Die Bedingung für diesen Art durchlässiger Hierarchie ist eine freie Gesellschaft, in der Fleiß, Intellekt, Ambitionen und Willenskraft darüber entscheiden, auf welche gesellschaftliche Position der Bürger gelangt. Dabei werden getreu dem liberalen Ideal individuelle Freiheit und individuelle Verantwortung die Leitbilder sein.

Der Mensch ist nicht gleich. Er unterscheidet sich nach Fleiß, Intellekt, Befähigungen, Ambitionen und Willenskraft. Eine natürliche Gesellschaft muss und kann daher nur eine hierarchische Gesellschaft sein, in der sich die Stellungen (die Schichten oder Klassen) nach den Ausprägungen dieser Merkmale besetzen. Nur so kann die Zivilisation gedeihen, wenn sich die Besten aus der Masse nach oben bewegen und dort im Rahmen ihrer Befähigungen herrschen können. So entsteht eine intellektuelle Aristokratie. Gleichheit ist ein Mythos!

Es muss in einer Gesellschaft die Freiheit bestehen, dass sich die Besten aus der Masse erheben und emporsteigen, um dann der Zivilisation vorzustehen. Diese Besten sind der Adel.

IV. Der Adel

Der Adel hat für die westliche Zivilisation und seine Kultur eine fundamentale Bedeutung. Adel bedeutet nichts anderes, als die Besten eines Volkes, die zur Größe gelangten. Eine freie Gesellschaft bringt stets Adel hervor. Der Adel stellt die Elite eines Volkes dar, welche sie durch ihr Streben die Freiheit arbeitet haben, eigene regionale Herrschaftsbereiche auszubilden. In der Hierarchie bildet der Adel somit unter dem König eine Form regionaler Herrschaft. Somit wird nicht nur der Staat klein gehalten, sondern es wird besonders befähigten Menschen und Familien die Möglichkeit gegeben zu herrschen. Die Ausweitung dieser Herrschaft wird durch Titel und Landbesitz bestimmt (niederer Adel, gehobener Adel).

Diese fundamentale Bedeutung des Adels wäre nicht möglich gewesen, wenn dieser seinen Besitz nicht vererbt und so vermehrt hätte. Die gesamte Kulturlandschaft Deutschlands, alle Städte und alle Kulturgüter, wurden vom Adel geschaffen und bewirtschaftet und so in ihrem Wert gemehrt. Sie machten aus einem Stück Wiese Ackerland, macht aus dem preußischen Sumpfland, das Königreich Preußen, und setzten Menschen in Arbeit dieses zu bewirtschaften. Sie begründeten die Städte, bauten sie aus und reicherten sie mit Kulturgütern an. Ohne den Adel gäbe es keine deutsche Kultur, und nur die hohe Dichte deutschen Adels über die Epochen hinweg, begründete die Reichhaltigkeit der deutschen Kultur. Der deutsche Adel existierte schon seit den Zeiten Hermanns und Widukinds (Sachenherzog). Es gibt kein Volk, dessen Adel derart aus uralten germanischen Strukturen hervorging, wie das deutsche. Der deutsche Adel ist deutsche Tradition!

Heiliges Roemisches Reich Deutscher Nationen

Das Heilige Römische Reich und seine Dynastien

Man kann sogar behaupten, dass das erfolgreiche westliche Konzept von die Marktwirtschaft und Privatunternehmen nahezu nach dem selben Prinzip funktionieren, wie der Adel. Der einzige Unterschied ist die politische Macht.

Es ist so, dass der, der Besitz hat, bestrebt ist den Wert diesen Besitzes zu mehren. Daneben steht die „Tragik der Allmende“, dass Gemeineigentum stets schlechter verwaltet ist, als Privateigentum. Wer Privateigentum hält, der spürt dessen Verlust oder die Verminderung des Wertes durch Verfall oder Schaden sowie die möglichen rechtlichen Konsequenzen. Daraus erwächst Verantwortung. Wir wahren unser Eigentum. Das ist Wesen des westlichen Menschen. Dies gilt nicht nur für kleinlichen privaten Besitz wie ein Automobil, sondern auch für Ländereien und Kulturgüter. Adel ist daher für eine Zivilisation nutzbringender, als Demokratie oder Sozialismus – und die Geschichte belegt es. Wer ein Unternehmen besitzt, will dessen Gewinn steigern. Wer Land besitzt, will es bewirtschaften und darauf etwas errichten. So steigt der Wert. Sofern dann Menschen auf diesem Landbesitz leben und arbeiten, wird ihr Wohlstand gemehrt. Besitzt das Volk das Land, so besteht kein solcher Druck den Wert zu mehren, da sich aufgrund des Fehlens von Privatbesitz am Land niemand verantwortlich fühlt. Niemand trägt die Konsequenz eigenverantwortlich und somit handelt auch niemand verantwortlich. Nur Privatbesitz schafft Verantwortung. Nur Privatbesitz am Land mehrt dessen rational-ökonomischen Wert. So wird Fortschritt und Wohlstand geschaffen. Eigentum schafft somit auch Weitblick, Planung, rationale und ökonomische Abwägung. Es ist Zivilisationsgut wie das Land privat verwaltet, dann ist es am besten verwaltet. Dies übernimmt der Adel.

Ein hierarchische Gesellschaft verteilt diese Verantwortung nach Fleiß, Ambitionen und Willenskraft in ihren Schichten danach von selbst, dass jene, die mehr Verantwortung tragen, auch mehr Besitz haben; und vice versa, dass jene, die verantwortungsbewusst und rational-ökonomisch mit Privateigentum umgehen (Gewinn erwirtschaften und einen Mehrwert erzeugen), auch mehr Besitz akkumulieren. Somit stellt der Adel jene Schicht da, die am ökonomischten mit Landbesitz umgehen kann und weist ihnen dieses daher zu. Dabei wirkt der Adel zusammen mit dem Bürgertum, lässt sie das Land bewirtschaften oder verkauft es an die Bürger. Hier kann der Adel dann wirken Kultur zu schaffen und zu bewahren sowie regionalpolitisch zusammen mit den Bürgern zu wirken (Zwei-Kammern-Parlament).

Man frage sich, wie viele Kulturgüter, wie viele Theater, Museen, Parks, Denkmäler zur Glorie der eigenen Zivilisation, im 20. und 21. Jahrhundert geschaffen wurden? Und wie viele dieser Güter wurden von den Parlamentarier aus eigener Tasche bezahlt, um den Wert der deutschen Kulturlandschaft und die deutsche Zivilisation zu mehren? Kein einziges! Dieses Bestreben findet man allein im Adel, die Eigentum am Land halten. So sind viele Kulturgüter und Denkmäler nicht nur Idee des Adels gewesen, sondern wurden nicht selten auch von ihnen gestiftet. Das trifft genauso auf soziale Einrichtungen zu. So wurde die Berliner Siegesallee von Kaiser Wilhelm II. gestiftet. Museeumsinsel und das Areal des Opernplatz stammen aus der Feder Friedrich des Großen. Der Wörlitzer Park, zusammen mit den meisten Volks- und Stadtparks, stammen aus der Feder des regional ansässigen Adels. In Berlin findet man zudem viele Schulen und Krankenhäuser, welche von Wilhelm II. und seiner Frau gestiftet wurden. Oft waren sie dann Schirmherren. Das ehemalige „Carolahaus“ Hospital in Dresden wurde der sächsischen Königin gegründet. Mit Ausnahme der Hansestädte, welche tatsächlich ebenfalls Gründungen von Kaufmännern, also ebenso privates Interesse waren, sind viele Städte Gründungen des Adels. Die meisten Städte weisen dabei ein individuelle Handschrift auf. Siehe Karlsruhe. Denn der Adel denkt langfristig. Er denkt an die Wertmehrung seines Besitzes und an ein physisches und ideelles Erbe, welches seine Erben fortführen und mehren. So ist die gesamte Geschichte des Königreichs Preußen die Geschichte der Hohenzollern, die ihren Besitz an die nächste Generation vererbte, welches ihn mehrte. So wurde aus der kleinen Marktgrafschaft Brandenburg-Preußen das Königreich Preußen, welches später ganz Deutschland einte. Es ist also essentiell für den Adel, seine Titel und den Besitz zu vererben sowie untereinander zu heiraten, damit der Wert gesteigert werden kann.

Der Parlamentarier hingegen denkt nur bis zu seiner Wiederwahl und dabei auch nur daran, dass seine Pfründe erhalten bleiben. Der schlimmste Parasit ist der Berufspolitiker, denn er lebt von den Geldern anderer, verschwendet diese, da es nicht seine eigenen sind, und ruiniert das Land für das er keine Verantwortung kennt.

Man kritisiert in dieser ach so liberalen Welt oft die Obrigkeitshörigkeit der Deutschen. Doch hatte die Deutschen den besten Adel der westlichen Zivilisation, der ihre germanische Treue auch verdiente. So war es Friedrich der Große, dessen Reformen im Staatswesen bis heute gelten. Das Bürgerliche Gesetzbuch stammt beispielsweise aus seiner Feder und viele Paragraphen sind bis heute unverändert erhalten.

Der Koenig ueberall_Robert Warthmueller

Friedrich der Große führt die aus Südamerika stammende Kartoffel in Deutschland ein und rettet sein Volk so vor dem Hunger

Etablierung des Adels

Es wird keine eigenständigen Königreiche mehr innerhalb des Deutschen Königreiches geben, sondern lediglich Grafschaften, Fürsten- und Herzogtümer sowie Großherzogtümer. Ähnlich, wie auch England organisiert ist, regiert der Adel über seine Ländereien. Somit wird der Adel in Deutschland, abhängig von Besitz, Stellung und Einfluss, nach niederen und gehobenen Adel hierarchisiert.

Wenngleich der Begriff des Adels mit historischen Formen verbunden wird, so muss dies nicht bedeuten, dass es keinen fortschrittlichen Adel geben kann.

V. Das Bürgertum

Das Bürgertum („Bourgeoisie“) stellt die zweite der drei Säulen der Gesellschaft dar. Seine höchste Stellung findet es im freien Unternehmertum, welches nach den Prinzipien der klassischen Ökonomie und des klassischen Liberalismus den freien Markt nutzt, um Wohlstand und Fortschritt zu schaffen.

Doch muss die Gesellschaft davor bewahrt werden, dass Verantwortungslosigkeit und Unfähigkeit an Macht gelangen (Demokratie). Erneut: Eine freie Gesellschaft ist immer eine hierarchische und nur diese Hierarchie schafft Zivilisation, wenn ihr der Adel vorsteht.

Deutschland wird keinen Sozialstaat, sondern einen freien Markt aufweisen. Jeder in der deutschen Gesellschaft wird das Recht auf „Streben nach Glück“ gewährt -wie immer man dies auch im deutschen Kontext formuliert. Darüber hinaus wird es lediglich bürgerliche Rechte geben, wie die absolute Freiheit der Meinung, die Freiheit des Waffenbesitzes, das Recht auf Eigentum, das Recht auf ein ordentliches Gerichtsverfahren und so weiter. Ideale, wie die Gleichheit vor dem Gesetz bleiben ebenso erhalten: Ob niedrigster Besitzloser oder Adliger, alle sind vor dem Gesetz gleich. Niemand hat ein Anrecht auf etwas anderes, außer das Recht eigenständig und frei nach Erfüllung, Größe und Wohlstand zu streben. Es mag Menschen geben, die auf einer höheren Sicht einsteigen (Erben des Adels). Es mag Menschen geben, die unten anfangen müssen. Dies kann aber nur gerecht sein, wenn die Gesellschaft frei ist. Ein längerer Weg nach oben kann dabei nur heißen, dass mehr Verantwortung und Erfahrung erlangt werden können und so der Lohn umso süßer ausfällt.

Bürgerlichkeit

Im Sinne der Aufklärung wird politische Teilhabe nur Bürgern gewährt, welche die Forderungen nach Eigenverantwortlichkeit, Mündigkeit und Vernunft erfüllt haben. Der Adel erwies sich dem bereits als würdig. Diese Bürger können nur jene sein, die mindestens privates Eigentum und einen Haushalt unterhalten (niederes Bürgertum) und jene, die darüber hinaus beispielsweise ein Unternehmen führen (gehobenes Bürgertum). Die Schulen für Verantwortungsbewusstsein und Mündigkeit sowie politischer Vernunft sind fundamental in der deutschen Gesellschaft:

  1. die Familie
  2. die Ehe zwischen Mann und Frau
  3. privates Eigentum und dessen Verwaltung, sowie ein eigener Haushalt und eine selbstständige und unabhängige (nicht befürsorgte) Lebensführung
  4. eine freie Öffentlichkeit und ihre freie politischen Foren
  5. ein privates Gemeinwesen
  6. ein freier Markt
  7. ein kleiner Staat (Minimalstaat), welche die Freiheit und Eigentum wahrt, für Ordnung und Sicherheit sorgt sowie Recht und Gesetz spricht, sich darüber hinaus aber aus dem Leben der Menschen heraus hält

Nur Bürger, die jene Institutionen durchlaufen haben oder an ihnen teilnehmen können, sind dazu berechtigt ein Wahlrecht auszuüben und politisch tätig zu werden. Das heißt, der Einstand in die politische Teilhabe ist minimal das Führen eines eigenen Haushaltes und eine selbstständige und unabhängige Lebensführung – profan der Vorweis eines festen Berufes und ein festes Einkommen. Wer das vorweisen kann, dem werden begrenzte politische Rechte gewährt, wie zu wählen oder an öffentlichen politischen Foren (bspw. Bürgerentscheide) teilzunehmen. Wer sich dann im Gemeinwesen betätigt (z.B. in der Kirche), in der Öffentlichkeit tätig ist oder im besten Fall einem Unternehmen vorsteht, dem wird der Eintritt in die Politik gewährt (bspw. in Landräte). Dieser Eintritt erfolg stets auf der niedrigsten Ebene, als Abgeordneter. Nach diesem Schritt wird ein cursus honorum durchlaufen, der dann vom Abgeordneten zum Minister führt und wenn man Glück hat zum Kanzler.

Ideal der Aufklärung

Immanuel Kant beschreibt die Forderung an den aufgeklärten Bürger:

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, u.s.w., so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen. Daß der bei weitem größte Teil der Menschen (darunter das ganze schöne Geschlecht) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem daß er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halte: dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperrten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen droht, wenn sie es versuchen allein zu gehen. Nun ist diese Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie würden durch einigemal Fallen wohl endlich gehen lernen … 

Daß aber ein Publikum sich selbst aufkläre, ist eher möglich; ja es ist, wenn man ihm nur Freiheit läßt, beinahe unausbleiblich. Denn da werden sich immer einige Selbstdenkende sogar unter den eingesetzten Vormündern des großen Haufens finden, welche, nachdem sie das Joch der Unmündigkeit selbst abgeworfen haben, den Geist einer vernünftigen Schätzung des eigenen Werts und des Berufs jedes Menschen selbst zu denken um sich verbreiten werden. Besonders ist hierbei: daß das Publikum, welches zuvor von ihnen unter dieses Joch gebracht worden, sie danach selbst zwingt darunter zu bleiben, wenn es von einigen seiner Vormünder, die selbst aller Aufklärung unfähig sind, dazu aufgewiegelt worden; so schädlich ist es Vorurteile zu pflanzen, weil sie sich zuletzt an denen selbst rächen, die oder deren Vorgänger ihre Urheber gewesen sind. Daher kann ein Publikum nur langsam zur Aufklärung gelangen. Durch eine Revolution wird vielleicht wohl ein Abfall von persönlichem Despotismus und gewinnsüchtiger oder herrschsüchtiger Bedrückung, aber niemals wahre Reform der Denkungsart zustande kommen; sondern neue Vorurteile werden ebensowohl als die alten zum Leitbande des gedankenlosen großen Haufens dienen.

Zu dieser Aufklärung aber wird nichts erfordert als Freiheit; und zwar die unschädlichste unter allem, was nur Freiheit heißen mag, nämlich die: von seiner Vernunft in allen Stücken öffentlichen Gebrauch zu machen … „

Diese Ideal wird Idealbild des deutschen Bürgers.

Freie Öffentlichkeit

Die Öffentlichkeit folgt im Westen dem Idealbilde der antiken Foren, so die griechische Agora oder das Forum Romanum. Hier kommen Politik, Kultur, Religion, Bildung und Philosophie zusammen. Hier trifft sich das Bürgertum, um sich über diese seine Identität bestimmenden Fundamente auszutauschen. Was tun wir politisch? Was ist unser religiöses Ideal? Welche Werte, Normen und Tugenden gibt unsere Kultur vor? Was sind historische Leitbilder? Welche Philosophien bestehen? Was wird gelehrt? Was nützt unserem Volk am besten? Hier findet der Bürger seine Denkmäler von historischen Figuren und Ereignissen als Leitmotive. Ob Republik oder Monarchie: Die Öffentlichkeit ist eines der bedeutendsten Prinzipien der westlichen Zivilisation. [4]

Das Ideal der freien Öffentlichkeit im Westen als Hort von Philosophie, Austausch und Debatten zur individuell-bürgerlichen und gesellschaftlichen Reife, beschrieb niemand besser, als Benjamin Franklin:

“Without freedom of thought, there can be no such thing as wisdom; and no such thing as public liberty, without freedom of speech.”

Weiter:

“Freedom of speech is a principal pillar of a free government: When this support is taken away, the constitution of a free society is dissolved, and tyranny is erected on its ruins. Republics and limited monarchies derive their strength and vigor from a popular examination into the action of the magistrates.”

Ergänzend Thomas Jefferson:

“Our liberty depends on the freedom of the press, and that cannot be limited without being lost.”

Für eine freie Öffentlichkeit ist also Geistesfreiheit Bedingung für Weisheit. Öffentliche Freiheit kann es nicht ohne Meinungsfreiheit geben. Der Staat hat die Meinungsfreiheit zu wahren. Die Öffentlichkeit ist der Hort bürgerlicher politischer Debatten. Dies kann nur dann maximal fruchtbringend sein, wenn alle Meinungen in die Öffentlichkeit geführt werden. Die antike Philosophie über die Öffentlichkeit begann die Debatte, doch erst die Aufklärung vollendet sie mit ihren Forderungen an den Bürger.

Damit sich der Bürger über Hintergründe und Zusammenhänge informieren und zügig eine rationale und vernünftige politische Entscheidung am Sachverhalt treffen kann, braucht es eine freie und unabhängige Presse, die für den Bürger recherchiert und wertneutral, sachlich und objektiv aufbereitet. Die Presse hat zu berichten und nicht mehr, so dass der Bürger sich eine eigene Entscheidung bilden kann. Man kann die Freiheit der Presse als Grundrecht festschreiben. Aber gewahrt kann sie nur werden, wenn die Presse allein dem Markt, sprich Angebot und Nachfrage, gegenüber verantwortlich und so völlig unabhängig vom Staat ist.

Dies wird Ideal der deutschen Öffentlichkeit!

VI. Das Volk

Die unterste Schicht in der deutschen Gesellschaft stellt das Volk da. Das Volk wird gebildet aus all jenen, die noch keine politische Mitsprache erlangt haben, da sie die genannten Bedingungen nicht erfüllen. Dazu gehören zunächst Kinder und Schüler. Oder die diese Mitsprache nicht erlangen können oder verloren haben. Dazu gehören Kranke und Alte. Dazu gehören aber auch Bedürftige, die vom Gemeinwesen versorgt werden.

Wie erwähnt schafft Eigentum Verantwortung. Wer kein Eigentum besitzt, besitzt auch in der Regel keine Verantwortung – schon gar nicht für das Eigentum anderer. Dies in die Politik zu tragen ist fahrlässig und gesellschaftsschädlich. Zudem zeigt die Geschichte, dass Besitzlose stets politisch so entscheiden, dass nicht mehr Freiheit für sie geschaffen wird Wohlstand zu erlangen (freie Marktwirtschaft), sondern dass stets mehr Staat geschaffen wird, der dann Wohlstand zu ihnen umverteilt (Sozialismus, Sozialstaat). Um den Sozialismus und damit die Ausweitung des Staates und das Verschwinden der Freiheit zu verhindern, sowie dem Recht auf Eigentum Rechnung zu tragen (Sozialstaatlichkeit ist organisierter Diebstahl), müssen die Prinzipien der Aufklärung (Eigenverantwortung, Mündigkeit, Vernunft) einerseits Bedingung für die politische Teilnahme sein und andererseits müssen allgemein Besitzlose und alle jene, die weder einen eigenen Haushalt selbstständig führen, weder Ehen und Familien führen, noch Eigentum besitzen, noch am Markt teilnehmen, noch an der Öffentlichkeit teilhaben aus dem politischen Prozess ausgeschlossen werden. Einfach aus dem Grunde, weil sie keiner Institution durchlaufen haben, die eigenverantwortliches Handeln, rational-ökonomische Denken, Mündigkeit und Vernunft erzogen hat. Verantwortung lernt nur, der selbst in der Verantwortung für die Konsequenzen seines Handelns stehen muss. Rational-ökonomisch handelt nur, wer sein eigenes Eigentum zu verwalten gelernt hat. Mündigkeit erwächst nur aus Unabhängigkeit. Vernunft lernt man nur im freien Austausch mit anderen in einer freien Öffentlichkeit.

Bei Kinder wissen wir instinktiv, dass dies der Fall ist. Doch trifft dies nicht nur auf Kinder zu, sondern beispielsweise auch auf Jugendliche und Erwachsene, welche schlechte Lebensentscheidungen treffen und daher nicht zu Wohlstand gelangen. Dieses Menschen darf keine politische Teilnahme gewährt werden, soll der Bestand der Gesellschaft und ihrer Prinzipien gesichert werden. Dies war der große Fehler des beginnenden 20. Jahrhunderts, welcher dann die Tyrannei des Pöbels brachte. Dies gilt es zu verhindern.

Das Volk bildet somit ein befürsorgte Schicht aus. Teils Fürsorge, um Bürger zu werden, wie im Falle der Kinder. Teils Fürsorge, weil sie die Bedingungen nicht erfüllen, Bürger zu sein. Beispielsweise Besitz- oder Obdachlose, Geisteskranke und dergleichen. Die Fürsorge soll außer in Fällen von geistiger Krankheit und dergleichen dazu dienen, dem Menschen auf dem Weg zu helfen sich aus eigener Kraft zu entwickeln. Erneut: Es existiert kein Sozialstaat, sondern ein freier Markt. Hilfe zur Selbsthilfe lautet die Prämisse wo es möglich ist, und nicht lebenslange Abhängigkeit.

VII. Das Parlament

Das Abgeordnetenamt ist ein Ehrenamt, das heißt, der Abgeordnete muss sein politisches Wirken selbst finanzieren. Es wird in Deutschland keine Berufspolitiker mehr geben. Dies soll garantieren, dass ausschließlich jene Bürger ins Parlament einziehen, die gelernt haben mit Geld und Eigentum umzugehen – daher müssen sie dieses zunächst besitzen. Um ein Ehrenamt zu bekleiden müssen bestimmte finanzielle Rücklagen aufgebracht werden und dies können nur jene Bürger, die ökonomisch erfolgreich sind. Dieser private ökonomische Erfolg und dessen Erfahrungen und Wissen werden dann in das Parlament getragen und kommen so dem gesamten Land zu gute. Damit soll sichergestellt sein, dass das Parlament nur durch jene Bürger gebildet wird, die rationale ökonomische Entscheidungen treffen können und so die Freiheit, Wohlstand und Fortschritt in der Gesellschaft waren. Anders ausgedrückt, soll im Vorgriff auf die Geschichte seit dieser Tradition, so der Sozialismus verhindert werden.

Der Adel auf der anderen Seite stellt die Elite des Volkes dar, welche das Recht auf ein eigene begrenzte Herrschaft im Rahmen Länderreihen bzw. Städten erworben hat.

Damit bildet die deutsche Gesellschaft bis an dies Stelle drei Institutionen mit unterschiedlichen Weitblicken aus:
Das Bürgertum betreibt die Ökonomie und alle gesellschaftlichen Institutionen.
Der Adel fokussiert sich auf Zivilisation und kulturelles Erbe ihrer regionalen Herrschaftsbereiche. Sein Weitblick ist wesentlich langfristiger ausgerichtet.
Die höchste Instanz stellt der König da. Sein Weitblick ist der längste, denn er mehrt die Zivilisation Deutschlands, verkörpert sie, ihre Ideale und Tugenden zeitgleich. Er ist die strahlende Repräsentanz von Volk und Staat im göttlichen Recht.

Das deutsche Parlament wird demnach in zwei Kammern aufgeteilt: Das „Herrenhaus“ und das „Abgeordnetenhaus“. In das Herrenhaus zieht der Adel. Das Abgeordnetenhaus stellt die Repräsentanz der Bürger.

Jede Provinz wird wie bisher in Kreise unterteilt. Jeder Kreis wählt einen Abgeordneten direkt in das Abgeordnetenhaus. Parteien werden verboten. Dieser Abgeordnete repräsentiert dann seinen Kreis und die Interessen der Bürger und ist daneben nur seinem Gewissen verpflichtet. Alle Abgeordneten zusammen bilden im Abgeordnetenhaus somit das Bürgertum und seine Interessen ab. Jeder einzelne Abgeordnete stellt als direkt gewählte Repräsentanz eines Anteils der Bürger (Wahlkreis) dessen politisches Interesse einerseits und deren Verbindung ins Parlament andererseits da. Der Abgeordnete hat so die Aufgabe und Funktion, das Interesse seiner Wähler in das Parlament zu tragen und rückwirkend Debatten des Parlamentes zu seinen Wählern. Der Abgeordnete somit Bestandteil regionaler öffentlicher Debatten. Auch können die Bürger Bürgerentscheide abhalten und das Ergebnis ihrem Abgeordneten zur Vorlage im Parlament überreichen, welches er über die Verfassung verpflichtet ist vorzubringen und in die Debatte einzubeziehen (Schweizer Prinzip).

Herrenhaus und Abgeordnetenhaus bilden gemäß der nach den Maßgaben oben geänderten Verfassung von 1871 die Gesetzgebung und bilden sach- und fachbezogene Ausschüsse, um bestimmte Themen zu behandeln. Aufgrund der oben genannten Prämissen sollten diese Ausschüsse durch Bürger gebildet sein, welche rational-ökonomische Entscheidungen treffen können. Der Sozialismus sollte an dieser Stelle tot und begraben sein!

Deutsches Koenigreich_Organisation_V2

 

VIII. Das preußische Staatsideal

Um den Staat klein zu halten, müssen Verwaltung und Bürokratie hoch effizient arbeiten. Deutschland ist allgemein weltbekannt für seine gründliche und effiziente Bürokratie. Diese Tradition ist leider im Rahmen der korrupten sozialistischen BRD völlig verlorenen gegangen und gilt es zu restaurieren.

Das preußische Beamtentum legte den Maßstab für eine effiziente, loyale und unkorrumpierbare Bürokratie. Nichts kann das Ideal eines wahren deutschen Staates besser beschreiben, als folgende zwei Zitate:

“Preußentum ist eine Haltung geworden, ein Lebensstil, eine Ausdrucksform des Deutschtums, ist ein ewiges Bereitsein, ein ewiges Gefährdetleben. Es ist ein Auftrag, der nie zu Ende geht, der jeden Tag neu geboren wird. Nicht der Erfolg der Arbeit als Ruhm oder Genuss bestimmen das Leben, sondern der Rang. Der Lohn für Pflichterfüllung ist die Rangerhöhung, die Erhöhung der Verantwortung. Der Preuße nimmt die Arbeit als Auftrag und nicht als Last. Die Preußen tragen des Königs Rock. Welch eine Staatsauffassung liegt in diesem Wort. Diener des Staates sind alle, und der König ist der erste. Es ist eine Gemeinschaft, dieses Volk, ein ‚Wir‘.”
(Reinhold Wulle)

“Preußen hat den Staat gelebt. Es gibt keinen Augenblick preußischer Geschichte, in welchem sich nicht, wer immer für Preußen verantwortlich war, mit dem Staate, mit der Idee des Staates befassen musste. Preußen hat jeden Tag vor harten Wirklichkeiten gestanden. Die Gefährdung war ebenso ungeheuer wie die Aufgabe. Da war ein Geheimnis um Preußen, welches eine so große Reihe von Dokumenten entstehen ließ, zu denen es sich wohl bekennen lässt, und die alle von dem eigentümlichen Bewusstsein der Pflichten handeln, durch die allein die innere, auf sich selber ruhende Ordnung zu gründen ist. Preußen hat den Staat gelebt. Dies ist das Erstaunliche: Das preußische Staatsgefühl hatte dem Einzelnen nichts zu bieten als strenge Forderungen. Es verlangte vom Könige, der erste Diener des Staates zu sein, es wertete niemals Absichten, immer nur Leistungen, es wahrte nicht Interessen und Vorteile, sondern Ideen und Formen, es achtete nicht auf den Erfolg, sondern auf die Erfüllung.”
(Ernst von Salomon)

“Fleiß ist aller Tugenden Anfang. Seine Pflicht erkennen und tun, das ist die Hauptsache.”
(Friedrich der Große)

Dies soll erneut das deutschen Staatsideal werden!

Die Methode Preußens für seine Beamten war dabei denkbar einfach, jedoch mit einem immensen Effekt: Jeder Beamte haftete mit seiner Unterschrift für das, was er unterschrieben hatte. Somit wurden alle charakterschwachen Individuen aussortiert und nur jene, die Verantwortung zu tragen bereit waren, traten in den Staatsdienst. Mit immer höherer Position erhält der Beamte mehr Lohn, womit jedoch auch die Verantwortung (und die mögliche Strafe) wächst. Genau wie im beschriebenen Wesen des Privateigentums, welches Verantwortung schafft, so schafft die (private) Unterschrift direkte Verantwortung und damit Haftung. Es gab im preußischen Staate, anderes als heute in der BRD, kein Weiterschieben von Verantwortung und keine unnötigen bürokratischen Stellen. Der preußische Staat war somit eine Zucht für den Charakter und nicht wie die BRD heute, eine Pfuhl aus charakter- und rückgratlosen Versagern.

IX. Der christliche Idealismus und das private Gemeinwesen

Es wurde über die Jahrzehnte sozialistischer Indoktrinierung der Gesellschaft vergessen, auf welchem Fundament die westliche Zivilisation und ihre Gesellschaft, und besonders dabei die deutsche, steht. Die linken kollektivistischen Dogmen zerstört völlig das christliche Idealbild des eigenverantwortlichen Individuums und führten so unter anderem zu der herrschenden Tyrannei. Die deutschen Bürger haben vergessen, was den christlichem Idealismus ausmacht, was seine Prinzipien sind und warum etwas wie ein Sozialstaat niemals christlich sein kann. Das Bild der Christlichkeit wurde völlig von sozialistischen Pfaffen vereinnahmt und entstellt, deren traditionelle Aufgabe, ja Pflicht es war, jene Ideale und Prinzipien sowie ganz besonders die Tugenden in öffentlichen Versammlungen (Gottesdienst) zu erinnern und zu ermahnen. Dinge wie Kollektivschuld oder Kollektivverantwortung sind nicht Teil des christlichen Ideals. Im Gegenteil. Der christliche Idealismus appelliert an das Individuum, eigenverantwortlich zu handeln. Daher beginnen alle Gebote mit „Du sollst … “ und eben nicht mit „Ihr sollt …“. Der Unterschied liegt darin, dass ein „Ihr“ eine zentrale Institution wie einen Staat (oder die Kirche vor der Reformation) verlangt, während ein „Du“ einen Appell an ein eigenverantwortliches Handeln darstellt – völlig unabhängig irgendeiner übergeordneten Institution. Die Christlichkeit ist eine Forderung an das Individuum nach den ethischen und moralischen Prinzipien der Bibel zu leben. Hierbei geht es um Entscheidungen und deren Konsequenz. Die Bibel zeigt individuellen Entscheidungsmöglichkeiten und die Konsequenzen auf. Wer sich schlecht entscheidet, der leidet, und so ist es in der Regel auch.

Weiter fordert die Christlichkeit eigenverantwortliche persönliche Akte einzugehen. Sie fordert ein persönliches Opfer in der Form zu erbringen, dass man den natürlichen Instinkten nicht nachgibt und mildtätig und gütig anderen gegenüber ist. Das heißt die eigenen Interessen zurückzustellen, um anderen zu helfen. Zu geben, wenn man mehr oder auch wenig hat. Dabei reift der Charakter und der Himmel wird der Lohn sein. Der Himmel als Metapher für das Gute. Wahrhaftes Gutes im christlichen Sinn ist ein eigenverantwortlicher Akt! Dies bedeutet einen Akt, der aus einem persönlichen Opfer heraus entsteht und niemanden anderes negativ belastet. Daher kann der Sozialstaat niemals christlich sein, denn erst ist nichts anderes, als organisierter Diebstahl und die Zucht von Verantwortungslosigkeit. Der Sozialstaat zwingt die Menschen etwas abzugeben und dies entspricht nicht der Forderung nach dem persönlichen Akt. Auch Dinge wie die christliche Humanität sind keine Staatsaufgaben, sondern ebenso eigenverantwortliche persönliche Akte.

Ein christliches Gemeinwesen kann nur auf Freiwilligkeit beruhen und Freiwilligkeit ist wiederum Ideal des christlichen Liberalismus. Denn nur hier existiert der Raum diesen persönlichen Akt zu begehen und so im Charakter zu reifen. Ein freiwilliger und eigenverantwortlicher solidarischer Akt ist die Forderung der Christlichkeit! Daher haben die deutschen Monarchen der Vergangenheit, welche alle in deutschen Orden wie dem Deutschen Ritterorden, dem Johanniterorden oder dem Malteserorden tätig waren, humanitäre Akte auf eigene Verantwortung unternommen.

Kaiser Wilhelm II. Malteserkreuz

Wilhelm II. trägt das Marianerkreuz des Deutschen Ritterordens auf dem geschrieben steht: „Ordo Teutonicus Humanitas“.

Die Kirche hat hier die Aufgabe jenen Idealismus zu lehren und zu ermahnen. Sie soll die Bürger lehren diesen eigenverantwortlichen Akt zu begehen, wenn sie helfen wollen. Zu geben, mildtätig zu sein, Hilfe zu leiten und so weiter. Aber stets, ökonomisch betrachtet, auf eigene Kosten. Nur dabei reift der Charakter.

Christlicher Liberalismus

Auf diesem christlichen Idealismus begründen sich klassischer Liberalismus und die klassische Ökonomie der freien Marktwirtschaft. Hierbei besonders der Protestantismus, welcher in Deutschland geboren wurde. Martin Luther führte die Christlichkeit wieder zurück auf den Idealismus des eigenverantwortlichen Individuums, weg von der autoritären Kirche. Preußen war der erste protestantische Staat. Die protestantische Ethik, besonders die Arbeitsethik, die gerade in den Deutschen ihre stärkste Ausprägung fand, wurde so Grundpfeiler des Kapitalismus und der Marktwirtschaft (vgl. Max Weber, „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“) und Erfolgsmodell der westlichen Zivilisation und gerade der Deutschen. Es geht stets um eigenverantwortliches Handeln, seien es soziale oder ökonomische Räume.  Auf diesem Ideal gilt es die deutsche Gesellschaft und ihr Bürgertum aufzubauen. Nur so kann der Staat verkleinert werden. Es ist hier die Erkenntnis, dass dieses Ideal sich in der Christlichkeit begründet und aus einer christlichen Kultur heraus entwickelt und nur in dieser bestehen kann. Daher muss es die unbedingte Forderung sein, dass ein liberale Gesellschaft genauso auch eine konservative Gesellschaft ist. Konservativismus steht stets vor Liberalismus, beides in ihrer klassischen Ausprägung. Beides dann in einen deutschen kulturellen Kontext gesetzt.

Konservativismus vor Liberalismus

Der klassische Liberalismus ist von Linksliberalismus zu unterscheiden. Bei ersterem geht es um eigenverantwortliches Handeln. Bei letzteren im Freiheit und Emanzipation von allem und allen Grenzen. Dies führt zu Wahnsinn. Die Christlichkeit und besonders der Konservativismus aber fordern Zucht des Charakters und dabei Mäßigung, Bescheidenheit und Demut vor Gott und der Schöpfung.

Um eine christlich-liberale Gesellschaft nach den beschriebenen Idealen zu erhalten, muss dem Liberalismus der Konservativismus vorstehen. Denn erwahrt und ermahnt Zivilisation und Kultur sowie Ideale, Prinzipien und Tugenden sowie deren historische Leitbilder. Ohne den Konservativismus, würde der Liberalismus sich selbst zerstören, denn wie Platon in „Politeia“ ermahnt, erwächst die Tyrannei aus der Freiheit. Zucht des Charakters steht daher vor der Freiheit. Frei ist nur der, der seinen Charakter nach den genannten Idealen vervollkommnet hat.

X. Der deutsche „mos majorum“

Die Deutschen konnte man als das einst christlichste Land in der westlichen Welt bezeichnen, wie auch Stefan Molyneux einmal zugab. Es gab nie eine Kultur, in der die Christlichkeit so wesenhaft war, wie in der deutschen. Christlichkeit und Aufklärung war von der Geburtsstunde der Deutschen an Teil ihres seins. Sie erfanden den Buchdruck, so dass Wissen festgehalten und verbreitet werden konnte. Sie bauten die ersten Universitäten, gegründet und betrieben von der Kirche. Die deutschen Klöster waren bekannt für ihre Forschung, besonders in den Naturwissenschaften. Sie reformierten die Kirche und trugen maßgeblich zur Aufklärung bei. Deutsche waren immer christliche Idealisten und Wissenschaftler zugleich. Nirgendwo sonst in einer Kultur fand man diese Harmonie aus Idealismus und Tugendhaftigkeit, gepaart mit germanischer Stärke vor. Die Gottesfurcht war für Deutsche stets bestimmend, genauso wie die Demut vor Gott und der Schöpfung.

“Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt – und diese Gottesfurcht ist es schon, die uns den Friede lieben und pflegen lässt.”
(Bismarck)

“Üb immer Treu und Redlichkeit,
bis an dein kühles Grab.
Und weiche keinen Finger breit
von Gottes Wegen ab!”
(Aus dem Gedicht: “Üb immer Treu und Redlichkeit”)

Für die deutsche Kultur war die Christlichkeit maßgebend. Der Sünden Hochmut, Maßlosigkeit und Habgier begegnen sie mit Bescheidenheit. Der Sünde Faulheit mit Fleiß. Deutsche lieben das Werk der eigenen Hände Arbeit und sei es noch so hart. Der Sünde Wollust stellten sie die Liebe zu einem einfachen und gutem Leben gegenüber. Redlichkeit, Rechtschaffenheit, Ehrlichkeit, Treue, Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit, Sparsamkeit, Tapferkeit, Zähigkeit, Ordnungssinn, Genauigkeit, Sauberkeit … dies sind die deutschen Tugenden! Tugenden, gerade auch die destruktiven Kräfte des Kapitalismus ausgleichen, ohne dessen Erfolgsmodell zu zerstören. [5]

„Gott“ war für die Deutschen nicht nur ein Wort. Es war Lebenssinn.

“Gott zu Ehr und zu des Landes Besten.”
(Maxime des preußischen Bildungssystems)

„Mit Gott, für König und Vaterland!“
(Preußischer Wahlspruch)

Zu diesem deutschen Wesen muss dieses Volk zurück. Nur das ist wahrhaft deutsch! Dies ist der angesprochene traditionelle deutsche Kontext, in den das hier genannte Ideal zu setzen ist. Und nur ein deutscher Kaiser aus dem Hause Hohenzollern kann diesem geschundenen und durch linke Ideologie verzerrten Volk seine Seele zurückgeben. Denn nur sie bewahrten sie.

Deutsche Tugenden und Ökonomie

Der Erfolg der deutschen Wirtschaft und Industrie begründet sich zunächst auf dem hohen Innovationspotential der deutschen Zivilisation. Seit dem Mittelalter findet man das Gros der technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften des Westens aus deutschem Geist entspringend: Buchdruck (Gutenberg), erste Zeitung und erste Enzyklopädie, erste Übersetzung der Bibel in eine Landessprache (Luther),  Germanistik (Benecke), Humboldtsches Bildungsideal,  Leibniz, Kepler, Euler und Gauß als wegbereitende Forscher, erste Erforschung des Islam (Burckhardt), Archäologie (Buckard, Schliemann), Erfindung des Zündnadelgewehrs als Vorläufer des Maschinengewehrs (Dreyse), Begründung der Elektrotechnik (Siemens), Entwicklung des ersten Benzinmotors und des ersten Automobils mit Verbrennungsmotor (Daimler), Erfindung des Telefons (Reis), Begründung der modernen Medizin (Koch, Ehrlich), Erfindung des Automobils (Benz), Entdeckung der Röntgenstrahlung (Röntgen), Begründung der Luftfahrt (Lilienthal, Junker), Erfindung des Grammophons (Berliner), erster Nachweis elektromagnetischer Wellen (Hertz), Erfindung des Dieselmotors und des Dieselkraftstoffes (Diesel), Begründung der Quantenphysik (Planck), Erfindung der Zahnpasta (Mayenburg), Entdeckung der Relativität (Einstein), Erfindung des Tonbands (Pfleumler), Begründung der Quantenphysik (Schrödinger), Entdeckung der Unschärfenrelation (Heisenberg), erster Computer (Zuse), Erfindung des Raketentriebwerks und Begründung der Raumfahrt (von Braun), Erfindung des Kleinrechners und des Bankautomaten (Nixdorf), Erfindung des MP3-Formats (Brandenburg).

„Die Deutschen tun nicht viel, aber sie schreiben desto mehr. […] Das sinnige deutsche Volk liebt es zu denken und zu dichten, und zum Schreiben hat es immer Zeit. Es hat sich die Buchdruckerkunst selbst erfunden, und nun arbeitet es unermüdlich an der großen Maschine. […] Was wir auch in der einen Hand haben mögen, in der andern haben wir gewiß immer ein Buch.“
(Wolfgang Menzel)

Die deutschen Tugenden schufen die deutschen Erfolgsgeschichte: Das Fleiß trieb die Deutschen an keine noch so harte Arbeit zu scheuen, solange sie mit den eigenen Händen erbracht wurde. Durch ihren  Fleiß und ihre Bescheidenheit schufen die Deutschen viel, wollten aber wenig für sich. Sie liebten das einfache gute Leben und den Wert guter harter Arbeit. Deutsche wahren Pünktlichkeit, Disziplin und Genauigkeit. Was zu einem Stichtag veranschlagt wird, ist auch an diesem erledigt. In der Organisation und Planung sowie Effizienz der Bürokratie waren die Deutschen Meister. Alles war zu jeder Zeit nachverfolg- und belegbar. Die Deutschen machten den Kapitalismus zu einem Erfolgsmodell. Gearbeitet wurde hart und unermüdlich, bis die Aufgabe mit der maximalen Perfektion erledigt ist. Wenn vom Deutschen eine Konstruktion erwartet wurde, so konnte man sicher sein, dass jedes Bauteil passte, jeder Schraube angezogen, jedes Maß eingehalten und alles doppelt und dreifach überprüft wurde. Die Qualität deutscher Produkte erlangte so eine weltweite Nachfrage. Deutsche Produktion hieß Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und technische Perfektion. Die christlich Arbeitsethik ist also eine deutsche Ethik. Kein andere Kultur bereicherte die Welt so, wie die deutsche. Dies ging so weit, dass die Staatsoberhäupter von Ländern wie Russland Deutsche ansiedelten, damit diese die Gesellschaft verbessern. Dort, wo Deutsche lebten, blühte die Gesellschaft.

Wo wäre die Welt, ohne die Deutschen, und was wird ihr genommen, wenn die zivilisationsfeindlichen Linken die deutsche Kultur vollends zerstören?

Es gilt dieses deutsche Wesen wiederherzustellen, die Tugenden wieder zu etablieren, und die Internationalisierung Deutschlands zu beenden. Es gilt einen „deutschen Traum“ zu schaffen, wo sich die Deutschen das Ziel setzen die Probleme der Welt durch wahrhaft technische Innovation zu lösen. [6] Deutschland soll wieder führend in Wissenschaft und Technik werden! Es gilt eine Gesellschaft zu schaffen, die leistungs- und qualitätsorientiert ist. Es gilt einen freien Markt zu etablieren und den Staat aus der Wirtschaft rauszuhalten (Minimalstaat), damit das freie deutsche Unternehmertum wieder erblühen kann. Kleine, mittelständische und große deutsche Unternehmen müssen sich frei und prosperiende etablieren. Die ökonomieschädliche linke Politik muss beseitigt und durch echte deutschen wirtschaftsliberale Politik ersetzt werden. Es gilt wieder deutsche Maßstäbe in der Qualität zu setzen. Nicht nur in der Produktion und im Import, sondern auch in der Bildung. Deutschland muss das Maß sein und keine internationalen Strukturen! Deutschland braucht als Wirtschaftsfaktor keine billige Massenproduktion, sondern deutsche Qualitätsarbeit.

Dabei gilt es die Universitäten, die Institute und die gesamte Bildung von Ungeist der linken Ideologie zu befreien und dort wieder traditionelle deutsche Wege zu gehen, so dass deutscher Geist wieder erblüht und Deutschland wie einst Hort von Wissenschaft, Innovation, Wirtschaft und Industrie wird.

XI. Das Gesellschaftsideal

Die folgende Grafik stellt zusammengefasst die hier genannten Prinzipien da:

Idealbild

XII. Deutschlands Beruf

Deutschlands Sein und Wirken in der Welt, wurde neben Bismarck von Immanuel Geibel in seinem Gedicht „Deutschlands Beruf“ kaum besser beschrieben:

Soll’s denn ewig von Gewittern
Am umwölkten Himmel braun?
Soll denn stets der Boden zittern,
Drauf wir unsre Hütten baun?
Oder wollt ihr mit den Waffen
Endlich Rast und Frieden schaffen?

Daß die Welt nicht mehr, in Sorgen
Um ihr leichterschüttert Glück,
Täglich bebe vor dem Morgen,
Gebt ihr ihren Kern zurück!
Macht Europas Herz gesunden,
Und das Heil ist euch gefunden.

Einen Hort geht aufzurichten,
Einen Hort im deutschen Land!
Sucht zum Lenken und zum Schlichten
Eine schwerterprobte Hand,
Die den güldnen Apfel halte
Und des Reichs in Treuen walte.

Sein gefürstet Banner trage
Jeder Stamm, wie er’s erkor,
Aber über alle rage
Stolzentfaltet eins empor,
Hoch, im Schmuck der Eichenreiser
Wall‘ es vor dem deutschen Kaiser.

Wenn die heil’ge Krone wieder
Eine hohe Scheitel schmückt,
Auf dem Haupt durch alle Glieder
Stark ein ein’ger Wille zückt,
Wird im Völkerrat vor allen
Deutscher Spruch aufs neu‘ erschallen.

Dann nicht mehr zum Weltgesetze
Wird die Laun‘ am Seinestrom,
Dann vergeblich seine Netze
Wirft der Fischer aus in Rom,
Länger nicht mit seinen Horden
Schreckt uns der Koloß im Norden.

Macht und Freiheit, Recht und Sitte,
Klarer Geist und scharfer Hieb
Zügeln dann aus starker Mitte
Jeder Selbstsucht wilden Trieb,
Und es mag am deutschen Wesen
Einmal noch die Welt genesen.
( Emanuel Geibels, 1861)

In Konsequenz:

“Es ist möglich, daß der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf der Erde zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn, wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.”
(Christian Friedrich Hebbel, 19. Jahrhundert)

“Germany’s future is the future of the world.”
(Thomas Carlyle, 19. Jahrhundert)

“Whoever can tell me what the Germans are going to do is going to tell me about the next 20 years of history.”
(George Friedman, 2015)

 

Abschlussbetrachtung

Es lebe das heilige Deutschland! Es lebe der König! Drum sei es: Mit Gott, für König und Vaterland!


Quellen:

[1] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/souveranitat-und-rechtsstaatlichkeit-in-deutschland/
[2] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/category/liberal-konservatives-ideal/
[3] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/category/neue-weltordnung-auf-dem-weg-zum-weltkommunismus/
[4] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/04/22/republikanisches-prinzip-und-oeffentlicher-raum-wesen-der-westlichen-zivilisation-und-seine-zerstoerung/
[5] https://eiserneskonigreich.wordpress.com/2017/06/20/die-fehler-des-kapitalismus-und-das-deutsche-wesen/
[6] https://www.youtube.com/watch?v=TrRlnCz7IRc

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